Goldener Perlhuhnbuntbarsch, Altolamprologus calvus
25,99 €*
8 Bonuspunkte für diesen Artikel (Wert 0,80 €)
Versand 25,99 € · Tierkurier mit Thermobox · ein Versand für alle Tiere
Lieferzeit: 4-10 Tage
Versand in Thermobox, bei Kälte mit Wärmepack · Geld zurück, falls ein Tier nicht lebend ankommt
Goldener Perlhuhnbuntbarsch, Altolamprologus calvus
| Deutscher Name: | Goldener Perlhuhnbuntbarsch |
| Wissenschaftlich: | Altolamprologus calvus |
| Synonyme: | Calvus Gold, Gold-Calvus |
| Herkunft: | Südwestlicher Tanganjikasee; genaue Standortlinie nicht gesichert |
| Gesellschafts-Aquarium: | Paarweise oder zur Paarfindung als Jungfischgruppe; territorial, kleine Tiere sind Beute |
| Wasserwerte: | pH etwa 8,0–9,0; GH etwa 9–19 °dGH; stabile alkalische Werte |
| Temperatur: | Etwa 24–26 °C |
| Beckengröße: | Empfohlen ab 100 cm Beckenlänge und etwa 200 Litern; bei Gesellschaft größer |
| Bepflanzung: | Felsaufbau mit schmalen Spalten; Pflanzen optional |
| Futter: | Kleines Lebend- und Frostfutter, angepasstes fleischhaltiges Futter |
| Geschlechts-Unterschiede: | Männchen werden größer; Jungtiere nicht sicher nach Geschlecht bestimmbar |
| Zucht möglich: | Höhlenbrüter; Weibchen betreut Eier und Jungfische |
| Maximale Größe: | Männchen bis etwa 13,5 cm; Weibchen bleiben kleiner |
| Liefergröße: | ca. 3,5-4,5 cm |
| Mit Garnelen verträglich: | Nicht geeignet; Garnelen und kleine Krebstiere sind natürliche Beute |
Herkunft von Goldener Perlhuhnbuntbarsch (Altolamprologus calvus)
Altolamprologus calvus stammt aus dem Tanganjikasee in Ostafrika und kommt vor allem im südwestlichen Teil des Sees vor. Die Art ist an felsige Uferbereiche und Inseln gebunden. Zwischen Steinen und in engen Spalten findet sie Schutz und kleine Nahrungstiere. Der seitlich stark abgeflachte Körper erlaubt es diesen Buntbarschen, Lücken zu nutzen, die für andere Fische kaum zugänglich sind. Häufig beobachten sie ihre Umgebung lange und aufmerksam, bevor sie sich langsam weiterbewegen oder nach Beute schnappen. Dieser ruhige Eindruck darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass sie ihr Umfeld als Revier nutzen und kleine Tiere als Nahrung betrachten. Im Aquarium sollten deshalb ein sicherer Felsaufbau, unterschiedliche Rückzugsorte und gut kontrollierbare Futterplätze zusammenkommen. Wir empfehlen, die beim Kauf erhaltene Handelsbezeichnung weiterzuführen und verschiedene Linien bei der Vermehrung getrennt zu dokumentieren. Die Größe bei Lieferung beschreibt junge Tiere, deren endgültige Körperform und Färbung sich noch entwickeln. Ein genauer Herkunftsnachweis für diese Lieferantenform liegt nicht vor. Gold wird hier als Handelsname für eine gelblich bis goldfarben wirkende Form geführt und bezeichnet keinen gesicherten Fangort.
Vergesellschaftung
Wähle ruhige, ausreichend große Mitbewohner mit passenden Wasseransprüchen. Kleine Fische und Nachwuchs können gefressen werden. Ein Paar oder eine Jungfischgruppe braucht mehrere voneinander getrennte Rückzugsorte.
Passende Wasserparameter
Als Orientierung dienen pH 8,0–9,0 und etwa 9–19 °dGH. Gleiche neue Tiere langsam an und halte Wasserwechsel möglichst gleichmäßig. Ein eingefahrener Filter hilft, organische Belastungen niedrig zu halten.
Haltungstemperatur
Für die laufende Pflege empfehlen wir etwa 24–26 °C. Kontrolliere die tatsächliche Temperatur und vermeide abrupte Änderungen. Besonders bei sommerlicher Wärme ist auf eine ausreichende Sauerstoffversorgung zu achten.
Beckengröße
Plane ab etwa 100 cm Länge und rund 200 Litern für einen kleinen Bestand. Gesellschaftsbecken und größere Gruppen brauchen mehr Grundfläche. Steinaufbauten müssen standfest sein und dürfen nicht untergraben zusammenbrechen.
Bepflanzung
Schmale Spalten und größere Hohlräume sollten nebeneinander zur Verfügung stehen. Freie Sandflächen erleichtern die Futterkontrolle. Robuste Pflanzen sind eine mögliche Ergänzung, aber kein notwendiger Teil der Einrichtung.
Futter
Biete kleine Krebstiere, geeignete Würmer und passendes Frostfutter an. Kontrolliere bei der Eingewöhnung, ob jedes Tier frisst. Trockenfutter wird nicht von allen Exemplaren sofort zuverlässig angenommen.
Geschlechtsunterschiede
Erwachsene Männchen sind meist größer und besitzen längere Flossenauszüge. Junge Tiere lassen sich anhand ihrer Größe allein nicht sicher bestimmen. Eine bestimmte Geschlechterzusammenstellung wird nicht zugesichert.
Zucht
Das Weibchen wählt eine enge Höhle und betreut das Gelege. Eine gezielte Aufzucht benötigt ruhige Bedingungen, kleine Futtertiere und Geduld. Verschiedene Handels- und Standortformen sollten getrennt vermehrt werden.
Endgröße
Bei Männchen sind bis etwa 13,5 cm für die Planung zu berücksichtigen; Weibchen bleiben kleiner. Die angegebenen Liefergrößen sind keine Endgrößen. Zur Lebenserwartung liegen keine verlässlichen Angaben vor.
Verträglichkeit mit Zwerggarnelen
Garnelen und andere kleine Krebstiere gehören zum möglichen Beutespektrum. Auch erwachsene Zwerggarnelen sind deshalb keine sichere Ergänzung. Für eine planbare Garnelenvermehrung empfehlen wir ein eigenes Aquarium.
Anmelden
Fragen zum Artikel
Noch keine Fragen vorhanden.
Eigene Frage stellen
Die Antwort erscheint in der Regel innerhalb von 30 bis 45 Minuten nach Ihrer Frage.
Häufige Fragen (FAQ)
Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?
Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?
Um Stress und Temperaturschocks zu vermeiden, sollten neue Zierfische langsam eingewöhnt werden:
- Beutel schwimmen lassen – Legen Sie den verschlossenen Transportbeutel für ca. 20–30 Minuten auf die Wasseroberfläche des Aquariums, damit sich die Temperatur angleicht.
- Wasser schrittweise mischen – Öffnen Sie den Beutel vorsichtig und geben Sie alle 5–10 Minuten kleine Mengen Aquariumwasser hinzu, bis sich das Volumen mindestens verdoppelt hat (Dauer: ca. 45–90 Minuten).
- Fische umsetzen – Setzen Sie die Fische mit einem Kescher ins Aquarium, ohne das Transportwasser einzubringen, um Verunreinigungen zu vermeiden.
- Licht reduzieren – Dimmen Sie die Beleuchtung oder schalten Sie sie für einige Stunden aus, um den Stress zu minimieren.
- Erste Fütterung – Füttern Sie erst nach einigen Stunden oder am nächsten Tag, damit sich die Fische in Ruhe an die neue Umgebung gewöhnen können.
Durch diese langsame Eingewöhnung passen sich die Fische optimal an die neuen Wasserwerte an.
Wie werden Zierfische versendet?
Fische sind Wirbeltiere und werden von uns, den gesetzlichen Bestimmungen folgend, mit einem dafür zugelassenen Tierkurier (GO!) per Übernachtexpress versendet. Der Versand aller Zierfische erfolgt ganzjährig immer in einer hochwertigen, dickwandigen Styroporbox. Bei hohen Außentemperaturen werden die Fische mit zusätzlichem Wasservolumen vor Hitze geschützt. Im Winter legen wir zum Schutz vor Kälte Heatpacks bei und sorgen ggf. für eine zusätzliche Isolierung durch die Verwendung einer wärmereflektierende Spezialfolie als zusätzliche Isolierungschicht.
Je nach Art reisen die Fische entweder in kleineren Gruppen oder einzeln verpackt.
Wie kann ich Krankheiten bei Aquarienfischen vermeiden?
Damit deine Fische gesund und munter bleiben, sind einige grundlegende Maßnahmen erforderlich. Viele Fischkrankheiten entstehen durch schlechte Wasserqualität, Stress oder falsche Ernährung. Mit den folgenden Tipps kannst du das Risiko minimieren und für ein gesundes Aquarium sorgen.
1. Optimale Wasserqualität sicherstellen
- Regelmäßige Wasserwechsel durchführen (ca. 20-30 % alle 1-2 Wochen).
- Wichtige Wasserwerte kontrollieren:
- Temperatur (je nach Fischart passend einstellen)
- pH-Wert (artgerechter Bereich)
- Ammoniak & Nitrit: IMMER 0 mg/l (giftig für Fische)
- Nitrat: unter 25 mg/l (bei hohen Werten Wasser wechseln)
- Kein Chlor oder Schwermetalle im Wasser! Falls nötig, Wasseraufbereiter nutzen.
2. Gesunde Ernährung bieten
- Abwechslungsreiche Kost: Trockenfutter, Frostfutter (z. B. Artemia, Mysis), Lebendfutter (z. B. Wasserflöhe) und pflanzliche Nahrung (je nach Fischart).
- Überfütterung vermeiden: Fische sollten das Futter in 1-2 Minuten komplett fressen. Reste entfernen, um das Wasser nicht zu belasten.
- Spezialfutter je nach Art: Bodenfresser brauchen sinkendes Futter, Oberflächenfresser Flocken oder Granulat.
3. Neue Fische richtig eingewöhnen
- Langsame Anpassung: Neue Fische mit der Tropf-Methode oder schrittweiser Wasserzugabe an das Aquarium gewöhnen.
- Quarantäne für neue Fische: Falls möglich, 2-4 Wochen in einem separaten Becken halten, um Krankheiten nicht ins Hauptaquarium einzuschleppen.
- Transportwasser entsorgen: Neue Zierfische immer mit dem Kescher ins Becken geben, das Transportwasser entsorgen.
4. Stress vermeiden
- Artgerechte Vergesellschaftung: Keine aggressiven Fische mit friedlichen Arten mischen.
- Ausreichend Verstecke bieten (Pflanzen, Wurzeln, Höhlen).
- Keine plötzlichen Temperatur- oder Wasserwechsel – Fische reagieren empfindlich auf starke Schwankungen.
- Nicht zu viele Fische im Becken halten – Überbesatz führt zu Stress und Krankheiten.
5. Krankheiten frühzeitig erkennen
- Symptome wie weiße Punkte (Ichthyophthirius/“Pünktchenkrankheit“), Pilzbeläge, oder abstehende Schuppen können auf Krankheiten hinweisen.
- Verändertes Verhalten (z. B. schnelle Atmung, apathisches Verhalten, Schaukeln, Reiben an Gegenständen) kann ein frühes Warnzeichen sein.
- Infizierte Fische sofort isolieren und bei Bedarf mit geeigneten Medikamenten behandeln.
6. Aquariumpflege & Hygiene beachten
- Filter regelmäßig warten, aber nie komplett reinigen (sonst gehen wichtige Bakterien verloren).
- Bodengrund absaugen, um Futterreste und Kot zu entfernen.
- Keine Chemikalien oder Seifen beim Reinigen des Aquariums verwenden – nur Wasser oder spezielle Aquarienreiniger nutzen.
Wenn du diese Tipps beachtest, bleiben deine Fische gesund und das Aquarium stabil!
Geschlechtsauswahl bei unseren Fischen
Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen.
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.