Gelbschwanz-Blenny Nachzucht, Enchelyurus flavipes
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Gelbschwanz-Blenny Nachzucht, Enchelyurus flavipes
| Deutscher Name: | Gelbschwanz-Blenny Nachzucht |
| Wissenschaftlich: | Enchelyurus flavipes |
| Synonyme: | Schwarzer Gelbflossen-Blenny, Gelbschwanz-Schleimfisch, Flametail Blenny |
| Herkunft: | Westpazifik, insbesondere Südchinesisches Meer; Nachzucht. |
| Riffaquarium-tauglich: | Meist gut geeignet, Korallen und größere Wirbellose werden gewöhnlich ignoriert. |
| Verträglichkeit: | Meist friedlich; andere Blennys und kleine Grundeln können bedrängt werden. |
| Wasserwerte: | 34–35 PSU; pH 8,1–8,4; KH 7–10 °dKH. |
| Temperatur: | 24–26 °C |
| Beckengröße: | Ab etwa 150 Litern mit Gesteinsspalten und Aufwuchs. |
| Futter: | Algenhaltige Meerwasserkost, passende Pellets und kleines Frostfutter. |
| Schwierigkeitsgrad: | Bei abwechslungsreicher Ernährung und stabilem Becken gut zu pflegen. |
| Geschlechts-Unterschiede: | Am Jungtier keine sichere einfache äußere Bestimmung. |
| Zucht möglich: | Nachzucht verfügbar; gezielte Aufzucht anspruchsvoller als Haltung. |
| Maximale Größe: | Bis etwa 8 cm. |
| Liefergröße: | ca. 2,0-4,0 cm |
Herkunft von Gelbschwanz-Blenny Nachzucht (Enchelyurus flavipes)
Mit seinem dunklen Körper und den gelben Flossen setzt der Gelbschwanz-Blenny einen klaren Farbkontrast im Riff. Enchelyurus flavipes stammt aus dem westlichen Pazifik, insbesondere aus dem Raum des Südchinesischen Meeres. In flachen Korallenriffen sitzt er häufig auf Gestein und beobachtet seine Umgebung. Von dort aus wechselt er zu bewachsenen Flächen, auf denen er nach Fressbarem sucht. Dieses Wechselspiel aus kurzen Ausflügen und sicherem Sitzplatz macht seinen Alltag besonders gut beobachtbar. Der Kopf ist rundlich, die Schwanzflosse eher abgerundet. Auffällige Fühler zwischen den Augen fehlen; das unterscheidet ihn von manchen ähnlich gezeichneten Schleimfischen. Die gelben Partien betreffen vor allem Schwanz, Afterflosse und den hinteren Abschnitt der Rückenflosse. Hier werden kleine Nachzuchten angeboten. Sie sind unter menschlicher Obhut vermehrt worden, wodurch eine Entnahme dieser Tiere aus natürlichen Riffen entfällt. Eine gewisse Gewöhnung an Ersatzfutter ist häufig vorhanden. Für die Pflege bleiben dennoch unterschiedliche Futtersorten, geeignete Verstecke und ein reifes Aquarium mit natürlichen Aufwuchsflächen wichtig.
Eignung für das Riffaquarium
Korallen und die meisten größeren Wirbellosen werden üblicherweise nicht behelligt. Eine absolute Verträglichkeitsgarantie gibt es für ein individuelles Tier nicht. Beobachten Sie den Blenny besonders bei knappem Futterangebot und nach Änderungen am Besatz.
Vergesellschaftung und Verhalten
Der Blenny wirkt gegenüber vielen Mitbewohnern friedlich. Andere Schleimfische, kleine Grundeln oder ähnlich lebende Arten können jedoch angegangen werden. Ein Einzeltier und mehrere voneinander getrennte Sitz- und Rückzugsplätze vereinfachen die Vergesellschaftung.
Wasserwerte und Temperatur
Empfohlen sind 24–26 °C, 34–35 PSU Salzgehalt, pH 8,1–8,4 und KH 7–10 °dKH. Vermeiden Sie rasche Änderungen und halten Sie die Sauerstoffversorgung stabil. Aufwuchsflächen sollen vorhanden sein, ohne dass Wasserpflege vernachlässigt wird.
Aquarium und Einrichtung
Ab etwa 150 Liter mit lockerem Riffaufbau lassen sich genügend Sitzplätze und Spalten anbieten. Kleine Höhlen zwischen fest stehenden Steinen sind wichtiger als eine völlig offene Gestaltung. Eine sichere Abdeckung vermindert das Risiko des Herausspringens.
Futter und Futterumstellung
Eine rein tierische Ernährung ist nicht passend. Bieten Sie algenhaltige Pellets, marine Algen und Spirulina-Anteile an, ergänzt durch kleine Mysis oder Artemia. Nachzuchten kennen häufig pelletiertes Futter; die tatsächliche Aufnahme sollte nach dem Umsetzen kontrolliert werden.
Eingewöhnung
Passen Sie Temperatur und Salzgehalt langsam an die Beckenwerte an, etwa mittels kontrolliertem Zutropfen. Einsetzen bei gedämpftem Licht und ein freier Rückzugsplatz reduzieren Stress. Füttern Sie danach zunächst kleine, gut erreichbare Portionen.
Geschlechtsunterschiede
An den angebotenen Jungtieren ist eine zuverlässige Geschlechtsbestimmung für den Halter äußerlich nicht einfach möglich. Ein bestimmtes Geschlecht wird mit dem Einzelangebot nicht zugesichert.
Zucht
Die Art wird erfolgreich unter kontrollierten Bedingungen nachgezogen. Für eine eigene Vermehrung sind geeignete Elterntiere und getrennte Bedingungen für die Larven erforderlich. Das ist ein eigenes Projekt neben der normalen Riffpflege.
Endgröße und Lebenserwartung
Erwachsene Tiere erreichen ungefähr 8 cm. Zur Lebenserwartung liegen keine verlässlichen Angaben vor.
| Tiergruppe: | Fische |
|---|---|
| Riffverträglichkeit: | Mit Einschränkungen |
| Wassertemperatur: | 24 °C, 25 °C, 26 °C |
| Endgröße: | über 5 bis 10 cm |
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Häufige Fragen (FAQ)
Wie werden Meerwassertiere versendet?
Meerwasserfische, Garnelen, Seesterne, Korallen und Anemonen versenden wir ausschließlich mit dem zugelassenen Tierkurier GO! im Übernachtexpress. Jedes Tier beziehungsweise jede Koralle reist einzeln in einem Beutel mit Meerwasser und Sauerstoff, verpackt in einer isolierten Styroporbox – bei kühler Witterung zusätzlich mit Wärmepack.
Meerwassertiere führen wir als Bestellware mit einer Lieferzeit von 2–5 Tagen. Bitte sorge dafür, dass die Sendung am Liefertag angenommen werden kann, damit die Tiere schnell ins Aquarium kommen.
Wie gewöhne ich Meerwassertiere nach der Ankunft ein?
Dimme zunächst das Licht im Aquarium. Lege die geschlossenen Beutel 15–20 Minuten auf die Wasseroberfläche, damit sich die Temperatur angleicht. Gib dann mit der Tropfmethode langsam Aquarienwasser in ein Gefäß mit den Tieren, bis sich Salzgehalt und pH-Wert angeglichen haben – bei Fischen etwa 30–45 Minuten, bei Garnelen, Seesternen und Seeigeln deutlich langsamer über 60–90 Minuten, denn sie reagieren empfindlich auf Salzgehaltsschwankungen.
Setze die Tiere anschließend um, ohne das Transportwasser ins Aquarium zu geben. Seesterne, Muscheln und Schwämme sollten dabei möglichst nicht an die Luft kommen. Lass das Licht am ersten Tag gedimmt und füttere erst am nächsten Tag.
Was muss ich bei Korallen und Anemonen beachten?
Gewöhne Korallen langsam an das Licht: Platziere sie anfangs etwas tiefer oder schattiger und setze sie erst nach einigen Tagen an ihren endgültigen Platz. Halte Abstand zu Nachbarkorallen, denn viele Arten bilden Nesselfäden. Achte auf eine zur Art passende Strömung.
Anemonen können wandern – sichere Pumpen und Überläufe deshalb mit einem Schutzkorb. Bei Krustenanemonen (Zoanthus, Palythoa) beim Umgang immer Handschuhe und Augenschutz tragen, da sie Palytoxin enthalten können; die Kolonien niemals abkochen, abbürsten oder unter Druck abspülen.
Welche Wasserwerte brauchen Meerwassertiere?
Die meisten Riffbewohner fühlen sich in diesem Rahmen wohl: Salzgehalt 33–35 ‰ (Dichte etwa 1,023–1,025 bei 25 °C), Temperatur 24–26 °C, pH-Wert 8,0–8,4, KH 7–9 °dH, Calcium 400–450 mg/l und Magnesium 1.250–1.350 mg/l bei niedrigen Nitrat- und Phosphatwerten. Wichtiger als einzelne Spitzenwerte ist, dass die Werte stabil bleiben.
Artspezifische Angaben findest du jeweils in der Artikelbeschreibung.