Karibische Sternschnecke, Lithopoma phoebium
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Karibische Sternschnecke, Lithopoma phoebium
| Deutscher Name: | Karibische Sternschnecke |
| Wissenschaftlich: | Lithopoma phoebium |
| Synonyme: | Longspine star snail, Sternschnecke |
| Herkunft: | Westlicher Atlantik, Karibik und Golf von Mexiko |
| Lebensweise: | Weidegänger mit sternförmig bedorntem Gehäuse |
| Nutzen im Aquarium: | Weidet feine Algenbeläge und Biofilm ab |
| Riffaquarium-tauglich: | Bei geeignetem Futterangebot mit Riffaquarien vereinbar; beobachten |
| Wasserwerte: | Dichte etwa 1,023–1,026, pH 8,0–8,4, KH 7–10 °dKH |
| Temperatur: | Tropisches Meerwasser, etwa 24–27 °C |
| Beckengröße: | Eingefahrenes Becken mit genügend bewachsenen Flächen |
| Futter: | Natürlicher Algenaufwuchs, bei Mangel geeignete pflanzliche Ergänzung |
| Maximale Größe: | Gehäuse einschließlich Fortsätzen bis etwa 7 cm |
| Liefergröße: | ca. 2,0-3,0 cm |
Herkunft und Lebensraum von Karibische Sternschnecke (Lithopoma phoebium)
Die Karibische Sternschnecke gehört zu den Turbanschnecken des tropischen westlichen Atlantiks. Nachweise gibt es im Karibischen Meer und im Golf von Mexiko. Ihr Gehäuse unterscheidet sich von glatten Turbanschnecken durch deutlich ausgezogene, sternförmig angeordnete Vorsprünge an den Windungen. Länge und Form dieser Fortsätze können zwischen einzelnen Tieren variieren. Unter dem festen Gehäuse sitzt ein lebender Weichkörper mit Fuß und Fühlern; die Schnecke verschließt die Öffnung bei Rückzug mit einem Operculum. Sie bewegt sich langsam über harte Flächen und weidet feine Beläge ab. Für ein Meerwasseraquarium braucht sie erreichbare, bewachsene Steine, stabile Salzwerte und einen sicheren Weg durch den Riffaufbau. In einem frisch eingerichteten oder sehr nährstoffarmen Becken ist natürlicher Aufwuchs möglicherweise nicht dauerhaft vorhanden. Deshalb sollte ihre Futteraufnahme beobachtet und bei Bedarf geeignetes pflanzliches Futter ergänzt werden. Die auffälligen Gehäusefortsätze können in engen Spalten hängen bleiben oder beschädigt werden. Bei der Wahl des Aufbaus sind offene Wege sinnvoll. Räuberische Fische oder Krebse können eine langsame Schnecke gefährden.
Lebensweise und Verhalten
Das kreiselförmige Gehäuse trägt auffällige sternartige Fortsätze. Unter der Schale kriecht der lebende Fuß; Fühler und Kopf erscheinen beim Weiden. Die Fortsätze brauchen Platz zwischen den Steinen.
Nutzen im Riffaquarium
Sie nimmt feine Algen und Biofilm auf und kann bewachsene Flächen abweiden. Sie beseitigt keine beliebigen Algenprobleme und ersetzt keine Kontrolle der Wasserwerte oder des Futterangebots.
Verträglichkeit mit Korallen und Mitbewohnern
Bei ausreichendem Algenaufwuchs ein möglicher Riffbewohner. Die Schnecke nicht als Garantie gegen jede Algenart einsetzen. Enge Spalten und räuberische Schneckenfresser meiden.
Wasserwerte und Temperatur
Stabile Dichte ungefähr 1,023–1,026, pH 8,0–8,4, KH 7–10 °dKH und etwa 24–27 °C anstreben. Plötzliche Salzgehaltsschwankungen und kupferhaltige Mittel sind für Wirbellose problematisch.
Ernährung
Natürlicher Algenfilm und Biofilm auf Steinen sind die wichtigste Nahrungsquelle. In jungen oder sehr blanken Becken die Aufnahme geeigneter pflanzlicher Ergänzung prüfen. Nicht allein auf eine pauschale Reinigungswirkung vertrauen.
Eingewöhnung
Temperatur und Salzgehalt langsam, zum Beispiel mit der Tropfmethode, angleichen. Das Tier behutsam auf eine erreichbare, feste Fläche setzen und prüfen, ob der Fuß anhaftet.
Endgröße und Lebenserwartung
Mit den Gehäusefortsätzen kann die Art ungefähr 7 cm erreichen. Zur Lebenserwartung liegen keine verlässlichen Angaben vor.
| Tiergruppe: | Schnecken |
|---|---|
| Riffverträglichkeit: | Mit Einschränkungen |
| Wassertemperatur: | 24 °C, 25 °C, 26 °C, 27 °C |
| Endgröße: | über 5 bis 10 cm |
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Häufige Fragen (FAQ)
Wie werden Meerwassertiere versendet?
Meerwasserfische, Garnelen, Seesterne, Korallen und Anemonen versenden wir ausschließlich mit dem zugelassenen Tierkurier GO! im Übernachtexpress. Jedes Tier beziehungsweise jede Koralle reist einzeln in einem Beutel mit Meerwasser und Sauerstoff, verpackt in einer isolierten Styroporbox – bei kühler Witterung zusätzlich mit Wärmepack.
Meerwassertiere führen wir als Bestellware mit einer Lieferzeit von 2–5 Tagen. Bitte sorge dafür, dass die Sendung am Liefertag angenommen werden kann, damit die Tiere schnell ins Aquarium kommen.
Wie gewöhne ich Meerwassertiere nach der Ankunft ein?
Dimme zunächst das Licht im Aquarium. Lege die geschlossenen Beutel 15–20 Minuten auf die Wasseroberfläche, damit sich die Temperatur angleicht. Gib dann mit der Tropfmethode langsam Aquarienwasser in ein Gefäß mit den Tieren, bis sich Salzgehalt und pH-Wert angeglichen haben – bei Fischen etwa 30–45 Minuten, bei Garnelen, Seesternen und Seeigeln deutlich langsamer über 60–90 Minuten, denn sie reagieren empfindlich auf Salzgehaltsschwankungen.
Setze die Tiere anschließend um, ohne das Transportwasser ins Aquarium zu geben. Seesterne, Muscheln und Schwämme sollten dabei möglichst nicht an die Luft kommen. Lass das Licht am ersten Tag gedimmt und füttere erst am nächsten Tag.
Was muss ich bei Korallen und Anemonen beachten?
Gewöhne Korallen langsam an das Licht: Platziere sie anfangs etwas tiefer oder schattiger und setze sie erst nach einigen Tagen an ihren endgültigen Platz. Halte Abstand zu Nachbarkorallen, denn viele Arten bilden Nesselfäden. Achte auf eine zur Art passende Strömung.
Anemonen können wandern – sichere Pumpen und Überläufe deshalb mit einem Schutzkorb. Bei Krustenanemonen (Zoanthus, Palythoa) beim Umgang immer Handschuhe und Augenschutz tragen, da sie Palytoxin enthalten können; die Kolonien niemals abkochen, abbürsten oder unter Druck abspülen.
Welche Wasserwerte brauchen Meerwassertiere?
Die meisten Riffbewohner fühlen sich in diesem Rahmen wohl: Salzgehalt 33–35 ‰ (Dichte etwa 1,023–1,025 bei 25 °C), Temperatur 24–26 °C, pH-Wert 8,0–8,4, KH 7–9 °dH, Calcium 400–450 mg/l und Magnesium 1.250–1.350 mg/l bei niedrigen Nitrat- und Phosphatwerten. Wichtiger als einzelne Spitzenwerte ist, dass die Werte stabil bleiben.
Artspezifische Angaben findest du jeweils in der Artikelbeschreibung.