Montipora-Steinkoralle „Chilli Pepper“ (Nachzucht), Montipora spec., Größe S–M
48,99 €*
15 Bonuspunkte für diesen Artikel (Wert 1,50 €)
Versand 25,99 € · Tierkurier mit Thermobox · ein Versand für alle Tiere
Lieferzeit: 2-5 Tage
Montipora-Steinkoralle „Chilli Pepper“ (Nachzucht), Montipora spec., Größe S–M
| Deutscher Name: | Montipora-Steinkoralle „Chilli Pepper“ (Nachzucht) |
| Wissenschaftlich: | Montipora spec. |
| Synonyme: | Chili Pepper Monti, Chilli Pepper Montipora, Krustige Montipora, Grüne Montipora, Kleinpolypige Steinkoralle |
| Herkunft: | Gattung im Indo-Pazifik und Roten Meer verbreitet; Aquarienlinie aus Nachzucht |
| Korallengruppe: | Kleinpolypige Steinkoralle (SPS), krustig, später mit niedrigen Leisten oder flachen Platten, mit Zooxanthellen |
| Lichtbedarf: | Mittel bis hoch, etwa 200 bis 300 PAR, langsam steigern |
| Strömung: | Mittel bis kräftig, wechselnd |
| Wasserwerte: | Dichte 1,025–1,026, pH 8,1–8,4, KH 7–9 °dH, Ca 400–450 mg/l, Mg 1250–1350 mg/l, NO3 2–10 mg/l, PO4 0,02–0,1 mg/l |
| Temperatur: | 24–27 °C |
| Platzierung: | Mittleres bis oberes Riffdrittel, zuerst mittig, später höher |
| Ernährung: | Überwiegend Photosynthese, ein- bis zweimal pro Woche feines Staubfutter möglich |
| Wachstum: | Unter guten Bedingungen zügig, flächig überwachsend |
| Schwierigkeitsgrad: | Mittel, stabile Werte nötig |
| Lieferform: | Größe S–M |
Herkunft von Montipora-Steinkoralle „Chilli Pepper“ (Nachzucht) (Montipora spec.)
Die Gattung Montipora gehört zur Familie Acroporidae und zählt zu den artenreichsten Steinkorallengattungen überhaupt. Ihre Vertreter sind vom Roten Meer und dem Indischen Ozean über Südostasien bis weit in den Pazifik verbreitet und prägen dort vor allem flache, gut beleuchtete Riffbereiche. Montipora-Korallen haben mit die kleinsten Polypen unter den Steinkorallen; zwischen ihnen liegt ein poröses Skelett, dessen Oberfläche je nach Art glatt, warzig oder mit feinen Leisten überzogen ist. Es gibt krustige, plattige, säulige und ästige Formen, und viele Arten lassen sich nur an Skelettmerkmalen sicher unterscheiden. Auch bei dieser Aquarienlinie ist die genaue Art nicht gesichert, sie wird deshalb nur auf Gattungsebene geführt. „Chilli Pepper“ ist ein Handelsname, der auf die Farbwirkung anspielt: Händler beschreiben ein leuchtend grünes Grundgewebe mit orange-roten Polypen, die wie kleine Chilischoten aus dem Grün herausleuchten. Wie alle Steinkorallen stehen Montipora-Arten im Anhang II des Washingtoner Artenschutzübereinkommens. Dieses Tier stammt aus Nachzucht: Ableger werden von Mutterkolonien abgenommen und im Aquarium weitergezogen, sodass die Koralle an Kunstlicht und Riffaquarium gewöhnt ist und keine Wildbestände belastet.
Haltung im Riffaquarium
Die Chilli-Pepper-Montipora braucht ein eingefahrenes Riffaquarium mit stabilen Werten und eignet sich für Halter, die bereits etwas Erfahrung mit kleinpolypigen Steinkorallen haben. Karbonathärte, Calcium und Magnesium sollten regelmäßig gemessen und gleichmäßig ergänzt werden; Änderungen an Licht oder Dosierung nimmt man am besten in kleinen Schritten vor. Der Kontrast aus Grün und Orangerot kommt bei kräftigem Licht mit gutem Blauanteil am besten zur Geltung. Auf den flächigen Partien darf sich kein Mulm absetzen, da darunter schnell Gewebe abstirbt; eine saubere, wechselnde Strömung beugt dem vor.
Licht, Strömung und Platzierung
Zu Beginn einen Platz im mittleren Bereich des Riffaufbaus wählen und die Koralle bei guter Entwicklung nach einigen Wochen schrittweise höher setzen. Kräftige, wechselnde Strömung hält die Oberfläche sauber. Den Sockel mit Korallenkleber fest fixieren. Da krustige Montipora sich flächig über das Gestein ausbreiten, rund um den Ableger Platz lassen und auch zu anderen Montipora einige Zentimeter Abstand halten.
Wasserwerte und Spurenelemente
Empfehlenswert sind eine Dichte von 1,025 bis 1,026 bei 25 °C (etwa 35 Promille Salzgehalt), ein pH-Wert von 8,1 bis 8,4 und eine Karbonathärte von 7 bis 9 °dH mit möglichst geringen täglichen Schwankungen. Calcium sollte bei 400 bis 450 mg/l, Magnesium bei 1250 bis 1350 mg/l liegen. Nitrat um 2 bis 10 mg/l und Phosphat um 0,02 bis 0,1 mg/l sind gut geeignet. Die Temperatur liegt am besten zwischen 24 und 27 °C.
Ernährung und Fütterung
Die Koralle lebt überwiegend von den Stoffwechselprodukten ihrer Zooxanthellen und kommt ohne gezielte Fütterung aus. Ein- bis zweimal pro Woche kann feines Staubfutter für SPS-Korallen breit ins Becken gegeben oder mit einer Pipette vorsichtig über die Koralle geblasen werden. Sparsam dosieren, damit Nitrat und Phosphat nicht ansteigen.
Wachstum und Vermehrung
Unter stabilen Bedingungen wächst die Koralle recht zügig. Sie überzieht zuerst den Sockel und das angrenzende Gestein als Kruste und schiebt dann niedrige Leisten oder flache Plattenränder nach außen. Durch regelmäßiges Teilen lässt sich die Ausbreitung gut steuern, und die abgenommenen Stücke wachsen als neue Ableger weiter.
Abstand und Verträglichkeit mit Nachbarkorallen
Die Koralle ist friedlich, kann aber benachbarte Korallen flächig überwachsen. Umgekehrt schaden ihr stark nesselnde großpolypige Steinkorallen, Anemonen und wuchernde Weichkorallen. Riffsichere Fische, Garnelen und Schnecken passen gut, korallenfressende Falterfische nicht. Neue Ableger vor dem Einsetzen auf Montipora-fressende Nacktschnecken und deren Gelege prüfen und bei Bedarf dippen.
Eingewöhnung
Den Beutel 15 bis 20 Minuten im Becken schwimmen lassen, damit sich die Temperatur angleicht. Dann die Koralle mit dem Transportwasser in ein sauberes Gefäß geben und über 30 bis 60 Minuten tropfenweise Aquarienwasser zuführen (Tropfmethode), bis Salzgehalt und pH-Wert angeglichen sind. Ohne Transportwasser einsetzen, zunächst etwas schattiger platzieren und das Licht über zwei bis drei Wochen steigern.
Lieferung
Sie erhalten eine Nachzucht als Ableger auf einem Sockel beziehungsweise Gesteinsstück. Die Angabe S–M im Artikelnamen ist eine Größenklasse für einen kleinen bis mittelgroßen Ableger, keine genaue Zentimeterangabe. Jeder Ableger ist individuell gewachsen und kann in Form und Farbe vom Beispielbild abweichen; Grün und Orangerot entwickeln sich nach dem Umsetzen oft erst über einige Wochen voll.
| Tiergruppe: | Korallen |
|---|---|
| Wassertemperatur: | 24 °C, 25 °C, 26 °C, 27 °C |
Anmelden
Fragen zum Artikel
Noch keine Fragen vorhanden.
Eigene Frage stellen
Die Antwort erscheint in der Regel innerhalb von 30 bis 45 Minuten nach Ihrer Frage.
Häufige Fragen (FAQ)
Wie werden Meerwassertiere versendet?
Meerwasserfische, Garnelen, Seesterne, Korallen und Anemonen versenden wir ausschließlich mit dem zugelassenen Tierkurier GO! im Übernachtexpress. Jedes Tier beziehungsweise jede Koralle reist einzeln in einem Beutel mit Meerwasser und Sauerstoff, verpackt in einer isolierten Styroporbox – bei kühler Witterung zusätzlich mit Wärmepack.
Meerwassertiere führen wir als Bestellware mit einer Lieferzeit von 2–5 Tagen. Bitte sorge dafür, dass die Sendung am Liefertag angenommen werden kann, damit die Tiere schnell ins Aquarium kommen.
Wie gewöhne ich Meerwassertiere nach der Ankunft ein?
Dimme zunächst das Licht im Aquarium. Lege die geschlossenen Beutel 15–20 Minuten auf die Wasseroberfläche, damit sich die Temperatur angleicht. Gib dann mit der Tropfmethode langsam Aquarienwasser in ein Gefäß mit den Tieren, bis sich Salzgehalt und pH-Wert angeglichen haben – bei Fischen etwa 30–45 Minuten, bei Garnelen, Seesternen und Seeigeln deutlich langsamer über 60–90 Minuten, denn sie reagieren empfindlich auf Salzgehaltsschwankungen.
Setze die Tiere anschließend um, ohne das Transportwasser ins Aquarium zu geben. Seesterne, Muscheln und Schwämme sollten dabei möglichst nicht an die Luft kommen. Lass das Licht am ersten Tag gedimmt und füttere erst am nächsten Tag.
Was muss ich bei Korallen und Anemonen beachten?
Gewöhne Korallen langsam an das Licht: Platziere sie anfangs etwas tiefer oder schattiger und setze sie erst nach einigen Tagen an ihren endgültigen Platz. Halte Abstand zu Nachbarkorallen, denn viele Arten bilden Nesselfäden. Achte auf eine zur Art passende Strömung.
Anemonen können wandern – sichere Pumpen und Überläufe deshalb mit einem Schutzkorb. Bei Krustenanemonen (Zoanthus, Palythoa) beim Umgang immer Handschuhe und Augenschutz tragen, da sie Palytoxin enthalten können; die Kolonien niemals abkochen, abbürsten oder unter Druck abspülen.
Welche Wasserwerte brauchen Meerwassertiere?
Die meisten Riffbewohner fühlen sich in diesem Rahmen wohl: Salzgehalt 33–35 ‰ (Dichte etwa 1,023–1,025 bei 25 °C), Temperatur 24–26 °C, pH-Wert 8,0–8,4, KH 7–9 °dH, Calcium 400–450 mg/l und Magnesium 1.250–1.350 mg/l bei niedrigen Nitrat- und Phosphatwerten. Wichtiger als einzelne Spitzenwerte ist, dass die Werte stabil bleiben.
Artspezifische Angaben findest du jeweils in der Artikelbeschreibung.