Pink Lady Seeigel, Salmacis spec.
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Pink Lady Seeigel, Salmacis spec.
| Deutscher Name: | Pink Lady Seeigel |
| Wissenschaftlich: | Salmacis spec. |
| Synonyme: | Salmacis sp. Pink Lady |
| Herkunft: | Tropischer Indopazifik für die Gattung; genaue Herkunft der Form offen |
| Lebensweise: | Kleiner beweglicher Seeigel auf Gestein und Riffstrukturen |
| Riffaquarium-tauglich: | Grundsätzlich friedlich, kann lose Ableger verschieben |
| Verträglichkeit: | Mit friedlichen Tieren; keine Seeigelfresser |
| Wasserwerte: | Stabile Dichte 1,023–1,026 und pH etwa 8,0–8,4 |
| Temperatur: | Tropisches Meerwasser, etwa 24–27 °C |
| Beckengröße: | Eingefahrenes Becken mit ausreichend Weidefläche; keine sichere Mindestgröße ohne Artbestimmung |
| Futter: | Algenaufwuchs und Biofilm; bei Bedarf geeignetes Algenfutter |
| Maximale Größe: | Art nicht bestimmt; Endgröße nicht verlässlich ableitbar |
| Liefergröße: | ca. 1,0-2,0 cm |
Herkunft und Lebensraum von Pink Lady Seeigel (Salmacis spec.)
Der als Pink Lady angebotene Seeigel wird als Salmacis spec. geführt. „Pink Lady“ bezeichnet hier eine Handelsform und belegt keine genaue Artbestimmung. Arten der Gattung Salmacis kommen in tropischen Meeresgebieten des Indopazifiks vor und bewegen sich auf festen Flächen und zwischen Riffstrukturen. Das angebotene Tier ist mit ein bis zwei Zentimetern noch klein; aus dieser Liefergröße lässt sich keine sichere Endgröße für die unbestimmte Art ableiten. Der Seeigel nutzt seine Saugfüßchen und kurzen Stacheln zur Fortbewegung. Auf Gestein sucht er nach Algenaufwuchs, Biofilm und weiterem verwertbarem Material. Manche Tiere tragen kleine lose Gegenstände als Tarnung auf dem Körper. Im Aquarium sind ein eingefahrenes System, ausreichend natürliche Weideflächen und sichere, fest sitzende Aufbauten wichtig. Lose Korallenstücke können durch seine Bewegung verschoben werden. Ein sehr junges oder nährstoffarmes Becken bietet möglicherweise zu wenig Nahrung; dann kann geeignetes Algenfutter nötig sein. Die rosige Färbung kann zwischen Individuen und Entwicklungsstadien variieren. Wegen der offenen Artbestimmung sollten Verhalten, Wachstum und Futteraufnahme besonders sorgfältig beobachtet werden.
Lebensweise und Verhalten
Kriecht mit Saugfüßchen und Stacheln über Gestein; kann kleine lose Gegenstände zur Tarnung auf dem Körper tragen.
Eignung für das Riffaquarium
Friedlich, kann aber lose Korallenableger und kleine Dekorationen verschieben. Aufbauten befestigen und empfindliche sessile Tiere beobachten.
Aquarium und Einrichtung
Eine pauschale Mindestliterzahl ist ohne genaue Artbestimmung nicht seriös. Entscheidend sind ein eingefahrenes Becken, dauerhafte Nahrung und stabile Aufbauten.
Wasserwerte und Temperatur
Dichte etwa 1,023–1,026, pH 8,0–8,4 und 24–27 °C ohne abrupte Schwankungen halten. Kupferhaltige Medikamente vermeiden.
Ernährung
Algenaufwuchs und Biofilm auf Riffgestein. Fehlen Weideflächen, mit geeignetem Algenfutter ergänzen und die tatsächliche Nahrungsaufnahme beobachten.
Eingewöhnung
Temperatur und Salzgehalt langsam angleichen. Beim Umsetzen vollständig unter Wasser halten, nicht an den Stacheln ziehen.
Besonderheiten und sicherer Umgang
Stacheln vorsichtig behandeln; Giftigkeit dieser unbestimmten Form ist nicht gesichert. Keine ungesicherte Zusage zur Harmlosigkeit geben.
Endgröße und Lebenserwartung
Liefergröße etwa 1–2 cm. Die artspezifische Endgröße ist ohne Bestimmung unklar. Zur Lebenserwartung liegen keine verlässlichen Angaben vor.
| Tiergruppe: | Seeigel & Sanddollar |
|---|---|
| Riffverträglichkeit: | Mit Einschränkungen |
| Wassertemperatur: | 24 °C, 25 °C, 26 °C, 27 °C |
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Häufige Fragen (FAQ)
Wie werden Meerwassertiere versendet?
Meerwasserfische, Garnelen, Seesterne, Korallen und Anemonen versenden wir ausschließlich mit dem zugelassenen Tierkurier GO! im Übernachtexpress. Jedes Tier beziehungsweise jede Koralle reist einzeln in einem Beutel mit Meerwasser und Sauerstoff, verpackt in einer isolierten Styroporbox – bei kühler Witterung zusätzlich mit Wärmepack.
Meerwassertiere führen wir als Bestellware mit einer Lieferzeit von 2–5 Tagen. Bitte sorge dafür, dass die Sendung am Liefertag angenommen werden kann, damit die Tiere schnell ins Aquarium kommen.
Wie gewöhne ich Meerwassertiere nach der Ankunft ein?
Dimme zunächst das Licht im Aquarium. Lege die geschlossenen Beutel 15–20 Minuten auf die Wasseroberfläche, damit sich die Temperatur angleicht. Gib dann mit der Tropfmethode langsam Aquarienwasser in ein Gefäß mit den Tieren, bis sich Salzgehalt und pH-Wert angeglichen haben – bei Fischen etwa 30–45 Minuten, bei Garnelen, Seesternen und Seeigeln deutlich langsamer über 60–90 Minuten, denn sie reagieren empfindlich auf Salzgehaltsschwankungen.
Setze die Tiere anschließend um, ohne das Transportwasser ins Aquarium zu geben. Seesterne, Muscheln und Schwämme sollten dabei möglichst nicht an die Luft kommen. Lass das Licht am ersten Tag gedimmt und füttere erst am nächsten Tag.
Was muss ich bei Korallen und Anemonen beachten?
Gewöhne Korallen langsam an das Licht: Platziere sie anfangs etwas tiefer oder schattiger und setze sie erst nach einigen Tagen an ihren endgültigen Platz. Halte Abstand zu Nachbarkorallen, denn viele Arten bilden Nesselfäden. Achte auf eine zur Art passende Strömung.
Anemonen können wandern – sichere Pumpen und Überläufe deshalb mit einem Schutzkorb. Bei Krustenanemonen (Zoanthus, Palythoa) beim Umgang immer Handschuhe und Augenschutz tragen, da sie Palytoxin enthalten können; die Kolonien niemals abkochen, abbürsten oder unter Druck abspülen.
Welche Wasserwerte brauchen Meerwassertiere?
Die meisten Riffbewohner fühlen sich in diesem Rahmen wohl: Salzgehalt 33–35 ‰ (Dichte etwa 1,023–1,025 bei 25 °C), Temperatur 24–26 °C, pH-Wert 8,0–8,4, KH 7–9 °dH, Calcium 400–450 mg/l und Magnesium 1.250–1.350 mg/l bei niedrigen Nitrat- und Phosphatwerten. Wichtiger als einzelne Spitzenwerte ist, dass die Werte stabil bleiben.
Artspezifische Angaben findest du jeweils in der Artikelbeschreibung.