Margeritenkoralle „Yellow Hellfire“ (Nachzucht), Bernardpora stutchburyi, Größe S–M
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Margeritenkoralle „Yellow Hellfire“ (Nachzucht), Bernardpora stutchburyi, Größe S–M
| Deutscher Name: | Margeritenkoralle „Yellow Hellfire“ (Nachzucht) |
| Wissenschaftlich: | Bernardpora stutchburyi |
| Synonyme: | keine gebräuchlichen Synonyme bekannt |
| Herkunft: | Nachzucht; Art aus tropischen Meeresgebieten des Indopazifiks |
| Korallengruppe: | Großpolypige Steinkoralle (LPS) |
| Lichtbedarf: | Mittel, langsam an das Beckenlicht gewöhnen |
| Strömung: | Mäßig und indirekt, Polypen sanft bewegen |
| Wasserwerte: | Salinität 34–35 PSU; pH 8,1–8,4; KH 7–9 °dKH; Ca 400–450 mg/l; Mg 1250–1350 mg/l |
| Temperatur: | 23–27 °C |
| Platzierung: | Stabiler Steinplatz mit Raum für geöffnete Polypen |
| Ernährung: | Licht, gelöste Nährstoffe und feines Planktonfutter |
| Wachstum: | Dichte Blütenkolonie auf festem Kalkskelett |
| Schwierigkeitsgrad: | Für eingefahrene, stabile Riffaquarien |
| Lieferform: | Größe S–M |
Herkunft von Margeritenkoralle „Yellow Hellfire“ (Nachzucht) (Bernardpora stutchburyi)
Bernardpora stutchburyi ist eine großpolypige Steinkoralle aus tropischen Meeresgebieten des Indopazifiks. Sie wurde früher als Goniopora stutchburyi geführt; der aktuelle Name trennt sie von anderen Margeritenkorallen. Die angebotene Form „Yellow Hellfire“ ist nach Lieferantenangabe eine Nachzucht. Ihre roten, dicht stehenden Blüten mit gelb betonter Mundpartie beschreiben den Handelsableger, nicht eine eigene wissenschaftliche Art. Tagsüber streckt die Kolonie ihre zahlreichen Polypen aus; eine sanfte Wasserbewegung lässt sie natürlich schwingen. Unter dem sichtbaren Gewebe baut das Tier ein Kalkskelett auf, das eine gute Versorgung mit Calcium und Karbonaten voraussetzt. Wie andere riffbewohnende Korallen nutzt sie Licht über symbiotische Algen und nimmt ergänzend fein verteilte Nahrung aus der Wassersäule auf. Der tatsächliche Farbton hängt von Licht, Wasserwerten und der Eingewöhnung ab. Die Herkunft dieser Korallenart im Meer und die Nachzucht dieses angebotenen Ablegers sind verschiedene Angaben. Im Riffaquarium ist ein ruhiger, fester Standort mit freiem Raum für die ausgestreckten Polypen wichtig. Für frisch eingerichtete Becken mit schwankenden Werten eignet sich die Art nicht gut.
Haltung im Riffaquarium
Die roten Blüten mit gelben Mundpartien öffnen sich unter stabilem mittlerem Licht. Mäßige, wechselnde Strömung lässt die Polypen schwingen, ohne sie flach zu drücken. Starke direkte Pumpenstrahlen vermeiden und die Reaktion der Kolonie regelmäßig beobachten.
Licht, Strömung und Platzierung
Den Nachzuchtableger auf festem Riffgestein so setzen, dass sich die Polypen frei ausstrecken können. Freiraum zu aggressiven Nachbarkorallen lassen und die Kolonie nicht mit einem Überhang abschatten.
Wasserwerte und Spurenelemente
In Meerwasser sind stabile 34–35 PSU Salzgehalt, pH 8,1–8,4, KH etwa 7–9 °dKH und 23–27 °C geeignete Richtwerte. Für das Kalkskelett Calcium um 400–450 mg/l und Magnesium um 1250–1350 mg/l regelmäßig kontrollieren. Langsame Korrekturen sind verträglicher als starke Schwankungen.
Ernährung und Fütterung
Licht unterstützt die Ernährung über Symbionten. Feines Plankton oder Staubfutter sparsam in der Strömung anbieten; bei geöffneten Polypen kann feinste Nahrung erfasst werden. Nicht mit großen Futterstücken überladen.
Wachstum und Vermehrung
Aus einem befestigten Ableger kann mit stabilen Bedingungen eine dichtere Blütenkolonie werden. Das Wachstum hängt von Licht, Mineralversorgung und Nährstoffen ab. Zur Lebenserwartung liegen keine verlässlichen Angaben vor.
Abstand und Verträglichkeit mit Nachbarkorallen
Mit friedlichen Riffbewohnern gut kombinierbar, solange diese die ausgedehnten Polypen nicht verletzen. Zwischen der Bernardpora und stark nesselnden Nachbarkorallen Abstand halten.
Eingewöhnung
Nach dem Transport Temperatur und Salzgehalt langsam an das Aquarienwasser angleichen, zum Beispiel mit einer vorsichtigen Tropfmethode. Den Ableger zunächst in gedämpfterem Licht platzieren und die Lichtintensität schrittweise erhöhen.
Lieferung
Geliefert wird ein nachgezogener Korallenableger auf einem kleinen Träger. Die Größenklasse S–M bezeichnet die Angebotsform, ohne einen festen Zentimeterdurchmesser oder eine bestimmte Polypenzahl zu versprechen.
| Tiergruppe: | Korallen |
|---|---|
| Wassertemperatur: | 23 °C, 24 °C, 25 °C, 26 °C, 27 °C |
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Häufige Fragen (FAQ)
Wie werden Meerwassertiere versendet?
Meerwasserfische, Garnelen, Seesterne, Korallen und Anemonen versenden wir ausschließlich mit dem zugelassenen Tierkurier GO! im Übernachtexpress. Jedes Tier beziehungsweise jede Koralle reist einzeln in einem Beutel mit Meerwasser und Sauerstoff, verpackt in einer isolierten Styroporbox – bei kühler Witterung zusätzlich mit Wärmepack.
Meerwassertiere führen wir als Bestellware mit einer Lieferzeit von 2–5 Tagen. Bitte sorge dafür, dass die Sendung am Liefertag angenommen werden kann, damit die Tiere schnell ins Aquarium kommen.
Wie gewöhne ich Meerwassertiere nach der Ankunft ein?
Dimme zunächst das Licht im Aquarium. Lege die geschlossenen Beutel 15–20 Minuten auf die Wasseroberfläche, damit sich die Temperatur angleicht. Gib dann mit der Tropfmethode langsam Aquarienwasser in ein Gefäß mit den Tieren, bis sich Salzgehalt und pH-Wert angeglichen haben – bei Fischen etwa 30–45 Minuten, bei Garnelen, Seesternen und Seeigeln deutlich langsamer über 60–90 Minuten, denn sie reagieren empfindlich auf Salzgehaltsschwankungen.
Setze die Tiere anschließend um, ohne das Transportwasser ins Aquarium zu geben. Seesterne, Muscheln und Schwämme sollten dabei möglichst nicht an die Luft kommen. Lass das Licht am ersten Tag gedimmt und füttere erst am nächsten Tag.
Was muss ich bei Korallen und Anemonen beachten?
Gewöhne Korallen langsam an das Licht: Platziere sie anfangs etwas tiefer oder schattiger und setze sie erst nach einigen Tagen an ihren endgültigen Platz. Halte Abstand zu Nachbarkorallen, denn viele Arten bilden Nesselfäden. Achte auf eine zur Art passende Strömung.
Anemonen können wandern – sichere Pumpen und Überläufe deshalb mit einem Schutzkorb. Bei Krustenanemonen (Zoanthus, Palythoa) beim Umgang immer Handschuhe und Augenschutz tragen, da sie Palytoxin enthalten können; die Kolonien niemals abkochen, abbürsten oder unter Druck abspülen.
Welche Wasserwerte brauchen Meerwassertiere?
Die meisten Riffbewohner fühlen sich in diesem Rahmen wohl: Salzgehalt 33–35 ‰ (Dichte etwa 1,023–1,025 bei 25 °C), Temperatur 24–26 °C, pH-Wert 8,0–8,4, KH 7–9 °dH, Calcium 400–450 mg/l und Magnesium 1.250–1.350 mg/l bei niedrigen Nitrat- und Phosphatwerten. Wichtiger als einzelne Spitzenwerte ist, dass die Werte stabil bleiben.
Artspezifische Angaben findest du jeweils in der Artikelbeschreibung.