Gelber Mirakelbarsch NZ, Assessor flavissimus, ca. 2,0-3,0 cm
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Gelber Mirakelbarsch NZ, Assessor flavissimus, ca. 2,0-3,0 cm
| Deutscher Name: | Gelber Mirakelbarsch NZ |
| Wissenschaftlich: | Assessor flavissimus |
| Synonyme: | Gelber Assessor, Yellow Assessor |
| Herkunft: | Westlicher Zentralpazifik, unter anderem Great Barrier Reef und Papua-Neuguinea. |
| Riffaquarium-tauglich: | Gut geeignet; Korallen und übliche Zierwirbellose meist unbehelligt. |
| Verträglichkeit: | Friedlich, zurückhaltend; ruhiger Besatz ohne Futterkonkurrenz. |
| Wasserwerte: | 34–35 ‰; pH 8,1–8,4; KH 8–12 °dKH. |
| Temperatur: | 24–26 °C |
| Beckengröße: | Ab etwa 150 l vorsichtig planen; Höhlen und Überhänge. |
| Futter: | Feines Zooplankton, kleine Mysis, Artemia und geeignetes Granulat. |
| Schwierigkeitsgrad: | Mäßiger Anspruch; kleine Nachzuchten gezielt versorgen. |
| Geschlechts-Unterschiede: | Äußerlich kaum sicher erkennbar. |
| Zucht möglich: | Nachzucht; männliche Brutpflege, Larvenaufzucht mit Kleinstnahrung. |
| Maximale Größe: | Bis etwa 6 cm. |
| Liefergröße: | ca. 2,0-3,0 cm |
Herkunft von Gelber Mirakelbarsch NZ (Assessor flavissimus)
Der Gelbe Mirakelbarsch stammt als Art aus dem westlichen Zentralpazifik. Bekannt ist er besonders aus dem Bereich des Great Barrier Reef und aus Papua-Neuguinea. Er gehört zu den Langflossenbarschen und ist mit dem größeren Mirakelbarsch verwandt, bleibt selbst jedoch deutlich kleiner. Sein Lebensraum sind geschützte Riffbereiche mit Höhlen, Spalten und überhängenden Strukturen. Unter solchen Decken können die Tiere seitlich oder mit dem Bauch nach oben schwimmen. Diese ungewöhnliche Körperhaltung ist eine Anpassung an die jeweilige Begrenzungsfläche und muss bei ansonsten unauffälligem Verhalten kein Krankheitszeichen sein. Kleine planktonische Krebstiere liefern einen wichtigen Teil der Nahrung. Die kräftig gelbe Färbung setzt selbst in schattigen Bereichen einen deutlichen Akzent. Im Aquarium lohnt es sich, mehrere geschützte Beobachtungsplätze zu schaffen, statt nur einen offenen Steinaufbau anzubieten. Ein ruhiger Besatz hilft dem zurückhaltenden Fisch, regelmäßig aus seiner Deckung zu kommen. Das angebotene Tier ist als Nachzucht gekennzeichnet; die Naturverbreitung beschreibt keine konkrete Zuchtanlage oder Herkunft dieser Lieferung.
Eignung für das Riffaquarium
Korallen und übliche Zierwirbellose werden normalerweise nicht belästigt. Als Kleintierfresser nimmt der Mirakelbarsch aber sehr kleines Zooplankton auf; für winzige Larven oder frisch geschlüpfte Garnelen lässt sich keine Sicherheit zusagen.
Vergesellschaftung und Verhalten
Ruhige Riffbewohner sind passende Partner. Sehr durchsetzungsstarke Fische können das Tier verstecken lassen oder vom Futter fernhalten. Mehrere Assessors nur bei ausreichendem Platz und beobachteter Verträglichkeit einsetzen.
Wasserwerte und Temperatur
24–26 °C, 34–35 ‰ Salzgehalt, pH 8,1–8,4 und KH 8–12 °dKH stabil halten. Gleichmäßige Wasserqualität und gute Sauerstoffversorgung sind besonders bei kleinen Jungtieren wichtig. Das Becken muss biologisch eingefahren sein.
Aquarium und Einrichtung
Als vorsichtige Planung ab etwa 150 Litern wählen, bei mehreren Tieren mehr. Höhlen, Spalten und Überhänge mit freier Wasserzone davor schaffen. Strömung darf die kleinen Nachzuchten nicht dauerhaft aus ihren Futterbereichen drängen.
Futter und Futterumstellung
Feine Mysis, angereicherte Artemia und anderes kleines marines Frostfutter anbieten. Geeignetes Granulat langsam ergänzen. Mehrere kleine Mahlzeiten passen zur Liefergröße; kontrollieren, ob auch versteckt stehende Jungtiere genug bekommen.
Eingewöhnung
Temperatur und Salinität schrittweise angleichen, beispielsweise mit kontrollierter Tropfzugabe. Das Licht zunächst dämpfen und einen geschützten Höhlenbereich anbieten. Transportwasser verwerfen und den Neuzugang ohne starke Konkurrenz füttern.
Geschlechtsunterschiede
Die Geschlechter sind äußerlich nur schwer sicher zu unterscheiden. Eine intensivere Gelbfärbung allein ist kein verlässliches Geschlechtsmerkmal; bei kleinen Nachzuchten wird kein Geschlecht zugesichert.
Zucht
Dieses Angebot stammt aus Nachzucht. Die Art zeigt männliche Brutpflege; die eigentliche Larvenaufzucht benötigt passendes Kleinstfutter und gesonderte Betreuung. Vorhandene Nachzuchten bedeuten keinen automatischen Zuchterfolg im Gesellschaftsbecken.
Endgröße und Lebenserwartung
Bis etwa 6 cm Gesamtlänge sind typisch als maximale Größenangabe. Die angebotenen 2–3 cm großen Tiere wachsen noch. Zur Lebenserwartung liegen keine verlässlichen Angaben vor.
| Tiergruppe: | Fische |
|---|---|
| Riffverträglichkeit: | Mit Einschränkungen |
| Wassertemperatur: | 24 °C, 25 °C, 26 °C |
| Endgröße: | über 5 bis 10 cm |
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Häufige Fragen (FAQ)
Wie werden Meerwassertiere versendet?
Meerwasserfische, Garnelen, Seesterne, Korallen und Anemonen versenden wir ausschließlich mit dem zugelassenen Tierkurier GO! im Übernachtexpress. Jedes Tier beziehungsweise jede Koralle reist einzeln in einem Beutel mit Meerwasser und Sauerstoff, verpackt in einer isolierten Styroporbox – bei kühler Witterung zusätzlich mit Wärmepack.
Meerwassertiere führen wir als Bestellware mit einer Lieferzeit von 2–5 Tagen. Bitte sorge dafür, dass die Sendung am Liefertag angenommen werden kann, damit die Tiere schnell ins Aquarium kommen.
Wie gewöhne ich Meerwassertiere nach der Ankunft ein?
Dimme zunächst das Licht im Aquarium. Lege die geschlossenen Beutel 15–20 Minuten auf die Wasseroberfläche, damit sich die Temperatur angleicht. Gib dann mit der Tropfmethode langsam Aquarienwasser in ein Gefäß mit den Tieren, bis sich Salzgehalt und pH-Wert angeglichen haben – bei Fischen etwa 30–45 Minuten, bei Garnelen, Seesternen und Seeigeln deutlich langsamer über 60–90 Minuten, denn sie reagieren empfindlich auf Salzgehaltsschwankungen.
Setze die Tiere anschließend um, ohne das Transportwasser ins Aquarium zu geben. Seesterne, Muscheln und Schwämme sollten dabei möglichst nicht an die Luft kommen. Lass das Licht am ersten Tag gedimmt und füttere erst am nächsten Tag.
Was muss ich bei Korallen und Anemonen beachten?
Gewöhne Korallen langsam an das Licht: Platziere sie anfangs etwas tiefer oder schattiger und setze sie erst nach einigen Tagen an ihren endgültigen Platz. Halte Abstand zu Nachbarkorallen, denn viele Arten bilden Nesselfäden. Achte auf eine zur Art passende Strömung.
Anemonen können wandern – sichere Pumpen und Überläufe deshalb mit einem Schutzkorb. Bei Krustenanemonen (Zoanthus, Palythoa) beim Umgang immer Handschuhe und Augenschutz tragen, da sie Palytoxin enthalten können; die Kolonien niemals abkochen, abbürsten oder unter Druck abspülen.
Welche Wasserwerte brauchen Meerwassertiere?
Die meisten Riffbewohner fühlen sich in diesem Rahmen wohl: Salzgehalt 33–35 ‰ (Dichte etwa 1,023–1,025 bei 25 °C), Temperatur 24–26 °C, pH-Wert 8,0–8,4, KH 7–9 °dH, Calcium 400–450 mg/l und Magnesium 1.250–1.350 mg/l bei niedrigen Nitrat- und Phosphatwerten. Wichtiger als einzelne Spitzenwerte ist, dass die Werte stabil bleiben.
Artspezifische Angaben findest du jeweils in der Artikelbeschreibung.