Purpurstreifen-Königssalmler, Inpaichthys parauapiranga, ca. 2,0-3,0 cm
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Purpurstreifen-Königssalmler, Inpaichthys parauapiranga, ca. 2,0-3,0 cm
| Deutscher Name: | Purpurstreifen-Königssalmler |
| Wissenschaftlich: | Inpaichthys parauapiranga |
| Synonyme: | Roter Königssalmler |
| Herkunft: | Brasilien, Rio Aripuanã, Amazonasbecken |
| Gesellschafts-Aquarium: | sehr gut geeignet |
| Wasserwerte: | weich bis mittelhart, pH 6,0 – 7,5 |
| Temperatur: | ca. 24 – 28 °C |
| Beckengröße: | ab 80 cm |
| Bepflanzung: | dicht bepflanzt mit freiem Schwimmraum |
| Futter: | omnivor; feines Granulat, Flocken, Frost- und Lebendfutter |
| Geschlechts-Unterschiede: | Männchen intensiver gefärbt, Weibchen fülliger |
| Zucht möglich: | Ja, Freilaicher mit Laichschutz empfehlenswert |
| Maximale Größe: | bis etwa 4 cm |
| Liefergröße: | ca. 2,5 – 3 cm |
| Mit Garnelen verträglich: | ja, gut geeignet |
Herkunft des Purpurstreifen-Königssalmlers (Inpaichthys parauapiranga)
Der Purpurstreifen-Königssalmler (Inpaichthys parauapiranga) stammt aus dem brasilianischen Amazonasgebiet, genauer aus dem Rio Aripuanã, einem Nebenfluss des Rio Madeira. Dort bewohnt die Art flache Uferzonen mit weichem Sand, Laubschichten und Wurzelwerk. Das Wasser ist weich, leicht sauer und von Huminstoffen bernsteinfarben getönt. Seine Farbgebung ist unverwechselbar: Der Körper zeigt einen perlmuttfarbenen Grund mit zart bläulichen Reflexen, über den sich ein klarer purpur- bis rosaroter Längsstreifen zieht. In Bewegung schimmern die Tiere in wechselnden Blau- und Rottönen, wodurch der Schwarm im Aquarium fast schillernd wirkt – ein edler, dezenter Blickfang.
Purpurstreifen-Königssalmler vergesellschaften
Diese Art ist äußerst friedlich und hervorragend für Gesellschaftsaquarien geeignet. Sie sollte in Gruppen ab acht bis zehn Exemplaren gehalten werden, um das natürliche Schwarmverhalten zu zeigen. Ideal sind Mitbewohner wie kleine Panzerwelse, Zwergbuntbarsche oder andere ruhige Salmlerarten. Hektische oder größere Fische stressen die Tiere.
Passende Wasserparameter
Weiches bis mittelhartes Wasser mit leicht saurem bis neutralem pH zwischen 6,0 und 7,5 ist optimal. Temperaturen zwischen 24 und 28 °C unterstützen Vitalität und Farbintensität. Eine schwache Strömung und Huminstoffe aus Laub oder Erlenzapfen schaffen naturnahe Bedingungen.
Haltungstemperatur
Der Purpurstreifen-Königssalmler fühlt sich bei 25 °C besonders wohl. Kurzfristige Temperaturschwankungen werden gut vertragen, dauerhaft hohe Temperaturen über 28 °C sollten aber vermieden werden.
Die Beckengröße für Inpaichthys parauapiranga
Ein Aquarium ab 80 cm Kantenlänge ist ausreichend. Feiner Sand oder dunkler Kies, kombiniert mit Wurzeln, Steinen und dichter Randbepflanzung, bietet ideale Bedingungen. Freie Schwimmräume im Mittelwasser sind wichtig, da die Tiere aktiv und lebhaft sind.
Bepflanzung
Dicht bepflanzte Becken mit Schwimmpflanzen schaffen Schattenzonen, in denen die Tiere ihre Farben besonders zeigen. Pflanzenarten wie Cabomba, Limnophila oder Echinodorus passen hervorragend in ein südamerikanisches Habitat.
Das Futter für Purpurstreifen-Königssalmler
Die Art ist ein Allesfresser mit Vorliebe für feines Lebend- und Frostfutter. Auch hochwertiges Trockenfutter in kleiner Körnung wird gut angenommen. Eine abwechslungsreiche Ernährung bringt die intensive Purpurfärbung am besten zur Geltung.
Geschlechtsunterschiede
Männchen wirken etwas schlanker und farbintensiver, während Weibchen kräftiger gebaut sind. In der Balz zeigen Männchen ein besonders strahlendes Purpur entlang der Körperlinie.
Die Zucht von Inpaichthys parauapiranga
Die Zucht ist möglich, erfordert aber Geduld. Die Tiere laichen über feinen Pflanzen oder Laichmops ab. Nach dem Ablaichen sollte das Paar umgesetzt werden, da die Eltern den Laich fressen können. Die Jungfische lassen sich mit Infusorien und später Artemia-Nauplien aufziehen.
Die Endgröße des Purpurstreifen-Königssalmlers
Ausgewachsene Tiere erreichen rund 4 cm und sind damit auch für kleinere Aquarien geeignet. Sie werden bei artgerechter Haltung bis zu 5 Jahre alt und zeigen in Gruppen ein harmonisches, lebendiges Verhalten.
Verträglichkeit mit Zwerggarnelen
Diese Art gilt als garnelenfreundlich. Adulte Garnelen und deren Nachwuchs werden in bepflanzten Becken in der Regel nicht behelligt, was den Purpurstreifen-Königssalmler auch für kombinierte Garnelenbecken interessant macht.
| Temperaturbereiche: | Sehr warm (27-30°C) - viel heizen, Warm (24-26°C) - heizen |
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Häufige Fragen (FAQ)
Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?
Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?
Um Stress und Temperaturschocks zu vermeiden, sollten neue Zierfische langsam eingewöhnt werden:
- Beutel schwimmen lassen – Legen Sie den verschlossenen Transportbeutel für ca. 20–30 Minuten auf die Wasseroberfläche des Aquariums, damit sich die Temperatur angleicht.
- Wasser schrittweise mischen – Öffnen Sie den Beutel vorsichtig und geben Sie alle 5–10 Minuten kleine Mengen Aquariumwasser hinzu, bis sich das Volumen mindestens verdoppelt hat (Dauer: ca. 45–90 Minuten).
- Fische umsetzen – Setzen Sie die Fische mit einem Kescher ins Aquarium, ohne das Transportwasser einzubringen, um Verunreinigungen zu vermeiden.
- Licht reduzieren – Dimmen Sie die Beleuchtung oder schalten Sie sie für einige Stunden aus, um den Stress zu minimieren.
- Erste Fütterung – Füttern Sie erst nach einigen Stunden oder am nächsten Tag, damit sich die Fische in Ruhe an die neue Umgebung gewöhnen können.
Durch diese langsame Eingewöhnung passen sich die Fische optimal an die neuen Wasserwerte an.
Wie werden Zierfische versendet?
Fische sind Wirbeltiere und werden von uns, den gesetzlichen Bestimmungen folgend, mit einem dafür zugelassenen Tierkurier (GO!) per Übernachtexpress versendet. Der Versand aller Zierfische erfolgt ganzjährig immer in einer hochwertigen, dickwandigen Styroporbox. Bei hohen Außentemperaturen werden die Fische mit zusätzlichem Wasservolumen vor Hitze geschützt. Im Winter legen wir zum Schutz vor Kälte Heatpacks bei und sorgen ggf. für eine zusätzliche Isolierung durch die Verwendung einer wärmereflektierende Spezialfolie als zusätzliche Isolierungschicht.
Je nach Art reisen die Fische entweder in kleineren Gruppen oder einzeln verpackt.
Wie kann ich Krankheiten bei Aquarienfischen vermeiden?
Damit deine Fische gesund und munter bleiben, sind einige grundlegende Maßnahmen erforderlich. Viele Fischkrankheiten entstehen durch schlechte Wasserqualität, Stress oder falsche Ernährung. Mit den folgenden Tipps kannst du das Risiko minimieren und für ein gesundes Aquarium sorgen.
1. Optimale Wasserqualität sicherstellen
- Regelmäßige Wasserwechsel durchführen (ca. 20-30 % alle 1-2 Wochen).
- Wichtige Wasserwerte kontrollieren:
- Temperatur (je nach Fischart passend einstellen)
- pH-Wert (artgerechter Bereich)
- Ammoniak & Nitrit: IMMER 0 mg/l (giftig für Fische)
- Nitrat: unter 25 mg/l (bei hohen Werten Wasser wechseln)
- Kein Chlor oder Schwermetalle im Wasser! Falls nötig, Wasseraufbereiter nutzen.
2. Gesunde Ernährung bieten
- Abwechslungsreiche Kost: Trockenfutter, Frostfutter (z. B. Artemia, Mysis), Lebendfutter (z. B. Wasserflöhe) und pflanzliche Nahrung (je nach Fischart).
- Überfütterung vermeiden: Fische sollten das Futter in 1-2 Minuten komplett fressen. Reste entfernen, um das Wasser nicht zu belasten.
- Spezialfutter je nach Art: Bodenfresser brauchen sinkendes Futter, Oberflächenfresser Flocken oder Granulat.
3. Neue Fische richtig eingewöhnen
- Langsame Anpassung: Neue Fische mit der Tropf-Methode oder schrittweiser Wasserzugabe an das Aquarium gewöhnen.
- Quarantäne für neue Fische: Falls möglich, 2-4 Wochen in einem separaten Becken halten, um Krankheiten nicht ins Hauptaquarium einzuschleppen.
- Transportwasser entsorgen: Neue Zierfische immer mit dem Kescher ins Becken geben, das Transportwasser entsorgen.
4. Stress vermeiden
- Artgerechte Vergesellschaftung: Keine aggressiven Fische mit friedlichen Arten mischen.
- Ausreichend Verstecke bieten (Pflanzen, Wurzeln, Höhlen).
- Keine plötzlichen Temperatur- oder Wasserwechsel – Fische reagieren empfindlich auf starke Schwankungen.
- Nicht zu viele Fische im Becken halten – Überbesatz führt zu Stress und Krankheiten.
5. Krankheiten frühzeitig erkennen
- Symptome wie weiße Punkte (Ichthyophthirius/“Pünktchenkrankheit“), Pilzbeläge, oder abstehende Schuppen können auf Krankheiten hinweisen.
- Verändertes Verhalten (z. B. schnelle Atmung, apathisches Verhalten, Schaukeln, Reiben an Gegenständen) kann ein frühes Warnzeichen sein.
- Infizierte Fische sofort isolieren und bei Bedarf mit geeigneten Medikamenten behandeln.
6. Aquariumpflege & Hygiene beachten
- Filter regelmäßig warten, aber nie komplett reinigen (sonst gehen wichtige Bakterien verloren).
- Bodengrund absaugen, um Futterreste und Kot zu entfernen.
- Keine Chemikalien oder Seifen beim Reinigen des Aquariums verwenden – nur Wasser oder spezielle Aquarienreiniger nutzen.
Wenn du diese Tipps beachtest, bleiben deine Fische gesund und das Aquarium stabil!
Geschlechtsauswahl bei unseren Fischen
Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen.
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.