Skalar „Ghost“, Pterophyllum scalare, ca. 4,0 cm
9,99 €*
3 Bonuspunkte für diesen Artikel (Wert 0,30 €)
Versand 25,99 € · Tierkurier mit Thermobox · ein Versand für alle Tiere
Lieferung in 4-10 Tagen
Versand in Thermobox, bei Kälte mit Wärmepack · Geld zurück, falls ein Tier nicht lebend ankommt
Skalar „Ghost“, Pterophyllum scalare, ca. 4,0 cm
| Deutscher Name: | Skalar „Ghost“ |
| Wissenschaftlich: | Pterophyllum scalare |
| Synonyme: | Ghost-Skalar, Geister-Skalar, Ghost Angelfish, Segelflosser Ghost |
| Herkunft: | Zuchtform, Art aus dem Amazonasgebiet und den Guayana-Ländern |
| Gesellschafts-Aquarium: | Gruppe ab fünf Tieren, ruhige mittelgroße Beifische |
| Wasserwerte: | pH 6,0–7,5, GH 2–15 °dH |
| Temperatur: | 25–29 °C |
| Beckengröße: | ab 120 cm Länge, mindestens 50 cm Höhe, rund 250 Liter |
| Bepflanzung: | Hohe Pflanzen wie Amazonas-Schwertpflanzen, Wurzeln, freier Schwimmraum |
| Futter: | Flocken, Granulat, Frost- und Lebendfutter wie Mückenlarven |
| Geschlechts-Unterschiede: | Kaum sichtbar, sicher nur an der Legeröhre beim Ablaichen |
| Zucht möglich: | Offenbrüter auf senkrechten Flächen, Elternpaar pflegt gemeinsam |
| Maximale Größe: | Körper bis etwa 15 cm, mit Flossen bis 25 cm hoch |
| Liefergröße: | ca. 4,0 cm |
| Mit Garnelen verträglich: | Zwerggarnelen und Nachwuchs werden gefressen |
Herkunft von Skalar „Ghost“ (Pterophyllum scalare)
Der Skalar „Ghost“ ist eine Zuchtform des bekannten Segelflossers Pterophyllum scalare. Die Wildform bewohnt ein großes Gebiet im nördlichen Südamerika: das Amazonasbecken in Peru, Kolumbien und Brasilien mit Flüssen wie Ucayali und Solimões sowie Gewässer in Guyana, Suriname und Französisch-Guayana. Dort halten sich Skalare in ruhigen, oft pflanzenreichen Uferbereichen auf, zwischen Wurzeln, ins Wasser hängenden Ästen und überfluteter Vegetation. Ihr hoher, seitlich stark abgeflachter Körper ist perfekt an dieses Gewirr aus senkrechten Strukturen angepasst. Wildtiere tragen mehrere dunkle Querbinden, die sie zwischen Stängeln und Zweigen nahezu unsichtbar machen. Genau diese Binden fehlen beim Ghost-Skalar weitgehend: Die Zuchtform wirkt silbrig hell mit zartem, perlmuttartigem Schimmer, höchstens der Streifen durch das Auge ist noch schwach angedeutet. So entsteht ein schlichter, fast geisterhaft leuchtender Fisch, der in dunkel eingerichteten Becken besonders elegant wirkt. Skalare werden seit vielen Jahrzehnten in großer Zahl in Europa und Asien nachgezogen; Wildfänge spielen im Handel kaum noch eine Rolle. Die angebotenen Ghost-Skalare sind Nachzuchten, die an Aquarienwasser gewöhnt und vergleichsweise robust sind. Bei richtiger Pflege werden sie zutraulich und erkennen ihren Pfleger schnell.
Vergesellschaftung
Skalare sind Gruppenfische und werden am besten ab fünf oder sechs Jungtieren gemeinsam eingesetzt. Mit dem Heranwachsen bilden sich Paare, die zur Laichzeit ein Revier verteidigen. Gute Beifische sind friedliche, nicht zu kleine Salmler, Panzerwelse, Harnischwelse oder ruhige Zwergbuntbarsche. Sehr kleine Fische wie Neonsalmler können von ausgewachsenen Skalaren gefressen werden, Flossenzupfer wie Sumatrabarben stören die Tiere dagegen ständig.
Passende Wasserparameter
Weiches bis mittelhartes Wasser mit einem pH-Wert von 6,0 bis 7,5 und einer Gesamthärte von etwa 2 bis 15 °dH ist ideal. Nachzuchten kommen auch mit normalem Leitungswasser zurecht. Wichtig sind sauberes Wasser, niedrige Nitratwerte und regelmäßige Teilwasserwechsel von 25 bis 30 Prozent pro Woche.
Haltungstemperatur
Die Wassertemperatur sollte bei 25 bis 29 °C liegen. Zur Zucht sind 27 bis 29 °C günstig, dauerhaft unter 24 °C werden die Tiere anfälliger.
Beckengröße
Wegen der hohen Körperform braucht der Skalar Raum nach oben. Für eine kleine Gruppe ist ein Aquarium ab 120 cm Länge, mindestens 50 cm Höhe und rund 250 Litern angemessen. Ein höheres Becken ist immer von Vorteil.
Bepflanzung
Hohe, großblättrige Pflanzen wie Amazonas-Schwertpflanzen, Vallisnerien oder Wasserkelche sowie aufragende Wurzeln bilden die typische Kulisse. Gleichzeitig braucht die Gruppe eine freie Schwimmzone. Breite Blätter oder Schieferplatten dienen später gern als Laichsubstrat.
Futter
Skalare sind Allesfresser mit Vorliebe für tierische Kost. Hochwertige Flocken und Granulat bilden die Basis, ergänzt durch Frostfutter wie Mückenlarven, Artemia, Mysis und Daphnien. Lebendfutter fördert Kondition und Laichbereitschaft. Lieber zweimal täglich kleine Portionen füttern als einmal sehr viel.
Geschlechtsunterschiede
Männchen und Weibchen lassen sich äußerlich kaum unterscheiden. Ältere Männchen entwickeln mitunter einen leichten Stirnbuckel und verhalten sich revierbetonter. Sicher erkennbar ist das Geschlecht erst beim Ablaichen: Das Weibchen zeigt eine breite, stumpfe Legeröhre, das Männchen eine schmale, spitze Genitalpapille.
Zucht
Skalare laichen auf senkrechten Flächen wie breiten Blättern, Schiefer, Wurzeln oder der Scheibe. Ein Paar kann mehrere hundert Eier ablegen, die beide Eltern befächeln und bewachen. Bei etwa 28 °C schlüpfen die Larven nach rund zwei Tagen und schwimmen einige Tage später frei. Dann nehmen sie frisch geschlüpfte Artemia-Nauplien an.
Endgröße
Ausgewachsen erreicht der Körper etwa 15 cm Länge, mit Rücken- und Afterflosse wird der Fisch bis zu 25 cm hoch. Die Lebenserwartung liegt bei etwa 10 Jahren, gut gepflegte Tiere werden teils auch älter.
Verträglichkeit mit Zwerggarnelen
Zwerggarnelen und deren Nachwuchs werden von Skalaren als Futter angesehen. Größere, wehrhafte Garnelen wie Amanogarnelen werden von erwachsenen Tieren meist geduldet, sicher ist das aber nicht.
Anmelden
Fragen zum Artikel
Noch keine Fragen vorhanden.
Eigene Frage stellen
Die Antwort erscheint in der Regel innerhalb von 30 bis 45 Minuten nach Ihrer Frage.
Häufige Fragen (FAQ)
Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?
Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?
Um Stress und Temperaturschocks zu vermeiden, sollten neue Zierfische langsam eingewöhnt werden:
- Beutel schwimmen lassen – Legen Sie den verschlossenen Transportbeutel für ca. 20–30 Minuten auf die Wasseroberfläche des Aquariums, damit sich die Temperatur angleicht.
- Wasser schrittweise mischen – Öffnen Sie den Beutel vorsichtig und geben Sie alle 5–10 Minuten kleine Mengen Aquariumwasser hinzu, bis sich das Volumen mindestens verdoppelt hat (Dauer: ca. 45–90 Minuten).
- Fische umsetzen – Setzen Sie die Fische mit einem Kescher ins Aquarium, ohne das Transportwasser einzubringen, um Verunreinigungen zu vermeiden.
- Licht reduzieren – Dimmen Sie die Beleuchtung oder schalten Sie sie für einige Stunden aus, um den Stress zu minimieren.
- Erste Fütterung – Füttern Sie erst nach einigen Stunden oder am nächsten Tag, damit sich die Fische in Ruhe an die neue Umgebung gewöhnen können.
Durch diese langsame Eingewöhnung passen sich die Fische optimal an die neuen Wasserwerte an.
Wie werden Zierfische versendet?
Fische sind Wirbeltiere und werden von uns, den gesetzlichen Bestimmungen folgend, mit einem dafür zugelassenen Tierkurier (GO!) per Übernachtexpress versendet. Der Versand aller Zierfische erfolgt ganzjährig immer in einer hochwertigen, dickwandigen Styroporbox. Bei hohen Außentemperaturen werden die Fische mit zusätzlichem Wasservolumen vor Hitze geschützt. Im Winter legen wir zum Schutz vor Kälte Heatpacks bei und sorgen ggf. für eine zusätzliche Isolierung durch die Verwendung einer wärmereflektierende Spezialfolie als zusätzliche Isolierungschicht.
Je nach Art reisen die Fische entweder in kleineren Gruppen oder einzeln verpackt.
Wie kann ich Krankheiten bei Aquarienfischen vermeiden?
Damit deine Fische gesund und munter bleiben, sind einige grundlegende Maßnahmen erforderlich. Viele Fischkrankheiten entstehen durch schlechte Wasserqualität, Stress oder falsche Ernährung. Mit den folgenden Tipps kannst du das Risiko minimieren und für ein gesundes Aquarium sorgen.
1. Optimale Wasserqualität sicherstellen
- Regelmäßige Wasserwechsel durchführen (ca. 20-30 % alle 1-2 Wochen).
- Wichtige Wasserwerte kontrollieren:
- Temperatur (je nach Fischart passend einstellen)
- pH-Wert (artgerechter Bereich)
- Ammoniak & Nitrit: IMMER 0 mg/l (giftig für Fische)
- Nitrat: unter 25 mg/l (bei hohen Werten Wasser wechseln)
- Kein Chlor oder Schwermetalle im Wasser! Falls nötig, Wasseraufbereiter nutzen.
2. Gesunde Ernährung bieten
- Abwechslungsreiche Kost: Trockenfutter, Frostfutter (z. B. Artemia, Mysis), Lebendfutter (z. B. Wasserflöhe) und pflanzliche Nahrung (je nach Fischart).
- Überfütterung vermeiden: Fische sollten das Futter in 1-2 Minuten komplett fressen. Reste entfernen, um das Wasser nicht zu belasten.
- Spezialfutter je nach Art: Bodenfresser brauchen sinkendes Futter, Oberflächenfresser Flocken oder Granulat.
3. Neue Fische richtig eingewöhnen
- Langsame Anpassung: Neue Fische mit der Tropf-Methode oder schrittweiser Wasserzugabe an das Aquarium gewöhnen.
- Quarantäne für neue Fische: Falls möglich, 2-4 Wochen in einem separaten Becken halten, um Krankheiten nicht ins Hauptaquarium einzuschleppen.
- Transportwasser entsorgen: Neue Zierfische immer mit dem Kescher ins Becken geben, das Transportwasser entsorgen.
4. Stress vermeiden
- Artgerechte Vergesellschaftung: Keine aggressiven Fische mit friedlichen Arten mischen.
- Ausreichend Verstecke bieten (Pflanzen, Wurzeln, Höhlen).
- Keine plötzlichen Temperatur- oder Wasserwechsel – Fische reagieren empfindlich auf starke Schwankungen.
- Nicht zu viele Fische im Becken halten – Überbesatz führt zu Stress und Krankheiten.
5. Krankheiten frühzeitig erkennen
- Symptome wie weiße Punkte (Ichthyophthirius/“Pünktchenkrankheit“), Pilzbeläge, oder abstehende Schuppen können auf Krankheiten hinweisen.
- Verändertes Verhalten (z. B. schnelle Atmung, apathisches Verhalten, Schaukeln, Reiben an Gegenständen) kann ein frühes Warnzeichen sein.
- Infizierte Fische sofort isolieren und bei Bedarf mit geeigneten Medikamenten behandeln.
6. Aquariumpflege & Hygiene beachten
- Filter regelmäßig warten, aber nie komplett reinigen (sonst gehen wichtige Bakterien verloren).
- Bodengrund absaugen, um Futterreste und Kot zu entfernen.
- Keine Chemikalien oder Seifen beim Reinigen des Aquariums verwenden – nur Wasser oder spezielle Aquarienreiniger nutzen.
Wenn du diese Tipps beachtest, bleiben deine Fische gesund und das Aquarium stabil!
Geschlechtsauswahl bei unseren Fischen
Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen.
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.