Gepunkteter Igelfisch, Diodon hystrix
208,99 €*
63 Bonuspunkte für diesen Artikel (Wert 6,30 €)
Versand 25,99 € · Tierkurier mit Thermobox · ein Versand für alle Tiere
Lieferung in 2-5 Tagen
Gepunkteter Igelfisch, Diodon hystrix
| Deutscher Name: | Gepunkteter Igelfisch |
| Wissenschaftlich: | Diodon hystrix |
| Synonyme: | Fleckflossen-Igelfisch, Spotted Porcupinefish |
| Herkunft: | Tropische und subtropische Meere weltweit; Riffe und geschützte Küsten. |
| Riffaquarium-tauglich: | Für Wirbellosenriffe ungeeignet; hartschalige Kleintiere gehören zur Nahrung. |
| Verträglichkeit: | Keine kleinen Fische und keine Flossenzupfer; ruhige Großanlage. |
| Wasserwerte: | 34–35 PSU, pH 8,1–8,4, KH 7–10 °dKH. |
| Temperatur: | 24–27 °C |
| Beckengröße: | Nur spezialisierte sehr große Anlagen für Tiere bis etwa 91 cm. |
| Futter: | Muscheln, geeignete Krebstiere und andere schalenhaltige marine Nahrung. |
| Schwierigkeitsgrad: | Sehr anspruchsvoll; Endgröße, Gebiss und stressarme Handhabung entscheidend. |
| Geschlechts-Unterschiede: | Äußerlich nicht zuverlässig zu bestimmen. |
| Zucht möglich: | Spezialisierte Larvenaufzucht; keine einfache Heimaquarienzucht. |
| Maximale Größe: | Bis etwa 91 cm Gesamtlänge. |
| Liefergröße: | ca. 5,0-7,0 cm |
Herkunft von Gepunkteter Igelfisch (Diodon hystrix)
Der Gepunktete Igelfisch ist in tropischen und subtropischen Meeren weit verbreitet. Er lebt an Riffen und geschützten Küsten, wo Felsvorsprünge und größere Spalten tagsüber Deckung bieten. Mit zunehmender Dämmerung wird er aktiver und sucht den Boden nach geeigneter Nahrung ab. Hartschalige Wirbellose wie Schnecken, Einsiedlerkrebse und Seeigel gehören zu seinem natürlichen Beutespektrum. Sein kräftiger schnabelartiger Kiefer ermöglicht es, solche Nahrung zu bearbeiten. Die helle bis bräunliche Körperfarbe trägt viele dunkle Punkte, die auch an den Flossen zur Unterscheidung ähnlicher Arten beitragen können. Lange bewegliche Stacheln liegen im entspannten Zustand weitgehend am Körper an und werden erst bei Abwehr deutlich aufgerichtet. Dieses Verhalten sollte niemals absichtlich provoziert werden. Gerade kleine Jungtiere wirken mit ihren großen Augen zunächst handlich und harmlos. Dabei kann die Art eine für gewöhnliche Heimaquarien völlig ungeeignete Endgröße erreichen. Die angebotenen fünf bis sieben Zentimeter dürfen deshalb nicht über den langfristigen Platzbedarf hinwegtäuschen. Für ihre Pflege ist von Beginn an eine fachkundig betreute, sehr große Anlage erforderlich.
Eignung für das Riffaquarium
Muscheln, Krebstiere, Schnecken und andere Wirbellose sind gefährdet. Auch das Anknabbern von Flossen ist möglich. Für ein empfindliches Riffaquarium ist die Art ungeeignet. Als Igelfisch ist sie als potenziell giftig beim Verzehr zu behandeln und ausschließlich als Zierfisch bestimmt.
Vergesellschaftung und Verhalten
Nur ausreichend große ruhige Begleitfische kommen infrage. Kleine Tiere können gefressen, lange Flossen benagt werden. Aggressive Flossenzupfer dürfen den langsameren Igelfisch nicht bedrängen. Die Zusammenstellung gehört in erfahrene Hände.
Wasserwerte und Temperatur
Stabile 24–27 °C, Salzgehalt 34–35 PSU, pH 8,1–8,4 und KH 7–10 °dKH bilden geeignete Richtwerte. Leistungsfähige Wasseraufbereitung und Sauerstoffversorgung müssen zum später sehr großen Tier und seinem Futterbedarf passen.
Aquarium und Einrichtung
Die mögliche Endgröße bis etwa 91 cm verlangt eine spezialisierte Großanlage mit mehreren tausend Litern und entsprechend breiten Schwimm- und Wendebereichen. Gewöhnliche Heimaquarien sind dauerhaft ungeeignet. Enge Höhlen und scharfkantige Einrichtung sind zu vermeiden.
Futter und Futterumstellung
Abwechslungsreiche marine Muscheln und geeignete Krebstiere werden in passender Größe angeboten. Schalenhaltige Bestandteile unterstützen den natürlichen Zahnabrieb. Kontrollieren Sie Gebiss und Körperzustand und entfernen Sie größere Reste, statt die Anlage durch übermäßiges Füttern zu belasten.
Eingewöhnung
Zum Umsetzen ein ausreichend großes wassergefülltes Gefäß verwenden. Nicht an der Luft aufblähen lassen und keine engen Netze nutzen. Temperatur und Salzgehalt langsam angleichen, etwa kontrolliert per Tropfmethode. Transportwasser gehört nicht ins Aquarium.
Geschlechtsunterschiede
An den angebotenen kleinen Exemplaren ist keine zuverlässige äußere Geschlechtsbestimmung möglich. Punktmuster und Stachellänge werden nicht als Geschlechtszusage verwendet.
Zucht
Eine kontrollierte Fortpflanzung mit erfolgreicher Larvenaufzucht verlangt besondere Anlagen und passende Kleinstnahrung. Sie ist kein realistisches Standardziel im Gesellschaftsbecken. Diese Position ist nicht als Nachzucht gekennzeichnet.
Endgröße und Lebenserwartung
Dokumentiert sind bis etwa 91 cm Gesamtlänge. In einer Aquarienbeobachtung erreichte ein Tier zehn Jahre und etwa 69 cm; das ist ein belegter Einzelfall, keine zugesicherte Lebenserwartung.
Anmelden
Fragen zum Artikel
Noch keine Fragen vorhanden.
Eigene Frage stellen
Die Antwort erscheint in der Regel innerhalb von 30 bis 45 Minuten nach Ihrer Frage.
Häufige Fragen (FAQ)
Wie werden Meerwassertiere versendet?
Meerwasserfische, Garnelen, Seesterne, Korallen und Anemonen versenden wir ausschließlich mit dem zugelassenen Tierkurier GO! im Übernachtexpress. Jedes Tier beziehungsweise jede Koralle reist einzeln in einem Beutel mit Meerwasser und Sauerstoff, verpackt in einer isolierten Styroporbox – bei kühler Witterung zusätzlich mit Wärmepack.
Meerwassertiere führen wir als Bestellware mit einer Lieferzeit von 2–5 Tagen. Bitte sorge dafür, dass die Sendung am Liefertag angenommen werden kann, damit die Tiere schnell ins Aquarium kommen.
Wie gewöhne ich Meerwassertiere nach der Ankunft ein?
Dimme zunächst das Licht im Aquarium. Lege die geschlossenen Beutel 15–20 Minuten auf die Wasseroberfläche, damit sich die Temperatur angleicht. Gib dann mit der Tropfmethode langsam Aquarienwasser in ein Gefäß mit den Tieren, bis sich Salzgehalt und pH-Wert angeglichen haben – bei Fischen etwa 30–45 Minuten, bei Garnelen, Seesternen und Seeigeln deutlich langsamer über 60–90 Minuten, denn sie reagieren empfindlich auf Salzgehaltsschwankungen.
Setze die Tiere anschließend um, ohne das Transportwasser ins Aquarium zu geben. Seesterne, Muscheln und Schwämme sollten dabei möglichst nicht an die Luft kommen. Lass das Licht am ersten Tag gedimmt und füttere erst am nächsten Tag.
Was muss ich bei Korallen und Anemonen beachten?
Gewöhne Korallen langsam an das Licht: Platziere sie anfangs etwas tiefer oder schattiger und setze sie erst nach einigen Tagen an ihren endgültigen Platz. Halte Abstand zu Nachbarkorallen, denn viele Arten bilden Nesselfäden. Achte auf eine zur Art passende Strömung.
Anemonen können wandern – sichere Pumpen und Überläufe deshalb mit einem Schutzkorb. Bei Krustenanemonen (Zoanthus, Palythoa) beim Umgang immer Handschuhe und Augenschutz tragen, da sie Palytoxin enthalten können; die Kolonien niemals abkochen, abbürsten oder unter Druck abspülen.
Welche Wasserwerte brauchen Meerwassertiere?
Die meisten Riffbewohner fühlen sich in diesem Rahmen wohl: Salzgehalt 33–35 ‰ (Dichte etwa 1,023–1,025 bei 25 °C), Temperatur 24–26 °C, pH-Wert 8,0–8,4, KH 7–9 °dH, Calcium 400–450 mg/l und Magnesium 1.250–1.350 mg/l bei niedrigen Nitrat- und Phosphatwerten. Wichtiger als einzelne Spitzenwerte ist, dass die Werte stabil bleiben.
Artspezifische Angaben findest du jeweils in der Artikelbeschreibung.