Grüne Mini-Blasenanemone „Lila Tip“ (Nachzucht), Entacmaea spec., Größe S–M
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Grüne Mini-Blasenanemone „Lila Tip“ (Nachzucht), Entacmaea spec., Größe S–M
| Deutscher Name: | Grüne Mini-Blasenanemone „Lila Tip“ (Nachzucht) |
| Wissenschaftlich: | Entacmaea spec. |
| Herkunft: | Gattung Entacmaea; Herkunft der unbestimmten Handelsform nicht gesichert |
| Lichtbedarf: | Mittel bis stark, langsam an neue Beleuchtung gewöhnen |
| Strömung: | Mäßig und wechselnd, ohne direkten Pumpenstrahl |
| Wasserwerte: | Salzgehalt etwa 35 ‰ (Dichte 1,023–1,026), pH 8,0–8,4, KH 7–12 °dKH |
| Temperatur: | Etwa 24–27 °C, möglichst stabil |
| Platzierung: | Fuß in einer Spalte von Riffgestein, Platz zum Wandern lassen |
| Ernährung: | Licht über Symbionten; ergänzend kleine fleischige Portionen |
| Symbiose mit Anemonenfischen: | Für diese unbestimmte Form nicht belegt |
| Schwierigkeitsgrad: | Für eingefahrene Riffaquarien mit gesicherten Pumpen |
| Maximale Größe: | Als kleinbleibende Handelsform bezeichnet; Endgröße nicht belegt |
| Lieferform: | Größe S–M |
Diese von EFS eigenständig geführte, kleinbleibende grüne Nachzuchtform mit lilafarbenen Tentakelspitzen gehört zur Gattung Entacmaea. Sie wird nicht der Art Entacmaea quadricolor zugeordnet.
Herkunft von Grüne Mini-Blasenanemone „Lila Tip“ (Nachzucht) (Entacmaea spec.)
Die Grüne Minianemone „Lila Tip“ wird von EFS als Nachzucht einer nicht genauer bestimmten Entacmaea-Form angeboten. Der wissenschaftliche Eintrag Entacmaea sp. sagt lediglich aus, dass eine Zuordnung zur Gattung vermutet wird; er belegt keine bestimmte Art. Die grüne Grundfärbung und lilafarbene Tentakelspitzen beschreiben das Aussehen der Handelsform, nicht ihre taxonomische Identität. Deshalb lassen sich geografische Herkunft, natürliche Endgröße und die genaue Auswahl möglicher Symbiosepartner nicht artsicher angeben. Entacmaea-Anemonen verankern ihre Fußscheibe im Meerwasser häufig geschützt zwischen Riffsteinen und strecken die Tentakel zum Licht. Ihre Gewebe können photosynthetische Symbionten tragen, die einen Teil der Ernährung ermöglichen. Eine zusätzliche Aufnahme feiner fleischiger Nahrung über die Tentakel ist möglich. Für das einzelne angebotene Tier sollten Licht, Strömung und Platzbedarf anhand seines Verhaltens im eingefahrenen Aquarium beurteilt werden. Auch eine klein genannte Anemone kann den Standort wechseln und andere sessile Tiere mit ihren Nesseltentakeln berühren. Pumpeneinläufe müssen gesichert sein. Die Kennzeichnung Nachzucht stammt aus der Lieferantenbezeichnung und sagt nichts über den ursprünglichen Wildfundort aus. Eine spätere genaue Artbestimmung sollte nur anhand belastbarer Merkmale erfolgen.
Haltung im Riffaquarium
Ein stabiles, eingefahrenes Meerwasseraquarium mit geeignetem Licht und mäßiger Strömung ist sinnvoll. Da die Art unbestimmt ist, sind artspezifische Temperaturgrenzen und Endgröße nicht gesichert. Die Handelsbezeichnung „mini“ darf nicht als feste Größenbegrenzung verstanden werden.
Licht, Strömung und Platzierung
Den Fuß an einer geeigneten Felsspalte in Bodennähe ansetzen und das Tier nicht festkleben. Es kann seinen Standort selbst wählen und dabei Korallen vernesseln. Strömungspumpen und Überläufe zuverlässig abdecken; ringsum Abstand für die künftig größere Tentakelkrone lassen.
Ernährung und Fütterung
Die Symbionten liefern bei guter Beleuchtung einen Teil der Nahrung. Kleine Stücke Mysis oder anderes feines fleischiges Futter gelegentlich an die Tentakel geben, ohne das Tier zu überfüttern. Ungefressene Reste entfernen, damit die Wasserwerte stabil bleiben.
Symbiose mit Anemonenfischen
Für diese nicht eindeutig bestimmte Handelsform ist eine Wirtsbeziehung zu Anemonenfischen nicht belegt. Eine Vergesellschaftung darf nicht aus der Zugehörigkeit zur Gattung allein versprochen werden.
Wanderverhalten, Nesselkraft und Pumpenschutz
Die Tentakel können Nachbarkorallen vernesseln. Weil die Anemone ihren Platz wechseln kann, sind Ansaugöffnungen der Pumpen besonders gefährlich. Schutzgitter und Abstand müssen vor dem Einsetzen vorhanden sein; ein gelöstes Tier nicht gewaltsam von Gestein abziehen.
Eingewöhnung
Temperatur und Salzgehalt langsam an das Beckenwasser angleichen, zum Beispiel mit einer Tropfmethode. Danach den Fuß vorsichtig an eine Felsspalte bringen, Beleuchtung zunächst zurückhaltend wählen und während der Suche nach einem Platz die geschützten Pumpen kontrollieren.
Endgröße und Lebenserwartung
Die Bezeichnung Minianemone ist ein Handelsname; eine belastbare artspezifische Endgröße ist nicht bekannt. Zur Lebenserwartung liegen keine verlässlichen Angaben vor.
Lieferung
EFS bezeichnet diesen Posten als Nachzucht der Klasse S–M. Die Klasse ist keine konkrete Zentimeterzusage. Farbe und Tentakelstellung können nach Transport und unter anderer Beleuchtung abweichen.
| Tiergruppe: | Anemonen |
|---|---|
| Wassertemperatur: | 24 °C, 25 °C, 26 °C, 27 °C |
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Häufige Fragen (FAQ)
Wie werden Meerwassertiere versendet?
Meerwasserfische, Garnelen, Seesterne, Korallen und Anemonen versenden wir ausschließlich mit dem zugelassenen Tierkurier GO! im Übernachtexpress. Jedes Tier beziehungsweise jede Koralle reist einzeln in einem Beutel mit Meerwasser und Sauerstoff, verpackt in einer isolierten Styroporbox – bei kühler Witterung zusätzlich mit Wärmepack.
Meerwassertiere führen wir als Bestellware mit einer Lieferzeit von 2–5 Tagen. Bitte sorge dafür, dass die Sendung am Liefertag angenommen werden kann, damit die Tiere schnell ins Aquarium kommen.
Wie gewöhne ich Meerwassertiere nach der Ankunft ein?
Dimme zunächst das Licht im Aquarium. Lege die geschlossenen Beutel 15–20 Minuten auf die Wasseroberfläche, damit sich die Temperatur angleicht. Gib dann mit der Tropfmethode langsam Aquarienwasser in ein Gefäß mit den Tieren, bis sich Salzgehalt und pH-Wert angeglichen haben – bei Fischen etwa 30–45 Minuten, bei Garnelen, Seesternen und Seeigeln deutlich langsamer über 60–90 Minuten, denn sie reagieren empfindlich auf Salzgehaltsschwankungen.
Setze die Tiere anschließend um, ohne das Transportwasser ins Aquarium zu geben. Seesterne, Muscheln und Schwämme sollten dabei möglichst nicht an die Luft kommen. Lass das Licht am ersten Tag gedimmt und füttere erst am nächsten Tag.
Was muss ich bei Korallen und Anemonen beachten?
Gewöhne Korallen langsam an das Licht: Platziere sie anfangs etwas tiefer oder schattiger und setze sie erst nach einigen Tagen an ihren endgültigen Platz. Halte Abstand zu Nachbarkorallen, denn viele Arten bilden Nesselfäden. Achte auf eine zur Art passende Strömung.
Anemonen können wandern – sichere Pumpen und Überläufe deshalb mit einem Schutzkorb. Bei Krustenanemonen (Zoanthus, Palythoa) beim Umgang immer Handschuhe und Augenschutz tragen, da sie Palytoxin enthalten können; die Kolonien niemals abkochen, abbürsten oder unter Druck abspülen.
Welche Wasserwerte brauchen Meerwassertiere?
Die meisten Riffbewohner fühlen sich in diesem Rahmen wohl: Salzgehalt 33–35 ‰ (Dichte etwa 1,023–1,025 bei 25 °C), Temperatur 24–26 °C, pH-Wert 8,0–8,4, KH 7–9 °dH, Calcium 400–450 mg/l und Magnesium 1.250–1.350 mg/l bei niedrigen Nitrat- und Phosphatwerten. Wichtiger als einzelne Spitzenwerte ist, dass die Werte stabil bleiben.
Artspezifische Angaben findest du jeweils in der Artikelbeschreibung.