Krustenanemone „Blue Hornet“ (Nachzucht), Zoanthus spec., ca. 10 - 15 Polypen
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Krustenanemone „Blue Hornet“ (Nachzucht), Zoanthus spec., ca. 10 - 15 Polypen
| Deutscher Name: | Krustenanemone „Blue Hornet“ (Nachzucht) |
| Wissenschaftlich: | Zoanthus spec. |
| Synonyme: | Blue Hornet Zoa |
| Herkunft: | Nachzucht einer Zoanthus-Handelsform; genauer Naturfundort nicht angegeben |
| Korallengruppe: | Kleinpolypige, koloniale Krustenanemone |
| Lichtbedarf: | Gering bis mittel, langsam anpassen |
| Strömung: | Mittelstark und abwechslungsreich |
| Wasserwerte: | Salzgehalt 34–35 PSU; pH 8,1–8,4; KH 7–9 °dKH |
| Temperatur: | 24–26 °C |
| Platzierung: | Unterer bis mittlerer Riffbereich; separater Stein |
| Ernährung: | Zooxanthellen; kleine Mengen feines tierisches Futter möglich |
| Wachstum: | Vermehrung durch Knospung; Ausbreitung kontrollieren |
| Schwierigkeitsgrad: | Pflege bei stabilen Werten gut möglich; Palytoxin beachten |
| Lieferform: | ca. 10 - 15 Polypen |
Herkunft von Krustenanemone „Blue Hornet“ (Nachzucht) (Zoanthus spec.)
Blue Hornet ist eine Zoanthus-Handelsform mit einer markanten Abfolge kühler und heller Farbzonen. Typisch sind ein hellblauer Zentralbereich, eine umgebende grüne Ringzeichnung und dunklere violette Bereiche. Am Tentakelrand können helle grünliche und dunklere Abschnitte einander abwechseln. Der Name dient zur Unterscheidung der Handelslinie und ist keine wissenschaftliche Artbezeichnung. Dieses Angebot bleibt bei der bestätigten Bestimmung Zoanthus spec.; eine konkrete Art wird nicht aus den Farben abgeleitet. Der Lieferant führt die Kolonie als Nachzucht. Eine bestimmte Inselherkunft oder ein genau dokumentierter natürlicher Fundort wird nicht zugesichert. Die einzelnen Polypen bilden kleine runde Scheiben über kurzen weichen Stielen. Sie stehen auf gemeinsam besiedeltem Substrat und können bei Berührung vollständig schließen. Besonders unter blau betonter Riffbeleuchtung treten die Farbringe hervor, unter neutralem Licht wirkt das Gesamtbild meist zurückhaltender. Ein kleiner Ableger erlaubt es, den Öffnungszustand und die Entwicklung einzelner Polypen gut zu verfolgen. Für spätere Knospen sollte ein freier Randbereich verbleiben, damit die Kolonie wachsen kann, ohne benachbarte Korallen zu überziehen.
Haltung im Riffaquarium
Krustenanemonen können Palytoxin enthalten. Beim Umgang Handschuhe und Augenschutz tragen. Niemals abkochen, abbürsten oder unter Druck abspülen; nicht außerhalb des Wassers zerschneiden. Die Polypen nicht quetschen und Arbeiten möglichst unter Wasser ausführen.
Licht, Strömung und Platzierung
Ein einzelner Stein mit freiem Rand erleichtert die Kontrolle des Bestands. Zu Beginn mäßig beleuchten und eine breite Strömung vorsehen. Sandablagerungen auf den Mundscheiben und direkten Kontakt zu Nachbarkorallen vermeiden.
Wasserwerte und Spurenelemente
Für stabile Riffbedingungen sind 24–26 °C, 34–35 PSU Salzgehalt, pH 8,1–8,4 und KH 7–9 °dKH sinnvolle Orientierungen. Nährstoffwerte nicht abrupt verändern. Neue Kolonien erst nach Eingewöhnung heller stellen.
Ernährung und Fütterung
Lichtenergie der Zooxanthellen trägt die Kolonie wesentlich. Sehr feines geeignetes Futter kann sparsam ergänzt werden. Maßgeblich sind stabile Bedingungen; hohe Futtergaben sind keine Garantie für stärkere Farben oder schnelleres Wachstum.
Wachstum und Vermehrung
Neue Polypen entstehen durch Knospung am vorhandenen Bestand. Die Farbzonen können je nach Bedingungen unterschiedlich wirken. Zur Lebenserwartung liegen keine verlässlichen Angaben vor.
Abstand und Verträglichkeit mit Nachbarkorallen
Zwischen der Kolonie und anderen Korallen Abstand lassen. Krustenanemonen können verfügbare Flächen zunehmend besiedeln. Fische und Wirbellose mit Fraßneigung an Polypen sind ungeeignete Nachbarn.
Eingewöhnung
Temperatur und Salzgehalt langsam angleichen, etwa mit kontrollierter Tropfgewöhnung. Beim Umsetzen am Substrat anfassen und die Schutzmaßnahmen beachten. Mit mäßiger Lichtstärke beginnen.
Lieferung
Das Angebot umfasst eine Nachzuchtkolonie mit ca. 10–15 Polypen auf kleinem Substrat. Die Polypenzahl ist die Lieferform und keine feste Zentimeterangabe. Nach Transport zunächst Zeit für vollständiges Öffnen lassen.
| Tiergruppe: | Krustenanemonen |
|---|---|
| Wassertemperatur: | 24 °C, 25 °C, 26 °C |
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Häufige Fragen (FAQ)
Wie werden Meerwassertiere versendet?
Meerwasserfische, Garnelen, Seesterne, Korallen und Anemonen versenden wir ausschließlich mit dem zugelassenen Tierkurier GO! im Übernachtexpress. Jedes Tier beziehungsweise jede Koralle reist einzeln in einem Beutel mit Meerwasser und Sauerstoff, verpackt in einer isolierten Styroporbox – bei kühler Witterung zusätzlich mit Wärmepack.
Meerwassertiere führen wir als Bestellware mit einer Lieferzeit von 2–5 Tagen. Bitte sorge dafür, dass die Sendung am Liefertag angenommen werden kann, damit die Tiere schnell ins Aquarium kommen.
Wie gewöhne ich Meerwassertiere nach der Ankunft ein?
Dimme zunächst das Licht im Aquarium. Lege die geschlossenen Beutel 15–20 Minuten auf die Wasseroberfläche, damit sich die Temperatur angleicht. Gib dann mit der Tropfmethode langsam Aquarienwasser in ein Gefäß mit den Tieren, bis sich Salzgehalt und pH-Wert angeglichen haben – bei Fischen etwa 30–45 Minuten, bei Garnelen, Seesternen und Seeigeln deutlich langsamer über 60–90 Minuten, denn sie reagieren empfindlich auf Salzgehaltsschwankungen.
Setze die Tiere anschließend um, ohne das Transportwasser ins Aquarium zu geben. Seesterne, Muscheln und Schwämme sollten dabei möglichst nicht an die Luft kommen. Lass das Licht am ersten Tag gedimmt und füttere erst am nächsten Tag.
Was muss ich bei Korallen und Anemonen beachten?
Gewöhne Korallen langsam an das Licht: Platziere sie anfangs etwas tiefer oder schattiger und setze sie erst nach einigen Tagen an ihren endgültigen Platz. Halte Abstand zu Nachbarkorallen, denn viele Arten bilden Nesselfäden. Achte auf eine zur Art passende Strömung.
Anemonen können wandern – sichere Pumpen und Überläufe deshalb mit einem Schutzkorb. Bei Krustenanemonen (Zoanthus, Palythoa) beim Umgang immer Handschuhe und Augenschutz tragen, da sie Palytoxin enthalten können; die Kolonien niemals abkochen, abbürsten oder unter Druck abspülen.
Welche Wasserwerte brauchen Meerwassertiere?
Die meisten Riffbewohner fühlen sich in diesem Rahmen wohl: Salzgehalt 33–35 ‰ (Dichte etwa 1,023–1,025 bei 25 °C), Temperatur 24–26 °C, pH-Wert 8,0–8,4, KH 7–9 °dH, Calcium 400–450 mg/l und Magnesium 1.250–1.350 mg/l bei niedrigen Nitrat- und Phosphatwerten. Wichtiger als einzelne Spitzenwerte ist, dass die Werte stabil bleiben.
Artspezifische Angaben findest du jeweils in der Artikelbeschreibung.