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Japanischer Wassernabel, Hydrocotyle tripartita, Pflanzenmatte
| Deutscher Name: | Japanischer Wassernabel |
| Botanisch: | Hydrocotyle tripartita |
| Synonyme: | Hydrocotyle sp. 'Japan', Dreiteiliger Wassernabel, Hydrocotyle cf. tripartita |
| Herkunft: | Südostasien bis Australien und Neuseeland |
| Standort: | Vordergrund und Mittelgrund, als Rasen oder Polster |
| Lichtbedarf: | Mittel bis hoch |
| pH-Bereich: | 6,0 – 7,5 |
| Wasserhärte: | Weich bis mittelhart |
| Wasser-Temperatur: | 18 – 28 °C |
| Düngung: | Regelmäßige Volldüngung |
| CO₂-Zugabe: | Nicht zwingend, 10 – 25 mg/l fördern den Wuchs |
| Vermehrung: | Abtrennen von Ausläufern und Triebstücken |
| Wachstum: | Schnell |
| Erreichbare Höhe: | Etwa 5 – 10 cm |
| Lieferung als: | Pflanzenmatte, vorgezogene Matte auf Gitter, ca. 16 x 11 cm |
Herkunft von Japanischer Wassernabel (Hydrocotyle tripartita)
Der Japanische Wassernabel, botanisch Hydrocotyle tripartita, gehört zur Familie der Araliengewächse, die früher bei den Doldenblütlern geführt wurde. Die Art ist von Südostasien über Australien bis Neuseeland verbreitet und wächst dort an feuchten Ufern, in Sumpfwiesen, an Gräben und in flachen Uferzonen, oft halb untergetaucht oder auf ständig nassem Boden. In die Aquaristik kam die Pflanze vor einigen Jahren unter dem Namen Hydrocotyle sp. „Japan“, weil sie über japanische Gärtnereien verbreitet wurde. Heute wird sie meist als Form von Hydrocotyle tripartita geführt. Charakteristisch sind die kleinen, rundlichen und tief dreiteilig eingeschnittenen Blätter, die an dünnen, kriechenden Ausläufern sitzen und eine frische, leuchtend grüne Farbe zeigen. Jedes Blatt steht an einem kurzen Stiel aufrecht über dem Boden, sodass ein lockeres, kleeartiges Polster entsteht. Unter Wasser wachsen die Triebe teils kriechend, teils aufsteigend und bilden mit der Zeit dichte Teppiche oder kleine Hügel. Wegen dieser Eigenschaften ist der Japanische Wassernabel im Aquascaping sehr beliebt, etwa für Vordergrundrasen, zum Begrünen von Steinen oder als weiche Übergänge zwischen Hardscape und Bodendeckern.
Optimale Standorte im Aquarium
Der Wassernabel passt in den Vordergrund und vorderen Mittelgrund. Als Matte geliefert, eignet er sich besonders, um schnell eine geschlossene grüne Fläche zu gestalten. Er lässt sich auch an Steinen und Wurzeln entlangführen, wo er weiche, hügelige Polster bildet. Damit der Rasen nicht zu hoch wird, sollte er nicht direkt neben stark beschattenden Pflanzen liegen.
Lichtbedarf
Mittleres bis helles Licht sorgt für einen niedrigen, kompakten Wuchs. Bei schwacher Beleuchtung strecken sich die Triebe, wachsen eher nach oben und die Blätter stehen weiter auseinander. Ein regelmäßiges Herunterdrücken des Rasens bei der Pflege fördert zusätzlich die flache Wuchsform.
Haltung und Pflege im Aquarium
Der Japanische Wassernabel ist pflegeleicht, wächst aber schnell. Regelmäßiges Ausdünnen und Zurückschneiden verhindert, dass der Rasen zu dicht wird und unten Blätter verliert. Überstehende Triebe werden mit einer Schere gekürzt; die Abschnitte lassen sich an anderer Stelle wieder einpflanzen. Stabile Wasserwerte und eine gute Nährstoffversorgung erhalten die frische grüne Farbe.
Düngung
Als schnellwachsende Pflanze nimmt der Wassernabel viele Nährstoffe auf. Eine regelmäßige Volldüngung mit Eisen und Kalium beugt hellen Blättern vor. Ein nährstoffreicher Bodengrund unterstützt die Bewurzelung der Ausläufer.
Zusätzliche CO₂-Versorgung
Eine CO2-Zugabe ist nicht unbedingt nötig. Mit 10 bis 25 mg/l wächst der Rasen jedoch dichter und niedriger, und die Blätter bleiben kleiner und kompakter.
Vermehrung
Die Vermehrung gelingt sehr einfach: Ausläufer und Triebstücke mit einigen Blättern werden abgetrennt und an anderer Stelle in den Bodengrund gesteckt oder an Steinen befestigt. Aus jedem Knoten können neue Wurzeln und Blätter entstehen.
Wachstumsgeschwindigkeit
Die Pflanze wächst schnell und breitet sich über kriechende Ausläufer in alle Richtungen aus. Teilweise wachsen Triebe auch aufsteigend und bilden kleine Hügel, was im Aquascape gezielt genutzt werden kann.
Endgröße
Im Aquarium bleibt der Japanische Wassernabel meist 5 bis 10 Zentimeter hoch. Bei wenig Licht oder ohne Rückschnitt können einzelne Triebe höher wachsen.
Lieferung als Pflanzenmatte
Der Wassernabel kommt als vorgezogene Matte auf einem Gitter, etwa 16 x 11 Zentimeter groß. Die Matte vor dem Einsetzen kurz in Aquarienwasser spülen und dann im Ganzen oder in passende Stücke geschnitten auf den Bodengrund legen. Das Gitter beschwert die Pflanzen und hält sie am Boden; die Ränder können leicht mit Bodengrund bedeckt werden. Die Wurzeln wachsen in den folgenden Wochen durch das Gitter in den Boden ein. Alternativ lässt sich die Matte auch auf Steinen oder Holz platzieren.
| Temperaturbereiche: | Mäßig warm (22-23°C) - wenig zuheizen, Warm (24-26°C) - heizen, Zimmertemperatur (19-21°C) - kein Heizer in beheizten Räumen |
|---|---|
| Wasserhärte: | weich bis mittelhart (Pflanzenangabe) |
| Pflegeanspruch: | Pflegeleicht |
| Lichtbedarf: | Mittel bis hoch |
| CO₂-Zufuhr: | Nicht erforderlich |
| Pflanzentyp: | Bodendecker |
| Aquarienposition: | Vordergrund, Mittelgrund |
| Aquarientemperatur: | Geeignet bei 18 °C, Geeignet bei 20 °C, Geeignet bei 22 °C, Geeignet bei 24 °C, Geeignet bei 26 °C, Geeignet bei 28 °C |
| Wachstumsgeschwindigkeit: | Schnell |
| Wuchshöhe: | Klein (bis 10 cm) |
| Lieferform: | Matte / Pad |
| pH-Wert: | 6–7,5 |
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Häufige Fragen (FAQ)
Wie Aquarienpflanzen einpflanzen?
Die Vorgehensweisen beim Einpflanzen von Bund- und Topfpflanzen für das Aquarium unterscheiden sich nicht sehr. Gehen Sie dabei wie folgt vor:
- Entfernen Sie den Bund oder den Topf.
- Entfernen Sie auch ggf. das Material, in das die Topfpflanzen eingewurzelt sind.
- Bei den Bundpflanzen entfernen Sie ggf. auch das Schaumstoffband, das die Wurzeln umgibt.
- Spülen Sie die neuen Pflanzen gut ab.
- Entfernen Sie ggf. beschädigte Blätter und Triebe mit einer Schere.
- Kürzen Sie die Wurzel um etwa 1/3 ein.
- Die Triebe/Stengel der Bundpflanzen können Sie vereinzeln.
- Bilden Sie mit Ihren Fingern oder einem Aquarium-Pflanzspatel ein Pflanzloch in Ihrem Aquarium-Bodengrund.
- Pflanzen sie die Pflanzen so tief ein, dass das "Herz" der Pflanze nicht vom Bodengrund bedeckt wird. Also nie so tief einpflanzen, dass man den Ursprung der Triebe nicht mehr sehen kann. Eine Pinzette kann dabei hilfreich sein!
- Drücken Sie nach dem Einpflanzen den Bodengrund rings um die frisch eingepflanzte Aquarienpflanze leicht an oder verwenden Sie für den besseren Halt eine Pflanzenklammer.