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Skalar „Pinoy Gold Green“, Pterophyllum scalare

Drei Farbanlagen

Pinoy-Zeichnung, Gold-Grundton und grüner Bulgarian-Schimmer

Bulgarische Linie

Nachzucht aus der bekannten Bulgarian-Green-Zuchtlinie

Individuelles Muster

Die Pinoy-Zeichnung fällt bei jedem Tier ein wenig anders aus

Elternpaar pflegt Brut

Laicht auf senkrechten Flächen und bewacht die Jungfische

Skalar „Pinoy Gold Green“, Pterophyllum scalare


Auf einen Blick: Skalar „Pinoy Gold Green“, Pterophyllum scalare
Deutscher Name:Skalar „Pinoy Gold Green“
Wissenschaftlich:Pterophyllum scalare
Synonyme:Pinoy Gold Green Angelfish, Bulgarian Pinoy Gold Green, Segelflosser Pinoy
Herkunft:Zuchtform, Wildart aus dem Amazonasbecken
Gesellschafts-Aquarium:Jung in der Gruppe, später paarweise; ruhige Beifische
Wasserwerte:pH 6,0–7,5, GH 3–15 °dH
Temperatur:25–28 °C
Beckengröße:ab 200 Liter, Wasserhöhe ab 50 cm
Bepflanzung:Hohe Stängel- und Rosettenpflanzen, Wurzeln
Futter:Granulat, Flocken, Frostfutter wie Mysis und Artemia
Geschlechts-Unterschiede:Äußerlich kaum, sicher nur an der Legeröhre
Zucht möglich:Offenbrüter auf senkrechten Flächen, Brutpflege beider Eltern
Maximale Größe:bis etwa 15 cm Länge, 20–25 cm Höhe
Liefergröße:ca. 5,0 cm
Mit Garnelen verträglich:Bedingt, Zwerggarnelen werden gefressen
Im Detail: Skalar „Pinoy Gold Green“, Pterophyllum scalare

Herkunft von Skalar „Pinoy Gold Green“ (Pterophyllum scalare)

Der Skalar „Pinoy Gold Green“ ist eine moderne Zuchtform von Pterophyllum scalare, die aus der Kombination mehrerer Farbanlagen hervorgegangen ist. Die Stammform lebt in ruhigen, oft schattigen Gewässern des Amazonasbeckens, wo sie sich zwischen Wurzeln, überfluteter Ufervegetation und Schilfstängeln aufhält und mit ihrer hohen, flachen Körperform perfekt getarnt ist. Der Namensteil Pinoy, eine Selbstbezeichnung der Filipinos, verweist auf eine Zeichnungsanlage, die bei Züchtern auf den Philippinen entstand und eine unregelmäßige, oft netz- oder fleckenartige Musterung hervorbringt. Gold steht für eine helle, gelblich-goldene Grundfarbe, Green für die in Bulgarien von Züchtern herausgearbeitete Bulgarian-Green-Linie, die einen grünlich irisierenden Schimmer auf Schuppen und Kopf erzeugen kann. Der Lieferant führt diese Tiere ausdrücklich als bulgarische Linie. Zusammen ergibt sich ein Skalar mit goldenem bis cremefarbenem Grundton, individueller Pinoy-Zeichnung und je nach Licht grünlichem Glanz. Weil mehrere Farbanlagen zusammenkommen, unterscheiden sich die Tiere untereinander, und die Färbung festigt sich erst mit zunehmender Größe.

Vergesellschaftung

Jungtiere sollten in einer Gruppe von mindestens fünf Skalaren eingewöhnt werden; mit der Geschlechtsreife bilden sich Paare, die zur Laichzeit ein kleines Revier beanspruchen. Gute Partner sind ruhige Salmler mittlerer Größe, Panzerwelse, Harnischwelse und friedliche Zwergbuntbarsche. Sehr kleine Fische können gefressen werden, Flossenzupfer stressen die langen Flossen.

Passende Wasserparameter

Nachzuchten kommen mit weichem bis mittelhartem Wasser gut zurecht: pH 6,0 bis 7,5, Gesamthärte etwa 3 bis 15 °dH. Regelmäßige Teilwasserwechsel und eine gute Filterung halten Nitrat niedrig.

Haltungstemperatur

Eine Temperatur von 25 bis 28 °C ist ideal.

Beckengröße

Skalare brauchen hohe Becken: mindestens 50 cm Wasserhöhe und rund 200 Liter, für eine Gruppe besser 300 Liter.

Bepflanzung

Hohe Pflanzen wie Vallisnerien, Echinodorus und Stängelpflanzen sowie senkrecht gestellte Wurzeln bieten Schutz und Struktur. Freie Schwimmzonen im vorderen Bereich lassen die Fische gut zur Geltung kommen.

Futter

Gefüttert wird abwechslungsreich mit hochwertigem Granulat und Flocken sowie Frostfutter wie Mysis, Artemia und weißen oder schwarzen Mückenlarven. Kleine, mehrmals täglich gereichte Portionen sind ideal.

Geschlechtsunterschiede

Die Geschlechter sind äußerlich kaum zu unterscheiden. Ein sicheres Merkmal ist erst die Legeröhre während der Laichzeit, die beim Weibchen breiter und stumpfer ist als beim Männchen.

Zucht

Die Zucht gelingt im Aquarium regelmäßig. Paare laichen auf senkrechten Flächen wie breiten Blättern, Schieferplatten oder der Scheibe und pflegen Gelege und Larven gemeinsam. Bei Kreuzungen verschiedener Farbschläge spalten die Merkmale in den Nachkommen auf, daher am besten Gleiches mit Gleichem verpaaren.

Endgröße

Skalare erreichen etwa 15 cm Körperlänge und mit Flossen 20 bis 25 cm Höhe. Die Lebenserwartung liegt bei guter Haltung bei rund 10 Jahren.

Verträglichkeit mit Zwerggarnelen

Nur bedingt geeignet: Große Garnelen bleiben meist unbehelligt, Zwerggarnelen und ihr Nachwuchs werden gefressen.

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Häufige Fragen (FAQ)


 

Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?

Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?

Um Stress und Temperaturschocks zu vermeiden, sollten neue Zierfische langsam eingewöhnt werden:

  1. Beutel schwimmen lassen – Legen Sie den verschlossenen Transportbeutel für ca. 20–30 Minuten auf die Wasseroberfläche des Aquariums, damit sich die Temperatur angleicht.
  2. Wasser schrittweise mischen – Öffnen Sie den Beutel vorsichtig und geben Sie alle 5–10 Minuten kleine Mengen Aquariumwasser hinzu, bis sich das Volumen mindestens verdoppelt hat (Dauer: ca. 45–90 Minuten).
  3. Fische umsetzen – Setzen Sie die Fische mit einem Kescher ins Aquarium, ohne das Transportwasser einzubringen, um Verunreinigungen zu vermeiden.
  4. Licht reduzieren – Dimmen Sie die Beleuchtung oder schalten Sie sie für einige Stunden aus, um den Stress zu minimieren.
  5. Erste Fütterung – Füttern Sie erst nach einigen Stunden oder am nächsten Tag, damit sich die Fische in Ruhe an die neue Umgebung gewöhnen können.

Durch diese langsame Eingewöhnung passen sich die Fische optimal an die neuen Wasserwerte an.

Wie werden Zierfische versendet?

Fische sind Wirbeltiere und werden von uns, den gesetzlichen Bestimmungen folgend, mit einem dafür zugelassenen Tierkurier (GO!) per Übernachtexpress versendet. Der Versand aller Zierfische erfolgt ganzjährig immer in einer hochwertigen, dickwandigen Styroporbox. Bei hohen Außentemperaturen werden die Fische mit zusätzlichem Wasservolumen vor Hitze geschützt. Im Winter legen wir zum Schutz vor Kälte Heatpacks bei und sorgen ggf. für eine zusätzliche Isolierung durch die Verwendung einer wärmereflektierende Spezialfolie als zusätzliche Isolierungschicht.
Je nach Art reisen die Fische entweder in kleineren Gruppen oder einzeln verpackt.

Wie kann ich Krankheiten bei Aquarienfischen vermeiden?

Damit deine Fische gesund und munter bleiben, sind einige grundlegende Maßnahmen erforderlich. Viele Fischkrankheiten entstehen durch schlechte Wasserqualität, Stress oder falsche Ernährung. Mit den folgenden Tipps kannst du das Risiko minimieren und für ein gesundes Aquarium sorgen.

1. Optimale Wasserqualität sicherstellen

  • Regelmäßige Wasserwechsel durchführen (ca. 20-30 % alle 1-2 Wochen).
  • Wichtige Wasserwerte kontrollieren:
    • Temperatur (je nach Fischart passend einstellen)
    • pH-Wert (artgerechter Bereich)
    • Ammoniak & Nitrit: IMMER 0 mg/l (giftig für Fische)
    • Nitrat: unter 25 mg/l (bei hohen Werten Wasser wechseln)
  • Kein Chlor oder Schwermetalle im Wasser! Falls nötig, Wasseraufbereiter nutzen.

2. Gesunde Ernährung bieten

  • Abwechslungsreiche Kost: Trockenfutter, Frostfutter (z. B. Artemia, Mysis), Lebendfutter (z. B. Wasserflöhe) und pflanzliche Nahrung (je nach Fischart).
  • Überfütterung vermeiden: Fische sollten das Futter in 1-2 Minuten komplett fressen. Reste entfernen, um das Wasser nicht zu belasten.
  • Spezialfutter je nach Art: Bodenfresser brauchen sinkendes Futter, Oberflächenfresser Flocken oder Granulat.

3. Neue Fische richtig eingewöhnen

  • Langsame Anpassung: Neue Fische mit der Tropf-Methode oder schrittweiser Wasserzugabe an das Aquarium gewöhnen.
  • Quarantäne für neue Fische: Falls möglich, 2-4 Wochen in einem separaten Becken halten, um Krankheiten nicht ins Hauptaquarium einzuschleppen.
  • Transportwasser entsorgen: Neue Zierfische immer mit dem Kescher ins Becken geben, das Transportwasser entsorgen.

4. Stress vermeiden

  • Artgerechte Vergesellschaftung: Keine aggressiven Fische mit friedlichen Arten mischen.
  • Ausreichend Verstecke bieten (Pflanzen, Wurzeln, Höhlen).
  • Keine plötzlichen Temperatur- oder Wasserwechsel – Fische reagieren empfindlich auf starke Schwankungen.
  • Nicht zu viele Fische im Becken halten – Überbesatz führt zu Stress und Krankheiten.

5. Krankheiten frühzeitig erkennen

  • Symptome wie weiße Punkte (Ichthyophthirius/“Pünktchenkrankheit“), Pilzbeläge, oder abstehende Schuppen  können auf Krankheiten hinweisen.
  • Verändertes Verhalten (z. B. schnelle Atmung, apathisches Verhalten, Schaukeln, Reiben an Gegenständen) kann ein frühes Warnzeichen sein.
  • Infizierte Fische sofort isolieren und bei Bedarf mit geeigneten Medikamenten behandeln.

6. Aquariumpflege & Hygiene beachten

  • Filter regelmäßig warten, aber nie komplett reinigen (sonst gehen wichtige Bakterien verloren).
  • Bodengrund absaugen, um Futterreste und Kot zu entfernen.
  • Keine Chemikalien oder Seifen beim Reinigen des Aquariums verwenden – nur Wasser oder spezielle Aquarienreiniger nutzen.

Wenn du diese Tipps beachtest, bleiben deine Fische gesund und das Aquarium stabil!

Geschlechtsauswahl bei unseren Fischen

Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen. 
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.

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