Kelchkoralle „Grün/Türkis“ (Nachzucht), Turbinaria peltata, Größe S–M
78,99 €*
24 Bonuspunkte für diesen Artikel (Wert 2,40 €)
Versand 25,99 € · Tierkurier mit Thermobox · ein Versand für alle Tiere
Lieferzeit: 2-5 Tage
Kelchkoralle „Grün/Türkis“ (Nachzucht), Turbinaria peltata, Größe S–M
| Deutscher Name: | Kelchkoralle „Grün/Türkis“ (Nachzucht) |
| Wissenschaftlich: | Turbinaria peltata |
| Synonyme: | Pagodenkoralle, Großpolypige Kelchkoralle, Pagoda Cup Coral, Disc Coral, Turbinaria |
| Herkunft: | Indo-Pazifik von Ostafrika bis Taiwan und Amerikanisch-Samoa; flache, oft trübe Riffzonen |
| Korallengruppe: | Großpolypige Steinkoralle (LPS) mit Zooxanthellen, platten- bis krustenförmig |
| Lichtbedarf: | Mittel; verträgt auch etwas weniger Licht, langsam an stärkere Beleuchtung gewöhnen |
| Strömung: | Mäßig bis mittel, damit sich Sediment nicht auf den Platten sammelt |
| Wasserwerte: | Salinität 33–35 ‰ (Dichte 1,023–1,025); pH 8,1–8,4; KH 8–11 °dKH; Ca 400–450 mg/l; Mg 1250–1400 mg/l |
| Temperatur: | 24–27 °C |
| Platzierung: | Unterer bis mittlerer Beckenbereich auf festem Gestein, mit Platz zum Ausbreiten |
| Ernährung: | Photosynthese plus gelegentliche Gabe von Plankton, Artemia oder feinem Frostfutter |
| Wachstum: | Für eine LPS recht zügig; bildet dicke Platten, die sich stufenartig übereinander schieben |
| Schwierigkeitsgrad: | Leicht bis mittel; robust und auch für Einsteiger mit stabilem Riffbecken geeignet |
| Lieferform: | Größe S–M |
Herkunft von Kelchkoralle „Grün/Türkis“ (Nachzucht) (Turbinaria peltata)
Turbinaria peltata stammt aus dem tropischen Indo-Pazifik und ist dort von der Küste Ostafrikas bis nach Taiwan und Amerikanisch-Samoa verbreitet. Die Art ist besonders in flachen Lebensräumen häufig, etwa an felsigen Küstenabschnitten und flachen Riffhängen, und kommt auffallend gut mit trübem, nährstoffreicherem Wasser zurecht. Im Freiland bildet sie dicke, flache Platten, die sich oft stufenförmig übereinander schieben und mehrere Meter Durchmesser erreichen können; an älteren Kolonien entstehen auf der Oberseite zusätzlich Grate oder säulenartige Erhebungen. Die Kelche sitzen nur auf einer Seite der Platten und messen etwa drei bis fünf Millimeter. Anders als die meisten Arten der Gattung öffnet Turbinaria peltata ihre Polypen auch tagsüber; die kräftigen Tentakel werden bis etwa einen Zentimeter lang und lassen die Oberfläche wie einen dichten Blütenteppich wirken. Wildkolonien sind meist grau bis braun gefärbt, aus Nachzucht stammen dagegen deutlich farbigere Formen wie diese grün-türkise Variante. Die Weltnaturschutzunion stuft die Art als nicht gefährdet ein, wie alle Steinkorallen ist sie jedoch im Anhang II des Washingtoner Artenschutzübereinkommens gelistet. Das angebotene Tier stammt aus Nachzucht.
Haltung im Riffaquarium
Die Kelchkoralle gehört zu den robustesten großpolypigen Steinkorallen und eignet sich auch für Riffaquarianer mit etwas Erfahrung, die ein eingefahrenes, stabiles Becken pflegen. Sie bezieht einen großen Teil ihrer Energie aus der Photosynthese ihrer Zooxanthellen, profitiert aber sichtbar von zusätzlicher Planktonfütterung. Gesunde Tiere zeigen tagsüber weit ausgestreckte Polypen. Wichtig ist, dass sich auf den Platten kein Mulm absetzt; bei Bedarf hilft vorsichtiges Abwedeln mit der Pipette. Sehr dünnplattige oder stark gewundene Formen der Gattung gelten als empfindlicher.
Licht, Strömung und Platzierung
Am besten wird die Koralle im unteren bis mittleren Beckenbereich auf festem Gestein platziert. Sie wächst flächig und braucht seitlich ausreichend Raum, damit die Platten ungehindert wachsen können. Die Strömung sollte so gewählt werden, dass die Polypen sich bewegen, Sediment abgetragen wird und die Platten nicht umgeweht werden.
Wasserwerte und Spurenelemente
Geeignet sind eine Salinität von 33 bis 35 ‰ (Dichte etwa 1,023 bis 1,025), ein pH-Wert von 8,1 bis 8,4 und eine Karbonathärte von 8 bis 11 °dKH. Für den Skelettaufbau sollten Calcium bei 400 bis 450 mg/l und Magnesium bei 1250 bis 1400 mg/l liegen. Die Temperatur bewegt sich idealerweise zwischen 24 und 27 °C. Erhöhte Kupferwerte werden schlecht vertragen.
Ernährung und Fütterung
Den Grundbedarf deckt die Kelchkoralle über ihre Zooxanthellen. Zusätzlich kann ein- bis zweimal pro Woche feines Futter wie Artemia, Copepoden, Zooplankton oder fein zerkleinerte Mysis angeboten werden, entweder als Gabe in die Strömung oder gezielt mit der Pipette über die geöffneten Polypen. Die Fütterung fördert Wachstum und Färbung, sollte aber an die Nährstoffabfuhr des Beckens angepasst werden.
Wachstum und Vermehrung
Turbinaria peltata wächst für eine großpolypige Steinkoralle recht zügig und bildet mit der Zeit dicke Platten, die sich stufenartig übereinander schichten. Wie flach oder schüsselförmig die Kolonie wird, hängt stark von Licht und Strömung am Standort ab. Durch das flächige Wachstum kann sie benachbarte Korallen beschatten.
Abstand und Verträglichkeit mit Nachbarkorallen
Die Kelchkoralle nesselt nur schwach und gilt als verträglich. Wegen ihres flächigen Wachstums braucht sie trotzdem Abstand zu anderen Korallen, damit sie diese nicht überwächst oder beschattet; etwa zehn Zentimeter zu Nachbarn sind ein guter Richtwert. Vor stark nesselnden Arten mit Fegetentakeln sollte sie ihrerseits geschützt werden.
Eingewöhnung
Temperatur und Salzgehalt werden langsam angeglichen, am besten mit der Tropfmethode über 30 bis 60 Minuten. Danach die Koralle unter Wasser einsetzen und zunächst etwas schattiger platzieren. Über ein bis zwei Wochen kann sie schrittweise an ihren endgültigen, helleren Platz gewöhnt werden. Ein Korallenbad vor dem Einsetzen beugt eingeschleppten Schädlingen vor.
Lieferung
Sie erhalten einen Nachzucht-Ableger der Kelchkoralle in der Größenklasse S–M. Die Klasse beschreibt die ungefähre Ablegergröße und keine feste Zentimeterangabe, da jedes Stück individuell gewachsen ist. Die grün-türkise Färbung kann je nach Beleuchtung und Lichtspektrum etwas grüner oder blauer wirken.
| Tiergruppe: | Korallen |
|---|---|
| Wassertemperatur: | 24 °C, 25 °C, 26 °C, 27 °C |
Anmelden
Fragen zum Artikel
Noch keine Fragen vorhanden.
Eigene Frage stellen
Die Antwort erscheint in der Regel innerhalb von 30 bis 45 Minuten nach Ihrer Frage.
Häufige Fragen (FAQ)
Wie werden Meerwassertiere versendet?
Meerwasserfische, Garnelen, Seesterne, Korallen und Anemonen versenden wir ausschließlich mit dem zugelassenen Tierkurier GO! im Übernachtexpress. Jedes Tier beziehungsweise jede Koralle reist einzeln in einem Beutel mit Meerwasser und Sauerstoff, verpackt in einer isolierten Styroporbox – bei kühler Witterung zusätzlich mit Wärmepack.
Meerwassertiere führen wir als Bestellware mit einer Lieferzeit von 2–5 Tagen. Bitte sorge dafür, dass die Sendung am Liefertag angenommen werden kann, damit die Tiere schnell ins Aquarium kommen.
Wie gewöhne ich Meerwassertiere nach der Ankunft ein?
Dimme zunächst das Licht im Aquarium. Lege die geschlossenen Beutel 15–20 Minuten auf die Wasseroberfläche, damit sich die Temperatur angleicht. Gib dann mit der Tropfmethode langsam Aquarienwasser in ein Gefäß mit den Tieren, bis sich Salzgehalt und pH-Wert angeglichen haben – bei Fischen etwa 30–45 Minuten, bei Garnelen, Seesternen und Seeigeln deutlich langsamer über 60–90 Minuten, denn sie reagieren empfindlich auf Salzgehaltsschwankungen.
Setze die Tiere anschließend um, ohne das Transportwasser ins Aquarium zu geben. Seesterne, Muscheln und Schwämme sollten dabei möglichst nicht an die Luft kommen. Lass das Licht am ersten Tag gedimmt und füttere erst am nächsten Tag.
Was muss ich bei Korallen und Anemonen beachten?
Gewöhne Korallen langsam an das Licht: Platziere sie anfangs etwas tiefer oder schattiger und setze sie erst nach einigen Tagen an ihren endgültigen Platz. Halte Abstand zu Nachbarkorallen, denn viele Arten bilden Nesselfäden. Achte auf eine zur Art passende Strömung.
Anemonen können wandern – sichere Pumpen und Überläufe deshalb mit einem Schutzkorb. Bei Krustenanemonen (Zoanthus, Palythoa) beim Umgang immer Handschuhe und Augenschutz tragen, da sie Palytoxin enthalten können; die Kolonien niemals abkochen, abbürsten oder unter Druck abspülen.
Welche Wasserwerte brauchen Meerwassertiere?
Die meisten Riffbewohner fühlen sich in diesem Rahmen wohl: Salzgehalt 33–35 ‰ (Dichte etwa 1,023–1,025 bei 25 °C), Temperatur 24–26 °C, pH-Wert 8,0–8,4, KH 7–9 °dH, Calcium 400–450 mg/l und Magnesium 1.250–1.350 mg/l bei niedrigen Nitrat- und Phosphatwerten. Wichtiger als einzelne Spitzenwerte ist, dass die Werte stabil bleiben.
Artspezifische Angaben findest du jeweils in der Artikelbeschreibung.