Guppy „Full Black“, Set 5 Männchen + 5 Weibchen, Poecilia reticulata
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Guppy „Full Black“, Set 5 Männchen + 5 Weibchen, Poecilia reticulata
| Deutscher Name: | Guppy „Full Black“, Set 5 Männchen + 5 Weibchen |
| Wissenschaftlich: | Poecilia reticulata |
| Synonyme: | Full Black Guppy, Schwarzer Hochzuchtguppy |
| Herkunft: | Tschechische Nachzucht; ausgewählte Zuchtform des Guppys. |
| Gesellschafts-Aquarium: | Lebhafte Gruppe; bei fünf Männchen und fünf Weibchen Balzdruck beobachten. |
| Wasserwerte: | pH 7,0–8,0; GH etwa 8–18 °dGH; stabile, mineralhaltige Bedingungen. |
| Temperatur: | Etwa 22–26 °C als praxisgerechter Pflegebereich. |
| Beckengröße: | Für zehn Tiere vorzugsweise ab 80 cm Kantenlänge und etwa 100 Litern. |
| Bepflanzung: | Dichte Randpflanzen, feine Rückzugsbereiche und freie Schwimmfläche. |
| Futter: | Kleines Allesfresserfutter, ergänzt durch feines Lebend- und Frostfutter. |
| Geschlechts-Unterschiede: | Männchen schlanker mit Gonopodium; Weibchen größer mit fächerförmiger Afterflosse. |
| Zucht möglich: | Lebendgebärend; Nachwuchs und Spermienvorrat der Weibchen einplanen. |
| Maximale Größe: | Männchen meist etwa 3–4 cm, Weibchen etwa 4–6 cm; abhängig von Linie und Alter. |
| Liefergröße: | ca. 3,0-4,0 cm |
| Mit Garnelen verträglich: | Adulte größere Zwerggarnelen oft möglich; Junggarnelen werden gefressen. |
Herkunft von Guppy „Full Black“, Set 5 Männchen + 5 Weibchen (Poecilia reticulata)
Beim Full Black setzt nicht ein buntes Muster den Akzent, sondern die dunkle Silhouette. Vor grünen Pflanzen treten die schwarzen Körperpartien und Flossen der Männchen besonders deutlich hervor. Je nach Tier und Licht können sich darin schwache graue oder metallische Reflexe zeigen. Die Weibchen derselben angebotenen Farbe sind üblicherweise zurückhaltender: Ein olivgrauer bis silbriger Vorderkörper kann mit dunklen hinteren Körperpartien und schwarzen Flossen zusammentreffen. Full Black ist eine Handelsbezeichnung für eine durch Zucht entwickelte Form von Poecilia reticulata. Sie belegt für sich allein weder eine bestimmte genetische Kombination noch die Zugehörigkeit zu einer einzelnen Moskau-Linie. Die Wildart stammt aus dem nordöstlichen Südamerika und dem südlichen Karibikraum, während dieses Set aus tschechischer Nachzucht von Hobby Zoo CZ angeboten wird. Eine Verkaufseinheit enthält fünf Männchen und fünf Weibchen. Für den Erhalt des dunklen Erscheinungsbildes empfiehlt sich eine getrennte Linienhaltung. Kreuzungen mit anderen Guppy-Farben können sehr unterschiedlich aussehende Nachkommen ergeben. Auch innerhalb einer Linie bleiben Farbdeckung und Flossenentwicklung individuell; jedes Tier ist ein lebender Bestandteil der Gruppe.
Vergesellschaftung
Guppys sind gesellige, neugierige Fische und nutzen vor allem die mittleren und oberen Wasserbereiche. Ruhige Mitbewohner mit ähnlichen Wasseransprüchen passen besser als Flossenzupfer oder große Räuber. Das Set enthält gleich viele Männchen und Weibchen; anhaltendes Jagen kann Weibchen belasten. Sichtbarrieren und Ausweichraum sind deshalb wichtig. Bei dauernder Bedrängung sollten die Geschlechter zeitweise getrennt werden.
Passende Wasserparameter
Mineralhaltiges Wasser mit pH 7,0–8,0 und etwa 8–18 °dGH bietet einen gut geeigneten Ausgangspunkt. Entscheidend sind ein eingefahrenes Aquarium, nicht nachweisbares Ammonium beziehungsweise Ammoniak und Nitrit sowie regelmäßige Teilwasserwechsel. Stimmen Sie die Eingewöhnung auf die bisherigen Haltungswerte ab. Ständige schnelle Korrekturen der Wasserchemie sind zu vermeiden.
Haltungstemperatur
Mit etwa 22–26 °C lässt sich die Gruppe unter üblichen Aquarienbedingungen pflegen. Temperaturstabilität und ausreichende Sauerstoffversorgung sind wichtiger als das Ausschöpfen möglicher Toleranzgrenzen. Dauerhaft hohe Temperaturen erhöhen Stoffwechsel und Belastung und sind keine Methode zur sicheren Farbverbesserung.
Beckengröße
Für das vollständige Zehnerset empfehlen wir ein Aquarium mit mindestens etwa 80 cm Kantenlänge und rund 100 Litern, bei weiterem Besatz entsprechend größer. Die zusätzliche Fläche schafft Ausweichmöglichkeiten und erleichtert stabile Wasserverhältnisse. Planen Sie Platz für möglichen Nachwuchs ein und reduzieren Sie den Besatz rechtzeitig.
Bepflanzung
Pflanzen an den Seiten und im Hintergrund unterteilen das Becken in überschaubare Bereiche. Feine Pflanzen und lockere Schwimmpflanzenwurzeln bieten Weibchen sowie Jungfischen Deckung. Im Vordergrund bleibt eine freie Schwimmzone. Glatte Dekoration schont die Flossen; eine vollständig zugewachsene Oberfläche behindert den Gasaustausch.
Futter
Ein feines, ausgewogenes Flockenfutter oder Mikrogranulat bildet die Grundlage. Kleine Portionen Wasserflöhe, Artemia und anderes passend großes Lebend- oder Frostfutter sorgen für Abwechslung; pflanzliche Bestandteile gehören ebenfalls dazu. Füttern Sie sparsam und beobachten Sie, ob auch zurückhaltende Weibchen ausreichend Futter erreichen.
Geschlechtsunterschiede
Ein erwachsenes Männchen lässt sich am schmalen Gonopodium und meist stärker ausgeprägten Schwanz- und Rückenflossen erkennen. Weibchen sind körperlich größer und besitzen eine fächerförmige Afterflosse. Ihre dunklen Flossen müssen nicht mit einem vollständig schwarzen Körper verbunden sein. Bei kräftiger Pigmentierung ist der Trächtigkeitsfleck mitunter schwer zu sehen.
Zucht
Die Weibchen bringen frei schwimmende Jungfische zur Welt. Zwischen Würfen liegen unter günstigen Bedingungen häufig ungefähr drei bis vier Wochen, mit deutlichen individuellen Schwankungen. Da Weibchen Spermien speichern, sind weitere Würfe auch nach einer Trennung möglich. Erwachsene Tiere können Nachwuchs fressen. Dichte Pflanzen oder ein separates eingefahrenes Aufzuchtbecken helfen; für eine gezielte Linienpflege andere Guppy-Farben fernhalten.
Endgröße
Als grobe Orientierung erreichen Männchen etwa 3–4 cm und Weibchen etwa 4–6 cm, je nach Stamm und Messweise. Die angebotene Liefergröße ist davon zu unterscheiden. Unter passenden Bedingungen sind ungefähr zwei bis drei Lebensjahre möglich; Temperatur, Genetik und Fortpflanzungsbelastung beeinflussen die tatsächliche Lebenserwartung.
Verträglichkeit mit Zwerggarnelen
Mit ausgewachsenen, ausreichend großen Zwerggarnelen kann die Haltung in einem strukturierten Aquarium funktionieren. Kleine Junggarnelen gehören jedoch zum möglichen Beutespektrum. Moose und Spalten verbessern ihre Chancen, bieten aber keinen sicheren Schutz. Für eine ertragreiche Garnelenzucht empfiehlt sich ein eigenes Becken.
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Häufige Fragen (FAQ)
Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?
Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?
Um Stress und Temperaturschocks zu vermeiden, sollten neue Zierfische langsam eingewöhnt werden:
- Beutel schwimmen lassen – Legen Sie den verschlossenen Transportbeutel für ca. 20–30 Minuten auf die Wasseroberfläche des Aquariums, damit sich die Temperatur angleicht.
- Wasser schrittweise mischen – Öffnen Sie den Beutel vorsichtig und geben Sie alle 5–10 Minuten kleine Mengen Aquariumwasser hinzu, bis sich das Volumen mindestens verdoppelt hat (Dauer: ca. 45–90 Minuten).
- Fische umsetzen – Setzen Sie die Fische mit einem Kescher ins Aquarium, ohne das Transportwasser einzubringen, um Verunreinigungen zu vermeiden.
- Licht reduzieren – Dimmen Sie die Beleuchtung oder schalten Sie sie für einige Stunden aus, um den Stress zu minimieren.
- Erste Fütterung – Füttern Sie erst nach einigen Stunden oder am nächsten Tag, damit sich die Fische in Ruhe an die neue Umgebung gewöhnen können.
Durch diese langsame Eingewöhnung passen sich die Fische optimal an die neuen Wasserwerte an.
Wie werden Zierfische versendet?
Fische sind Wirbeltiere und werden von uns, den gesetzlichen Bestimmungen folgend, mit einem dafür zugelassenen Tierkurier (GO!) per Übernachtexpress versendet. Der Versand aller Zierfische erfolgt ganzjährig immer in einer hochwertigen, dickwandigen Styroporbox. Bei hohen Außentemperaturen werden die Fische mit zusätzlichem Wasservolumen vor Hitze geschützt. Im Winter legen wir zum Schutz vor Kälte Heatpacks bei und sorgen ggf. für eine zusätzliche Isolierung durch die Verwendung einer wärmereflektierende Spezialfolie als zusätzliche Isolierungschicht.
Je nach Art reisen die Fische entweder in kleineren Gruppen oder einzeln verpackt.
Wie kann ich Krankheiten bei Aquarienfischen vermeiden?
Damit deine Fische gesund und munter bleiben, sind einige grundlegende Maßnahmen erforderlich. Viele Fischkrankheiten entstehen durch schlechte Wasserqualität, Stress oder falsche Ernährung. Mit den folgenden Tipps kannst du das Risiko minimieren und für ein gesundes Aquarium sorgen.
1. Optimale Wasserqualität sicherstellen
- Regelmäßige Wasserwechsel durchführen (ca. 20-30 % alle 1-2 Wochen).
- Wichtige Wasserwerte kontrollieren:
- Temperatur (je nach Fischart passend einstellen)
- pH-Wert (artgerechter Bereich)
- Ammoniak & Nitrit: IMMER 0 mg/l (giftig für Fische)
- Nitrat: unter 25 mg/l (bei hohen Werten Wasser wechseln)
- Kein Chlor oder Schwermetalle im Wasser! Falls nötig, Wasseraufbereiter nutzen.
2. Gesunde Ernährung bieten
- Abwechslungsreiche Kost: Trockenfutter, Frostfutter (z. B. Artemia, Mysis), Lebendfutter (z. B. Wasserflöhe) und pflanzliche Nahrung (je nach Fischart).
- Überfütterung vermeiden: Fische sollten das Futter in 1-2 Minuten komplett fressen. Reste entfernen, um das Wasser nicht zu belasten.
- Spezialfutter je nach Art: Bodenfresser brauchen sinkendes Futter, Oberflächenfresser Flocken oder Granulat.
3. Neue Fische richtig eingewöhnen
- Langsame Anpassung: Neue Fische mit der Tropf-Methode oder schrittweiser Wasserzugabe an das Aquarium gewöhnen.
- Quarantäne für neue Fische: Falls möglich, 2-4 Wochen in einem separaten Becken halten, um Krankheiten nicht ins Hauptaquarium einzuschleppen.
- Transportwasser entsorgen: Neue Zierfische immer mit dem Kescher ins Becken geben, das Transportwasser entsorgen.
4. Stress vermeiden
- Artgerechte Vergesellschaftung: Keine aggressiven Fische mit friedlichen Arten mischen.
- Ausreichend Verstecke bieten (Pflanzen, Wurzeln, Höhlen).
- Keine plötzlichen Temperatur- oder Wasserwechsel – Fische reagieren empfindlich auf starke Schwankungen.
- Nicht zu viele Fische im Becken halten – Überbesatz führt zu Stress und Krankheiten.
5. Krankheiten frühzeitig erkennen
- Symptome wie weiße Punkte (Ichthyophthirius/“Pünktchenkrankheit“), Pilzbeläge, oder abstehende Schuppen können auf Krankheiten hinweisen.
- Verändertes Verhalten (z. B. schnelle Atmung, apathisches Verhalten, Schaukeln, Reiben an Gegenständen) kann ein frühes Warnzeichen sein.
- Infizierte Fische sofort isolieren und bei Bedarf mit geeigneten Medikamenten behandeln.
6. Aquariumpflege & Hygiene beachten
- Filter regelmäßig warten, aber nie komplett reinigen (sonst gehen wichtige Bakterien verloren).
- Bodengrund absaugen, um Futterreste und Kot zu entfernen.
- Keine Chemikalien oder Seifen beim Reinigen des Aquariums verwenden – nur Wasser oder spezielle Aquarienreiniger nutzen.
Wenn du diese Tipps beachtest, bleiben deine Fische gesund und das Aquarium stabil!
Geschlechtsauswahl bei unseren Fischen
Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen.
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.