Montipora-Steinkoralle „Neonorange“ (Nachzucht), Montipora setosa, Größe S–M
63,99 €*
19 Bonuspunkte für diesen Artikel (Wert 1,90 €)
Versand 25,99 € · Tierkurier mit Thermobox · ein Versand für alle Tiere
Lieferzeit: 2-5 Tage
Montipora-Steinkoralle „Neonorange“ (Nachzucht), Montipora setosa, Größe S–M
| Deutscher Name: | Montipora-Steinkoralle „Neonorange“ (Nachzucht) |
| Wissenschaftlich: | Montipora setosa |
| Synonyme: | Orange Setosa, Setosa Montipora, Orange Montipora, Setosa Monti, Kleinpolypige Steinkoralle |
| Herkunft: | Indo-Westpazifik, u. a. Philippinen, Indonesien, Brunei und Osttimor; geschützte Flachwasserriffe; hier als Nachzucht-Ableger |
| Korallengruppe: | Kleinpolypige Steinkoralle (SPS), krustige Basis mit dicken, verschmelzenden Ästen, mit Zooxanthellen |
| Lichtbedarf: | Mittel bis hoch, etwa 150 bis 300 PAR, langsam steigern |
| Strömung: | Schwach bis mittel, gleichmäßig wechselnd |
| Wasserwerte: | Dichte 1,025–1,026, pH 8,1–8,4, KH 7–9 °dH, Ca 400–450 mg/l, Mg 1250–1350 mg/l, NO3 2–10 mg/l, PO4 0,02–0,1 mg/l |
| Temperatur: | 24–27 °C |
| Platzierung: | Unteres bis mittleres Riffdrittel auf frei liegendem Gestein |
| Ernährung: | Überwiegend Photosynthese, ergänzend feines Staubfutter |
| Wachstum: | Langsam, krustig mit unregelmäßigen, später verschmelzenden Ästen |
| Schwierigkeitsgrad: | Mittel, für eine SPS recht robust |
| Lieferform: | Größe S–M |
Herkunft von Montipora-Steinkoralle „Neonorange“ (Nachzucht) (Montipora setosa)
Montipora setosa ist eine kleinpolypige Steinkoralle aus der Familie Acroporidae, die 1976 von dem philippinischen Korallenforscher Francisco Nemenzo beschrieben wurde. Ihr natürliches Verbreitungsgebiet liegt im Indo-Westpazifik; nachgewiesen ist sie unter anderem von den Philippinen, aus Indonesien, Brunei und Osttimor. Dort besiedelt sie flache, geschützte Riffbereiche. In der Natur bildet die Art kleine Büsche aus kurzen, stark verdrehten und miteinander verwachsenden Ästen, die in warzenartige Erhebungen übergehen und häufig abgeflachte Spitzen tragen. Um die winzigen Polypen sitzen nur wenige feine Papillen, die Oberfläche wirkt dadurch glatt und fast samtig. Wildkolonien sind meist braun mit hellen Spitzen. Auf der Roten Liste wird Montipora setosa als stark gefährdet eingestuft, und wie alle Steinkorallen steht sie im Anhang II des Washingtoner Artenschutzübereinkommens. Umso wertvoller sind Aquarienlinien wie diese: Orange gefärbte Setosa-Linien sind seit Jahren als Nachzucht im Handel und gelten als vergleichsweise robust. „Neonorange“ beschreibt die leuchtend orange Färbung dieser Linie und ist ein Handelsname, keine eigene Art. Das Tier stammt aus Nachzucht, wurde also als Ableger im Aquarium herangezogen und ist an Kunstlicht und Riffaquarium bereits gewöhnt.
Haltung im Riffaquarium
Die orange Setosa zählt zu den eher pflegeleichten kleinpolypigen Steinkorallen und kommt mit einer recht großen Spanne an Licht- und Strömungsbedingungen zurecht. Ein eingefahrenes Riffaquarium mit stabil gehaltener Karbonathärte, Calcium und Magnesium bleibt dennoch Voraussetzung; die Versorgung über Balling-Methode oder Kalkreaktor und regelmäßige Teilwasserwechsel bilden die Basis. Das intensive Orange zeigt sich bei mittlerem bis hohem Licht am schönsten; unter sehr starkem Licht kann die Färbung ins Rosa spielen. Da die Koralle langsam wächst, braucht sie etwas Geduld, belohnt diese aber mit einer ungewöhnlichen, bei jeder Kolonie eigenen Wuchsform.
Licht, Strömung und Platzierung
Anders als viele SPS-Korallen mag Montipora setosa eher ruhigere Plätze: Ein Standort im unteren bis mittleren Bereich des Riffaufbaus mit schwacher bis mittlerer, wechselnder Strömung ist ideal. Den Ableger zu Beginn etwas schattiger setzen und über zwei bis drei Wochen an mehr Licht gewöhnen. Der Sockel wird mit Korallenkleber fixiert. Die Koralle wächst zuerst krustig über das Gestein, daher etwas Fläche rundherum frei lassen und Abstand zu stark nesselnden Nachbarn halten.
Wasserwerte und Spurenelemente
Für diese Koralle eignen sich eine Dichte von 1,025 bis 1,026 bei 25 °C (etwa 35 Promille Salzgehalt), ein pH-Wert von 8,1 bis 8,4 und eine stabile Karbonathärte von 7 bis 9 °dH. Calcium wird bei 400 bis 450 mg/l, Magnesium bei 1250 bis 1350 mg/l gehalten. Nitrat um 2 bis 10 mg/l und Phosphat um 0,02 bis 0,1 mg/l sind passend, stark ausgehungertes Wasser lässt die Farbe eher verblassen. Die Temperatur liegt idealerweise zwischen 24 und 27 °C.
Ernährung und Fütterung
Ihren Energiebedarf deckt die Koralle überwiegend über die Zooxanthellen. Eine gezielte Fütterung ist nicht erforderlich. Gelegentlich sparsam dosiertes Staubfutter für SPS-Korallen, Phytoplankton oder Aminosäuren kann das ohnehin langsame Wachstum etwas unterstützen; die Nährstoffwerte sollten dabei nicht ansteigen.
Wachstum und Vermehrung
Montipora setosa wächst langsam. Zunächst bildet sie eine gewellte, krustige Basis, aus der dicke, unregelmäßige Äste mit glatter Oberfläche hervorgehen. Diese verschmelzen oft miteinander und verzweigen sich danach erneut, sodass jede Kolonie eine ganz eigene Form annimmt. Die Koralle lässt sich gut teilen, um sie in Form zu halten.
Abstand und Verträglichkeit mit Nachbarkorallen
Die Koralle ist friedlich und nesselt kaum, wird aber von großpolypigen Steinkorallen, Anemonen und stark wachsenden Weichkorallen leicht bedrängt. Riffsichere Fische, Garnelen und Schnecken sind geeignete Mitbewohner, korallenfressende Falterfische nicht. Neue Ableger vor dem Einsetzen auf Montipora-fressende Nacktschnecken und deren Gelege kontrollieren und gegebenenfalls dippen.
Eingewöhnung
Lassen Sie den Beutel zunächst 15 bis 20 Minuten im Aquarium treiben, damit sich die Temperatur angleicht. Danach die Koralle mit dem Transportwasser in ein sauberes Gefäß geben und über 30 bis 60 Minuten tropfenweise Aquarienwasser zulaufen lassen (Tropfmethode), bis Salzgehalt und pH-Wert angeglichen sind. Ohne Transportwasser einsetzen, anfangs schattiger stellen und das Licht über zwei bis drei Wochen steigern.
Lieferung
Sie erhalten eine Nachzucht als Ableger auf einem Sockel beziehungsweise kleinen Gesteinsstück. S–M bezeichnet eine Größenklasse für einen kleinen bis mittelgroßen Ableger und keine genaue Zentimeterangabe. Form und Farbton jedes Ablegers sind individuell und können vom Beispielbild abweichen; das Orange kann in den ersten Wochen nach dem Umsetzen je nach Licht etwas heller oder rosastichiger wirken.
| Tiergruppe: | Korallen |
|---|---|
| Wassertemperatur: | 24 °C, 25 °C, 26 °C, 27 °C |
Anmelden
Fragen zum Artikel
Noch keine Fragen vorhanden.
Eigene Frage stellen
Die Antwort erscheint in der Regel innerhalb von 30 bis 45 Minuten nach Ihrer Frage.
Häufige Fragen (FAQ)
Wie werden Meerwassertiere versendet?
Meerwasserfische, Garnelen, Seesterne, Korallen und Anemonen versenden wir ausschließlich mit dem zugelassenen Tierkurier GO! im Übernachtexpress. Jedes Tier beziehungsweise jede Koralle reist einzeln in einem Beutel mit Meerwasser und Sauerstoff, verpackt in einer isolierten Styroporbox – bei kühler Witterung zusätzlich mit Wärmepack.
Meerwassertiere führen wir als Bestellware mit einer Lieferzeit von 2–5 Tagen. Bitte sorge dafür, dass die Sendung am Liefertag angenommen werden kann, damit die Tiere schnell ins Aquarium kommen.
Wie gewöhne ich Meerwassertiere nach der Ankunft ein?
Dimme zunächst das Licht im Aquarium. Lege die geschlossenen Beutel 15–20 Minuten auf die Wasseroberfläche, damit sich die Temperatur angleicht. Gib dann mit der Tropfmethode langsam Aquarienwasser in ein Gefäß mit den Tieren, bis sich Salzgehalt und pH-Wert angeglichen haben – bei Fischen etwa 30–45 Minuten, bei Garnelen, Seesternen und Seeigeln deutlich langsamer über 60–90 Minuten, denn sie reagieren empfindlich auf Salzgehaltsschwankungen.
Setze die Tiere anschließend um, ohne das Transportwasser ins Aquarium zu geben. Seesterne, Muscheln und Schwämme sollten dabei möglichst nicht an die Luft kommen. Lass das Licht am ersten Tag gedimmt und füttere erst am nächsten Tag.
Was muss ich bei Korallen und Anemonen beachten?
Gewöhne Korallen langsam an das Licht: Platziere sie anfangs etwas tiefer oder schattiger und setze sie erst nach einigen Tagen an ihren endgültigen Platz. Halte Abstand zu Nachbarkorallen, denn viele Arten bilden Nesselfäden. Achte auf eine zur Art passende Strömung.
Anemonen können wandern – sichere Pumpen und Überläufe deshalb mit einem Schutzkorb. Bei Krustenanemonen (Zoanthus, Palythoa) beim Umgang immer Handschuhe und Augenschutz tragen, da sie Palytoxin enthalten können; die Kolonien niemals abkochen, abbürsten oder unter Druck abspülen.
Welche Wasserwerte brauchen Meerwassertiere?
Die meisten Riffbewohner fühlen sich in diesem Rahmen wohl: Salzgehalt 33–35 ‰ (Dichte etwa 1,023–1,025 bei 25 °C), Temperatur 24–26 °C, pH-Wert 8,0–8,4, KH 7–9 °dH, Calcium 400–450 mg/l und Magnesium 1.250–1.350 mg/l bei niedrigen Nitrat- und Phosphatwerten. Wichtiger als einzelne Spitzenwerte ist, dass die Werte stabil bleiben.
Artspezifische Angaben findest du jeweils in der Artikelbeschreibung.