Guppy „Lazer Beam“, Set 5 Männchen + 5 Weibchen, Poecilia reticulata
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Guppy „Lazer Beam“, Set 5 Männchen + 5 Weibchen, Poecilia reticulata
| Deutscher Name: | Guppy „Lazer Beam“, Set 5 Männchen + 5 Weibchen |
| Wissenschaftlich: | Poecilia reticulata |
| Synonyme: | Lazerbeam-Guppy, Guppy Lazer Beam |
| Herkunft: | Tschechische Nachzucht; Wildform aus dem nördlichen Südamerika und der Karibik |
| Gesellschafts-Aquarium: | Lebhafte Gruppenfische; 5 Männchen und 5 Weibchen, Balzverhalten beobachten |
| Wasserwerte: | pH etwa 7,0–8,0; GH etwa 10–25 °dGH; sauberes, mineralreiches Wasser |
| Temperatur: | Etwa 22–26 °C |
| Beckengröße: | Für zehn Tiere ab etwa 100 Litern und 80 cm Beckenlänge; Nachwuchs einplanen |
| Bepflanzung: | Dichte Randbepflanzung, freie Schwimmzonen und feine Pflanzen als Rückzug |
| Futter: | Feines Allesfresserfutter mit pflanzlichem Anteil, ergänzt durch kleines Frost- und Lebendfutter |
| Geschlechts-Unterschiede: | Männchen meist mit warmem Längsakzent und gelblichen Flossen; Weibchen größer und dezenter |
| Zucht möglich: | Lebendgebärend; Nachwuchs nach ungefähr vier Wochen möglich |
| Maximale Größe: | Männchen etwa 3–4 cm, Weibchen etwa 4–6 cm; Lebenserwartung häufig 2–3 Jahre |
| Liefergröße: | ca. 3,0-4,0 cm |
| Mit Garnelen verträglich: | Mit ausgewachsenen größeren Garnelen oft möglich; Garnelennachwuchs wird gefressen |
Herkunft von Guppy „Lazer Beam“, Set 5 Männchen + 5 Weibchen (Poecilia reticulata)
Ein warmer roter bis orangefarbener Längsakzent über einem hell schimmernden Körper macht den Reiz vieler als „Lazer Beam“ gehandelter Guppys aus. Dazu kommen bei den Männchen oft gelbliche, vergleichsweise lichte Flossen und silbrige bis bläuliche Reflexe an den Flanken. Der Farbkontrast wirkt besonders beim Wenden der Tiere lebendig. Weibchen desselben Handelsfarbschlags sind weniger intensiv gezeichnet; ihr kräftigerer Rumpf bleibt meist silbrig bis graubeige, während die Flossen einen zarten gelblichen Eindruck zeigen können. Die Bezeichnung ist ein Handelsname und keine zusätzliche Art. Auch eine bestimmte Genkombination oder ein überall gleiches Farbbild ist damit nicht belegt. Hinter der Zuchtform steht Poecilia reticulata, dessen Wildvorkommen im nördlichen Südamerika und Teilen der Karibik liegen. Kleinere Gewässer mit geschützten, bewachsenen Bereichen gehören zu seinen natürlichen Lebensräumen. Dieses Angebot umfasst fünf Männchen und fünf Weibchen der angebotenen Farbe Lazer Beam aus tschechischer Nachzucht von Hobby Zoo CZ. Die zehn Fische werden als ein Set verkauft. Für eine farblich gezielte Weiterzucht bleiben fremde Guppy-Stämme und Endler-Guppys außerhalb dieses Bestands. Innerhalb der Gruppe dürfen Farbintensität und Ausprägung der Flossen voneinander abweichen.
Vergesellschaftung
Guppys erkunden vor allem die mittleren und oberen Wasserbereiche und passen zu friedlichen, ähnlich großen Fischen mit passenden Wasseransprüchen. Flossenzupfende Arten und große räuberische Mitbewohner sind ungeeignet. Das Set enthält gleich viele Männchen und Weibchen. Dieses Verhältnis kann starken Balzdruck auf die Weibchen verursachen; es ist keine Empfehlung für ein ideales Zuchtverhältnis. Schaffen Sie Sichtbarrieren, beobachten Sie die Tiere und ermöglichen Sie bei anhaltendem Nachstellen eine Geschlechtertrennung. Bei gemeinsamer Haltung ist ein deutlicher Weibchenüberschuss oft günstiger.
Passende Wasserparameter
Mineralreiches Wasser mit etwa pH 7,0–8,0 und einer Gesamthärte um 10–25 °dGH ist ein sinnvoller Orientierungsbereich für diese Nachzuchtguppys. Entscheidend sind stabile Verhältnisse, ein eingefahrener Filter und regelmäßige Teilwasserwechsel. Ammonium beziehungsweise Ammoniak und Nitrit dürfen sich nicht anreichern. Sehr weiches, saures Wasser ist für eine dauerhafte Haltung dieser Hochzuchtform keine gute Ausgangsbasis. Gewöhnen Sie die Tiere langsam an abweichende Ausgangswerte.
Haltungstemperatur
Etwa 22–26 °C eignen sich als praxisnaher Haltungsbereich. Wählen Sie eine möglichst konstante Temperatur statt täglicher großer Schwankungen. Dauerhaft hohe Temperaturen beschleunigen Stoffwechsel und Vermehrung und erhöhen zugleich den Sauerstoffbedarf. Der Filterauslauf sollte die Oberfläche leicht bewegen, ohne die langflossigen Männchen ständig gegen kräftige Strömung schwimmen zu lassen.
Beckengröße
Planen Sie für die zehn Tiere ein Aquarium ab etwa 100 Litern mit mindestens rund 80 cm Länge. Das ist eine vorsichtige Empfehlung für dieses Set und hängt auch von Einrichtung und weiterem Besatz ab. Ein freier mittlerer Schwimmbereich erleichtert Ausweichbewegungen. Weil Jungfische bald hinzukommen können, gehören ein Plan für deren Unterbringung und ausreichende Filterkapazität von Anfang an dazu. Eine Abdeckung hilft gegen Herausspringen.
Bepflanzung
Stängelpflanzen an den Rändern und feine Pflanzenpolster schaffen Sichtschutz und Rückzug. Dazwischen bleiben offene Bereiche für die aktive Gruppe frei. Schwimmpflanzenwurzeln können Jungfischen Deckung geben. Eine gleichmäßige, neutrale Beleuchtung lässt den blauen Schimmer erkennen, ohne dass eine besonders starke Beleuchtung erforderlich wäre.
Futter
Bieten Sie kleine Portionen eines hochwertigen, fein strukturierten Flocken- oder Granulatfutters für Allesfresser an. Pflanzliche Bestandteile gehören dazu. Kleine Artemia, Wasserflöhe und geeignetes Frostfutter bringen Abwechslung. Die Tiere sollen das Futter rasch aufnehmen können; entfernen Sie Reste und vermeiden Sie übermäßige Mengen. Jungfische brauchen entsprechend feines Futter und können mehrere kleine Mahlzeiten erhalten.
Geschlechtsunterschiede
Männliche Lazer-Beam-Guppys zeigen den stärkeren Farbkontrast und besitzen das schmale Gonopodium. Weibchen erkennt man an der fächerförmigen Afterflosse und dem kräftigeren vorderen Bauchbereich. Hinter dem Bauch verjüngt sich der Körper zum langen, schlanken Schwanzstiel. Eine kleinere, weniger auffällige Schwanzflosse und ein überwiegend silbriger Körper sind bei weiblichen Tieren normal. Die Farbe ist deshalb nur ein ergänzendes Merkmal zur Geschlechtsbestimmung.
Zucht
Guppys bringen frei schwimmende Jungfische zur Welt. Zwischen den Würfen liegen unter günstigen Bedingungen häufig ungefähr vier Wochen; Temperatur, Alter und Kondition beeinflussen den Abstand. Weibchen können Spermien speichern und auch nach einer Trennung weitere Würfe bekommen. Dichte Pflanzen erhöhen die Überlebenschance der Jungtiere, die von erwachsenen Fischen gefressen werden können. Für eine gezielte Linienhaltung werden andere Guppy-Farbformen und Endler-Guppys getrennt gepflegt. Eine bestimmte Zahl an Jungfischen oder eine vollständig einheitliche Nachkommenschaft lässt sich nicht garantieren.
Endgröße
Ausgewachsene Männchen erreichen bei vielen Zuchtlinien ungefähr 3–4 cm, Weibchen etwa 4–6 cm. Flossenform, Linie und Messweise können die Größenangaben beeinflussen. Die angegebene Liefergröße von etwa 3–4 cm ist deshalb nicht mit der Endgröße aller Weibchen gleichzusetzen. Die Lebenserwartung liegt unter guter Pflege häufig bei etwa 2–3 Jahren, kann je nach Zuchtlinie und Haltungsbedingungen jedoch abweichen.
Verträglichkeit mit Zwerggarnelen
Ausgewachsene, ausreichend große Garnelen können in einem dicht bepflanzten Aquarium mit Guppys zusammenleben. Kleine Zwerggarnelen und insbesondere frisch geschlüpfter Nachwuchs werden als Nahrung betrachtet. Moos und andere feine Verstecke verringern Begegnungen, bieten aber keinen sicheren Schutz. Wenn möglichst viele Junggarnelen heranwachsen sollen, ist ein separates Garnelenbecken die verlässlichere Wahl.
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Häufige Fragen (FAQ)
Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?
Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?
Um Stress und Temperaturschocks zu vermeiden, sollten neue Zierfische langsam eingewöhnt werden:
- Beutel schwimmen lassen – Legen Sie den verschlossenen Transportbeutel für ca. 20–30 Minuten auf die Wasseroberfläche des Aquariums, damit sich die Temperatur angleicht.
- Wasser schrittweise mischen – Öffnen Sie den Beutel vorsichtig und geben Sie alle 5–10 Minuten kleine Mengen Aquariumwasser hinzu, bis sich das Volumen mindestens verdoppelt hat (Dauer: ca. 45–90 Minuten).
- Fische umsetzen – Setzen Sie die Fische mit einem Kescher ins Aquarium, ohne das Transportwasser einzubringen, um Verunreinigungen zu vermeiden.
- Licht reduzieren – Dimmen Sie die Beleuchtung oder schalten Sie sie für einige Stunden aus, um den Stress zu minimieren.
- Erste Fütterung – Füttern Sie erst nach einigen Stunden oder am nächsten Tag, damit sich die Fische in Ruhe an die neue Umgebung gewöhnen können.
Durch diese langsame Eingewöhnung passen sich die Fische optimal an die neuen Wasserwerte an.
Wie werden Zierfische versendet?
Fische sind Wirbeltiere und werden von uns, den gesetzlichen Bestimmungen folgend, mit einem dafür zugelassenen Tierkurier (GO!) per Übernachtexpress versendet. Der Versand aller Zierfische erfolgt ganzjährig immer in einer hochwertigen, dickwandigen Styroporbox. Bei hohen Außentemperaturen werden die Fische mit zusätzlichem Wasservolumen vor Hitze geschützt. Im Winter legen wir zum Schutz vor Kälte Heatpacks bei und sorgen ggf. für eine zusätzliche Isolierung durch die Verwendung einer wärmereflektierende Spezialfolie als zusätzliche Isolierungschicht.
Je nach Art reisen die Fische entweder in kleineren Gruppen oder einzeln verpackt.
Wie kann ich Krankheiten bei Aquarienfischen vermeiden?
Damit deine Fische gesund und munter bleiben, sind einige grundlegende Maßnahmen erforderlich. Viele Fischkrankheiten entstehen durch schlechte Wasserqualität, Stress oder falsche Ernährung. Mit den folgenden Tipps kannst du das Risiko minimieren und für ein gesundes Aquarium sorgen.
1. Optimale Wasserqualität sicherstellen
- Regelmäßige Wasserwechsel durchführen (ca. 20-30 % alle 1-2 Wochen).
- Wichtige Wasserwerte kontrollieren:
- Temperatur (je nach Fischart passend einstellen)
- pH-Wert (artgerechter Bereich)
- Ammoniak & Nitrit: IMMER 0 mg/l (giftig für Fische)
- Nitrat: unter 25 mg/l (bei hohen Werten Wasser wechseln)
- Kein Chlor oder Schwermetalle im Wasser! Falls nötig, Wasseraufbereiter nutzen.
2. Gesunde Ernährung bieten
- Abwechslungsreiche Kost: Trockenfutter, Frostfutter (z. B. Artemia, Mysis), Lebendfutter (z. B. Wasserflöhe) und pflanzliche Nahrung (je nach Fischart).
- Überfütterung vermeiden: Fische sollten das Futter in 1-2 Minuten komplett fressen. Reste entfernen, um das Wasser nicht zu belasten.
- Spezialfutter je nach Art: Bodenfresser brauchen sinkendes Futter, Oberflächenfresser Flocken oder Granulat.
3. Neue Fische richtig eingewöhnen
- Langsame Anpassung: Neue Fische mit der Tropf-Methode oder schrittweiser Wasserzugabe an das Aquarium gewöhnen.
- Quarantäne für neue Fische: Falls möglich, 2-4 Wochen in einem separaten Becken halten, um Krankheiten nicht ins Hauptaquarium einzuschleppen.
- Transportwasser entsorgen: Neue Zierfische immer mit dem Kescher ins Becken geben, das Transportwasser entsorgen.
4. Stress vermeiden
- Artgerechte Vergesellschaftung: Keine aggressiven Fische mit friedlichen Arten mischen.
- Ausreichend Verstecke bieten (Pflanzen, Wurzeln, Höhlen).
- Keine plötzlichen Temperatur- oder Wasserwechsel – Fische reagieren empfindlich auf starke Schwankungen.
- Nicht zu viele Fische im Becken halten – Überbesatz führt zu Stress und Krankheiten.
5. Krankheiten frühzeitig erkennen
- Symptome wie weiße Punkte (Ichthyophthirius/“Pünktchenkrankheit“), Pilzbeläge, oder abstehende Schuppen können auf Krankheiten hinweisen.
- Verändertes Verhalten (z. B. schnelle Atmung, apathisches Verhalten, Schaukeln, Reiben an Gegenständen) kann ein frühes Warnzeichen sein.
- Infizierte Fische sofort isolieren und bei Bedarf mit geeigneten Medikamenten behandeln.
6. Aquariumpflege & Hygiene beachten
- Filter regelmäßig warten, aber nie komplett reinigen (sonst gehen wichtige Bakterien verloren).
- Bodengrund absaugen, um Futterreste und Kot zu entfernen.
- Keine Chemikalien oder Seifen beim Reinigen des Aquariums verwenden – nur Wasser oder spezielle Aquarienreiniger nutzen.
Wenn du diese Tipps beachtest, bleiben deine Fische gesund und das Aquarium stabil!
Geschlechtsauswahl bei unseren Fischen
Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen.
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.