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Panama Störwels, Sturisoma panamense, 4-6 cm

Eleganter Zierfisch

Sein schlanker Körper und die Flossenfäden verleihen ihm Eleganz

Friedlicher Gruppenbewohner

Bleibt ruhig, meidet Streit und passt perfekt in harmonische Gesellschaft

Sanfter Algenfresser

Raspelt Algen und Aufwuchs schonend von Deko, Wurzeln, Steinen uvm.

Strömungsliebende Art

Bevorzugt sauerstoffreiche Becken mit leichter, gleichmäßiger Wasserströmung

Panama Störwels, Sturisoma panamense, 4-6 cm


Auf einen Blick: Panama-Störwels, Sturisoma panamense
Deutscher Name: Panama-Störwels
Wissenschaftlich: Sturisoma panamense
Synonyme: Langschnäuziger Harnischwels, Royal Whiptail Catfish
Herkunft: Mittel- bis Südamerika, von Panama bis Kolumbien (Magdalena- und Atrato-Systeme)
Gesellschafts-Aquarium: gut geeignet
Wasserwerte: weich bis mittelhart, pH 6,0–7,5
Temperatur: ca. 24–29 °C
Beckengröße: ab 120 cm
Bepflanzung: locker bepflanzt, mit Wurzeln, Treibholz und freien Bodenflächen
Futter: Aufwuchs- und Algenfresser; pflanzliches Futter, Spirulina, Gemüsechips
Geschlechts-Unterschiede: Männchen mit ausgeprägtem Odontodenbesatz an Brustplatten
Zucht möglich: Ja, Männchen betreibt intensive Brutpflege auf glatten Oberflächen
Maximale Größe: bis zu 20 cm (Gesamtlänge inklusive Schwanzanhang)
Liefergröße: 4-6 cm
Mit Garnelen verträglich: ja, völlig friedlich
Im Detail: Panama-Störwels, Sturisoma panamense

Herkunft des Panama-Störwelses (Sturisoma panamense)

Der Panama-Störwels (Sturisoma panamense) ist ein außergewöhnlich graziler Vertreter der Harnischwelse und stammt aus den klaren Fließgewässern Panamas und Nordkolumbiens. Er bewohnt dort ruhige Uferregionen mit sandigem Grund und Wurzelstrukturen, wo er sich bevorzugt auf glatten Oberflächen aufhält. Typisch für die Art ist der langgestreckte, stromlinienförmige Körper mit dem markanten, spitz zulaufenden Kopf und den fadenförmig verlängerten Flossenstrahlen. Diese verleihen ihm ein fast schon „störähnliches“ Erscheinungsbild, das ihm seinen deutschen Trivialnamen eingebracht hat. In der Natur lebt der Panama-Störwels in klaren, gut durchströmten Gewässern mit reichem Algenaufwuchs und trägt dort aktiv zur Reinigung der Oberflächen bei.

Panama-Störwelse vergesellschaften

Sturisoma panamense ist ein ausgesprochen friedlicher Wels und lässt sich hervorragend mit ruhigen Mitbewohnern kombinieren. Passende Gesellschaft bilden kleine bis mittelgroße Salmler, Zwergbuntbarsche oder andere sanftmütige Welsarten. Auch Garnelen und Schnecken können problemlos mit ihm vergesellschaftet werden. Wichtig ist, dass hektische oder ruppige Arten vermieden werden, da sie den ruhigen Charakter dieses Fisches stören würden. Ein gut strukturiertes Aquarium mit vielen Wurzeln, ruhigen Zonen und freiem Bodenbereich ist ideal.

Passende Wasserparameter

Wie viele Vertreter der Gattung bevorzugt der Panama-Störwels leicht saures bis neutrales Wasser mit einem pH-Wert zwischen 6,0 und 7,5. Die Gesamthärte darf niedrig bis moderat ausfallen. Eine gute Filterung, regelmäßige Wasserwechsel und ein hoher Sauerstoffgehalt sind essenziell. Strömungspumpen können helfen, die natürlichen Bedingungen aus seinem Herkunftsgebiet nachzuahmen.

Haltungstemperatur

Temperaturen zwischen 24 und 29 °C sind ideal. Unter 23 °C wird der Stoffwechsel träge, weshalb eine konstante, leicht tropische Temperatur bevorzugt wird. Eine stabile Temperatur fördert das Wohlbefinden und die Aktivität des Fisches, besonders während der Paarungszeit.

Die Beckengröße für Sturisoma panamense

Für eine kleine Gruppe von Panama-Störwelsen sollte das Aquarium mindestens 120 cm Kantenlänge besitzen. Diese Fische nutzen gern alle Flächen, vom Bodengrund bis zu den oberen Wurzeln. Ein Sandboden und zahlreiche Äste, Wurzeln und glatte Steine bilden das perfekte Umfeld. Da sie sich gerne an Oberflächen anheften, sollte das Becken ausreichend Strömung und Sauerstoff bieten. Eine Kombination aus weichen Bodenzonen und offenen Schwimmräumen ist ideal.

Bepflanzung

Eine lockere, aber strukturierte Bepflanzung mit robusten Pflanzenarten wie Anubias, Javafarn und Microsorum ist ideal. Diese Pflanzen überstehen das Abweiden durch den Wels problemlos. Schwimmpflanzen schaffen eine leicht gedämpfte Lichtatmosphäre, was das natürliche Verhalten fördert. Wichtig sind freie Flächen, auf denen die Tiere ungestört nach Aufwuchs suchen können.

Das Futter für Panama-Störwelse

In der Natur ernährt sich Sturisoma panamense überwiegend von Algenaufwuchs, Detritus und pflanzlichen Bestandteilen. Im Aquarium akzeptiert er Spirulina-Tabletten, Gemüsechips, blanchierte Zucchini und weiche Salatblätter. Ergänzend dürfen kleine Mengen Frostfutter wie Cyclops oder Artemia angeboten werden, um die Ernährung abwechslungsreich zu gestalten. Wichtig ist ein hoher Pflanzenanteil in der Nahrung, um Verdauungsproblemen vorzubeugen.

Geschlechtsunterschiede

Geschlechtsreife Männchen erkennt man an einem dichten Besatz kleiner Odontoden (Borsten) an den Brustplatten und einem etwas breiteren Kopf. Weibchen bleiben glatter und etwas fülliger im Bauchbereich. Während der Fortpflanzungszeit intensiviert sich die Färbung der Tiere leicht.

Die Zucht von Sturisoma panamense

Die Zucht im Aquarium ist möglich und ähnelt der anderer Sturisoma-Arten. Das Männchen wählt eine glatte Fläche, meist Wurzeln oder Filterrohre, und bewacht das Gelege bis zum Schlupf der Jungtiere. Es fächelt den Eiern permanent frisches Wasser zu, um sie zu belüften. Nach etwa einer Woche schlüpfen die Jungfische, die zunächst Aufwuchs und feines Staubfutter aufnehmen. Eine gute Wasserhygiene und feine Futterangebote sind entscheidend für die erfolgreiche Aufzucht.

Die Endgröße von Panama-Störwelsen

Ausgewachsene Exemplare erreichen eine Gesamtlänge von bis zu 20 cm, wobei der eigentliche Körper deutlich kürzer ist. Die langen Flossenstrahlen machen die Art optisch besonders elegant. Bei guter Pflege können die Tiere 8 bis 10 Jahre alt werden und bleiben über viele Jahre vital. Ihr ruhiges, gleitendes Schwimmverhalten verleiht jedem Aquarium eine besondere Eleganz.

Verträglichkeit mit Zwerggarnelen

Der Panama-Störwels ist ein friedlicher Aufwuchsfresser und stellt Zwerggarnelen keinerlei Gefahr dar. Im Gegenteil – beide Arten ergänzen sich hervorragend, da Garnelen feine Futterreste aufnehmen, während der Wels Algen und Aufwuchs abweidet. Eine gemeinsame Haltung ist problemlos möglich.

Telefon: Aquaristik: Anforderung aktueller Fischfotos und Videos per WhatsApp: 016099209130.
Temperaturbereiche: Mäßig warm (22-23°C) - wenig zuheizen, Warm (24-26°C) - heizen

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Fragen zum Artikel

Hallo liebes Interaquaristik-Team, ist es möglich Sturisomas in Becken ohne Holz zu halten? Mein Becken (180 l) hat einen Sandboden, Steinaufbauten und viele Anubien. Eine entsprechende pflanzliche Fütterung wäre selbstverständlich. Viele Grüße Burkhard

Guten Tag,
Sturisoma panamense sollten nicht ohne Holz gehalten werden. Sie brauchen ständig faseriges Wurzelmaterial zur Verdauung und als Ruheplatz. Pflanzliche Fütterung allein reicht nicht aus.
Bitte unbedingt ein bis zwei Wurzeln ergänzen, dann ist Ihr Becken geeignet.

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Häufige Fragen (FAQ)


 

Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?

Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?

Um Stress und Temperaturschocks zu vermeiden, sollten neue Zierfische langsam eingewöhnt werden:

  1. Beutel schwimmen lassen – Legen Sie den verschlossenen Transportbeutel für ca. 20–30 Minuten auf die Wasseroberfläche des Aquariums, damit sich die Temperatur angleicht.
  2. Wasser schrittweise mischen – Öffnen Sie den Beutel vorsichtig und geben Sie alle 5–10 Minuten kleine Mengen Aquariumwasser hinzu, bis sich das Volumen mindestens verdoppelt hat (Dauer: ca. 45–90 Minuten).
  3. Fische umsetzen – Setzen Sie die Fische mit einem Kescher ins Aquarium, ohne das Transportwasser einzubringen, um Verunreinigungen zu vermeiden.
  4. Licht reduzieren – Dimmen Sie die Beleuchtung oder schalten Sie sie für einige Stunden aus, um den Stress zu minimieren.
  5. Erste Fütterung – Füttern Sie erst nach einigen Stunden oder am nächsten Tag, damit sich die Fische in Ruhe an die neue Umgebung gewöhnen können.

Durch diese langsame Eingewöhnung passen sich die Fische optimal an die neuen Wasserwerte an.

Wie werden Zierfische versendet?

Fische sind Wirbeltiere und werden von uns, den gesetzlichen Bestimmungen folgend, mit einem dafür zugelassenen Tierkurier (GO!) per Übernachtexpress versendet. Der Versand aller Zierfische erfolgt ganzjährig immer in einer hochwertigen, dickwandigen Styroporbox. Bei hohen Außentemperaturen werden die Fische mit zusätzlichem Wasservolumen vor Hitze geschützt. Im Winter legen wir zum Schutz vor Kälte Heatpacks bei und sorgen ggf. für eine zusätzliche Isolierung durch die Verwendung einer wärmereflektierende Spezialfolie als zusätzliche Isolierungschicht.
Je nach Art reisen die Fische entweder in kleineren Gruppen oder einzeln verpackt.

Wie kann ich Krankheiten bei Aquarienfischen vermeiden?

Damit deine Fische gesund und munter bleiben, sind einige grundlegende Maßnahmen erforderlich. Viele Fischkrankheiten entstehen durch schlechte Wasserqualität, Stress oder falsche Ernährung. Mit den folgenden Tipps kannst du das Risiko minimieren und für ein gesundes Aquarium sorgen.

1. Optimale Wasserqualität sicherstellen

  • Regelmäßige Wasserwechsel durchführen (ca. 20-30 % alle 1-2 Wochen).
  • Wichtige Wasserwerte kontrollieren:
    • Temperatur (je nach Fischart passend einstellen)
    • pH-Wert (artgerechter Bereich)
    • Ammoniak & Nitrit: IMMER 0 mg/l (giftig für Fische)
    • Nitrat: unter 25 mg/l (bei hohen Werten Wasser wechseln)
  • Kein Chlor oder Schwermetalle im Wasser! Falls nötig, Wasseraufbereiter nutzen.

2. Gesunde Ernährung bieten

  • Abwechslungsreiche Kost: Trockenfutter, Frostfutter (z. B. Artemia, Mysis), Lebendfutter (z. B. Wasserflöhe) und pflanzliche Nahrung (je nach Fischart).
  • Überfütterung vermeiden: Fische sollten das Futter in 1-2 Minuten komplett fressen. Reste entfernen, um das Wasser nicht zu belasten.
  • Spezialfutter je nach Art: Bodenfresser brauchen sinkendes Futter, Oberflächenfresser Flocken oder Granulat.

3. Neue Fische richtig eingewöhnen

  • Langsame Anpassung: Neue Fische mit der Tropf-Methode oder schrittweiser Wasserzugabe an das Aquarium gewöhnen.
  • Quarantäne für neue Fische: Falls möglich, 2-4 Wochen in einem separaten Becken halten, um Krankheiten nicht ins Hauptaquarium einzuschleppen.
  • Transportwasser entsorgen: Neue Zierfische immer mit dem Kescher ins Becken geben, das Transportwasser entsorgen.

4. Stress vermeiden

  • Artgerechte Vergesellschaftung: Keine aggressiven Fische mit friedlichen Arten mischen.
  • Ausreichend Verstecke bieten (Pflanzen, Wurzeln, Höhlen).
  • Keine plötzlichen Temperatur- oder Wasserwechsel – Fische reagieren empfindlich auf starke Schwankungen.
  • Nicht zu viele Fische im Becken halten – Überbesatz führt zu Stress und Krankheiten.

5. Krankheiten frühzeitig erkennen

  • Symptome wie weiße Punkte (Ichthyophthirius/“Pünktchenkrankheit“), Pilzbeläge, oder abstehende Schuppen  können auf Krankheiten hinweisen.
  • Verändertes Verhalten (z. B. schnelle Atmung, apathisches Verhalten, Schaukeln, Reiben an Gegenständen) kann ein frühes Warnzeichen sein.
  • Infizierte Fische sofort isolieren und bei Bedarf mit geeigneten Medikamenten behandeln.

6. Aquariumpflege & Hygiene beachten

  • Filter regelmäßig warten, aber nie komplett reinigen (sonst gehen wichtige Bakterien verloren).
  • Bodengrund absaugen, um Futterreste und Kot zu entfernen.
  • Keine Chemikalien oder Seifen beim Reinigen des Aquariums verwenden – nur Wasser oder spezielle Aquarienreiniger nutzen.

Wenn du diese Tipps beachtest, bleiben deine Fische gesund und das Aquarium stabil!

Geschlechtsauswahl bei unseren Fischen

Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen. 
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.

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