Siamesischer Kampffisch „Dumbo Ear“, Weibchen, Betta splendens
24,99 €*
7 Bonuspunkte für diesen Artikel (Wert 0,70 €)
Versand 25,99 € · Tierkurier mit Thermobox · ein Versand für alle Tiere
Lieferung in 2-5 Tagen
Versand in Thermobox, bei Kälte mit Wärmepack · Geld zurück, falls ein Tier nicht lebend ankommt
Siamesischer Kampffisch „Dumbo Ear“, Weibchen, Betta splendens
| Deutscher Name: | Siamesischer Kampffisch „Dumbo Ear“, Weibchen |
| Wissenschaftlich: | Betta splendens |
| Synonyme: | Dumbo-Kampffisch, Elephant-Ear-Kampffisch, Siam-Kampffisch |
| Herkunft: | Zuchtform des südostasiatischen Siamesischen Kampffischs |
| Gesellschafts-Aquarium: | Vorzugsweise einzeln; Vergesellschaftung nur sorgfältig geplant |
| Wasserwerte: | pH 6,0–8,0; weich bis mittelhart, schadstoffarm |
| Temperatur: | 25–28 °C |
| Beckengröße: | Ab 30 l, besser 40 l oder größer |
| Bepflanzung: | Dicht bepflanzt, strömungsarm und mit freier Oberfläche |
| Futter: | Fleischbetontes Granulat sowie kleines Frost- und Lebendfutter |
| Geschlechts-Unterschiede: | Weibchen meist kompakter; Legeröhre häufig sichtbar |
| Zucht möglich: | Schaumnestbauer mit Brutpflege durch das Männchen |
| Maximale Größe: | Etwa 5–6,5 cm Gesamtlänge |
| Liefergröße: | ca. 3,0-4,0 cm |
| Mit Garnelen verträglich: | Adulte Garnelen mit Risiko; Nachwuchs wird häufig erbeutet |
Herkunft von Siamesischer Kampffisch „Dumbo Ear“, Weibchen (Betta splendens)
Betta splendens stammt ursprünglich aus dem südostasiatischen Festland. Als gesicherter Kern seines natürlichen Verbreitungsgebiets gilt Thailand, insbesondere das Umfeld des Chao-Phraya-Beckens; je nach Quelle wird die ursprüngliche Verbreitung weiter gefasst und schließt angrenzende Flusssysteme und Regionen ein. Bewohnt werden warme, flache und meist nur langsam fließende oder stehende Gewässer. Dazu zählen dicht bewachsene Tümpel, Gräben, Sümpfe, Überschwemmungsflächen und zeitweise auch Reisfelder. Solche Lebensräume besitzen häufig eine üppige Ufervegetation, schattige Bereiche und nur wenig Strömung. Mit seinem Labyrinthorgan kann der Kampffisch zusätzlich atmosphärische Luft an der Wasseroberfläche aufnehmen. Diese Anpassung ersetzt im Aquarium jedoch weder gute Wasserqualität noch eine angemessene Beckengröße. Die Variante „Dumbo Ear“ kommt nicht als eigenständige Wildform vor. Sie entstand durch gezielte Zuchtauswahl und fällt durch deutlich vergrößerte, seitlich abstehende Brustflossen auf. Die angebotenen Tiere stammen daher aus Aquarienzuchten. Färbung, Zeichnung und genaue Flossenproportionen können innerhalb dieser Handelsform sichtbar variieren, ohne dass dadurch eine andere Art vorliegt.
Vergesellschaftung
Für dieses Weibchen ist die Einzelhaltung die verlässlichste und ruhigste Lösung. Auch weibliche Betta splendens können territorial auftreten und Artgenossinnen bedrängen. Eine sogenannte Weibchengruppe ist deshalb keine unkomplizierte Standardhaltung: Sie verlangt ein deutlich größeres, sehr dicht strukturiertes Aquarium, sorgfältig ausgewählte Tiere, ständige Beobachtung und sofort verfügbare Ausweichbecken. Eine dauerhafte Paarhaltung mit einem Männchen ist ebenfalls nicht zu empfehlen; beide Geschlechter werden nur zur gezielten Zucht vorübergehend zusammengeführt. In einem ausreichend großen Gesellschaftsbecken kann ein verträgliches Weibchen mit friedlichen, nicht hektischen Fischen zusammenleben. Flossenzupfer, sehr lebhafte Fresser, revierbildende Labyrinthfische und aufdringliche Arten sind ungeeignet. Da das Temperament individuell ausfällt, muss eine Trennmöglichkeit vorhanden sein.
Passende Wasserparameter
Die domestizierte Art gilt gegenüber unterschiedlichen Wasserwerten als vergleichsweise anpassungsfähig, benötigt aber stabile und saubere Verhältnisse. Geeignet ist ein pH-Wert von etwa 6,0 bis 8,0; besonders unkompliziert ist meist ein leicht saures bis neutrales Milieu zwischen 6,5 und 7,5. Weiches bis mittelhartes Wasser wird gut angenommen. Ammonium und Nitrit müssen dauerhaft nicht nachweisbar sein, Nitrat sollte durch maßvolle Fütterung, Pflanzen und regelmäßige Teilwasserwechsel niedrig gehalten werden. Starke Schwankungen von Temperatur, Härte oder pH-Wert sind belastender als ein stabiler Wert innerhalb des verträglichen Bereichs. Das Aquarium sollte vollständig eingefahren sein. Trotz der zusätzlichen Luftatmung über das Labyrinthorgan darf schlechte Wasserqualität keinesfalls als unproblematisch betrachtet werden.
Haltungstemperatur
Eine gleichmäßige Wassertemperatur von 25 bis 28 °C ist für die dauerhafte Haltung empfehlenswert. Kurzzeitig werden etwas niedrigere oder höhere Werte toleriert, doch dauerhaft kühles Wasser kann Aktivität, Verdauung und Widerstandskraft beeinträchtigen. Ein regelbarer Heizstab und ein separates Thermometer erleichtern die Kontrolle. Da der Kampffisch regelmäßig Luft an der Oberfläche holt, sollte die Luftschicht unter der Abdeckung ebenfalls warm und möglichst zugfrei bleiben. Große Temperaturunterschiede zwischen Wasser und Raumluft sind insbesondere in offenen Aquarien ungünstig.
Beckengröße
Für die dauerhafte Einzelhaltung sollte ein gut eingerichtetes Aquarium ab etwa 30 Litern gewählt werden; 40 Liter oder mehr bieten stabilere Wasserwerte und zusätzlichen Bewegungsraum. Niedrige, längliche Becken sind besonders praktisch, weil die Wasseroberfläche leicht erreichbar bleibt. Kleine Schalen, Vasen und ungefilterte Kleinstbehälter sind keine geeigneten Dauerquartiere. Bei einer Vergesellschaftung ist je nach Beibesatz mindestens ein deutlich größeres, gut gegliedertes Aquarium ab ungefähr 54 Litern erforderlich. Wichtiger als reine Literangaben sind außerdem eine sanfte Filterung, ausreichend Rückzugsmöglichkeiten und freie Schwimmbereiche. Eine lückenlose Abdeckung verhindert das Herausspringen und erhält ein warmes Luftpolster über dem Wasser.
Bepflanzung
Eine abwechslungsreiche, stellenweise dichte Bepflanzung vermittelt Sicherheit und unterteilt das Aquarium in geschützte Bereiche. Gut geeignet sind robuste Stängel- und Aufsitzerpflanzen sowie Schwimmpflanzen, sofern ein Teil der Oberfläche für die Luftaufnahme frei bleibt. Breite Blätter oder spezielle, glatte Ruheplätze nahe der Oberfläche werden gern zum Pausieren genutzt. Wurzeln und Höhlen dürfen das Becken ergänzen, müssen aber frei von scharfen Kanten sein. Gerade die vergrößerten Brustflossen der Dumbo-Ear-Form können an rauen Dekorationen beschädigt werden. Der Filterauslass sollte so ausgerichtet oder gedämpft sein, dass ruhige Zonen ohne dauernden Strömungsdruck entstehen.
Futter
Betta splendens benötigt eine überwiegend tierisch ausgerichtete Ernährung. Als Grundlage eignet sich hochwertiges, proteinreiches Granulat in passender Korngröße. Ergänzend sorgen kleine Frost- und Lebendfuttersorten wie Artemia, Daphnien, Cyclops oder geeignete Mückenlarven für Abwechslung und fördern das natürliche Beutefangverhalten. Mehrere kleine Portionen sind bekömmlicher als eine große Futtermenge. Das Futter sollte innerhalb kurzer Zeit aufgenommen werden, damit keine Reste das Wasser belasten. Kampffische können sehr überzeugend nach weiterem Futter betteln und neigen bei zu großzügiger Fütterung zu Übergewicht. Abwechslung ist sinnvoll, eine einseitige Ernährung mit getrockneten Leckerbissen dagegen nicht.
Geschlechtsunterschiede
Weibchen bleiben im Durchschnitt kompakter und besitzen häufig kürzere Bauch-, Rücken-, After- und Schwanzflossen als langflossige Männchen. Am Unterbauch kann eine kleine helle Genitalpapille beziehungsweise Legeröhre sichtbar sein. Dieses Merkmal allein ermöglicht jedoch nicht in jedem Alter eine zweifelsfreie Bestimmung. Bei modernen Zuchtformen überschneiden sich Körperbau und Flossenlänge teilweise deutlich. Die Bezeichnung „Dumbo Ear“ bezieht sich auf die vergrößerten Brustflossen und kommt bei beiden Geschlechtern vor. Weibchen können ebenso kräftige Farben zeigen und ein ausgeprägtes Revierverhalten entwickeln. Bei jungen Tieren ist die Geschlechtsbestimmung trotz sorgfältiger Auswahl gelegentlich erschwert.
Zucht
Der Siamesische Kampffisch ist ein Schaumnestbauer. Zur gezielten Nachzucht wird ein harmonierendes Paar nur vorübergehend in einem vorbereiteten, warmen und strömungsarmen Zuchtbecken zusammengeführt. Das Männchen errichtet an der Oberfläche, häufig unter Schwimmpflanzen oder einem Blatt, ein Nest aus Luftblasen. Während der Paarung werden die Eier abgegeben, vom Männchen eingesammelt und in das Schaumnest gebracht. Da es anschließend die Nestpflege übernimmt und gegenüber dem Weibchen aggressiv werden kann, wird dieses nach dem Ablaichen gewöhnlich entfernt. Sobald die Jungfische frei schwimmen, wird auch das Männchen umgesetzt. Die sehr kleinen Larven benötigen zunächst feinstes Aufzuchtfutter; später können Artemia-Nauplien angeboten werden. Gute Wasserhygiene und eine gleichmäßig warme Luftschicht sind besonders wichtig.
Endgröße
Ausgewachsene Betta splendens erreichen gewöhnlich etwa 5 bis 6,5 cm Gesamtlänge. Die tatsächliche Größe hängt von Zuchtlinie, Geschlecht, Alter und Aufzuchtbedingungen ab. Weibchen wirken häufig etwas kürzer und kompakter als großflossige Männchen. Bei der Dumbo-Ear-Variante lassen die auffälligen Brustflossen den Fisch optisch größer erscheinen, verändern jedoch nicht seine grundlegende Körpergröße. Die angegebene Verkaufsgröße von 3 bis 4 cm beschreibt ein noch nicht vollständig ausgewachsenes Tier.
Verträglichkeit mit Zwerggarnelen
Eine sichere Garnelenverträglichkeit kann bei Betta splendens nicht zugesagt werden. Verhalten und Jagdtrieb unterscheiden sich deutlich zwischen einzelnen Tieren. Große adulte Amanogarnelen oder kräftige ausgewachsene Zwerggarnelen können in einem dicht bepflanzten, gut strukturierten Aquarium gelegentlich unbeachtet bleiben. Frisch eingesetzte, kleine oder sich häutende Garnelen sind jedoch gefährdet. Garnelennachwuchs wird aufgrund seiner Größe und Bewegung häufig als Beute betrachtet, sodass mit regelmäßigen Verlusten zu rechnen ist. Wer Garnelen gezielt vermehren oder einen wertvollen Bestand schützen möchte, sollte sie getrennt halten. Für einen vorsichtigen Versuch sind viele feine Verstecke und ein vorbereitetes Ausweichbecken unverzichtbar.
Anmelden
Fragen zum Artikel
Noch keine Fragen vorhanden.
Eigene Frage stellen
Die Antwort erscheint in der Regel innerhalb von 30 bis 45 Minuten nach Ihrer Frage.
Häufige Fragen (FAQ)
Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?
Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?
Um Stress und Temperaturschocks zu vermeiden, sollten neue Zierfische langsam eingewöhnt werden:
- Beutel schwimmen lassen – Legen Sie den verschlossenen Transportbeutel für ca. 20–30 Minuten auf die Wasseroberfläche des Aquariums, damit sich die Temperatur angleicht.
- Wasser schrittweise mischen – Öffnen Sie den Beutel vorsichtig und geben Sie alle 5–10 Minuten kleine Mengen Aquariumwasser hinzu, bis sich das Volumen mindestens verdoppelt hat (Dauer: ca. 45–90 Minuten).
- Fische umsetzen – Setzen Sie die Fische mit einem Kescher ins Aquarium, ohne das Transportwasser einzubringen, um Verunreinigungen zu vermeiden.
- Licht reduzieren – Dimmen Sie die Beleuchtung oder schalten Sie sie für einige Stunden aus, um den Stress zu minimieren.
- Erste Fütterung – Füttern Sie erst nach einigen Stunden oder am nächsten Tag, damit sich die Fische in Ruhe an die neue Umgebung gewöhnen können.
Durch diese langsame Eingewöhnung passen sich die Fische optimal an die neuen Wasserwerte an.
Wie werden Zierfische versendet?
Fische sind Wirbeltiere und werden von uns, den gesetzlichen Bestimmungen folgend, mit einem dafür zugelassenen Tierkurier (GO!) per Übernachtexpress versendet. Der Versand aller Zierfische erfolgt ganzjährig immer in einer hochwertigen, dickwandigen Styroporbox. Bei hohen Außentemperaturen werden die Fische mit zusätzlichem Wasservolumen vor Hitze geschützt. Im Winter legen wir zum Schutz vor Kälte Heatpacks bei und sorgen ggf. für eine zusätzliche Isolierung durch die Verwendung einer wärmereflektierende Spezialfolie als zusätzliche Isolierungschicht.
Je nach Art reisen die Fische entweder in kleineren Gruppen oder einzeln verpackt.
Wie kann ich Krankheiten bei Aquarienfischen vermeiden?
Damit deine Fische gesund und munter bleiben, sind einige grundlegende Maßnahmen erforderlich. Viele Fischkrankheiten entstehen durch schlechte Wasserqualität, Stress oder falsche Ernährung. Mit den folgenden Tipps kannst du das Risiko minimieren und für ein gesundes Aquarium sorgen.
1. Optimale Wasserqualität sicherstellen
- Regelmäßige Wasserwechsel durchführen (ca. 20-30 % alle 1-2 Wochen).
- Wichtige Wasserwerte kontrollieren:
- Temperatur (je nach Fischart passend einstellen)
- pH-Wert (artgerechter Bereich)
- Ammoniak & Nitrit: IMMER 0 mg/l (giftig für Fische)
- Nitrat: unter 25 mg/l (bei hohen Werten Wasser wechseln)
- Kein Chlor oder Schwermetalle im Wasser! Falls nötig, Wasseraufbereiter nutzen.
2. Gesunde Ernährung bieten
- Abwechslungsreiche Kost: Trockenfutter, Frostfutter (z. B. Artemia, Mysis), Lebendfutter (z. B. Wasserflöhe) und pflanzliche Nahrung (je nach Fischart).
- Überfütterung vermeiden: Fische sollten das Futter in 1-2 Minuten komplett fressen. Reste entfernen, um das Wasser nicht zu belasten.
- Spezialfutter je nach Art: Bodenfresser brauchen sinkendes Futter, Oberflächenfresser Flocken oder Granulat.
3. Neue Fische richtig eingewöhnen
- Langsame Anpassung: Neue Fische mit der Tropf-Methode oder schrittweiser Wasserzugabe an das Aquarium gewöhnen.
- Quarantäne für neue Fische: Falls möglich, 2-4 Wochen in einem separaten Becken halten, um Krankheiten nicht ins Hauptaquarium einzuschleppen.
- Transportwasser entsorgen: Neue Zierfische immer mit dem Kescher ins Becken geben, das Transportwasser entsorgen.
4. Stress vermeiden
- Artgerechte Vergesellschaftung: Keine aggressiven Fische mit friedlichen Arten mischen.
- Ausreichend Verstecke bieten (Pflanzen, Wurzeln, Höhlen).
- Keine plötzlichen Temperatur- oder Wasserwechsel – Fische reagieren empfindlich auf starke Schwankungen.
- Nicht zu viele Fische im Becken halten – Überbesatz führt zu Stress und Krankheiten.
5. Krankheiten frühzeitig erkennen
- Symptome wie weiße Punkte (Ichthyophthirius/“Pünktchenkrankheit“), Pilzbeläge, oder abstehende Schuppen können auf Krankheiten hinweisen.
- Verändertes Verhalten (z. B. schnelle Atmung, apathisches Verhalten, Schaukeln, Reiben an Gegenständen) kann ein frühes Warnzeichen sein.
- Infizierte Fische sofort isolieren und bei Bedarf mit geeigneten Medikamenten behandeln.
6. Aquariumpflege & Hygiene beachten
- Filter regelmäßig warten, aber nie komplett reinigen (sonst gehen wichtige Bakterien verloren).
- Bodengrund absaugen, um Futterreste und Kot zu entfernen.
- Keine Chemikalien oder Seifen beim Reinigen des Aquariums verwenden – nur Wasser oder spezielle Aquarienreiniger nutzen.
Wenn du diese Tipps beachtest, bleiben deine Fische gesund und das Aquarium stabil!
Geschlechtsauswahl bei unseren Fischen
Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen.
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.