Meerohr, Haliotis asinina, ca. 5,0-6,0 cm
41,99 €*
13 Bonuspunkte für diesen Artikel (Wert 1,30 €)
Versand 25,99 € · Tierkurier mit Thermobox · ein Versand für alle Tiere
Lieferzeit: 2-5 Tage
Meerohr, Haliotis asinina, ca. 5,0-6,0 cm
| Deutscher Name: | Meerohr |
| Wissenschaftlich: | Haliotis asinina |
| Synonyme: | Eselsohr-Abalone, Eselsohr-Meerohr |
| Herkunft: | Tropischer Indo-Westpazifik; flache Riffbereiche und geschützte Steinunterseiten |
| Lebensweise: | Vor allem nachts aktiver Algenweider mit sehr kräftigem Fuß |
| Nutzen im Aquarium: | Weidet Algen und nimmt geeignete marine Makroalgen auf |
| Riffaquarium-tauglich: | Algenfresser; kleine Ableger und Technik sicher befestigen |
| Wasserwerte: | Etwa 33–35 PSU; pH 8,1–8,4; KH ungefähr 7–10 °dKH |
| Temperatur: | Etwa 24–27 °C |
| Beckengröße: | Ab etwa 200 Litern mit gewachsenen Weideflächen und Verstecken |
| Futter: | Algenaufwuchs und geeignete Makroalgen, darunter Rotalgen |
| Maximale Größe: | Etwa 9–10 cm, große Exemplare bis ungefähr 12 cm beschrieben |
| Liefergröße: | ca. 5,0-6,0 cm |
Herkunft und Lebensraum von Meerohr (Haliotis asinina)
Haliotis asinina ist ein tropisches Meerohr aus dem Indo-Westpazifik. Sein Verbreitungsgebiet umfasst unter anderem südostasiatische Inselregionen und reicht in den westlichen Pazifik. Die Art ist auch von den Philippinen und aus Indonesien bekannt. Sie besiedelt flache Riffbereiche und nutzt geschützte Plätze am festen Untergrund. Tagsüber bleiben die Tiere häufig unter Steinen oder in Spalten verborgen, während sie zur Dunkelheit auf Nahrungssuche gehen. Der langgestreckte, flache Gehäuseumriss erinnert an ein Ohr. Entlang einer Seite sitzen mehrere Atemöffnungen; der breite Weichkörper kann einen großen Teil der relativ glatten Schale verdecken. Das unterscheidet das lebende Tier deutlich von einer leeren, perlmuttschimmernden Sammlerschale. Für das Aquarium folgt daraus ein Bedarf an festen Weideflächen, überhängenden Rückzugsplätzen und gut durchströmten Bereichen. Steine müssen kippsicher stehen und Spalten dürfen den Körper nicht einklemmen. Eine große Felsoberfläche hilft nur, wenn dort tatsächlich Nahrung wächst oder geeignetes Zusatzfutter verfügbar ist. Der genaue Sammelort und eine Nachzucht-Herkunft sind für die angebotene Lieferung nicht belegt.
Lebensweise und Verhalten
Das Meerohr haftet mit seinem großen muskulösen Fuß sehr fest am Untergrund. Besonders abends und nachts lässt sich das Weiden beobachten. Ein tagsüber verstecktes Tier verhält sich daher nicht zwangsläufig ungewöhnlich. Niemals gewaltsam abziehen: Verletzungen des Fußes können schwerwiegend sein. Zum Umsetzen möglichst warten, bis das Tier auf eine bewegliche Unterlage gekrochen ist.
Nutzen im Riffaquarium
Als Algenfresser kann das Tier gewachsene Beläge abweiden. Untersuchungen an Haliotis asinina zeigen außerdem die Bedeutung verschiedener Rotalgen im natürlichen Nahrungsspektrum. Die Art ist deshalb nicht allein auf sichtbare grüne Beläge zu reduzieren. Ihr Nutzen setzt eine passende und ausreichende Ernährung voraus.
Verträglichkeit mit Korallen und Mitbewohnern
Lebende Korallen sind nicht die eigentliche Nahrung. Ein kräftiges, nachts wanderndes Tier kann dennoch ungesicherte Ableger verschieben. Korallen und kleine Steine daher standsicher befestigen. Pumpeneinläufe unbedingt abschirmen und den Kontakt mit räuberischen Fischen oder Krebsen vermeiden.
Wasserwerte und Temperatur
Etwa 24–27 °C und ein gleichmäßiger Salzgehalt um 33–35 PSU eignen sich als Orientierung für das tropische Meerwasseraquarium. pH 8,1–8,4 und KH 7–10 °dKH sind allgemeine Riffsystemwerte. Gute Wasserbewegung und viel gelöster Sauerstoff sind besonders wichtig. Kupferhaltige Medikamente und abrupte Änderungen des Salzgehalts vermeiden. Das Tier soll Strömung erhalten, aber nicht vor einem ungesicherten Pumpeneinlass sitzen.
Ernährung
Neben natürlichem Algenaufwuchs geeignete marine Makroalgen anbieten. Rotalgen spielen für die Art eine wichtige Rolle; in der Aquakultur werden entsprechende Algen gezielt verfüttert. Zusatzfutter an erreichbarer Stelle vor der nächtlichen Aktivitätsphase befestigen und prüfen, ob es angenommen wird. Ungeeignete oder nicht gefressene Reste entfernen.
Eingewöhnung
Temperatur und Salzgehalt langsam an das Becken angleichen, bei geeigneten Transportbedingungen etwa durch kontrolliertes Zutropfen. Danach auf eine feste, geschützte Fläche setzen und sicheren Halt abwarten. Umgekippte Tiere vorsichtig unterstützen. Nicht am Körper zerren oder mit Werkzeugen unter dem Fuß hebeln.
Endgröße und Lebenserwartung
Häufig liegt die Gehäuselänge um 9–10 cm; für große Exemplare werden bis etwa 12 cm beschrieben. Deshalb mit mehr Platz als für die Liefergröße von 5–6 cm planen. Zur Lebenserwartung liegen keine verlässlichen Angaben vor.
| Tiergruppe: | Schnecken |
|---|---|
| Wassertemperatur: | 24 °C, 25 °C, 26 °C, 27 °C |
| Endgröße: | über 10 bis 20 cm |
Anmelden
Fragen zum Artikel
Noch keine Fragen vorhanden.
Eigene Frage stellen
Die Antwort erscheint in der Regel innerhalb von 30 bis 45 Minuten nach Ihrer Frage.
Häufige Fragen (FAQ)
Wie werden Meerwassertiere versendet?
Meerwasserfische, Garnelen, Seesterne, Korallen und Anemonen versenden wir ausschließlich mit dem zugelassenen Tierkurier GO! im Übernachtexpress. Jedes Tier beziehungsweise jede Koralle reist einzeln in einem Beutel mit Meerwasser und Sauerstoff, verpackt in einer isolierten Styroporbox – bei kühler Witterung zusätzlich mit Wärmepack.
Meerwassertiere führen wir als Bestellware mit einer Lieferzeit von 2–5 Tagen. Bitte sorge dafür, dass die Sendung am Liefertag angenommen werden kann, damit die Tiere schnell ins Aquarium kommen.
Wie gewöhne ich Meerwassertiere nach der Ankunft ein?
Dimme zunächst das Licht im Aquarium. Lege die geschlossenen Beutel 15–20 Minuten auf die Wasseroberfläche, damit sich die Temperatur angleicht. Gib dann mit der Tropfmethode langsam Aquarienwasser in ein Gefäß mit den Tieren, bis sich Salzgehalt und pH-Wert angeglichen haben – bei Fischen etwa 30–45 Minuten, bei Garnelen, Seesternen und Seeigeln deutlich langsamer über 60–90 Minuten, denn sie reagieren empfindlich auf Salzgehaltsschwankungen.
Setze die Tiere anschließend um, ohne das Transportwasser ins Aquarium zu geben. Seesterne, Muscheln und Schwämme sollten dabei möglichst nicht an die Luft kommen. Lass das Licht am ersten Tag gedimmt und füttere erst am nächsten Tag.
Was muss ich bei Korallen und Anemonen beachten?
Gewöhne Korallen langsam an das Licht: Platziere sie anfangs etwas tiefer oder schattiger und setze sie erst nach einigen Tagen an ihren endgültigen Platz. Halte Abstand zu Nachbarkorallen, denn viele Arten bilden Nesselfäden. Achte auf eine zur Art passende Strömung.
Anemonen können wandern – sichere Pumpen und Überläufe deshalb mit einem Schutzkorb. Bei Krustenanemonen (Zoanthus, Palythoa) beim Umgang immer Handschuhe und Augenschutz tragen, da sie Palytoxin enthalten können; die Kolonien niemals abkochen, abbürsten oder unter Druck abspülen.
Welche Wasserwerte brauchen Meerwassertiere?
Die meisten Riffbewohner fühlen sich in diesem Rahmen wohl: Salzgehalt 33–35 ‰ (Dichte etwa 1,023–1,025 bei 25 °C), Temperatur 24–26 °C, pH-Wert 8,0–8,4, KH 7–9 °dH, Calcium 400–450 mg/l und Magnesium 1.250–1.350 mg/l bei niedrigen Nitrat- und Phosphatwerten. Wichtiger als einzelne Spitzenwerte ist, dass die Werte stabil bleiben.
Artspezifische Angaben findest du jeweils in der Artikelbeschreibung.