Clarks Anemonenfisch „Schwarz“ Nachzucht, Amphiprion clarkii
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Clarks Anemonenfisch „Schwarz“ Nachzucht, Amphiprion clarkii
| Deutscher Name: | Clarks Anemonenfisch „Schwarz“ Nachzucht |
| Wissenschaftlich: | Amphiprion clarkii |
| Synonyme: | Schwarzer Clarkii-Clownfisch |
| Herkunft: | Nachzucht dunkler Farbform; Art aus dem Indo-Westpazifik. |
| Riffaquarium-tauglich: | Für Riffaquarien geeignet; Anemonen brauchen eigene Pflege. |
| Verträglichkeit: | Paarweise; territorial, vor allem gegenüber anderen Anemonenfischen. |
| Wasserwerte: | Salzgehalt 34–35 ‰, pH 8,1–8,4, KH 7–10 °dKH. |
| Temperatur: | 24–27 °C |
| Beckengröße: | Mindestens etwa 200 l für ein Paar mit Ausweichraum. |
| Futter: | Feines Frostfutter und hochwertiges Meerwassergranulat. |
| Schwierigkeitsgrad: | Bei stabilen Wasserwerten gut zu pflegen. |
| Geschlechts-Unterschiede: | Das größere, dominante Tier wird zum Weibchen. |
| Zucht möglich: | Nachzucht; Paarlaich an einem festen Untergrund möglich. |
| Maximale Größe: | Bis etwa 15 cm Standardlänge; Weibchen größer. |
| Liefergröße: | ca. 3,0-4,0 cm |
Herkunft von Clarks Anemonenfisch „Schwarz“ Nachzucht (Amphiprion clarkii)
Clarks Anemonenfisch ist im Indo-Westpazifik weit verbreitet. Die Art besiedelt Riffe und Lagunen vom Raum des Arabischen Golfs über den indonesischen Archipel bis zu westpazifischen Inseln. Je nach Herkunft und Alter variiert die Färbung erheblich: dunkle Körperflächen können mit gelbem Gesicht, hellen Flossen und zwei oder drei weißen Binden kombiniert sein. Die hier angebotene schwarze Nachzucht ist eine Farbform von Amphiprion clarkii und keine eigene Art. Jungtiere zeigen mitunter noch mehr Gelb; die dunklen Flanken können sich während des Wachstums ausprägen. In der Natur nutzt Clarkii verschiedene Wirtsanemonen und verteidigt deren unmittelbare Umgebung. Eine Nachzucht braucht im Aquarium nicht zwingend eine Anemone, aber geschützte Standplätze und ausreichend Abstand zu anderen revierbildenden Fischen. Gegenüber kleineren Anemonenfischen kann die Art deutlich durchsetzungsfähiger sein als ein Ocellaris. Ein sorgfältig zusammengesetztes Paar, stabile Meerwasserwerte und ein gut gegliedertes Becken erleichtern die Haltung. Das angebotene Jungtier mit 3 bis 4 cm benötigt langfristig Platz für seine größere Endgröße.
Eignung für das Riffaquarium
Der Fisch beschädigt Korallen in der Regel nicht und ist im Riffaquarium gut aufgehoben. Eine Anemone ist für eine Nachzucht nicht zwingend nötig. Wird eine eingesetzt, müssen ihre Wanderungen und Nesseltentakel berücksichtigt werden; Garnelen und andere Wirbellose sollten im Einzelfall beobachtet werden.
Vergesellschaftung und Verhalten
Am besten ein harmonierendes Paar halten. Clarkii verteidigt einen festen Bereich energisch und kann besonders andere Anemonenfische bedrängen. Zur Vergesellschaftung robuste, friedliche Arten mit genügend Rückzugsmöglichkeiten wählen; mehrere Clownfischarten im kleinen Becken vermeiden.
Wasserwerte und Temperatur
Konstante Meerwasserwerte sind entscheidend: etwa 34–35 ‰ Salzgehalt, pH 8,1–8,4, KH 7–10 °dKH und 24–27 °C. Schwankungen und dauerhaft erhöhte Nährstoffwerte vermeiden. Eine gleichmäßige, nicht zu starke Strömung ermöglicht dem Jungfisch ruhige Standplätze.
Aquarium und Einrichtung
Für ein Paar mindestens etwa 200 Liter mit gegliedertem Riffaufbau und freiem Schwimmraum einplanen. Wegen der möglichen Endgröße und deutlichen Revierbildung bietet ein größeres Becken erhebliche Vorteile.
Futter und Futterumstellung
Nachzuchten nehmen meist hochwertiges Meerwassergranulat an. Ergänzend kleine Portionen Frostfutter wie Mysis und Artemia anbieten. Junge Tiere regelmäßig und abwechslungsreich füttern; Futtergröße an das Maul anpassen und Reste entfernen.
Eingewöhnung
Transportwasser und Aquarium langsam in Temperatur und Salzgehalt angleichen, zum Beispiel mit einer kontrollierten Tropfmethode. Das Tier vorsichtig umsetzen, Transportwasser möglichst nicht ins Becken geben und nach dem Einsetzen auf ruhige Atmung und Futteraufnahme achten.
Geschlechtsunterschiede
Wie andere Anemonenfische wechselt Clarkii vom männlichen zum weiblichen Geschlecht. Das größere dominante Tier ist weiblich. Dunkle Zeichnung und gelbe Flossen sind keine sicheren Geschlechtsmerkmale.
Zucht
Die angebotene Form stammt aus Nachzucht. Ein harmonierendes Paar kann Eier an einem festen Platz nahe seiner Reviermitte ablegen und bewachen. Die Aufzucht der sehr kleinen Larven erfordert eigenes Lebendfutter und eine gesonderte Aufzuchtumgebung.
Endgröße und Lebenserwartung
Amphiprion clarkii erreicht bis etwa 15 cm Standardlänge; die Gesamtlänge mit Schwanzflosse kann darüber liegen. Die Liefergröße von 3 bis 4 cm ist eine Jugendgröße. Als höchstes dokumentiertes Alter werden etwa 11 Jahre berichtet; die individuelle Lebenserwartung im Aquarium kann abweichen.
| Tiergruppe: | Fische |
|---|---|
| Riffverträglichkeit: | Geeignet |
| Wassertemperatur: | 24 °C, 25 °C, 26 °C, 27 °C |
| Endgröße: | über 10 bis 20 cm |
| Haltungsform: | Paarhaltung |
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Häufige Fragen (FAQ)
Wie werden Meerwassertiere versendet?
Meerwasserfische, Garnelen, Seesterne, Korallen und Anemonen versenden wir ausschließlich mit dem zugelassenen Tierkurier GO! im Übernachtexpress. Jedes Tier beziehungsweise jede Koralle reist einzeln in einem Beutel mit Meerwasser und Sauerstoff, verpackt in einer isolierten Styroporbox – bei kühler Witterung zusätzlich mit Wärmepack.
Meerwassertiere führen wir als Bestellware mit einer Lieferzeit von 2–5 Tagen. Bitte sorge dafür, dass die Sendung am Liefertag angenommen werden kann, damit die Tiere schnell ins Aquarium kommen.
Wie gewöhne ich Meerwassertiere nach der Ankunft ein?
Dimme zunächst das Licht im Aquarium. Lege die geschlossenen Beutel 15–20 Minuten auf die Wasseroberfläche, damit sich die Temperatur angleicht. Gib dann mit der Tropfmethode langsam Aquarienwasser in ein Gefäß mit den Tieren, bis sich Salzgehalt und pH-Wert angeglichen haben – bei Fischen etwa 30–45 Minuten, bei Garnelen, Seesternen und Seeigeln deutlich langsamer über 60–90 Minuten, denn sie reagieren empfindlich auf Salzgehaltsschwankungen.
Setze die Tiere anschließend um, ohne das Transportwasser ins Aquarium zu geben. Seesterne, Muscheln und Schwämme sollten dabei möglichst nicht an die Luft kommen. Lass das Licht am ersten Tag gedimmt und füttere erst am nächsten Tag.
Was muss ich bei Korallen und Anemonen beachten?
Gewöhne Korallen langsam an das Licht: Platziere sie anfangs etwas tiefer oder schattiger und setze sie erst nach einigen Tagen an ihren endgültigen Platz. Halte Abstand zu Nachbarkorallen, denn viele Arten bilden Nesselfäden. Achte auf eine zur Art passende Strömung.
Anemonen können wandern – sichere Pumpen und Überläufe deshalb mit einem Schutzkorb. Bei Krustenanemonen (Zoanthus, Palythoa) beim Umgang immer Handschuhe und Augenschutz tragen, da sie Palytoxin enthalten können; die Kolonien niemals abkochen, abbürsten oder unter Druck abspülen.
Welche Wasserwerte brauchen Meerwassertiere?
Die meisten Riffbewohner fühlen sich in diesem Rahmen wohl: Salzgehalt 33–35 ‰ (Dichte etwa 1,023–1,025 bei 25 °C), Temperatur 24–26 °C, pH-Wert 8,0–8,4, KH 7–9 °dH, Calcium 400–450 mg/l und Magnesium 1.250–1.350 mg/l bei niedrigen Nitrat- und Phosphatwerten. Wichtiger als einzelne Spitzenwerte ist, dass die Werte stabil bleiben.
Artspezifische Angaben findest du jeweils in der Artikelbeschreibung.