Krustenkoralle „Neongrün“ (Nachzucht), Leptastrea spec., Größe S–M
63,99 €*
19 Bonuspunkte für diesen Artikel (Wert 1,90 €)
Versand 25,99 € · Tierkurier mit Thermobox · ein Versand für alle Tiere
Lieferzeit: 2-5 Tage
Krustenkoralle „Neongrün“ (Nachzucht), Leptastrea spec., Größe S–M
| Deutscher Name: | Krustenkoralle „Neongrün“ (Nachzucht) |
| Wissenschaftlich: | Leptastrea spec. |
| Synonyme: | Neon Green Leptastrea, Leptastrea neon green, Grüne Leptastrea, Crust Coral |
| Herkunft: | Gattung im Indopazifik vom Roten Meer bis Hawaii; Farbform aus Aquarien-Nachzucht |
| Korallengruppe: | Zooxanthellate Krustensteinkoralle (Leptastreidae) mit wabenartigen, eckigen Kelchen |
| Lichtbedarf: | Gedämpft bis mittel, etwa 50–150 PAR; behutsam an mehr Licht gewöhnen |
| Strömung: | Schwach bis mäßig, indirekt und wechselnd |
| Wasserwerte: | Salzgehalt 34–35 ‰ (Dichte 1,024–1,026), pH 8,1–8,4, KH 8–9 °dKH, Calcium 400–450 mg/l, Magnesium 1300–1400 mg/l |
| Temperatur: | 24–27 °C |
| Platzierung: | Bodennahe bis mittlere Gesteinsflächen, gut für sonst schwer besetzbare untere Zonen |
| Ernährung: | Zooxanthellen; ergänzend ein- bis zweimal pro Woche feines Plankton- oder Staubfutter |
| Wachstum: | Mittel; flächig krustend, später polsterförmig |
| Schwierigkeitsgrad: | Einfach; anpassungsfähig bei stabilen Wasserwerten |
| Lieferform: | Größe S–M |
Herkunft von Krustenkoralle „Neongrün“ (Nachzucht) (Leptastrea spec.)
Leptastrea-Krustenkorallen besiedeln ein riesiges Gebiet im tropischen Indopazifik: vom Roten Meer und Ostafrika über die Inselwelten des Indischen Ozeans, Indonesien und die Philippinen bis zum australischen Great Barrier Reef, nach Japan und bis Hawaii. Sie überziehen dort Fels, Geröll und abgestorbenes Riffgestein und kommen von flachen, sonnigen Riffdächern bis an tiefere, lichtärmere Hänge vor. Ihr Kalkskelett ist aus vieleckigen Kelchen aufgebaut, die dicht aneinanderstoßen und unterschiedlich groß sein können; dadurch entsteht ein Muster, das an Bienenwaben erinnert. Bei Dämmerung strecken die Polypen ihre feinen Tentakel aus, und die Oberfläche wirkt dann weich und pelzig. Taxonomisch wurde die Gattung lange zu den Faviidae gestellt und steht heute in der Familie Leptastreidae. Da sich die Art bei Nachzuchten aus dem Aquarium nicht sicher bestimmen lässt, wird diese Koralle auf Gattungsebene geführt. Die Farbform „Neongrün“ zeichnet sich durch dicht gepackte, grün bis gelbgrün leuchtende Polypen aus, die unter blaulastigem Aktinlicht in einem intensiven Chartreuse-Grün fluoreszieren. Gerade im unteren Beckenbereich setzt sie so einen hellen Farbakzent. Wie alle Steinkorallen ist Leptastrea nach CITES Anhang II geschützt; Nachzuchten schonen die natürlichen Bestände.
Haltung im Riffaquarium
Die Krustenkoralle „Neongrün“ ist robust und passt sich gut an unterschiedliche Riffaquarien an, weshalb sie sich für Einsteiger in die Steinkorallenpflege anbietet. Wichtig sind konstante Werte bei Karbonathärte, Calcium und Magnesium sowie ein Becken, das nicht völlig nährstoffarm gefahren wird. Ein strahlendes Grün zeigt, dass Licht und Nährstoffe passen; bräunliche Töne deuten eher auf zu wenig Licht, eingezogene Polypen auf zu viel.
Licht, Strömung und Platzierung
Ideal sind Gesteinsflächen im unteren bis mittleren Bereich, wo gedämpftes bis mittleres Licht ankommt. Grüne Leptastrea vertragen etwas mehr Licht als orange Formen, sodass die Koralle nach einer Eingewöhnung auch etwas höher stehen darf. Planen Sie ringsum Raum ein, damit die Kruste ungehindert über das Gestein wachsen kann.
Wasserwerte und Spurenelemente
Empfohlen werden ein Salzgehalt von 34–35 ‰ (Dichte 1,024–1,026), ein pH-Wert von 8,1–8,4, eine Karbonathärte von 8–9 °dKH und eine Temperatur von 24–27 °C. Calcium sollte bei 400–450 mg/l, Magnesium bei 1300–1400 mg/l liegen. Nitrat zwischen etwa 5 und 15 mg/l und Phosphat um 0,03–0,1 mg/l fördern die Färbung; Werte nahe null bekommen der Gattung nicht gut.
Ernährung und Fütterung
Die Ernährung beruht überwiegend auf den Zooxanthellen. Zusätzlich fangen die abends ausgestreckten Polypen feine Partikel aus dem Wasser. Füttern Sie ein- bis zweimal pro Woche gezielt kleines Zooplankton wie Rotatorien oder Copepoden oder ein feines Korallenpulver, nachdem Sie die Strömung kurz reduziert haben. Regelmäßig gefütterte Kolonien wachsen schneller.
Wachstum und Vermehrung
Das Wachstum verläuft flächig: Zunächst wird der Sockel überzogen, dann angrenzendes Gestein. Über die Zeit bilden sich flache Polster und kleine Buckel. Die Wuchsgeschwindigkeit ist mittel. Für Ableger legt man einfach eine Unterlage an den Rand der Kolonie und lässt sie überwachsen.
Abstand und Verträglichkeit mit Nachbarkorallen
Fische, Garnelen und Schnecken werden nicht beeinträchtigt. Andere Korallen nesselt die Krustenkoralle vor allem bei direktem Kontakt; nachts können kurze Nesseltentakel auftreten. Ein Abstand von einigen Zentimetern genügt meist. Korallen mit langen Fangtentakeln wie Euphyllia oder Galaxea gehören deutlich weiter weg, da sie die Krustenkoralle schädigen können.
Eingewöhnung
Legen Sie den geschlossenen Transportbeutel zunächst 15 bis 20 Minuten ins Aquarium, damit sich die Temperatur angleicht. Anschließend werden Salzgehalt und Wasserwerte mit der Tropfmethode langsam angepasst. Setzen Sie die Koralle ohne Beutelwasser in den ersten Tagen eher tief und schattig, bevor sie ihren endgültigen Platz erhält.
Lieferung
Geliefert wird ein Ableger aus Nachzucht in der Größenklasse S–M. Gemeint ist ein kleines bis mittleres Fragment, das gut anwächst; eine Zentimeterangabe wird nicht zugesagt, da jeder Ableger etwas anders gewachsen ist. Die neongrüne Färbung kann je nach Lichtspektrum mehr ins Gelbgrüne oder Grüne gehen.
| Tiergruppe: | Korallen |
|---|---|
| Wassertemperatur: | 24 °C, 25 °C, 26 °C, 27 °C |
Anmelden
Fragen zum Artikel
Noch keine Fragen vorhanden.
Eigene Frage stellen
Die Antwort erscheint in der Regel innerhalb von 30 bis 45 Minuten nach Ihrer Frage.
Häufige Fragen (FAQ)
Wie werden Meerwassertiere versendet?
Meerwasserfische, Garnelen, Seesterne, Korallen und Anemonen versenden wir ausschließlich mit dem zugelassenen Tierkurier GO! im Übernachtexpress. Jedes Tier beziehungsweise jede Koralle reist einzeln in einem Beutel mit Meerwasser und Sauerstoff, verpackt in einer isolierten Styroporbox – bei kühler Witterung zusätzlich mit Wärmepack.
Meerwassertiere führen wir als Bestellware mit einer Lieferzeit von 2–5 Tagen. Bitte sorge dafür, dass die Sendung am Liefertag angenommen werden kann, damit die Tiere schnell ins Aquarium kommen.
Wie gewöhne ich Meerwassertiere nach der Ankunft ein?
Dimme zunächst das Licht im Aquarium. Lege die geschlossenen Beutel 15–20 Minuten auf die Wasseroberfläche, damit sich die Temperatur angleicht. Gib dann mit der Tropfmethode langsam Aquarienwasser in ein Gefäß mit den Tieren, bis sich Salzgehalt und pH-Wert angeglichen haben – bei Fischen etwa 30–45 Minuten, bei Garnelen, Seesternen und Seeigeln deutlich langsamer über 60–90 Minuten, denn sie reagieren empfindlich auf Salzgehaltsschwankungen.
Setze die Tiere anschließend um, ohne das Transportwasser ins Aquarium zu geben. Seesterne, Muscheln und Schwämme sollten dabei möglichst nicht an die Luft kommen. Lass das Licht am ersten Tag gedimmt und füttere erst am nächsten Tag.
Was muss ich bei Korallen und Anemonen beachten?
Gewöhne Korallen langsam an das Licht: Platziere sie anfangs etwas tiefer oder schattiger und setze sie erst nach einigen Tagen an ihren endgültigen Platz. Halte Abstand zu Nachbarkorallen, denn viele Arten bilden Nesselfäden. Achte auf eine zur Art passende Strömung.
Anemonen können wandern – sichere Pumpen und Überläufe deshalb mit einem Schutzkorb. Bei Krustenanemonen (Zoanthus, Palythoa) beim Umgang immer Handschuhe und Augenschutz tragen, da sie Palytoxin enthalten können; die Kolonien niemals abkochen, abbürsten oder unter Druck abspülen.
Welche Wasserwerte brauchen Meerwassertiere?
Die meisten Riffbewohner fühlen sich in diesem Rahmen wohl: Salzgehalt 33–35 ‰ (Dichte etwa 1,023–1,025 bei 25 °C), Temperatur 24–26 °C, pH-Wert 8,0–8,4, KH 7–9 °dH, Calcium 400–450 mg/l und Magnesium 1.250–1.350 mg/l bei niedrigen Nitrat- und Phosphatwerten. Wichtiger als einzelne Spitzenwerte ist, dass die Werte stabil bleiben.
Artspezifische Angaben findest du jeweils in der Artikelbeschreibung.