Krustenanemone „Yellow Brick Road“ (Nachzucht), Zoanthus spec., ca. 4 - 6 Polypen
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Krustenanemone „Yellow Brick Road“ (Nachzucht), Zoanthus spec., ca. 4 - 6 Polypen
| Deutscher Name: | Krustenanemone „Yellow Brick Road“ (Nachzucht) |
| Wissenschaftlich: | Zoanthus spec. |
| Synonyme: | keine gebräuchlichen Synonyme bekannt |
| Herkunft: | Tropische Meeresriffe; Farbform aus Nachzucht |
| Korallengruppe: | Krustenanemone, Zoanthus-Kolonie |
| Lichtbedarf: | Mittel, langsam an stärkere Beleuchtung gewöhnen |
| Strömung: | Mäßig und indirekt |
| Wasserwerte: | Salzgehalt 34–35 PSU (Dichte etwa 1,024–1,026), pH 8,0–8,4, KH 7–9 °dKH |
| Temperatur: | 24–26 °C |
| Platzierung: | Auf festem Stein mit Raum für weiteres Wachstum |
| Ernährung: | Über Licht und Zooxanthellen; feines Planktonfutter optional |
| Wachstum: | Koloniebildend, neue Polypen auf Gewebematte |
| Schwierigkeitsgrad: | Bei stabilen Riffwerten gut haltbar |
| Lieferform: | ca. 4 - 6 Polypen |
Herkunft von Krustenanemone „Yellow Brick Road“ (Nachzucht) (Zoanthus spec.)
Zoanthus sind koloniebildende Krustenanemonen tropischer Meere. Ihre einzelnen Polypen sitzen dicht nebeneinander auf einer gemeinsamen Gewebematte, mit der sie sich über festes Gestein ausbreiten können. In flachen, lichtdurchfluteten Riffbereichen finden sie Halt auf Steinen und anderen harten Flächen. Die Handelsbezeichnung „Yellow Brick Road“ bezeichnet eine ausgewählte Farbform; sie ist keine wissenschaftlich bestimmte Art und lässt deshalb keine Aussage über einen einzelnen Fundort zu. Im Aquarium wirkt besonders der Kontrast zwischen warm gefärbter Mundscheibe und hellen Tentakeln am Rand. Je nach Beleuchtung, Wasserwerten und Blickwinkel kann die Farbe anders erscheinen als unter dem Blaulicht einer Händleraufnahme. Der hier angebotene Ableger stammt laut Lieferantenangabe aus Nachzucht. Das bedeutet nicht, dass alle Zoanthus derselben Handelsfarbe genetisch identisch wären. Für die Pflege ist vor allem ein stabiles Riffaquarium mit geeigneter Beleuchtung und behutsamer, indirekter Strömung wichtig. Bei gutem Standort können neue Polypen entstehen und die Kolonie allmählich benachbarte Flächen besiedeln. Ein frei zugänglicher Platz erleichtert deshalb Beobachtung und Kontrolle des Wachstums.
Haltung im Riffaquarium
Ein eingewöhntes Riffaquarium mit stabiler Beleuchtung und Wasserchemie bietet die beste Grundlage. Setzen Sie den Ableger zunächst in mittleres Licht und beobachten Sie, ob die Polypen regelmäßig öffnen. Strömung soll Ablagerungen abtragen, die Tiere aber nicht dauerhaft umklappen. Arbeiten Sie nur mit Handschuhen und Augenschutz: Zoanthus können Palytoxin enthalten. Kolonien niemals abkochen, abbürsten, unter Druck abspülen oder außerhalb des Wassers zerschneiden.
Licht, Strömung und Platzierung
Befestigen Sie den Ableger auf einem stabilen, gut erreichbaren Stein. Halten Sie Abstand zu aggressiven Nachbarkorallen und lassen Sie auf der Unterlage Platz, weil die Gewebematte mit der Zeit weiterwachsen kann. Bei starkem Licht langsam an den Standort gewöhnen.
Wasserwerte und Spurenelemente
Für tropische Riffaquarien sind etwa 34–35 PSU Salzgehalt (Dichte ungefähr 1,024–1,026), pH 8,0–8,4, KH 7–9 °dKH und 24–26 °C eine praktikable Orientierung. Konstante Werte und regelmäßige Kontrolle sind wichtiger als punktgenaue Zahlen.
Ernährung und Fütterung
Die symbiotischen Algen liefern bei passendem Licht einen großen Teil der Energie. Sehr feines Planktonfutter kann gelegentlich angeboten werden; nicht gefressene Reste sollten das Wasser nicht belasten.
Wachstum und Vermehrung
Einzelne Polypen sind durch eine Gewebematte verbunden und vermehren sich durch Knospung. Wie rasch die Kolonie wächst, hängt von Licht, Nährstoffen und Platz ab. Zur Lebenserwartung liegen keine verlässlichen Angaben vor.
Abstand und Verträglichkeit mit Nachbarkorallen
Mit friedlichen Riffbewohnern kombinierbar, sofern genügend Raum zu stark nesselnden Korallen bleibt. Bei Arbeiten an Zoanthus besteht ein mögliches Palytoxinrisiko; Kinder und Haustiere vom Arbeitsbereich fernhalten.
Eingewöhnung
Transportbeutel geschlossen an die Temperatur angleichen und anschließend den Salzgehalt langsam, etwa mit der Tropfmethode, anpassen. Beim Umsetzen nur den Sockel greifen und Kontakt mit den Polypen vermeiden.
Lieferung
Nachzucht-Ableger auf einem kleinen Sockel oder Steinchen; die Lieferantenangabe nennt etwa vier bis sechs Polypen. Die tatsächliche Öffnung der Polypen kann sich nach Transport und Eingewöhnung vorübergehend verändern.
| Tiergruppe: | Krustenanemonen |
|---|---|
| Wassertemperatur: | 24 °C, 25 °C, 26 °C |
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Häufige Fragen (FAQ)
Wie werden Meerwassertiere versendet?
Meerwasserfische, Garnelen, Seesterne, Korallen und Anemonen versenden wir ausschließlich mit dem zugelassenen Tierkurier GO! im Übernachtexpress. Jedes Tier beziehungsweise jede Koralle reist einzeln in einem Beutel mit Meerwasser und Sauerstoff, verpackt in einer isolierten Styroporbox – bei kühler Witterung zusätzlich mit Wärmepack.
Meerwassertiere führen wir als Bestellware mit einer Lieferzeit von 2–5 Tagen. Bitte sorge dafür, dass die Sendung am Liefertag angenommen werden kann, damit die Tiere schnell ins Aquarium kommen.
Wie gewöhne ich Meerwassertiere nach der Ankunft ein?
Dimme zunächst das Licht im Aquarium. Lege die geschlossenen Beutel 15–20 Minuten auf die Wasseroberfläche, damit sich die Temperatur angleicht. Gib dann mit der Tropfmethode langsam Aquarienwasser in ein Gefäß mit den Tieren, bis sich Salzgehalt und pH-Wert angeglichen haben – bei Fischen etwa 30–45 Minuten, bei Garnelen, Seesternen und Seeigeln deutlich langsamer über 60–90 Minuten, denn sie reagieren empfindlich auf Salzgehaltsschwankungen.
Setze die Tiere anschließend um, ohne das Transportwasser ins Aquarium zu geben. Seesterne, Muscheln und Schwämme sollten dabei möglichst nicht an die Luft kommen. Lass das Licht am ersten Tag gedimmt und füttere erst am nächsten Tag.
Was muss ich bei Korallen und Anemonen beachten?
Gewöhne Korallen langsam an das Licht: Platziere sie anfangs etwas tiefer oder schattiger und setze sie erst nach einigen Tagen an ihren endgültigen Platz. Halte Abstand zu Nachbarkorallen, denn viele Arten bilden Nesselfäden. Achte auf eine zur Art passende Strömung.
Anemonen können wandern – sichere Pumpen und Überläufe deshalb mit einem Schutzkorb. Bei Krustenanemonen (Zoanthus, Palythoa) beim Umgang immer Handschuhe und Augenschutz tragen, da sie Palytoxin enthalten können; die Kolonien niemals abkochen, abbürsten oder unter Druck abspülen.
Welche Wasserwerte brauchen Meerwassertiere?
Die meisten Riffbewohner fühlen sich in diesem Rahmen wohl: Salzgehalt 33–35 ‰ (Dichte etwa 1,023–1,025 bei 25 °C), Temperatur 24–26 °C, pH-Wert 8,0–8,4, KH 7–9 °dH, Calcium 400–450 mg/l und Magnesium 1.250–1.350 mg/l bei niedrigen Nitrat- und Phosphatwerten. Wichtiger als einzelne Spitzenwerte ist, dass die Werte stabil bleiben.
Artspezifische Angaben findest du jeweils in der Artikelbeschreibung.