Krustenanemone „Bright Greens“ (Nachzucht), Zoanthus spec., ca. 10 Polypen
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Krustenanemone „Bright Greens“ (Nachzucht), Zoanthus spec., ca. 10 Polypen
| Deutscher Name: | Krustenanemone „Bright Greens“ (Nachzucht) |
| Wissenschaftlich: | Zoanthus spec. |
| Synonyme: | Bright Greens Zoa |
| Herkunft: | Nachzucht einer Zoanthus-Handelsform; genauer Naturfundort nicht angegeben |
| Korallengruppe: | Kleinpolypige, koloniale Krustenanemone |
| Lichtbedarf: | Gering bis mittel, langsam anpassen |
| Strömung: | Mittelstark und abwechslungsreich |
| Wasserwerte: | Salzgehalt 34–35 PSU; pH 8,1–8,4; KH 7–9 °dKH |
| Temperatur: | 24–26 °C |
| Platzierung: | Unterer bis mittlerer Riffbereich; separater Stein |
| Ernährung: | Zooxanthellen; kleine Mengen feines tierisches Futter möglich |
| Wachstum: | Vermehrung durch Knospung; Ausbreitung kontrollieren |
| Schwierigkeitsgrad: | Pflege bei stabilen Werten gut möglich; Palytoxin beachten |
| Lieferform: | ca. 10 Polypen |
Herkunft von Krustenanemone „Bright Greens“ (Nachzucht) (Zoanthus spec.)
Bright Greens ist der Handelsname einer hellgrün wirkenden Zoanthus-Form, die als Nachzucht angeboten wird. Die wissenschaftliche Zuordnung bleibt bewusst auf Zoanthus spec. begrenzt und ist für dieses Angebot bis zur Gattung bestätigt. Ein Handelsname liefert keine sichere Bestimmung einer einzelnen Art. Ebenso wenig bezeichnet er einen dokumentierten natürlichen Fundort. Die hier angebotene Linie wird als eigener Artikel geführt und nicht mit gemischten Krustenanemonen-Kolonien zusammengefasst. Ihre kleinen, runden Mundscheiben tragen einen Kranz feiner Randtentakel. Sind die Polypen geöffnet, entsteht auf dem besiedelten Substrat eine lebendige Gruppe einzelner grüner Punkte. Beim Zusammenziehen fallen Farbe und Form dagegen deutlich weniger auf. Unter blau betonter Beleuchtung können Grünanteile kräftiger erscheinen als unter neutralem Tageslicht. Entscheidend ist eine an die Tiere angepasste Beleuchtung, nicht eine möglichst extreme Farbdarstellung. Für den Start steht eine kleine Ablegerkolonie zur Verfügung. Ein separat platzierter Stein erleichtert das Beobachten neuer Polypen und hält die spätere Ausbreitung übersichtlich. Auch bei einer vergleichsweise gut pflegbaren Handelsform bleiben stabile Riffbedingungen und sorgfältiger Umgang mit dem Gewebe die Grundlage einer erfolgreichen Haltung.
Haltung im Riffaquarium
Krustenanemonen können Palytoxin enthalten. Beim Umgang Handschuhe und Augenschutz tragen. Niemals abkochen, abbürsten oder unter Druck abspülen; nicht außerhalb des Wassers zerschneiden. Die Polypen nicht quetschen und Arbeiten möglichst unter Wasser ausführen.
Licht, Strömung und Platzierung
Ein eigener Stein im unteren bis mittleren Riffbereich bietet einen übersichtlichen Anfang. Die hellgrünen Mundscheiben sollen frei angeströmt werden. Nicht unmittelbar unter sehr starkes Licht stellen, sondern schrittweise gewöhnen.
Wasserwerte und Spurenelemente
Für stabile Riffbedingungen sind 24–26 °C, 34–35 PSU Salzgehalt, pH 8,1–8,4 und KH 7–9 °dKH sinnvolle Orientierungen. Nährstoffwerte nicht abrupt verändern. Neue Kolonien erst nach Eingewöhnung heller stellen.
Ernährung und Fütterung
Die Zooxanthellen versorgen die Kolonie mit Lichtenergie. Feine Schwebnahrung kann ergänzend genutzt werden. Zusätzliche Fütterung sparsam dosieren und geschlossene Polypen nicht mit Futterstrahlen reizen.
Wachstum und Vermehrung
Neue Polypen entstehen durch Knospung und können die besiedelte Fläche vergrößern. Die Lieferzahl beschreibt den Ausgangsableger. Zur Lebenserwartung liegen keine verlässlichen Angaben vor.
Abstand und Verträglichkeit mit Nachbarkorallen
Zwischen der Kolonie und anderen Korallen Abstand lassen. Krustenanemonen können verfügbare Flächen zunehmend besiedeln. Fische und Wirbellose mit Fraßneigung an Polypen sind ungeeignete Nachbarn.
Eingewöhnung
Temperatur und Salzgehalt langsam angleichen, etwa mit kontrollierter Tropfgewöhnung. Beim Umsetzen am Substrat anfassen und die Schutzmaßnahmen beachten. Mit mäßiger Lichtstärke beginnen.
Lieferung
Der angebotene Nachzuchtableger besitzt ca. 10 Polypen auf kleinem Substrat. Diese Zahl beschreibt die Lieferform; eine feste Zentimetergröße wird nicht zugesagt. Nach Transport öffnen sich Polypen oft erst nach einer Ruhephase.
| Tiergruppe: | Krustenanemonen |
|---|---|
| Wassertemperatur: | 24 °C, 25 °C, 26 °C |
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Häufige Fragen (FAQ)
Wie werden Meerwassertiere versendet?
Meerwasserfische, Garnelen, Seesterne, Korallen und Anemonen versenden wir ausschließlich mit dem zugelassenen Tierkurier GO! im Übernachtexpress. Jedes Tier beziehungsweise jede Koralle reist einzeln in einem Beutel mit Meerwasser und Sauerstoff, verpackt in einer isolierten Styroporbox – bei kühler Witterung zusätzlich mit Wärmepack.
Meerwassertiere führen wir als Bestellware mit einer Lieferzeit von 2–5 Tagen. Bitte sorge dafür, dass die Sendung am Liefertag angenommen werden kann, damit die Tiere schnell ins Aquarium kommen.
Wie gewöhne ich Meerwassertiere nach der Ankunft ein?
Dimme zunächst das Licht im Aquarium. Lege die geschlossenen Beutel 15–20 Minuten auf die Wasseroberfläche, damit sich die Temperatur angleicht. Gib dann mit der Tropfmethode langsam Aquarienwasser in ein Gefäß mit den Tieren, bis sich Salzgehalt und pH-Wert angeglichen haben – bei Fischen etwa 30–45 Minuten, bei Garnelen, Seesternen und Seeigeln deutlich langsamer über 60–90 Minuten, denn sie reagieren empfindlich auf Salzgehaltsschwankungen.
Setze die Tiere anschließend um, ohne das Transportwasser ins Aquarium zu geben. Seesterne, Muscheln und Schwämme sollten dabei möglichst nicht an die Luft kommen. Lass das Licht am ersten Tag gedimmt und füttere erst am nächsten Tag.
Was muss ich bei Korallen und Anemonen beachten?
Gewöhne Korallen langsam an das Licht: Platziere sie anfangs etwas tiefer oder schattiger und setze sie erst nach einigen Tagen an ihren endgültigen Platz. Halte Abstand zu Nachbarkorallen, denn viele Arten bilden Nesselfäden. Achte auf eine zur Art passende Strömung.
Anemonen können wandern – sichere Pumpen und Überläufe deshalb mit einem Schutzkorb. Bei Krustenanemonen (Zoanthus, Palythoa) beim Umgang immer Handschuhe und Augenschutz tragen, da sie Palytoxin enthalten können; die Kolonien niemals abkochen, abbürsten oder unter Druck abspülen.
Welche Wasserwerte brauchen Meerwassertiere?
Die meisten Riffbewohner fühlen sich in diesem Rahmen wohl: Salzgehalt 33–35 ‰ (Dichte etwa 1,023–1,025 bei 25 °C), Temperatur 24–26 °C, pH-Wert 8,0–8,4, KH 7–9 °dH, Calcium 400–450 mg/l und Magnesium 1.250–1.350 mg/l bei niedrigen Nitrat- und Phosphatwerten. Wichtiger als einzelne Spitzenwerte ist, dass die Werte stabil bleiben.
Artspezifische Angaben findest du jeweils in der Artikelbeschreibung.