Braunstreifen Baggergrundel, Amblygobius phalaena, ca. 4,0-6,0 cm
54,99 €*
16 Bonuspunkte für diesen Artikel (Wert 1,60 €)
Versand 25,99 € · Tierkurier mit Thermobox · ein Versand für alle Tiere
Lieferung in 2-5 Tagen
Braunstreifen Baggergrundel, Amblygobius phalaena, ca. 4,0-6,0 cm
| Deutscher Name: | Braunstreifen Baggergrundel |
| Wissenschaftlich: | Amblygobius phalaena |
| Synonyme: | Braunstreifengrundel, Augengrundel |
| Herkunft: | Westlicher und zentraler Pazifik; sandige Lagunen und Riffbereiche |
| Riffaquarium-tauglich: | Bedingt geeignet: wirbelt Sand auf; Kleinstfauna wird gefressen |
| Verträglichkeit: | Einzeln oder als harmonierendes Paar; gegenüber anderen Bodengrundeln territorial |
| Wasserwerte: | Salzgehalt 33–35 PSU; pH 8,1–8,4; KH 7–10 °dKH |
| Temperatur: | 24–27 °C |
| Beckengröße: | Als vorsichtige Haltungsempfehlung ab 300 Litern mit großer Sandfläche |
| Futter: | Bodenfauna und Algen; ergänzend kleines Frostfutter und pflanzliche Kost |
| Schwierigkeitsgrad: | Für erfahrene Meerwasseraquarianer mit eingefahrenem Sandboden |
| Geschlechts-Unterschiede: | Äußerlich nicht zuverlässig zu unterscheiden |
| Zucht möglich: | Höhlenlaicher; Larvenaufzucht anspruchsvoll |
| Maximale Größe: | Bis etwa 15 cm |
| Liefergröße: | ca. 4,0-6,0 cm |
Herkunft von Braunstreifen Baggergrundel (Amblygobius phalaena)
Die Braunstreifen Baggergrundel stammt aus dem westlichen und zentralen Pazifik. Ihr Verbreitungsgebiet reicht von den Philippinen über Inselgruppen Mikronesiens bis zu den Gesellschaftsinseln; auch aus dem südlichen Japan und australischen Gewässern ist sie bekannt. Dort bewohnt sie keine gleichförmigen freien Wasserflächen, sondern die Übergänge zwischen Riffgestein, Sand und lockerem Korallengeröll. Lagunen und geschützte Küstenriffe bieten ihr passende Nahrungsgründe. Häufig liegt ihr Lebensraum in wenigen Metern Tiefe, doch Nachweise reichen auch weiter hinab. Die gedeckte grünlichbraune Grundfarbe, die dunklen Körperbänder und die feinen hellen Punkte passen gut zu diesem abwechslungsreichen Untergrund. Beim Beobachten fällt vor allem ihre gründliche Nahrungssuche auf: Sie nimmt Sand auf und lässt ihn nach dem Aussortieren verwertbarer Bestandteile wieder austreten. Für das Aquarium ergibt sich daraus eine klare Anforderung. Eine dekorative dünne Sandschicht ersetzt keinen biologisch gewachsenen Boden. Freie Suchflächen und sichere Rückzüge unter standsicherem Riffgestein sind wichtiger als ein dicht bis zum Boden mit Korallen besetzter Aufbau.
Eignung für das Riffaquarium
Mit Einschränkungen riffgeeignet. Das Tier kann bodennah platzierte Korallen mit Sand bedecken. Sehr kleine Wirbellose im Sand gehören zur Nahrung; bei Unterversorgung ist auch Zupfen an Krustenanemonen beschrieben. Empfindliche Korallen daher erhöht und außerhalb der bevorzugten Sandablage platzieren.
Vergesellschaftung und Verhalten
Ruhige, ähnlich große Mitbewohner wählen. Ohne sicher harmonierendes Paar empfiehlt sich Einzelhaltung. Andere sandbewohnende Grundeln können als Konkurrenten betrachtet werden; aggressive Revierfische erschweren das Ankommen. Eine lückenlose Abdeckung schützt vor Herausspringen.
Wasserwerte und Temperatur
Empfohlener Aquarienbereich: 24–27 °C, Salzgehalt 33–35 PSU, pH 8,1–8,4 und KH 7–10 °dKH. Diese Werte sind Haltungsempfehlungen innerhalb üblicher Riffbedingungen, keine experimentell ermittelten Artgrenzen. Stabile Verhältnisse und gute Sauerstoffversorgung sind entscheidend.
Aquarium und Einrichtung
Ab 300 Litern als vorsichtige Planungsempfehlung, mit ausgedehnter feiner Sandfläche und eingefahrenem Bodenleben. Das tatsächliche Nahrungsangebot zählt stärker als das reine Volumen. Steine gegen Untergraben sichern und Verstecke zugänglich lassen.
Futter und Futterumstellung
Kleine Portionen Mysis, angereicherte Artemia und pflanzliche Futteranteile ergänzen die natürliche Nahrungssuche. Mehrmals täglich gezielt in Bodennähe füttern und den Bauchumfang beobachten. Trockenfutter kann nach Eingewöhnung angenommen werden, darf aber nicht vorausgesetzt werden. Auch ein scheinbar sauber arbeitender Fisch kann im nährstoffarmen Sand verhungern.
Eingewöhnung
Temperatur und Salzgehalt langsam an das Zielwasser angleichen, zum Beispiel kontrolliert mit der Tropfmethode. Danach bei gedämpftem Licht in einen ruhigen Bereich einsetzen. In den ersten Tagen besonders auf Futteraufnahme und ungestörten Zugang zum Boden achten.
Geschlechtsunterschiede
Für die sichere Geschlechtsbestimmung fehlen verlässliche äußerliche Merkmale. Zwei beliebige Tiere bilden deshalb nicht automatisch ein Paar.
Zucht
Die Art legt Eier in einer Höhle ab und betreibt Brutpflege. Nachzucht ist grundsätzlich möglich; die winzigen frei schwimmenden Larven brauchen gesonderte Aufzucht und sehr kleines Lebendfutter. Dieser Artikel wird ohne Nachzuchtzusage angeboten.
Endgröße und Lebenserwartung
Die Art erreicht bis etwa 15 cm Gesamtlänge. Die angebotene Liefergröße beschreibt junge beziehungsweise kleinere Tiere und ist keine Endgrößenangabe. Zur Lebenserwartung liegen keine verlässlichen Angaben vor.
Anmelden
Fragen zum Artikel
Noch keine Fragen vorhanden.
Eigene Frage stellen
Die Antwort erscheint in der Regel innerhalb von 30 bis 45 Minuten nach Ihrer Frage.
Häufige Fragen (FAQ)
Wie werden Meerwassertiere versendet?
Meerwasserfische, Garnelen, Seesterne, Korallen und Anemonen versenden wir ausschließlich mit dem zugelassenen Tierkurier GO! im Übernachtexpress. Jedes Tier beziehungsweise jede Koralle reist einzeln in einem Beutel mit Meerwasser und Sauerstoff, verpackt in einer isolierten Styroporbox – bei kühler Witterung zusätzlich mit Wärmepack.
Meerwassertiere führen wir als Bestellware mit einer Lieferzeit von 2–5 Tagen. Bitte sorge dafür, dass die Sendung am Liefertag angenommen werden kann, damit die Tiere schnell ins Aquarium kommen.
Wie gewöhne ich Meerwassertiere nach der Ankunft ein?
Dimme zunächst das Licht im Aquarium. Lege die geschlossenen Beutel 15–20 Minuten auf die Wasseroberfläche, damit sich die Temperatur angleicht. Gib dann mit der Tropfmethode langsam Aquarienwasser in ein Gefäß mit den Tieren, bis sich Salzgehalt und pH-Wert angeglichen haben – bei Fischen etwa 30–45 Minuten, bei Garnelen, Seesternen und Seeigeln deutlich langsamer über 60–90 Minuten, denn sie reagieren empfindlich auf Salzgehaltsschwankungen.
Setze die Tiere anschließend um, ohne das Transportwasser ins Aquarium zu geben. Seesterne, Muscheln und Schwämme sollten dabei möglichst nicht an die Luft kommen. Lass das Licht am ersten Tag gedimmt und füttere erst am nächsten Tag.
Was muss ich bei Korallen und Anemonen beachten?
Gewöhne Korallen langsam an das Licht: Platziere sie anfangs etwas tiefer oder schattiger und setze sie erst nach einigen Tagen an ihren endgültigen Platz. Halte Abstand zu Nachbarkorallen, denn viele Arten bilden Nesselfäden. Achte auf eine zur Art passende Strömung.
Anemonen können wandern – sichere Pumpen und Überläufe deshalb mit einem Schutzkorb. Bei Krustenanemonen (Zoanthus, Palythoa) beim Umgang immer Handschuhe und Augenschutz tragen, da sie Palytoxin enthalten können; die Kolonien niemals abkochen, abbürsten oder unter Druck abspülen.
Welche Wasserwerte brauchen Meerwassertiere?
Die meisten Riffbewohner fühlen sich in diesem Rahmen wohl: Salzgehalt 33–35 ‰ (Dichte etwa 1,023–1,025 bei 25 °C), Temperatur 24–26 °C, pH-Wert 8,0–8,4, KH 7–9 °dH, Calcium 400–450 mg/l und Magnesium 1.250–1.350 mg/l bei niedrigen Nitrat- und Phosphatwerten. Wichtiger als einzelne Spitzenwerte ist, dass die Werte stabil bleiben.
Artspezifische Angaben findest du jeweils in der Artikelbeschreibung.