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Skalar „California“, Pterophyllum scalare, ca. 3,0-3,5 cm

Jedes Tier einzigartig

Die marmorierte Zeichnung fällt bei jedem Fisch anders aus

Robuste Nachzucht

An Leitungswasser gewöhnt und unkompliziert in der Eingewöhnung

Eleganter Segelflosser

Hohe Scheibenform mit langen Flossen für Gesellschaftsbecken

Fürsorgliche Eltern

Paare bewachen Gelege und Jungfische gemeinsam im Revier

Skalar „California“, Pterophyllum scalare, ca. 3,0-3,5 cm


Auf einen Blick: Skalar „California“, Pterophyllum scalare
Deutscher Name:Skalar „California“
Wissenschaftlich:Pterophyllum scalare
Synonyme:California-Skalar, Map-Skalar, Segelflosser California
Herkunft:Zuchtform, Wildform aus dem Amazonasbecken (Südamerika)
Gesellschafts-Aquarium:Gruppe ab fünf Jungtieren, ruhige Mitbewohner ohne Flossenzupfer
Wasserwerte:pH 6,0–7,5, GH 3–15 °dH
Temperatur:24–28 °C
Beckengröße:ab 200 Liter, mindestens 50 cm Wasserhöhe
Bepflanzung:Dicht bepflanzt mit hohen Pflanzen und freiem Schwimmraum
Futter:Allesfresser: Flocken, Granulat, Mückenlarven, Artemia
Geschlechts-Unterschiede:Schwer erkennbar, Männchen mit Stirnbuckel, Laichpapille unterscheidet
Zucht möglich:Offenbrüter, Gelege auf Blättern oder Steinplatten
Maximale Größe:Körper bis etwa 15 cm, mit Flossen rund 20–25 cm hoch
Liefergröße:ca. 3,0-3,5 cm
Mit Garnelen verträglich:Nur bedingt, kleine Garnelen werden gefressen
Im Detail: Skalar „California“, Pterophyllum scalare

Herkunft von Skalar „California“ (Pterophyllum scalare)

Der Skalar „California“ ist eine Zuchtform des bekannten Segelflossers, die in Europa vor allem seit etwa 2012 im Handel auftaucht. Es handelt sich um eine Seitenlinie der Marmorskalare, die im englischsprachigen Raum wegen ihrer landkartenartigen Zeichnung auch als „Map Angel“ bezeichnet wird. Woher der Name stammt, ist nicht sicher belegt; vermutlich wurde die Linie zuerst von einem Züchter in Kalifornien unter diesem Namen verkauft. Das Besondere an der Form ist ihre große Variabilität: Schwarze, silbrige und hellgraue Flächen verlaufen unregelmäßig über Körper und Flossen, sodass kaum zwei Tiere einander gleichen. Die Stammform lebt im Amazonasbecken in Peru, Kolumbien und Brasilien sowie in angrenzenden Flusssystemen. Dort bewohnt sie ruhige, pflanzenreiche Uferzonen, überschwemmte Wälder und Altarme, in denen Wurzeln und senkrecht wachsende Pflanzen Deckung bieten. Die hohe, scheibenförmige Körperform ist eine Anpassung an dieses Gewirr aus Stängeln und Ästen. Die angebotenen Jungtiere stammen aus tschechischer Nachzucht und sind an Leitungswasser gewöhnt. Da sich die endgültige Zeichnung erst mit dem Wachstum herausbildet, ist jeder dieser Skalare eine kleine Überraschung und entwickelt im Laufe der Monate sein ganz eigenes Muster.

Vergesellschaftung

Jungtiere leben gesellig und sollten in einer Gruppe ab fünf Tieren gepflegt werden. Später bilden sich Paare, die zur Laichzeit ein Revier verteidigen. Geeignete Mitbewohner sind ruhige, nicht zu kleine Fische wie größere Salmler, Panzerwelse, Harnischwelse oder friedliche Zwergbuntbarsche. Sehr kleine Fische wie Neonsalmler können als Futter enden, und Flossenzupfer wie Sumatrabarben sollten wegen der langen Flossen fehlen.

Passende Wasserparameter

Nachzuchten wie diese sind sehr anpassungsfähig und kommen mit weichem bis mittelhartem Wasser gut zurecht: pH 6,0 bis 7,5 und eine Gesamthärte von etwa 3 bis 15 °dH sind ideal. Wichtiger als exakte Werte ist sauberes, nitratarmes Wasser. Regelmäßige Teilwasserwechsel von 25 bis 30 Prozent pro Woche und eine sanfte Strömung entsprechen den Ansprüchen am besten.

Haltungstemperatur

Skalare fühlen sich bei 24 bis 28 °C wohl. Zur Zucht darf die Temperatur auf 28 bis 29 °C steigen, dauerhaft unter 22 °C sollte sie nicht fallen.

Beckengröße

Skalare werden hoch. Das Aquarium sollte mindestens 200 Liter fassen und eine Wasserhöhe von wenigstens 50 cm haben; für eine Gruppe ausgewachsener Tiere sind 300 Liter und 60 cm Höhe besser.

Bepflanzung

Ideal ist eine Einrichtung mit hohen Pflanzen wie Vallisnerien, Amazonas-Schwertpflanzen und Wurzeln, zwischen denen die Fische Deckung finden. Gleichzeitig braucht es eine freie Schwimmfläche im vorderen Bereich. Breitblättrige Pflanzen dienen später als Laichsubstrat.

Futter

Skalare sind Allesfresser mit einer Vorliebe für tierische Kost. Hochwertiges Flocken- und Granulatfutter bildet die Basis, ergänzt durch Frostfutter wie Mückenlarven, Artemia, Mysis und Daphnien. Pflanzliche Bestandteile im Trockenfutter fördern die Gesundheit. Jungfische in der angebotenen Größe sollten zwei- bis dreimal täglich kleine Portionen erhalten.

Geschlechtsunterschiede

Die Geschlechter sind bei Jungtieren kaum zu unterscheiden. Erwachsene Männchen wirken oft kräftiger und entwickeln einen leichten Stirnbuckel. Sicher erkennt man das Geschlecht erst kurz vor dem Ablaichen an der Laichpapille: beim Weibchen stumpf und breit, beim Männchen schmal und spitz. Die California-Zeichnung tritt bei beiden Geschlechtern gleichermaßen auf.

Zucht

Skalare sind Offenbrüter. Ein Paar reinigt ein breites Blatt, eine Wurzel oder eine Schieferplatte und setzt dort einige hundert Eier ab. Beide Eltern fächeln den Eiern Frischwasser zu. Bei etwa 28 °C schlüpfen die Larven nach zwei bis drei Tagen, nach weiteren fünf bis sieben Tagen schwimmen die Jungen frei und fressen Artemia-Nauplien. Da sich die Zeichnung vererbt, aber stark variiert, fallen die Jungtiere sehr unterschiedlich aus.

Endgröße

Der Körper erreicht etwa 15 cm Länge, mit Rücken- und Afterflosse werden Skalare 20 bis 25 cm hoch. Die angebotenen Jungtiere sind 2,5 bis 3,5 cm groß. Bei guter Pflege werden Skalare etwa zehn Jahre alt, manche auch deutlich älter.

Verträglichkeit mit Zwerggarnelen

Kleine Zwerggarnelen und deren Nachwuchs werden von erwachsenen Skalaren gefressen. Große, robuste Arten wie Amanogarnelen werden meist toleriert, solange die Skalare noch jung sind; mit zunehmender Größe der Skalare steigt jedoch das Risiko.

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Häufige Fragen (FAQ)


 

Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?

Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?

Um Stress und Temperaturschocks zu vermeiden, sollten neue Zierfische langsam eingewöhnt werden:

  1. Beutel schwimmen lassen – Legen Sie den verschlossenen Transportbeutel für ca. 20–30 Minuten auf die Wasseroberfläche des Aquariums, damit sich die Temperatur angleicht.
  2. Wasser schrittweise mischen – Öffnen Sie den Beutel vorsichtig und geben Sie alle 5–10 Minuten kleine Mengen Aquariumwasser hinzu, bis sich das Volumen mindestens verdoppelt hat (Dauer: ca. 45–90 Minuten).
  3. Fische umsetzen – Setzen Sie die Fische mit einem Kescher ins Aquarium, ohne das Transportwasser einzubringen, um Verunreinigungen zu vermeiden.
  4. Licht reduzieren – Dimmen Sie die Beleuchtung oder schalten Sie sie für einige Stunden aus, um den Stress zu minimieren.
  5. Erste Fütterung – Füttern Sie erst nach einigen Stunden oder am nächsten Tag, damit sich die Fische in Ruhe an die neue Umgebung gewöhnen können.

Durch diese langsame Eingewöhnung passen sich die Fische optimal an die neuen Wasserwerte an.

Wie werden Zierfische versendet?

Fische sind Wirbeltiere und werden von uns, den gesetzlichen Bestimmungen folgend, mit einem dafür zugelassenen Tierkurier (GO!) per Übernachtexpress versendet. Der Versand aller Zierfische erfolgt ganzjährig immer in einer hochwertigen, dickwandigen Styroporbox. Bei hohen Außentemperaturen werden die Fische mit zusätzlichem Wasservolumen vor Hitze geschützt. Im Winter legen wir zum Schutz vor Kälte Heatpacks bei und sorgen ggf. für eine zusätzliche Isolierung durch die Verwendung einer wärmereflektierende Spezialfolie als zusätzliche Isolierungschicht.
Je nach Art reisen die Fische entweder in kleineren Gruppen oder einzeln verpackt.

Wie kann ich Krankheiten bei Aquarienfischen vermeiden?

Damit deine Fische gesund und munter bleiben, sind einige grundlegende Maßnahmen erforderlich. Viele Fischkrankheiten entstehen durch schlechte Wasserqualität, Stress oder falsche Ernährung. Mit den folgenden Tipps kannst du das Risiko minimieren und für ein gesundes Aquarium sorgen.

1. Optimale Wasserqualität sicherstellen

  • Regelmäßige Wasserwechsel durchführen (ca. 20-30 % alle 1-2 Wochen).
  • Wichtige Wasserwerte kontrollieren:
    • Temperatur (je nach Fischart passend einstellen)
    • pH-Wert (artgerechter Bereich)
    • Ammoniak & Nitrit: IMMER 0 mg/l (giftig für Fische)
    • Nitrat: unter 25 mg/l (bei hohen Werten Wasser wechseln)
  • Kein Chlor oder Schwermetalle im Wasser! Falls nötig, Wasseraufbereiter nutzen.

2. Gesunde Ernährung bieten

  • Abwechslungsreiche Kost: Trockenfutter, Frostfutter (z. B. Artemia, Mysis), Lebendfutter (z. B. Wasserflöhe) und pflanzliche Nahrung (je nach Fischart).
  • Überfütterung vermeiden: Fische sollten das Futter in 1-2 Minuten komplett fressen. Reste entfernen, um das Wasser nicht zu belasten.
  • Spezialfutter je nach Art: Bodenfresser brauchen sinkendes Futter, Oberflächenfresser Flocken oder Granulat.

3. Neue Fische richtig eingewöhnen

  • Langsame Anpassung: Neue Fische mit der Tropf-Methode oder schrittweiser Wasserzugabe an das Aquarium gewöhnen.
  • Quarantäne für neue Fische: Falls möglich, 2-4 Wochen in einem separaten Becken halten, um Krankheiten nicht ins Hauptaquarium einzuschleppen.
  • Transportwasser entsorgen: Neue Zierfische immer mit dem Kescher ins Becken geben, das Transportwasser entsorgen.

4. Stress vermeiden

  • Artgerechte Vergesellschaftung: Keine aggressiven Fische mit friedlichen Arten mischen.
  • Ausreichend Verstecke bieten (Pflanzen, Wurzeln, Höhlen).
  • Keine plötzlichen Temperatur- oder Wasserwechsel – Fische reagieren empfindlich auf starke Schwankungen.
  • Nicht zu viele Fische im Becken halten – Überbesatz führt zu Stress und Krankheiten.

5. Krankheiten frühzeitig erkennen

  • Symptome wie weiße Punkte (Ichthyophthirius/“Pünktchenkrankheit“), Pilzbeläge, oder abstehende Schuppen  können auf Krankheiten hinweisen.
  • Verändertes Verhalten (z. B. schnelle Atmung, apathisches Verhalten, Schaukeln, Reiben an Gegenständen) kann ein frühes Warnzeichen sein.
  • Infizierte Fische sofort isolieren und bei Bedarf mit geeigneten Medikamenten behandeln.

6. Aquariumpflege & Hygiene beachten

  • Filter regelmäßig warten, aber nie komplett reinigen (sonst gehen wichtige Bakterien verloren).
  • Bodengrund absaugen, um Futterreste und Kot zu entfernen.
  • Keine Chemikalien oder Seifen beim Reinigen des Aquariums verwenden – nur Wasser oder spezielle Aquarienreiniger nutzen.

Wenn du diese Tipps beachtest, bleiben deine Fische gesund und das Aquarium stabil!

Geschlechtsauswahl bei unseren Fischen

Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen. 
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.

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