Haiflossen Zwerglippfisch, Cirrhilabrus naokoae
124,99 €*
37 Bonuspunkte für diesen Artikel (Wert 3,70 €)
Versand 25,99 € · Tierkurier mit Thermobox · ein Versand für alle Tiere
Lieferung in 2-5 Tagen
Haiflossen Zwerglippfisch, Cirrhilabrus naokoae
| Deutscher Name: | Haiflossen Zwerglippfisch |
| Wissenschaftlich: | Cirrhilabrus naokoae |
| Synonyme: | Naokos Zwerglippfisch, Naoko's Fairy Wrasse |
| Herkunft: | Indonesien, insbesondere Sumatra; riffnahe Bereiche |
| Riffaquarium-tauglich: | Korallenverträglich; kleinste Krebstiere können Nahrung sein |
| Verträglichkeit: | Passender ruhiger Besatz; ähnliche Zwerglippfische genau beobachten |
| Wasserwerte: | 34–35 ‰ Salzgehalt, pH 8,1–8,4, KH 7–10 °dKH |
| Temperatur: | ca. 24–26 °C |
| Beckengröße: | Konservativ ab ca. 500 Litern |
| Futter: | Artemia, Mysis, Cyclops; kleine Meerwasserpellets nach Gewöhnung |
| Schwierigkeitsgrad: | Mittel bis anspruchsvoll; Futter und Sozialverhalten überwachen |
| Geschlechts-Unterschiede: | Männchen auffälliger, mit hoher vorderer Rückenflosse |
| Zucht möglich: | Keine übliche Aquariennachzucht |
| Maximale Größe: | Ca. 6–8 cm |
| Liefergröße: | ca. 5,0-6,0 cm |
Herkunft von Haiflossen Zwerglippfisch (Cirrhilabrus naokoae)
Der Haiflossen Zwerglippfisch ist aus Indonesien bekannt, besonders aus dem Umfeld Sumatras. Die Art wurde erst im Jahr 2009 wissenschaftlich beschrieben und trägt den Namen Naoko im Artnamen. Ihr Lebensraum liegt an tropischen Riffen und deren strukturierten Randbereichen. Dort bieten Felsstücke und Korallenstrukturen Schutz, während die Fische im Wasser nach kleinen Nahrungstieren suchen. Für die Aquarienpflege lässt sich daraus ein Bedarf an freier Schwimmfläche mit rasch erreichbaren Nischen ableiten. Die auffällige Männchenzeichnung verbindet einen roten Rücken mit einem breiten gelben Seitenband und einer hellen Unterseite. Dunkle Bauchflossen und die hoch ausgezogenen vorderen Strahlen der Rückenflosse setzen einen markanten Kontrast. Diese Rückenflossenform erklärt den deutschen Handelsnamen. Es handelt sich jedoch nicht um einen dauernd aufgespannten Schmuck: Stellung und Farbwirkung verändern sich mit Aktivität und Stimmung. Junge Tiere und weiblich gefärbte Exemplare können schlichter erscheinen. Ein ruhiges, gut strukturiertes Becken erleichtert natürliche Beobachtungen. Aussehen und Liefergröße allein erlauben keine sichere Aussage über Geschlecht, Dominanz oder das spätere Zusammenleben mit anderen Lippfischen.
Eignung für das Riffaquarium
Korallen werden normalerweise nicht gezielt behelligt. Winzige Krebstiere können wie anderes Zooplankton gefressen werden. Die Haltung passt daher eher zu einem ruhig besetzten Riff als zu einer Gesellschaft mit großen Räubern oder vielen besonders empfindlichen Kleinstgarnelen.
Vergesellschaftung und Verhalten
Erfahrungen zum Temperament sind unterschiedlich. Vorsicht ist besonders mit ähnlich aussehenden Zwerglippfischen und mehreren Männchen geboten. Achten Sie auf dauernde Verfolgung und auf Tiere, die wegen Revierdruck nicht mehr fressen. Mehrere Sichtbarrieren und Ausweichplätze helfen bei einer passenden Zusammenstellung.
Wasserwerte und Temperatur
Als stabile Zielwerte eignen sich 24–26 °C, Salzgehalt 34–35 ‰, pH 8,1–8,4 und KH 7–10 °dKH. Die Wasserpflege sollte gleichmäßig erfolgen. Gute Sauerstoffversorgung und passende Strömung unterstützen die regelmäßige Nahrungssuche.
Aquarium und Einrichtung
Für eine vorsichtige Planung ab ungefähr 500 Liter mit reichlich freiem Schwimmraum. Gruppen benötigen noch mehr Platz und eine geeignete Geschlechterstruktur. Feste kleine Höhlen geben Nachtschutz. Oberflächenöffnungen müssen lückenlos gegen Springen gesichert sein.
Futter und Futterumstellung
Bieten Sie kleine Portionen Artemia, Mysis, Cyclops und andere passende marine Frostfuttersorten mehrmals täglich an. Hochwertiges feines Granulat kann den Speiseplan nach Gewöhnung ergänzen. Prüfen Sie direkt, ob ein Neuzugang frisst und nicht nur dem Futter folgt.
Eingewöhnung
Temperatur und Salzgehalt langsam angleichen, zum Beispiel mit einer behutsamen, überwachten Tropfmethode. Licht zunächst dämpfen und unnötige Unruhe vermeiden. Nach dem Einsetzen vor allem Futterannahme und mögliche Konflikte mit den vorhandenen Fischen beobachten.
Geschlechtsunterschiede
Männchen zeigen die kräftige rot-gelb-weiße Zeichnung und die hohe vordere Rückenflosse besonders deutlich. Weibchen sind zurückhaltender gefärbt. Weder Liefergröße noch kurzfristige Farbwirkung reichen für eine verbindliche Geschlechtsbestimmung aus.
Zucht
Die Fortpflanzung umfasst freie Eiabgabe und eine empfindliche Larvenphase. Für die übliche private Riffhaltung ist keine einfache, regelmäßige Nachzucht zu erwarten. Diese Lieferposition wird ohne Nachzuchtnachweis angeboten.
Endgröße und Lebenserwartung
Artspezifische Längenangaben liegen etwa zwischen 6 und 8 cm. Die kleine Körpergröße darf nicht mit geringem Bewegungs- oder Platzbedarf gleichgesetzt werden. Zur Lebenserwartung liegen keine verlässlichen Angaben vor.
Anmelden
Fragen zum Artikel
Noch keine Fragen vorhanden.
Eigene Frage stellen
Die Antwort erscheint in der Regel innerhalb von 30 bis 45 Minuten nach Ihrer Frage.
Häufige Fragen (FAQ)
Wie werden Meerwassertiere versendet?
Meerwasserfische, Garnelen, Seesterne, Korallen und Anemonen versenden wir ausschließlich mit dem zugelassenen Tierkurier GO! im Übernachtexpress. Jedes Tier beziehungsweise jede Koralle reist einzeln in einem Beutel mit Meerwasser und Sauerstoff, verpackt in einer isolierten Styroporbox – bei kühler Witterung zusätzlich mit Wärmepack.
Meerwassertiere führen wir als Bestellware mit einer Lieferzeit von 2–5 Tagen. Bitte sorge dafür, dass die Sendung am Liefertag angenommen werden kann, damit die Tiere schnell ins Aquarium kommen.
Wie gewöhne ich Meerwassertiere nach der Ankunft ein?
Dimme zunächst das Licht im Aquarium. Lege die geschlossenen Beutel 15–20 Minuten auf die Wasseroberfläche, damit sich die Temperatur angleicht. Gib dann mit der Tropfmethode langsam Aquarienwasser in ein Gefäß mit den Tieren, bis sich Salzgehalt und pH-Wert angeglichen haben – bei Fischen etwa 30–45 Minuten, bei Garnelen, Seesternen und Seeigeln deutlich langsamer über 60–90 Minuten, denn sie reagieren empfindlich auf Salzgehaltsschwankungen.
Setze die Tiere anschließend um, ohne das Transportwasser ins Aquarium zu geben. Seesterne, Muscheln und Schwämme sollten dabei möglichst nicht an die Luft kommen. Lass das Licht am ersten Tag gedimmt und füttere erst am nächsten Tag.
Was muss ich bei Korallen und Anemonen beachten?
Gewöhne Korallen langsam an das Licht: Platziere sie anfangs etwas tiefer oder schattiger und setze sie erst nach einigen Tagen an ihren endgültigen Platz. Halte Abstand zu Nachbarkorallen, denn viele Arten bilden Nesselfäden. Achte auf eine zur Art passende Strömung.
Anemonen können wandern – sichere Pumpen und Überläufe deshalb mit einem Schutzkorb. Bei Krustenanemonen (Zoanthus, Palythoa) beim Umgang immer Handschuhe und Augenschutz tragen, da sie Palytoxin enthalten können; die Kolonien niemals abkochen, abbürsten oder unter Druck abspülen.
Welche Wasserwerte brauchen Meerwassertiere?
Die meisten Riffbewohner fühlen sich in diesem Rahmen wohl: Salzgehalt 33–35 ‰ (Dichte etwa 1,023–1,025 bei 25 °C), Temperatur 24–26 °C, pH-Wert 8,0–8,4, KH 7–9 °dH, Calcium 400–450 mg/l und Magnesium 1.250–1.350 mg/l bei niedrigen Nitrat- und Phosphatwerten. Wichtiger als einzelne Spitzenwerte ist, dass die Werte stabil bleiben.
Artspezifische Angaben findest du jeweils in der Artikelbeschreibung.