Montipora-Steinkoralle „Crazy T“ (Nachzucht), Montipora spec., Größe M
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Montipora-Steinkoralle „Crazy T“ (Nachzucht), Montipora spec., Größe M
| Deutscher Name: | Montipora-Steinkoralle „Crazy T“ (Nachzucht) |
| Wissenschaftlich: | Montipora spec. |
| Synonyme: | Crazy T Monti, Crazy-T Montipora, RR Crazy T, Krustige Montipora, Kleinpolypige Steinkoralle |
| Herkunft: | Gattung im Indo-Pazifik und Roten Meer verbreitet; Aquarienlinie aus Nachzucht |
| Korallengruppe: | Kleinpolypige Steinkoralle (SPS), krustig bis plattig, mit Zooxanthellen |
| Lichtbedarf: | Mittel bis hoch, etwa 200 bis 300 PAR, etwas mehr als bei vielen Montipora |
| Strömung: | Mittel bis kräftig, wechselnd |
| Wasserwerte: | Dichte 1,025–1,026, pH 8,1–8,4, KH 7–9 °dH, Ca 400–450 mg/l, Mg 1250–1350 mg/l, NO3 2–10 mg/l, PO4 0,02–0,1 mg/l |
| Temperatur: | 24–27 °C |
| Platzierung: | Mittleres bis oberes Riffdrittel auf frei liegendem Gestein |
| Ernährung: | Überwiegend Photosynthese, Staubfutter möglich, aber nicht nötig |
| Wachstum: | Mittel, flächig überwachsend, Form stark strömungsabhängig |
| Schwierigkeitsgrad: | Mittel, stabile Werte nötig |
| Lieferform: | Größe M |
Herkunft von Montipora-Steinkoralle „Crazy T“ (Nachzucht) (Montipora spec.)
Montipora ist eine der artenreichsten Gattungen der Steinkorallen und gehört wie Acropora zur Familie Acroporidae. Die Gattung ist vom Roten Meer über den Indischen Ozean und Südostasien bis in den zentralen Pazifik verbreitet, ihre Vertreter wachsen vor allem in flachen, lichtdurchfluteten Riffzonen. Typisch sind winzige Polypen, die in einem porösen, oft warzigen oder fein gefurchten Skelett sitzen. Je nach Art und Standort bilden Montipora Krusten, Platten, Säulen oder Äste, und selbst innerhalb einer Art beeinflussen Licht und Strömung die Form deutlich. Viele Arten sind nur anhand von Skelettmerkmalen sicher zu bestimmen; diese Aquarienlinie wird von Händlern teils Montipora palawanensis zugeordnet, gesichert ist die Art jedoch nicht, daher wird sie auf Gattungsebene geführt. „Crazy T“ ist ein Handelsname einer seit Jahren in Aquarien vermehrten Linie, die für ihre besonders intensive Färbung bekannt ist; ein europäischer Händler beschreibt sie als metallisch schimmerndes Orange, das unter Blaulicht besonders zur Geltung kommt. Wie alle Steinkorallen stehen Montipora im Anhang II des Washingtoner Artenschutzübereinkommens. Dieses Tier ist eine Nachzucht, im Aquarium aus einem Ableger herangezogen und an Kunstlicht und Riffaquarium gewöhnt.
Haltung im Riffaquarium
Crazy T stellt die üblichen Ansprüche einer kleinpolypigen Steinkoralle: ein eingefahrenes Riffaquarium, gleichbleibende Karbonathärte, ausreichend Calcium und Magnesium sowie niedrige, aber messbare Nährstoffe. Montipora reagieren weniger empfindlich als Acropora, Änderungen an Licht oder Dosierung sollten trotzdem langsam erfolgen. Erfahrene Züchter berichten, dass diese Linie etwas mehr Licht mag als viele andere Montipora; die intensive Farbe entwickelt sich am besten unter kräftigem Licht mit hohem Blauanteil. Auf der flächigen Oberfläche darf sich kein Mulm sammeln.
Licht, Strömung und Platzierung
Ideal ist ein Platz im mittleren bis oberen Bereich des Riffaufbaus auf frei liegendem Gestein mit mittlerer bis kräftiger, wechselnder Strömung. Wie bei allen Montipora prägt die Strömung die Wuchsform deutlich mit. Den Ableger zunächst etwas schattiger setzen und über zwei bis drei Wochen an die volle Lichtstärke heranführen. Den Sockel mit Korallenkleber fest verankern und ringsum Platz lassen, da die Koralle flächig überwächst.
Wasserwerte und Spurenelemente
Bewährt haben sich eine Dichte von 1,025 bis 1,026 bei 25 °C (etwa 35 Promille Salzgehalt), ein pH-Wert von 8,1 bis 8,4 und eine Karbonathärte von 7 bis 9 °dH, die möglichst konstant bleibt. Calcium sollte bei 400 bis 450 mg/l, Magnesium bei 1250 bis 1350 mg/l liegen. Nitrat um 2 bis 10 mg/l und Phosphat um 0,02 bis 0,1 mg/l sind passend. Die Temperatur liegt idealerweise zwischen 24 und 27 °C.
Ernährung und Fütterung
Die Koralle deckt ihren Energiebedarf fast vollständig über die Photosynthese ihrer Zooxanthellen. Eine Fütterung ist möglich, aber nicht notwendig. Wer mag, gibt ein- bis zweimal pro Woche sparsam Staubfutter für kleinpolypige Korallen oder Aminosäuren und behält dabei die Nährstoffwerte im Blick.
Wachstum und Vermehrung
Die Koralle wächst mittelschnell. Ausgehend vom Sockel breitet sie sich als Kruste über das Gestein aus und kann je nach Strömung flache, plattige Ränder bilden. Mit der Zeit entsteht so eine flächige Kolonie, die sich durch Abtrennen einzelner Stücke gut teilen und in Form halten lässt.
Abstand und Verträglichkeit mit Nachbarkorallen
Die Koralle ist friedlich, überwächst mit der Zeit aber benachbarte Flächen. Stark nesselnde großpolypige Steinkorallen, Anemonen und wuchernde Weichkorallen sollten Abstand halten. Riffsichere Fische, Garnelen und Schnecken passen gut, korallenfressende Falterfische nicht. Neue Ableger vor dem Einsetzen auf Montipora-fressende Nacktschnecken und deren Gelege untersuchen und gegebenenfalls dippen.
Eingewöhnung
Den Beutel 15 bis 20 Minuten im Aquarium schwimmen lassen, damit sich die Temperatur angleicht. Anschließend den Ableger mit dem Transportwasser in ein sauberes Gefäß setzen und über 30 bis 60 Minuten tropfenweise Aquarienwasser zulaufen lassen (Tropfmethode), bis Salzgehalt und pH-Wert angeglichen sind. Ohne Transportwasser einsetzen, anfangs etwas schattiger platzieren und das Licht über zwei bis drei Wochen steigern.
Lieferung
Sie erhalten eine Nachzucht als Ableger auf einem Sockel beziehungsweise Gesteinsstück. Die Angabe M im Artikelnamen ist eine Größenklasse für einen mittelgroßen Ableger und keine genaue Zentimeterangabe. Jeder Ableger ist individuell gewachsen und kann in Form und Farbton vom Beispielbild abweichen; die Farbwirkung hängt stark vom Lichtspektrum ab und kann sich in den ersten Wochen nach dem Umsetzen noch verändern.
| Tiergruppe: | Korallen |
|---|---|
| Wassertemperatur: | 24 °C, 25 °C, 26 °C, 27 °C |
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Häufige Fragen (FAQ)
Wie werden Meerwassertiere versendet?
Meerwasserfische, Garnelen, Seesterne, Korallen und Anemonen versenden wir ausschließlich mit dem zugelassenen Tierkurier GO! im Übernachtexpress. Jedes Tier beziehungsweise jede Koralle reist einzeln in einem Beutel mit Meerwasser und Sauerstoff, verpackt in einer isolierten Styroporbox – bei kühler Witterung zusätzlich mit Wärmepack.
Meerwassertiere führen wir als Bestellware mit einer Lieferzeit von 2–5 Tagen. Bitte sorge dafür, dass die Sendung am Liefertag angenommen werden kann, damit die Tiere schnell ins Aquarium kommen.
Wie gewöhne ich Meerwassertiere nach der Ankunft ein?
Dimme zunächst das Licht im Aquarium. Lege die geschlossenen Beutel 15–20 Minuten auf die Wasseroberfläche, damit sich die Temperatur angleicht. Gib dann mit der Tropfmethode langsam Aquarienwasser in ein Gefäß mit den Tieren, bis sich Salzgehalt und pH-Wert angeglichen haben – bei Fischen etwa 30–45 Minuten, bei Garnelen, Seesternen und Seeigeln deutlich langsamer über 60–90 Minuten, denn sie reagieren empfindlich auf Salzgehaltsschwankungen.
Setze die Tiere anschließend um, ohne das Transportwasser ins Aquarium zu geben. Seesterne, Muscheln und Schwämme sollten dabei möglichst nicht an die Luft kommen. Lass das Licht am ersten Tag gedimmt und füttere erst am nächsten Tag.
Was muss ich bei Korallen und Anemonen beachten?
Gewöhne Korallen langsam an das Licht: Platziere sie anfangs etwas tiefer oder schattiger und setze sie erst nach einigen Tagen an ihren endgültigen Platz. Halte Abstand zu Nachbarkorallen, denn viele Arten bilden Nesselfäden. Achte auf eine zur Art passende Strömung.
Anemonen können wandern – sichere Pumpen und Überläufe deshalb mit einem Schutzkorb. Bei Krustenanemonen (Zoanthus, Palythoa) beim Umgang immer Handschuhe und Augenschutz tragen, da sie Palytoxin enthalten können; die Kolonien niemals abkochen, abbürsten oder unter Druck abspülen.
Welche Wasserwerte brauchen Meerwassertiere?
Die meisten Riffbewohner fühlen sich in diesem Rahmen wohl: Salzgehalt 33–35 ‰ (Dichte etwa 1,023–1,025 bei 25 °C), Temperatur 24–26 °C, pH-Wert 8,0–8,4, KH 7–9 °dH, Calcium 400–450 mg/l und Magnesium 1.250–1.350 mg/l bei niedrigen Nitrat- und Phosphatwerten. Wichtiger als einzelne Spitzenwerte ist, dass die Werte stabil bleiben.
Artspezifische Angaben findest du jeweils in der Artikelbeschreibung.