Schwefelkopf-Maulbrüter „Tree Peaks Reef“, Otopharynx lithobates
58,99 €*
18 Bonuspunkte für diesen Artikel (Wert 1,80 €)
Versand 25,99 € · Tierkurier mit Thermobox · ein Versand für alle Tiere
Lieferzeit: 2-5 Tage
Versand in Thermobox, bei Kälte mit Wärmepack · Geld zurück, falls ein Tier nicht lebend ankommt
Schwefelkopf-Maulbrüter „Tree Peaks Reef“, Otopharynx lithobates
| Deutscher Name: | Schwefelkopf-Maulbrüter „Tree Peaks Reef“ |
| Wissenschaftlich: | Otopharynx lithobates |
| Synonyme: | Tree Peaks Reef, Schwefelkopf-Maulbrüter |
| Herkunft: | Malawisee; angebotene Linie Tree Peaks Reef, Nachzucht. |
| Gesellschafts-Aquarium: | Relativ friedlicher Hap; ideal ein Männchen mit mehreren Weibchen und ruhigen Malawi-Cichliden. |
| Wasserwerte: | pH etwa 7,6–8,8; mittelhartes bis hartes, alkalisches Wasser. |
| Temperatur: | Etwa 24–28 °C. |
| Beckengröße: | Für eine kleine Gruppe etwa ab 350 Liter und rund 130 cm Beckenlänge. |
| Bepflanzung: | Felsaufbauten mit Höhlen, Sandboden und offene Bereiche; Pflanzen sind nicht erforderlich. |
| Futter: | Hochwertiges Cichlidenfutter sowie Frost- und Lebendfutter in abwechslungsreicher Mischung. |
| Geschlechts-Unterschiede: | Männchen größer und deutlich farbiger; Weibchen eher graubraun. |
| Zucht möglich: | Maternaler Maulbrüter; mehrere Weibchen reduzieren den Balzdruck. |
| Maximale Größe: | Männchen etwa 16 cm, Weibchen häufig kleiner. Zur Lebenserwartung liegen keine verlässlichen Angaben vor. |
| Liefergröße: | ca. 6,0-9,0 cm |
| Mit Garnelen verträglich: | Nicht garnelensicher; kleine Garnelen werden als Beute betrachtet. |
Herkunft von Schwefelkopf-Maulbrüter „Tree Peaks Reef“ (Otopharynx lithobates)
Otopharynx lithobates ist ausschließlich im Malawisee heimisch und lebt im südlichen Bereich des Sees an felsigen Küsten, Riffen und Übergangszonen zwischen Fels und Sand. Die Art nutzt Höhlen, Felsspalten und geschützte Bereiche als Rückzug, schwimmt aber auch frei über dem Untergrund. Verschiedene Populationen unterscheiden sich in Details der Färbung. Tree Peaks Reef beziehungsweise Three Peaks Reef bezeichnet eine solche regionale Farb- und Standortform. Dominante Männchen zeigen eine kräftige blaue Grundfarbe mit heller weißlicher bis gelblicher Zeichnung entlang von Stirn und Rücken, während Weibchen deutlich schlichter bleiben. Im Aquarium sollte der Lebensraum mit Sandboden, stabilen Steinaufbauten, Höhlen und offenen Schwimmzonen nachgebildet werden. Stabiles, alkalisches und mineralreiches Wasser ist für die Haltung zentral. Die Art gilt im Vergleich zu vielen anderen Malawi-Cichliden als relativ friedlich, doch balzende Männchen verteidigen Reviere. Unterschiedliche Standortformen sollten nicht wahllos vermischt werden, wenn ihre regionale Ausprägung erhalten bleiben soll. Die angebotene Linie bleibt deshalb mit ihrem Lieferantenzusatz gekennzeichnet. Die genaue Ausprägung des hellen Stirnbereichs hängt von Geschlecht, Reife, Stimmung und Beleuchtung ab und ist nicht bei jedem Tier gleich.
Vergesellschaftung
Relativ friedlicher Hap; ideal ein Männchen mit mehreren Weibchen und ruhigen Malawi-Cichliden. Gegenüber Rivalen kann ein Männchen deutlich bestimmender auftreten. Sehr hektische oder aggressive Arten sind ungeeignete Partner. Die Weibchen brauchen mehrere leicht erreichbare Verstecke, damit Balz nicht zu dauerhaftem Verfolgen führt.
Passende Wasserparameter
pH etwa 7,6–8,8; mittelhartes bis hartes, alkalisches Wasser. Ein eingefahrenes Aquarium, stabile Pufferung und regelmäßige Teilwasserwechsel sind wichtiger als ständige kleine Korrekturen einzelner Messwerte. Beim Umsetzen werden größere Unterschiede schrittweise ausgeglichen.
Haltungstemperatur
Etwa 24–28 °C. Gute Sauerstoffversorgung und eine moderate Besatzdichte unterstützen die Haltung. Dauerhafte Wärme am oberen Rand der genannten Spanne ist keine Voraussetzung für schöne Farben.
Beckengröße
Für eine kleine Gruppe etwa ab 350 Liter und rund 130 cm Beckenlänge. Für eine kleine Gruppe sind etwa 350 Liter mit mindestens rund 130 cm Beckenlänge ein sinnvoller Ausgangspunkt. Mehrere Männchen erfordern wesentlich mehr Raum. Zwischen den Steinaufbauten bleiben ausreichend freie Schwimmbahnen erhalten.
Bepflanzung
Felsaufbauten mit Höhlen, Sandboden und offene Bereiche; Pflanzen sind nicht erforderlich. Die Felsen müssen auch beim Graben kippsicher bleiben. Schmale Sackgassen ohne zweiten Ausweg sollten vermieden werden, damit bedrängte Tiere Rückzug finden.
Futter
Hochwertiges Cichlidenfutter sowie Frost- und Lebendfutter in abwechslungsreicher Mischung. Kleine Krebstiere wie Artemia oder Cyclops ergänzen geeignete Granulate. Das Futter sollte zur Maulgröße passen und nicht in großen Restmengen liegen bleiben. Eine abwechslungsreiche, dosierte Fütterung ist einer überreichen Gabe vorzuziehen.
Geschlechtsunterschiede
Männchen größer und deutlich farbiger; Weibchen eher graubraun. Frage: Zeigen bereits alle Jungtiere die auffällige Kopfzeichnung? Nein, die typische Schau- und Balzfärbung entwickeln vor allem reife, dominante Männchen. Weibchen bleiben unauffälliger und tragen dunkle Flankenflecken.
Zucht
Maternaler Maulbrüter; mehrere Weibchen reduzieren den Balzdruck. Abgelaicht wird an geschützten Stellen im Revier. Das Weibchen nimmt die Eier zur weiteren Entwicklung auf. Während dieser Phase sind Ruhe und sichere Ausweichmöglichkeiten besonders wichtig.
Endgröße
Männchen etwa 16 cm, Weibchen häufig kleiner. Zur Lebenserwartung liegen keine verlässlichen Angaben vor. Die Einrichtung wird für erwachsene Tiere geplant und darf nicht allein an der aktuellen Liefergröße ausgerichtet werden.
Verträglichkeit mit Zwerggarnelen
Nicht garnelensicher; kleine Garnelen werden als Beute betrachtet. Auch größere Zwerggarnelen lassen sich in einem solchen Cichlidenbecken nicht zuverlässig schützen.
Anmelden
Fragen zum Artikel
Noch keine Fragen vorhanden.
Eigene Frage stellen
Die Antwort erscheint in der Regel innerhalb von 30 bis 45 Minuten nach Ihrer Frage.
Häufige Fragen (FAQ)
Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?
Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?
Um Stress und Temperaturschocks zu vermeiden, sollten neue Zierfische langsam eingewöhnt werden:
- Beutel schwimmen lassen – Legen Sie den verschlossenen Transportbeutel für ca. 20–30 Minuten auf die Wasseroberfläche des Aquariums, damit sich die Temperatur angleicht.
- Wasser schrittweise mischen – Öffnen Sie den Beutel vorsichtig und geben Sie alle 5–10 Minuten kleine Mengen Aquariumwasser hinzu, bis sich das Volumen mindestens verdoppelt hat (Dauer: ca. 45–90 Minuten).
- Fische umsetzen – Setzen Sie die Fische mit einem Kescher ins Aquarium, ohne das Transportwasser einzubringen, um Verunreinigungen zu vermeiden.
- Licht reduzieren – Dimmen Sie die Beleuchtung oder schalten Sie sie für einige Stunden aus, um den Stress zu minimieren.
- Erste Fütterung – Füttern Sie erst nach einigen Stunden oder am nächsten Tag, damit sich die Fische in Ruhe an die neue Umgebung gewöhnen können.
Durch diese langsame Eingewöhnung passen sich die Fische optimal an die neuen Wasserwerte an.
Wie werden Zierfische versendet?
Fische sind Wirbeltiere und werden von uns, den gesetzlichen Bestimmungen folgend, mit einem dafür zugelassenen Tierkurier (GO!) per Übernachtexpress versendet. Der Versand aller Zierfische erfolgt ganzjährig immer in einer hochwertigen, dickwandigen Styroporbox. Bei hohen Außentemperaturen werden die Fische mit zusätzlichem Wasservolumen vor Hitze geschützt. Im Winter legen wir zum Schutz vor Kälte Heatpacks bei und sorgen ggf. für eine zusätzliche Isolierung durch die Verwendung einer wärmereflektierende Spezialfolie als zusätzliche Isolierungschicht.
Je nach Art reisen die Fische entweder in kleineren Gruppen oder einzeln verpackt.
Wie kann ich Krankheiten bei Aquarienfischen vermeiden?
Damit deine Fische gesund und munter bleiben, sind einige grundlegende Maßnahmen erforderlich. Viele Fischkrankheiten entstehen durch schlechte Wasserqualität, Stress oder falsche Ernährung. Mit den folgenden Tipps kannst du das Risiko minimieren und für ein gesundes Aquarium sorgen.
1. Optimale Wasserqualität sicherstellen
- Regelmäßige Wasserwechsel durchführen (ca. 20-30 % alle 1-2 Wochen).
- Wichtige Wasserwerte kontrollieren:
- Temperatur (je nach Fischart passend einstellen)
- pH-Wert (artgerechter Bereich)
- Ammoniak & Nitrit: IMMER 0 mg/l (giftig für Fische)
- Nitrat: unter 25 mg/l (bei hohen Werten Wasser wechseln)
- Kein Chlor oder Schwermetalle im Wasser! Falls nötig, Wasseraufbereiter nutzen.
2. Gesunde Ernährung bieten
- Abwechslungsreiche Kost: Trockenfutter, Frostfutter (z. B. Artemia, Mysis), Lebendfutter (z. B. Wasserflöhe) und pflanzliche Nahrung (je nach Fischart).
- Überfütterung vermeiden: Fische sollten das Futter in 1-2 Minuten komplett fressen. Reste entfernen, um das Wasser nicht zu belasten.
- Spezialfutter je nach Art: Bodenfresser brauchen sinkendes Futter, Oberflächenfresser Flocken oder Granulat.
3. Neue Fische richtig eingewöhnen
- Langsame Anpassung: Neue Fische mit der Tropf-Methode oder schrittweiser Wasserzugabe an das Aquarium gewöhnen.
- Quarantäne für neue Fische: Falls möglich, 2-4 Wochen in einem separaten Becken halten, um Krankheiten nicht ins Hauptaquarium einzuschleppen.
- Transportwasser entsorgen: Neue Zierfische immer mit dem Kescher ins Becken geben, das Transportwasser entsorgen.
4. Stress vermeiden
- Artgerechte Vergesellschaftung: Keine aggressiven Fische mit friedlichen Arten mischen.
- Ausreichend Verstecke bieten (Pflanzen, Wurzeln, Höhlen).
- Keine plötzlichen Temperatur- oder Wasserwechsel – Fische reagieren empfindlich auf starke Schwankungen.
- Nicht zu viele Fische im Becken halten – Überbesatz führt zu Stress und Krankheiten.
5. Krankheiten frühzeitig erkennen
- Symptome wie weiße Punkte (Ichthyophthirius/“Pünktchenkrankheit“), Pilzbeläge, oder abstehende Schuppen können auf Krankheiten hinweisen.
- Verändertes Verhalten (z. B. schnelle Atmung, apathisches Verhalten, Schaukeln, Reiben an Gegenständen) kann ein frühes Warnzeichen sein.
- Infizierte Fische sofort isolieren und bei Bedarf mit geeigneten Medikamenten behandeln.
6. Aquariumpflege & Hygiene beachten
- Filter regelmäßig warten, aber nie komplett reinigen (sonst gehen wichtige Bakterien verloren).
- Bodengrund absaugen, um Futterreste und Kot zu entfernen.
- Keine Chemikalien oder Seifen beim Reinigen des Aquariums verwenden – nur Wasser oder spezielle Aquarienreiniger nutzen.
Wenn du diese Tipps beachtest, bleiben deine Fische gesund und das Aquarium stabil!
Geschlechtsauswahl bei unseren Fischen
Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen.
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.