Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen

INTERAQUARISTIK

Sortiment entdecken

Alle Kategorien

Blitzversand
Lebendgarantie
Top-Service
Riesige Auswahl

Salatkoralle „C3PO“ (Nachzucht), Lithophyllon spec., Größe S–M

Nachzucht statt Wildfang

In Aquakultur vermehrte Farbform, an Aquarienbedingungen gewöhnt

Wenig Licht genügt

Gedeiht bei geringem bis mittlerem Licht im unteren Beckenbereich

Flächiger Wuchs

Überzieht das Gestein krustig bis plattig mit strukturierter Fläche

Abstand einplanen

Nachts kurze Fangtentakel, daher 10–15 cm Platz zu Nachbarn lassen

Salatkoralle „C3PO“ (Nachzucht), Lithophyllon spec., Größe S–M


Auf einen Blick: Salatkoralle „C3PO“ (Nachzucht), Lithophyllon spec.
Deutscher Name:Salatkoralle „C3PO“ (Nachzucht)
Wissenschaftlich:Lithophyllon spec.
Synonyme:Litho, Lithophyllon, C3PO Litho, Krustige Pilzkoralle
Herkunft:Zentraler Indopazifik und Westpazifik; dieses Tier stammt aus Nachzucht
Korallengruppe:Großpolypige Steinkoralle (LPS) aus der Familie der Pilzkorallen, festsitzend krustig bis plattig
Lichtbedarf:Gering bis mittel; langsam an helleres Licht gewöhnen
Strömung:Schwach bis mäßig und indirekt, ohne harten Direktstrahl
Wasserwerte:Dichte 1,025–1,026, pH 8,1–8,4, KH 8–9,5 °dKH, Calcium 400–450 mg/l, Magnesium 1.280–1.350 mg/l
Temperatur:24–26 °C
Platzierung:Untere bis mittlere Beckenhälfte, waagerecht auf stabilem Gestein
Ernährung:Zooxanthellen; zusätzlich ein- bis zweimal pro Woche feines Fleischfutter
Wachstum:Wächst flächig krustend oder plattig über das Gestein
Schwierigkeitsgrad:Einfach bis mittel; empfindlich gegenüber schwankender KH
Lieferform:Größe S–M
Im Detail: Salatkoralle „C3PO“ (Nachzucht), Lithophyllon spec.

Herkunft von Salatkoralle „C3PO“ (Nachzucht) (Lithophyllon spec.)

Lithophyllon ist eine Gattung der Steinkorallen aus der Familie der Pilzkorallen (Fungiidae). Anders als die bekannten, frei auf dem Sand liegenden Pilzkorallen bleiben Lithophyllon-Kolonien dauerhaft auf dem Untergrund festgewachsen: Sie sitzen entweder auf einem kurzen Stiel oder überziehen das Gestein krustenförmig und bilden rundliche, flache Kolonien, deren Rand bei größeren Tieren wellig werden kann. Die Oberfläche ist von fein gerippten Septen und vielen kleinen Mundöffnungen bedeckt, was der Koralle ihr typisch strukturiertes, salatartiges Aussehen verleiht. Natürlich verbreitet ist die Gattung im zentralen Indopazifik und im Westpazifik, wo sie vor allem an tieferen Riffhängen lebt. Wie die meisten Riffkorallen beherbergt sie symbiotische Zooxanthellen in ihrem Gewebe. Die Gattung wurde in den vergangenen Jahren neu gefasst, wobei mehrere früher zu Fungia gestellte Arten hierher überführt wurden. Bei diesem Tier ist die Art nicht bestimmt; es wird deshalb bewusst nur auf Gattungsebene als Lithophyllon spec. geführt. „C3PO“ ist der Handelsname einer in Aquakultur vermehrten Farbform. Es handelt sich um eine Nachzucht und nicht um einen Wildfang. Wie alle Steinkorallen steht die Gattung in Anhang II des Washingtoner Artenschutzübereinkommens. Zur Lebenserwartung liegen keine verlässlichen Angaben vor.

Haltung im Riffaquarium

Lithophyllon gilt als gut haltbare großpolypige Steinkoralle für ein eingefahrenes Riffaquarium. Entscheidend sind gleichbleibende Bedingungen: Besonders auf schwankende Karbonathärte reagiert die Koralle empfindlich, oft zuerst mit zurückweichendem Gewebe am Rand. Zu viel Licht kann zu Ausbleichen führen, zu harte Strömung zu Gewebeschäden. Die fein strukturierte Oberfläche sollte frei von Mulm bleiben, damit sich dort keine Ablagerungen festsetzen. Wöchentliche Messungen der wichtigsten Werte helfen, Veränderungen früh zu erkennen.

Licht, Strömung und Platzierung

Ein guter Platz liegt in der unteren bis mittleren Beckenhälfte auf einem stabilen Gesteinsvorsprung, an dem die Koralle waagerecht aufliegt und sich krustend ausbreiten kann. Bei gedämpftem Licht ist auch ein Platz weiter oben möglich. Die Strömung sollte sanft und indirekt über die Oberfläche streichen. Weil Lithophyllon nachts kurze Fangtentakel oder Mesenterialfilamente ausbilden kann, empfiehlt sich ein Abstand von etwa 10 bis 15 Zentimetern zu benachbarten Korallen. Anfangs eher schattig setzen und das Licht über zwei bis drei Wochen steigern.

Wasserwerte und Spurenelemente

Empfohlen werden eine Dichte von 1,025 bis 1,026 (rund 35 Promille Salzgehalt), ein pH-Wert von 8,1 bis 8,4 und eine Karbonathärte von 8 bis 9,5 °dKH. Calcium sollte bei 400 bis 450 mg/l und Magnesium bei 1.280 bis 1.350 mg/l liegen, denn die Koralle verbraucht beim Skelettaufbau Calcium, Karbonat und Magnesium. Die Temperatur liegt idealerweise zwischen 24 und 26 °C. Nitrat um 2 bis 10 mg/l und Phosphat um 0,03 bis 0,08 mg/l sind günstig. Die KH sollte sich möglichst um nicht mehr als 0,2 °dKH pro Tag verändern.

Ernährung und Fütterung

Den Großteil ihrer Energie gewinnt die Koralle über ihre Zooxanthellen aus dem Licht. Zusätzlich profitiert sie von gezielter Fütterung ein- bis zweimal pro Woche mit kleinem Fleischfutter wie Mysis, LPS-Granulat, Rotatorien oder feinem Korallenfutter. Am besten wird nach dem Ausschalten des Lichts gefüttert, wenn die Fangtentakel ausgestreckt sind. Die Strömung dafür kurz drosseln. Große Brocken sind ungeeignet, weil sie auf dem Gewebe liegen bleiben und verderben können.

Wachstum und Vermehrung

Lithophyllon wächst flächig: Die Kolonie überzieht das Gestein krustenförmig oder bildet flache, rundliche Platten, die sich am Rand ausdehnen. Wie schnell das geschieht, hängt stark von stabilen Werten, passendem Licht und regelmäßiger Fütterung ab; gleichmäßige Kleinfütterung fördert das Randwachstum. Gesunde, wachsende Randbereiche lassen sich mit sauberem Werkzeug als Ableger abtrennen.

Abstand und Verträglichkeit mit Nachbarkorallen

Lithophyllon gilt als mäßig wehrhaft. Die Koralle ist nicht übermäßig aggressiv, kann Nachbarkorallen aber nachts mit kurzen Fangtentakeln oder Mesenterialfilamenten nesseln. Ein Abstand von etwa 10 bis 15 Zentimetern zu anderen Korallen ist daher ratsam. Mit den meisten riffgeeigneten Fischen und Wirbellosen lässt sie sich gut vergesellschaften; Fische, die an großpolypigen Steinkorallen zupfen, sind ungeeignet.

Eingewöhnung

Nach dem Auspacken wird die Koralle im Transportwasser langsam an Temperatur und Salzgehalt des Aquariums angeglichen, etwa mit der Tropfmethode über 30 bis 45 Minuten. Danach zunächst schattig und in sanfter Strömung platzieren und die Lichtintensität über zwei bis drei Wochen schrittweise erhöhen. Zeigen sich blasse Ränder, das Licht wieder etwas reduzieren.

Lieferung

Geliefert wird ein Ableger aus Nachzucht der Farbform „C3PO“. Die Angabe „Größe S–M“ bezeichnet die Größenklasse kleiner bis mittlerer Ableger, wie sie bei Steinkorallen üblich ist. Form und Ausdehnung des einzelnen Ablegers können etwas variieren. Die Koralle wird sorgfältig im Beutel mit Meerwasser verpackt.

Tiergruppe: Korallen
Wassertemperatur: 24 °C, 25 °C, 26 °C

0 von 0 Bewertungen

Durchschnittliche Bewertung von 0 von 5 Sternen

Bewerten Sie dieses Produkt!

Teilen Sie Ihre Erfahrungen mit anderen Kunden.


Fragen zum Artikel

Noch keine Fragen vorhanden.

Eigene Frage stellen

Die Antwort erscheint in der Regel innerhalb von 30 bis 45 Minuten nach Ihrer Frage.

−25 %
5x Goldfisch im Mix , Carassius auratus (Kaltwasser)

29,99 €* 39,99 €* (25.01% gespart)
9 Bonuspunkte sichern
1

Durchschnittliche Bewertung von 4.9 von 5 Sternen

Amanogarnele , Caridina multidentata

Ab 1,59 €*
1 Bonuspunkte sichern
1
Derzeit ausverkauft

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Aulonocara spec. Dragon Blood albino , DNZ

18,99 €*
6 Bonuspunkte sichern

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Bitterlingsbarbe , Rohanella titteya , ehem. Puntius titteya ehem. Puntius titteya

Varianten ab 1,99 €*
Ab 3,59 €*
1 Bonuspunkte sichern
3
−27 %
Tipp

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Erbsenkugelfisch , Carinotetraodon travancoricus (Minifisch)

5,49 €* 7,49 €* (26.7% gespart)
2 Bonuspunkte sichern
3
−10 %

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Gelbsaum-Prachtharnischwels , L81 , Baryancistrus spec., 6-8 cm Baryancistrus spec., 6-8 cm

62,99 €* 69,99 €* (10% gespart)
19 Bonuspunkte sichern
1

Häufige Fragen (FAQ)


 

Wie werden Meerwassertiere versendet?

Meerwasserfische, Garnelen, Seesterne, Korallen und Anemonen versenden wir ausschließlich mit dem zugelassenen Tierkurier GO! im Übernachtexpress. Jedes Tier beziehungsweise jede Koralle reist einzeln in einem Beutel mit Meerwasser und Sauerstoff, verpackt in einer isolierten Styroporbox – bei kühler Witterung zusätzlich mit Wärmepack.

Meerwassertiere führen wir als Bestellware mit einer Lieferzeit von 2–5 Tagen. Bitte sorge dafür, dass die Sendung am Liefertag angenommen werden kann, damit die Tiere schnell ins Aquarium kommen.

Wie gewöhne ich Meerwassertiere nach der Ankunft ein?

Dimme zunächst das Licht im Aquarium. Lege die geschlossenen Beutel 15–20 Minuten auf die Wasseroberfläche, damit sich die Temperatur angleicht. Gib dann mit der Tropfmethode langsam Aquarienwasser in ein Gefäß mit den Tieren, bis sich Salzgehalt und pH-Wert angeglichen haben – bei Fischen etwa 30–45 Minuten, bei Garnelen, Seesternen und Seeigeln deutlich langsamer über 60–90 Minuten, denn sie reagieren empfindlich auf Salzgehaltsschwankungen.

Setze die Tiere anschließend um, ohne das Transportwasser ins Aquarium zu geben. Seesterne, Muscheln und Schwämme sollten dabei möglichst nicht an die Luft kommen. Lass das Licht am ersten Tag gedimmt und füttere erst am nächsten Tag.

Was muss ich bei Korallen und Anemonen beachten?

Gewöhne Korallen langsam an das Licht: Platziere sie anfangs etwas tiefer oder schattiger und setze sie erst nach einigen Tagen an ihren endgültigen Platz. Halte Abstand zu Nachbarkorallen, denn viele Arten bilden Nesselfäden. Achte auf eine zur Art passende Strömung.

Anemonen können wandern – sichere Pumpen und Überläufe deshalb mit einem Schutzkorb. Bei Krustenanemonen (Zoanthus, Palythoa) beim Umgang immer Handschuhe und Augenschutz tragen, da sie Palytoxin enthalten können; die Kolonien niemals abkochen, abbürsten oder unter Druck abspülen.

Welche Wasserwerte brauchen Meerwassertiere?

Die meisten Riffbewohner fühlen sich in diesem Rahmen wohl: Salzgehalt 33–35 ‰ (Dichte etwa 1,023–1,025 bei 25 °C), Temperatur 24–26 °C, pH-Wert 8,0–8,4, KH 7–9 °dH, Calcium 400–450 mg/l und Magnesium 1.250–1.350 mg/l bei niedrigen Nitrat- und Phosphatwerten. Wichtiger als einzelne Spitzenwerte ist, dass die Werte stabil bleiben.

Artspezifische Angaben findest du jeweils in der Artikelbeschreibung.

Jetzt anmelden und 3 € sparen

Neue Tiere, frische Lieferungen und exklusive Angebote direkt in Ihr Postfach – als Dankeschön gibt es einen 3 €-Gutschein ab 30 € Einkaufswert.

Abmeldung jederzeit mit einem Klick. Mit der Anmeldung akzeptieren Sie unsere Datenschutzerklärung.