Krustenanemone „Captain America“ (Nachzucht), Palythoa spec., ca. 6 - 10 Polypen
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Krustenanemone „Captain America“ (Nachzucht), Palythoa spec., ca. 6 - 10 Polypen
| Deutscher Name: | Krustenanemone „Captain America“ (Nachzucht) |
| Wissenschaftlich: | Palythoa spec. |
| Synonyme: | Captain America Paly |
| Herkunft: | Nachzucht einer Handelsform; genaue natürliche Herkunft nicht belegt |
| Korallengruppe: | Koloniale Krustenanemone, Palythoa spec. |
| Lichtbedarf: | Gering bis mittel, langsam anpassen |
| Strömung: | Mittelstark und abwechslungsreich |
| Wasserwerte: | Salzgehalt 34–35 PSU; pH 8,1–8,4; KH 7–9 °dKH |
| Temperatur: | 24–26 °C |
| Platzierung: | Unterer bis mittlerer Riffbereich; separater Stein |
| Ernährung: | Zooxanthellen; kleine Mengen feines tierisches Futter möglich |
| Wachstum: | Vermehrung durch Knospung; Ausbreitung kontrollieren |
| Schwierigkeitsgrad: | Pflege bei stabilen Werten gut möglich; Palytoxin beachten |
| Lieferform: | ca. 6 - 10 Polypen |
Herkunft von Krustenanemone „Captain America“ (Nachzucht) (Palythoa spec.)
Captain America ist der Handelsname einer auffällig gezeichneten Palythoa, deren Farbzonen an eine Kombination aus Rot, Blau und hellen Zwischenbereichen erinnern. Die Bezeichnung ist keine wissenschaftliche Art und auch keine dokumentierte geografische Herkunft. Das Angebot wird daher bewusst als Palythoa spec. geführt. Die Bestimmung bis zur Gattung ist bestätigt; eine genauere Artzuordnung wird nicht behauptet. Für die angebotene Linie ist Nachzucht angegeben. Ihre Polypen sitzen mit kurzem, weichem Körper auf einem gemeinsam besiedelten Untergrund und können sich bei Berührung oder veränderten Bedingungen vollständig zusammenziehen. Besonders gut lässt sich die Zeichnung an vollständig geöffneten Mundscheiben erkennen. Je nach Spektrum und Intensität der Aquarienbeleuchtung erscheinen rote Bereiche heller oder rosiger und blaue Flächen kühler oder dunkler. Solche Unterschiede verändern nicht automatisch die Handelsidentität. Im Aquarium empfiehlt sich eine überschaubare Kolonie auf eigenem Substrat. So bleiben die einzelnen Polypen sichtbar und die weitere Vermehrung lässt sich verfolgen. Ein genauer ursprünglicher Fundort der Zuchtlinie ist nicht belegt und wird nicht aus dem Handelsnamen abgeleitet.
Haltung im Riffaquarium
Krustenanemonen können Palytoxin enthalten. Beim Umgang Handschuhe und Augenschutz tragen. Niemals abkochen, abbürsten oder unter Druck abspülen; nicht außerhalb des Wassers zerschneiden. Die Polypen nicht quetschen und Arbeiten möglichst unter Wasser ausführen.
Licht, Strömung und Platzierung
Ein separater Stein im unteren bis mittleren Bereich ist ein guter Startpunkt. Moderate Beleuchtung und eine breite Umströmung fördern die Beobachtung der Polypen. Direkte Pumpenstrahlen können sie dauerhaft geschlossen halten.
Wasserwerte und Spurenelemente
Für stabile Riffbedingungen sind 24–26 °C, 34–35 PSU Salzgehalt, pH 8,1–8,4 und KH 7–9 °dKH sinnvolle Orientierungen. Nährstoffwerte nicht abrupt verändern. Neue Kolonien erst nach Eingewöhnung heller stellen.
Ernährung und Fütterung
Die Kolonie erhält Energie über ihre symbiotischen Algen. Kleine Mengen feinen marinen Futters können ergänzend angeboten werden. Überfütterung vermeiden und Futter nicht mit starkem Druck direkt auf die Polypen spritzen.
Wachstum und Vermehrung
Neue Polypen entstehen durch Knospung und können die besiedelte Fläche vergrößern. Die Lieferzahl beschreibt den Ausgangsableger. Zur Lebenserwartung liegen keine verlässlichen Angaben vor.
Abstand und Verträglichkeit mit Nachbarkorallen
Zwischen der Kolonie und anderen Korallen Abstand lassen. Krustenanemonen können verfügbare Flächen zunehmend besiedeln. Fische und Wirbellose mit Fraßneigung an Polypen sind ungeeignete Nachbarn.
Eingewöhnung
Temperatur und Salzgehalt langsam angleichen, etwa mit kontrollierter Tropfgewöhnung. Beim Umsetzen am Substrat anfassen und die Schutzmaßnahmen beachten. Mit mäßiger Lichtstärke beginnen.
Lieferung
Sie erhalten einen Nachzuchtableger mit ca. 6–10 Polypen auf kleinem Substrat. Die Polypenzahl ersetzt eine Zentimeterangabe. Transportbedingt können die Polypen zunächst geschlossen sein.
| Tiergruppe: | Krustenanemonen |
|---|---|
| Wassertemperatur: | 24 °C, 25 °C, 26 °C |
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Häufige Fragen (FAQ)
Wie werden Meerwassertiere versendet?
Meerwasserfische, Garnelen, Seesterne, Korallen und Anemonen versenden wir ausschließlich mit dem zugelassenen Tierkurier GO! im Übernachtexpress. Jedes Tier beziehungsweise jede Koralle reist einzeln in einem Beutel mit Meerwasser und Sauerstoff, verpackt in einer isolierten Styroporbox – bei kühler Witterung zusätzlich mit Wärmepack.
Meerwassertiere führen wir als Bestellware mit einer Lieferzeit von 2–5 Tagen. Bitte sorge dafür, dass die Sendung am Liefertag angenommen werden kann, damit die Tiere schnell ins Aquarium kommen.
Wie gewöhne ich Meerwassertiere nach der Ankunft ein?
Dimme zunächst das Licht im Aquarium. Lege die geschlossenen Beutel 15–20 Minuten auf die Wasseroberfläche, damit sich die Temperatur angleicht. Gib dann mit der Tropfmethode langsam Aquarienwasser in ein Gefäß mit den Tieren, bis sich Salzgehalt und pH-Wert angeglichen haben – bei Fischen etwa 30–45 Minuten, bei Garnelen, Seesternen und Seeigeln deutlich langsamer über 60–90 Minuten, denn sie reagieren empfindlich auf Salzgehaltsschwankungen.
Setze die Tiere anschließend um, ohne das Transportwasser ins Aquarium zu geben. Seesterne, Muscheln und Schwämme sollten dabei möglichst nicht an die Luft kommen. Lass das Licht am ersten Tag gedimmt und füttere erst am nächsten Tag.
Was muss ich bei Korallen und Anemonen beachten?
Gewöhne Korallen langsam an das Licht: Platziere sie anfangs etwas tiefer oder schattiger und setze sie erst nach einigen Tagen an ihren endgültigen Platz. Halte Abstand zu Nachbarkorallen, denn viele Arten bilden Nesselfäden. Achte auf eine zur Art passende Strömung.
Anemonen können wandern – sichere Pumpen und Überläufe deshalb mit einem Schutzkorb. Bei Krustenanemonen (Zoanthus, Palythoa) beim Umgang immer Handschuhe und Augenschutz tragen, da sie Palytoxin enthalten können; die Kolonien niemals abkochen, abbürsten oder unter Druck abspülen.
Welche Wasserwerte brauchen Meerwassertiere?
Die meisten Riffbewohner fühlen sich in diesem Rahmen wohl: Salzgehalt 33–35 ‰ (Dichte etwa 1,023–1,025 bei 25 °C), Temperatur 24–26 °C, pH-Wert 8,0–8,4, KH 7–9 °dH, Calcium 400–450 mg/l und Magnesium 1.250–1.350 mg/l bei niedrigen Nitrat- und Phosphatwerten. Wichtiger als einzelne Spitzenwerte ist, dass die Werte stabil bleiben.
Artspezifische Angaben findest du jeweils in der Artikelbeschreibung.