Dornenkronenkoralle „Pink/Grün“ (Nachzucht), Seriatopora guttata, Größe S–M
56,99 €*
17 Bonuspunkte für diesen Artikel (Wert 1,70 €)
Versand 25,99 € · Tierkurier mit Thermobox · ein Versand für alle Tiere
Lieferzeit: 2-5 Tage
Dornenkronenkoralle „Pink/Grün“ (Nachzucht), Seriatopora guttata, Größe S–M
| Deutscher Name: | Dornenkronenkoralle „Pink/Grün“ (Nachzucht) |
| Wissenschaftlich: | Seriatopora guttata |
| Synonyme: | Vogelnestkoralle, Seriatopora, Birdsnest-Koralle |
| Herkunft: | Westlicher Indopazifik; Nachzucht aus Aquakultur |
| Korallengruppe: | Kleinpolypige Steinkoralle (SPS), zooxanthellat, verzweigt |
| Lichtbedarf: | Mittel bis hoch, etwa PAR 180–300, langsam steigern |
| Strömung: | Mäßig bis kräftig, wechselnd und verwirbelt |
| Wasserwerte: | Dichte 1,024–1,026, pH 8,1–8,4, KH 7–9 °dKH, Ca 400–450 mg/l, Mg 1300–1400 mg/l |
| Temperatur: | 24–26 °C |
| Platzierung: | Mittlerer Bereich, frei stehend mit Abstand |
| Ernährung: | Überwiegend Photosynthese, gelegentlich feines Futter |
| Wachstum: | Mittel |
| Schwierigkeitsgrad: | Mittel; stabile Werte und langsame Lichtgewöhnung nötig |
| Lieferform: | Größe S–M |
Herkunft von Dornenkronenkoralle „Pink/Grün“ (Nachzucht) (Seriatopora guttata)
Seriatopora guttata gehört zur Familie der Pocilloporidae und ist im westlichen Indopazifik verbreitet, von Madagaskar und dem Indischen Ozean über Indonesien und Australien bis ins Südchinesische Meer. Die Art lebt in flachem Wasser an geschützten Riffhängen, an senkrechten Wänden und unter Überhängen bis in etwa 40 Meter Tiefe; in ruhigem Wasser ist sie stellenweise häufig. Sie bildet ausladende, buschige Kolonien aus walzenförmigen Ästen, die über ihre ganze Länge etwa gleich dick bleiben und in abgerundeten Spitzen enden. Die kleinen Kelche sind in unregelmäßigen Reihen angeordnet, und die Polypen sind oft auch tagsüber ausgestreckt. Im Handel wird die Art häufig in der Schreibweise Seriatopora guttatus geführt und zu den Vogelnestkorallen gezählt. Trotz ihrer Häufigkeit in manchen Regionen wird sie auf der Roten Liste inzwischen als stark gefährdet eingestuft, was Nachzuchten besonders sinnvoll macht. Dieser Ableger stammt aus Aquakultur und ist bereits an das Leben im Riffaquarium gewöhnt. Die Handelsbezeichnung „Pink/Grün“ steht für eine zweifarbige Nachzuchtlinie, bei der Pink und Grün zusammenkommen. Wie sich die beiden Farben auf Ästen, Spitzen und Polypen verteilen, kann von Stück zu Stück und je nach Licht und Nährstofflage etwas variieren.
Haltung im Riffaquarium
Die Dornenkronenkoralle braucht ein eingefahrenes Riffaquarium mit stabilen Werten bei Karbonathärte, Calcium und Magnesium sowie kräftiges Licht und gute Wasserbewegung. Gesunde Kolonien zeigen geöffnete Polypen und gleichmäßig gefärbtes Gewebe bis in die abgerundeten Astspitzen. Für die zweifarbige Zeichnung ist das Zusammenspiel von Licht und Nährstoffen wichtig: Bei zu viel Licht oder in extrem nährstoffarmem Wasser können die Farben verblassen, ein blaulastiges Spektrum bringt sie dagegen gut zur Geltung. Die Äste sind spröde, daher den Ableger nur am Sockel anfassen. Zieht sich das Gewebe vom Astansatz zurück, deutet das meist auf schwankende Wasserwerte oder einen Lichtschock hin.
Licht, Strömung und Platzierung
Ein Platz im mittleren Bereich des Riffaufbaus mit kräftigem, aber nicht extremem Licht passt gut; nach erfolgreicher Eingewöhnung kann die Koralle auch etwas höher sitzen. Sie wächst buschig in die Breite und sollte frei stehen, mit etwa 5 bis 8 Zentimetern Abstand zu Nachbarn. Die Strömung sollte wechselnd und verwirbelt sein und auch das Innere des Busches erreichen, ohne als harter Strahl direkt auf die Äste zu treffen.
Wasserwerte und Spurenelemente
Gepflegt wird sie im Meerwasser-Riffaquarium bei einem Salzgehalt von etwa 33 bis 35 Promille beziehungsweise einer Dichte von 1,024 bis 1,026, einem pH-Wert von 8,1 bis 8,4 und einer Temperatur von 24 bis 26 °C. Für den Skelettaufbau braucht sie eine stabile Karbonathärte von etwa 7 bis 9 °dKH, Calcium zwischen 400 und 450 mg/l und Magnesium von etwa 1300 bis 1400 mg/l. Nitrat und Phosphat sollten niedrig, aber nachweisbar sein, etwa 2 bis 10 mg/l Nitrat und 0,03 bis 0,08 mg/l Phosphat; in völlig nährstoffarmem Wasser können die Farben verblassen. Plötzliche Temperaturanstiege sind zu vermeiden, denn Seriatopora gehört zu den Korallen, die schnell ausbleichen.
Ernährung und Fütterung
Den größten Teil ihres Energiebedarfs deckt die Koralle über die symbiotischen Zooxanthellen in ihrem Gewebe. Eine gezielte Fütterung ist nicht nötig; gelegentliche Gaben von sehr feinem Partikelfutter, Phytoplankton oder Aminosäuren können Wachstum und Färbung aber unterstützen. Wichtig ist, dabei die Nährstoffwerte stabil zu halten, statt das Becken mit Futter zu belasten.
Wachstum und Vermehrung
Unter passenden Bedingungen wächst die Dornenkronenkoralle mit mittlerer Geschwindigkeit zu einer dichten, gitterartig verzweigten Kolonie mit gleichmäßig dicken, rund endenden Ästen heran. In der Aquakultur wird sie vermehrt, indem einzelne Äste abgetrennt und auf Sockel geklebt werden. Zur Lebenserwartung liegen keine verlässlichen Angaben vor.
Abstand und Verträglichkeit mit Nachbarkorallen
Die Dornenkronenkoralle ist wenig aggressiv, nesselt bei direkter Berührung aber und wird ihrerseits von stärker nesselnden Korallen leicht geschädigt. Halte deshalb Abstand zu großpolypigen Steinkorallen und Weichkorallen. Mit friedlichen Riff-Fischen, Garnelen und Schnecken lässt sie sich gut vergesellschaften; Fische, die an Steinkorallen zupfen, sind ungeeignet.
Eingewöhnung
Nach der Ankunft bleibt der Ableger zunächst im geschlossenen Beutel und wird etwa 15 bis 20 Minuten an die Wassertemperatur des Aquariums angeglichen. Danach wird über die Tropfmethode langsam Aquarienwasser zugegeben, bis Salzgehalt und Wasserchemie angeglichen sind. Ein Korallenbad gegen mögliche Schädlinge ist vor dem Einsetzen sinnvoll. Kleinpolypige Steinkorallen reagieren empfindlich auf einen plötzlichen Lichtwechsel: Setze den Ableger anfangs etwas tiefer oder unter gedimmtes Licht und steigere die Lichtmenge über zwei bis drei Wochen schrittweise. Hellt das Gewebe stark auf, war es zu viel Licht; wird es zunehmend bräunlich, darf es heller werden.
Lieferung
Du erhältst eine Nachzucht der Dornenkronenkoralle „Pink/Grün“ als Ableger in der Größenklasse S–M. Diese Angabe beschreibt einen kleinen bis mittleren Ableger und ist keine feste Zentimeterangabe; Form und Verzweigung fallen je nach Stück etwas unterschiedlich aus. Der Ableger sitzt auf einem kleinen Sockel. Behandle die spröden Äste beim Auspacken und Einsetzen vorsichtig und fasse ihn nur am Sockel an. Nach dem Transport sind die Polypen oft eingezogen und öffnen sich nach einigen Stunden wieder. Die Farbe kann sich nach der Eingewöhnung an Licht, Nährstofflage und Wasserwerte des neuen Aquariums noch etwas verändern.
| Tiergruppe: | Korallen |
|---|---|
| Wassertemperatur: | 24 °C, 25 °C, 26 °C |
Anmelden
Fragen zum Artikel
Noch keine Fragen vorhanden.
Eigene Frage stellen
Die Antwort erscheint in der Regel innerhalb von 30 bis 45 Minuten nach Ihrer Frage.
Häufige Fragen (FAQ)
Wie werden Meerwassertiere versendet?
Meerwasserfische, Garnelen, Seesterne, Korallen und Anemonen versenden wir ausschließlich mit dem zugelassenen Tierkurier GO! im Übernachtexpress. Jedes Tier beziehungsweise jede Koralle reist einzeln in einem Beutel mit Meerwasser und Sauerstoff, verpackt in einer isolierten Styroporbox – bei kühler Witterung zusätzlich mit Wärmepack.
Meerwassertiere führen wir als Bestellware mit einer Lieferzeit von 2–5 Tagen. Bitte sorge dafür, dass die Sendung am Liefertag angenommen werden kann, damit die Tiere schnell ins Aquarium kommen.
Wie gewöhne ich Meerwassertiere nach der Ankunft ein?
Dimme zunächst das Licht im Aquarium. Lege die geschlossenen Beutel 15–20 Minuten auf die Wasseroberfläche, damit sich die Temperatur angleicht. Gib dann mit der Tropfmethode langsam Aquarienwasser in ein Gefäß mit den Tieren, bis sich Salzgehalt und pH-Wert angeglichen haben – bei Fischen etwa 30–45 Minuten, bei Garnelen, Seesternen und Seeigeln deutlich langsamer über 60–90 Minuten, denn sie reagieren empfindlich auf Salzgehaltsschwankungen.
Setze die Tiere anschließend um, ohne das Transportwasser ins Aquarium zu geben. Seesterne, Muscheln und Schwämme sollten dabei möglichst nicht an die Luft kommen. Lass das Licht am ersten Tag gedimmt und füttere erst am nächsten Tag.
Was muss ich bei Korallen und Anemonen beachten?
Gewöhne Korallen langsam an das Licht: Platziere sie anfangs etwas tiefer oder schattiger und setze sie erst nach einigen Tagen an ihren endgültigen Platz. Halte Abstand zu Nachbarkorallen, denn viele Arten bilden Nesselfäden. Achte auf eine zur Art passende Strömung.
Anemonen können wandern – sichere Pumpen und Überläufe deshalb mit einem Schutzkorb. Bei Krustenanemonen (Zoanthus, Palythoa) beim Umgang immer Handschuhe und Augenschutz tragen, da sie Palytoxin enthalten können; die Kolonien niemals abkochen, abbürsten oder unter Druck abspülen.
Welche Wasserwerte brauchen Meerwassertiere?
Die meisten Riffbewohner fühlen sich in diesem Rahmen wohl: Salzgehalt 33–35 ‰ (Dichte etwa 1,023–1,025 bei 25 °C), Temperatur 24–26 °C, pH-Wert 8,0–8,4, KH 7–9 °dH, Calcium 400–450 mg/l und Magnesium 1.250–1.350 mg/l bei niedrigen Nitrat- und Phosphatwerten. Wichtiger als einzelne Spitzenwerte ist, dass die Werte stabil bleiben.
Artspezifische Angaben findest du jeweils in der Artikelbeschreibung.