Feenbuntbarsch, Weibchen, Aulonocara jacobfreibergi
39,99 €*
12 Bonuspunkte für diesen Artikel (Wert 1,20 €)
Versand 25,99 € · Tierkurier mit Thermobox · ein Versand für alle Tiere
Lieferung in 4-10 Tagen
Versand in Thermobox, bei Kälte mit Wärmepack · Geld zurück, falls ein Tier nicht lebend ankommt
Feenbuntbarsch, Weibchen, Aulonocara jacobfreibergi
| Deutscher Name: | Feenbuntbarsch, Weibchen |
| Wissenschaftlich: | Aulonocara jacobfreibergi |
| Synonyme: | Freibergs Kaiserbuntbarsch, Fairy Cichlid, African Butterfly Peacock |
| Herkunft: | Südlicher Malawisee, Felsküsten und Höhlen |
| Gesellschafts-Aquarium: | Weibchen zu einem Männchen, ruhige Haplochrominen |
| Wasserwerte: | pH 7,5–8,5, GH 10–20 °dH, KH 8–15 °dH |
| Temperatur: | 24–27 °C |
| Beckengröße: | ab 150 cm empfohlen, mindestens 120 cm |
| Bepflanzung: | Steinaufbauten mit Höhlen, Sandflächen |
| Futter: | Kleinkrebse, Mysis, Artemia, Granulat |
| Geschlechts-Unterschiede: | Weibchen grau bis bräunlich mit Querbinden, Männchen bunt |
| Zucht möglich: | Maulbrüter, Brutdauer bis etwa vier Wochen |
| Maximale Größe: | Weibchen etwa 10–11 cm, Männchen bis 15 cm |
| Liefergröße: | ca. 7,0-8,0 cm |
| Mit Garnelen verträglich: | Ungeeignet |
Herkunft von Feenbuntbarsch, Weibchen (Aulonocara jacobfreibergi)
Aulonocara jacobfreibergi, der Feenbuntbarsch, wurde 1974 von Johnson zunächst in der Gattung Trematocara beschrieben und gehört heute zu den bekanntesten Kaiserbuntbarschen. Die Art lebt nur im südlichen Teil des Malawisees. Bekannt sind Vorkommen an Cape Maclear, Otter Point und Monkey Bay, an den Inseln Mumbo, Domwe, Chinyankhwazi und Chinyamwezi sowie an mehreren Riffen und Felsgruppen. Ihr Lebensraum sind die Übergangszonen, in denen Felsufer in Sandflächen auslaufen. Im Unterschied zu vielen Verwandten nutzt der Feenbuntbarsch gerne Höhlen und tiefe Spalten, in größeren Höhlen halten sich mitunter mehrere Männchen auf. Die Männchen sind je nach Fundort unterschiedlich gefärbt, häufig mit blauem Körper, gelbem bis orangefarbenem Brustbereich und breiten hellen Flossensäumen. Mit diesem Artikel erhalten Sie ausschließlich Weibchen. Sie sind unauffälliger gefärbt, aber für eine stabile Haremsgruppe unverzichtbar und eignen sich zur Ergänzung eines vorhandenen jacobfreibergi-Männchens. Die Art ist an der tief gegabelten Schwanzflosse und der stattlichen Endgröße gut von verwandten Aulonocara zu unterscheiden. Achten Sie darauf, Weibchen nur mit Männchen derselben Art zu vergesellschaften.
Vergesellschaftung
Feenbuntbarsch-Weibchen sind verträglich und bewegen sich gern in kleinen Trupps. Pro Männchen sollten vier bis sechs Weibchen gehalten werden, damit sich der Balzdruck verteilt. Männchen dieser Art können gegenüber ähnlich gefärbten Fischen recht ruppig sein. Als Beifische eignen sich ruhige Haplochrominen wie Copadichromis oder Placidochromis; andere Aulonocara meiden.
Passende Wasserparameter
Hartes, alkalisches Wasser mit pH 7,5 bis 8,5, Gesamthärte 10 bis 20 °dH und Karbonathärte 8 bis 15 °dH. Regelmäßige, großzügige Teilwasserwechsel halten den Nitratgehalt niedrig.
Haltungstemperatur
Die Temperatur sollte zwischen 24 und 27 °C liegen.
Beckengröße
Weil Feenbuntbarsche zu den größeren Aulonocara zählen, sind Becken ab 150 cm Kantenlänge ideal; 120 cm mit rund 240 Litern sind die Untergrenze. Ausreichend Höhlen geben den Weibchen Rückzugsmöglichkeiten.
Bepflanzung
Mehrere Steinaufbauten mit Höhlen und Spalten bilden das Zentrum der Einrichtung, dazwischen offene Sandflächen. Wer bepflanzen möchte, wählt robuste Arten wie Anubias, Javafarn oder Vallisnerien.
Futter
Als Kleintierjäger fressen die Fische Mysis, Artemia, Cyclops, Krill und hochwertiges Granulat. Mehrere kleine Portionen am Tag sind ideal; sehr fettreiche Futtersorten und rote Mückenlarven nur sparsam einsetzen.
Geschlechtsunterschiede
Weibchen bleiben kleiner und zeigen ein grau- bis bräunliches Kleid mit dunklen Querbinden, gelegentlich mit leichtem Blauschimmer. Männchen werden deutlich größer, tragen je nach Form kräftige Blau-, Gelb- oder Orangetöne, helle Flossensäume und Eiflecken in der Afterflosse.
Zucht
Die Art ist ein maternaler Maulbrüter. Nach der Balz trägt das Weibchen die Eier bis zu etwa vier Wochen im Maul und frisst dabei kaum. Ein ruhiges Umfeld ist wichtig, da gestresste Weibchen die Brut verlieren können. Jungfische sind nach etwa vier Monaten sicher nach Geschlecht zu unterscheiden.
Endgröße
Weibchen werden etwa 10 bis 11 cm lang, Männchen bis rund 15 cm. Die Lebenserwartung liegt bei etwa 8 bis 10 Jahren.
Verträglichkeit mit Zwerggarnelen
Für Garnelenbecken ist die Art ungeeignet, Garnelen und deren Junge werden gefressen.
Anmelden
Fragen zum Artikel
Noch keine Fragen vorhanden.
Eigene Frage stellen
Die Antwort erscheint in der Regel innerhalb von 30 bis 45 Minuten nach Ihrer Frage.
Häufige Fragen (FAQ)
Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?
Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?
Um Stress und Temperaturschocks zu vermeiden, sollten neue Zierfische langsam eingewöhnt werden:
- Beutel schwimmen lassen – Legen Sie den verschlossenen Transportbeutel für ca. 20–30 Minuten auf die Wasseroberfläche des Aquariums, damit sich die Temperatur angleicht.
- Wasser schrittweise mischen – Öffnen Sie den Beutel vorsichtig und geben Sie alle 5–10 Minuten kleine Mengen Aquariumwasser hinzu, bis sich das Volumen mindestens verdoppelt hat (Dauer: ca. 45–90 Minuten).
- Fische umsetzen – Setzen Sie die Fische mit einem Kescher ins Aquarium, ohne das Transportwasser einzubringen, um Verunreinigungen zu vermeiden.
- Licht reduzieren – Dimmen Sie die Beleuchtung oder schalten Sie sie für einige Stunden aus, um den Stress zu minimieren.
- Erste Fütterung – Füttern Sie erst nach einigen Stunden oder am nächsten Tag, damit sich die Fische in Ruhe an die neue Umgebung gewöhnen können.
Durch diese langsame Eingewöhnung passen sich die Fische optimal an die neuen Wasserwerte an.
Wie werden Zierfische versendet?
Fische sind Wirbeltiere und werden von uns, den gesetzlichen Bestimmungen folgend, mit einem dafür zugelassenen Tierkurier (GO!) per Übernachtexpress versendet. Der Versand aller Zierfische erfolgt ganzjährig immer in einer hochwertigen, dickwandigen Styroporbox. Bei hohen Außentemperaturen werden die Fische mit zusätzlichem Wasservolumen vor Hitze geschützt. Im Winter legen wir zum Schutz vor Kälte Heatpacks bei und sorgen ggf. für eine zusätzliche Isolierung durch die Verwendung einer wärmereflektierende Spezialfolie als zusätzliche Isolierungschicht.
Je nach Art reisen die Fische entweder in kleineren Gruppen oder einzeln verpackt.
Wie kann ich Krankheiten bei Aquarienfischen vermeiden?
Damit deine Fische gesund und munter bleiben, sind einige grundlegende Maßnahmen erforderlich. Viele Fischkrankheiten entstehen durch schlechte Wasserqualität, Stress oder falsche Ernährung. Mit den folgenden Tipps kannst du das Risiko minimieren und für ein gesundes Aquarium sorgen.
1. Optimale Wasserqualität sicherstellen
- Regelmäßige Wasserwechsel durchführen (ca. 20-30 % alle 1-2 Wochen).
- Wichtige Wasserwerte kontrollieren:
- Temperatur (je nach Fischart passend einstellen)
- pH-Wert (artgerechter Bereich)
- Ammoniak & Nitrit: IMMER 0 mg/l (giftig für Fische)
- Nitrat: unter 25 mg/l (bei hohen Werten Wasser wechseln)
- Kein Chlor oder Schwermetalle im Wasser! Falls nötig, Wasseraufbereiter nutzen.
2. Gesunde Ernährung bieten
- Abwechslungsreiche Kost: Trockenfutter, Frostfutter (z. B. Artemia, Mysis), Lebendfutter (z. B. Wasserflöhe) und pflanzliche Nahrung (je nach Fischart).
- Überfütterung vermeiden: Fische sollten das Futter in 1-2 Minuten komplett fressen. Reste entfernen, um das Wasser nicht zu belasten.
- Spezialfutter je nach Art: Bodenfresser brauchen sinkendes Futter, Oberflächenfresser Flocken oder Granulat.
3. Neue Fische richtig eingewöhnen
- Langsame Anpassung: Neue Fische mit der Tropf-Methode oder schrittweiser Wasserzugabe an das Aquarium gewöhnen.
- Quarantäne für neue Fische: Falls möglich, 2-4 Wochen in einem separaten Becken halten, um Krankheiten nicht ins Hauptaquarium einzuschleppen.
- Transportwasser entsorgen: Neue Zierfische immer mit dem Kescher ins Becken geben, das Transportwasser entsorgen.
4. Stress vermeiden
- Artgerechte Vergesellschaftung: Keine aggressiven Fische mit friedlichen Arten mischen.
- Ausreichend Verstecke bieten (Pflanzen, Wurzeln, Höhlen).
- Keine plötzlichen Temperatur- oder Wasserwechsel – Fische reagieren empfindlich auf starke Schwankungen.
- Nicht zu viele Fische im Becken halten – Überbesatz führt zu Stress und Krankheiten.
5. Krankheiten frühzeitig erkennen
- Symptome wie weiße Punkte (Ichthyophthirius/“Pünktchenkrankheit“), Pilzbeläge, oder abstehende Schuppen können auf Krankheiten hinweisen.
- Verändertes Verhalten (z. B. schnelle Atmung, apathisches Verhalten, Schaukeln, Reiben an Gegenständen) kann ein frühes Warnzeichen sein.
- Infizierte Fische sofort isolieren und bei Bedarf mit geeigneten Medikamenten behandeln.
6. Aquariumpflege & Hygiene beachten
- Filter regelmäßig warten, aber nie komplett reinigen (sonst gehen wichtige Bakterien verloren).
- Bodengrund absaugen, um Futterreste und Kot zu entfernen.
- Keine Chemikalien oder Seifen beim Reinigen des Aquariums verwenden – nur Wasser oder spezielle Aquarienreiniger nutzen.
Wenn du diese Tipps beachtest, bleiben deine Fische gesund und das Aquarium stabil!
Geschlechtsauswahl bei unseren Fischen
Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen.
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.