Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen

INTERAQUARISTIK

Sortiment entdecken

Alle Kategorien

Blitzversand
Lebendgarantie
Top-Service
Riesige Auswahl

Blauer Utaka-Buntbarsch, Copadichromis cyaneus

Blau gefärbte Männchen

Ausgefärbte Männchen zeigen den charakteristischen blauen Glanz.

Freier Schwimmraum zählt

Offene Wasserzonen lassen das natürliche Gruppenverhalten zu.

Kleine Nahrung im Freiwasser

Planktonartiges Futter passt zur natürlichen Ernährungsweise.

Weibchen mit Maulbrutpflege

Tragende Weibchen benötigen ruhige und sichere Rückzugsplätze.

Blauer Utaka-Buntbarsch, Copadichromis cyaneus


Auf einen Blick: Blauer Utaka-Buntbarsch, Copadichromis cyaneus
Deutscher Name:Blauer Utaka-Buntbarsch
Wissenschaftlich:Copadichromis cyaneus
Synonyme:keine gebräuchlichen Synonyme bekannt
Herkunft:Malawisee, über und an Felsbereichen; deutsche Nachzucht ohne gesicherten Fundort.
Gesellschafts-Aquarium:Ein Männchen mit mehreren Weibchen und ruhigen passenden Non-Mbuna.
Wasserwerte:pH ungefähr 7,5–8,5; mittelhart bis hart und ausreichend gepuffert.
Temperatur:24–27 °C
Beckengröße:Ab etwa 450 Litern und 150 cm Länge; großzügiger Schwimmraum.
Bepflanzung:Optional seitlich; freie Wasserzone und einzelne Felsstrukturen bevorzugt.
Futter:Kleines planktonartiges Frostfutter, Artemia und geeignetes Granulat.
Geschlechts-Unterschiede:Männchen farbiger und größer, Weibchen schlichter und oft mit dunklen Flecken.
Zucht möglich:Maulbrüter im weiblichen Geschlecht, geschützte Rückzugsräume nötig.
Maximale Größe:Männchen bis etwa 19 cm, Weibchen ungefähr 14 cm; Lieferung ca. 7–11 cm.
Liefergröße:ca. 7,0-11,0 cm
Mit Garnelen verträglich:Nicht sicher mit Zwerggarnelen, Nachwuchs wird erbeutet.
Im Detail: Blauer Utaka-Buntbarsch, Copadichromis cyaneus

Herkunft von Blauer Utaka-Buntbarsch (Copadichromis cyaneus)

Copadichromis cyaneus bringt die offene Wasserzone über den Felsbereichen des Malawisees ins Aquarium. Als Utaka-Buntbarsch ernährt sich die Art von kleinen im Wasser verfügbaren Nahrungstieren und braucht deshalb mehr freie Schwimmfläche, als ein enges Felslabyrinth bieten kann. Bekannte Vorkommen verteilen sich auf verschiedene Bereiche des Sees. Je nach Herkunft und Entwicklungsstand können Färbung und Fleckenzeichnung unterschiedlich aussehen. Ausgefärbte Männchen zeigen blaue Töne, während Weibchen und Jungtiere überwiegend schlichter bleiben. Das Angebot der Zierfischfarm Jung ist als deutsche Nachzucht ohne zusätzlichen lokalen Namen gekennzeichnet. Deshalb wird weder Zimbabwe Rock noch eine andere Fundortform im Artikelnamen versprochen. Bei der Einrichtung lohnt sich ein Blick auf das Verhältnis von freiem Raum und Struktur: Einige größere Felsen bieten Orientierung und Rückzug, die eigentliche Wirkung der Tiere entfaltet sich aber beim ruhigen Schwimmen davor und darüber. Eine zurückhaltende Besatzdichte macht es leichter, Futteraufnahme, Rangordnung und die Veränderung der männlichen Farben im Verlauf der Entwicklung zu beobachten. So bleibt das Becken auch für unterlegene Tiere nutzbar.

Vergesellschaftung

Ein Männchen mit mehreren Weibchen ist ein sinnvoller Ausgangspunkt. Ruhige, ausreichend große Non-Mbuna passen eher als durchsetzungsstarke Felsbewohner. Die Gruppe sollte während der Fütterung nicht ständig bedrängt werden; auch schlichte Weibchen brauchen sichere Aufenthaltsorte.

Passende Wasserparameter

Ein pH-Wert um 7,5–8,5 und gut gepuffertes Wasser sind geeignete Richtwerte. Halten Sie die Bedingungen gleichmäßig und wechseln Sie regelmäßig Wasser. Gerade bei größerem Besatz kann eine unsichtbare Nährstoffbelastung trotz klarem Wasser ansteigen.

Haltungstemperatur

Mit etwa 24–27 °C lässt sich die Art gut in ein passendes Malawi-Aquarium einordnen. Temperatur und Sauerstoffversorgung müssen zusammenpassen. Eine leichte bis deutliche Oberflächenbewegung unterstützt den Gasaustausch, ohne sämtliche Bereiche zu einer starken Strömungsbahn zu machen.

Beckengröße

Ab ungefähr 450 Litern und 150 cm Länge steht genügend Raum für eine kleine Gruppe zur Verfügung. Häufige Frage: Ist ein hoher schmaler Tank gleichwertig? Nein, nutzbare Schwimmlänge und Beckenbreite sind für diese Art besonders wichtig.

Bepflanzung

Robuste Pflanzen können an den Seiten eingesetzt werden. Einzelne große Steine geben Orientierung und Sichtschutz. Die Wasserzone vor den Aufbauten bleibt offen, damit die Tiere ausweichen und Nahrung aufnehmen können, ohne ständig zwischen Engstellen zu wechseln.

Futter

Kleine planktonartige Futterangebote wie Cyclops und Artemia können mit hochwertigem Granulat wechseln. Füttern Sie verteilt im freien Wasser. Sehr große oder schnell absinkende Brocken sind für die natürliche Art der Nahrungsaufnahme weniger passend.

Geschlechtsunterschiede

Männchen werden größer und entwickeln deutlich mehr Farbe. Weibchen und Jungtiere können dunkle Flecken zeigen, deren Anzahl variiert. Ein einzelnes Zeichnungsmerkmal sollte deshalb nicht zur sicheren Geschlechts- oder Herkunftsbestimmung benutzt werden.

Zucht

Die Weibchen tragen Eier und Nachwuchs im Maul und suchen währenddessen Deckung. Männchen beanspruchen einen Balzplatz. Für die gezielte Aufzucht sind störungsarme Rückzüge und später passend kleines Futter wichtiger als häufiges Umsetzen tragender Tiere.

Endgröße

Erwachsene Männchen können etwa 19 cm erreichen, Weibchen bleiben meist um 14 cm. Die angebotenen 7–11 cm sind daher noch keine sichere Endgröße. Zur Lebenserwartung liegen keine verlässlichen Angaben vor.

Verträglichkeit mit Zwerggarnelen

Kleine Garnelen können gefressen werden. Besonders der Nachwuchs ist durch die Aufnahme kleiner Nahrungstiere gefährdet. Zwerggarnelen sollten deshalb nicht als verlässliche Gesellschaft für Copadichromis cyaneus eingeplant werden.

Temperaturbereiche: Warm (24-26°C) - heizen
pH-Bereich: alkalisch (über pH 7,5)
Haltungsform: Gruppenhaltung
pH-Wert: 7,5–8,5
Aufenthaltsbereich: Freiwasser
Einrichtung für die Tierhaltung: Freie Schwimmfläche, Höhlen und Unterstände, Sandbereich empfohlen, Verstecke und Sichtschutz
Ernährungsweise: Überwiegend tierische Nahrung

0 von 0 Bewertungen

Durchschnittliche Bewertung von 0 von 5 Sternen

Bewerten Sie dieses Produkt!

Teilen Sie Ihre Erfahrungen mit anderen Kunden.


Fragen zum Artikel

Noch keine Fragen vorhanden.

Eigene Frage stellen

Die Antwort erscheint in der Regel innerhalb von 30 bis 45 Minuten nach Ihrer Frage.

−25 %
5x Goldfisch im Mix , Carassius auratus (Kaltwasser)

29,99 €* 39,99 €* (25.01% gespart)
9 Bonuspunkte sichern
1

Durchschnittliche Bewertung von 4.9 von 5 Sternen

Amanogarnele , Caridina multidentata

Ab 1,59 €*
1 Bonuspunkte sichern
1
Derzeit ausverkauft

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Aulonocara spec. Dragon Blood albino , DNZ

18,99 €*
6 Bonuspunkte sichern

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Bitterlingsbarbe , Rohanella titteya , ehem. Puntius titteya ehem. Puntius titteya

Varianten ab 1,99 €*
Ab 3,59 €*
1 Bonuspunkte sichern
3
−27 %
Tipp

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Erbsenkugelfisch , Carinotetraodon travancoricus (Minifisch)

5,49 €* 7,49 €* (26.7% gespart)
2 Bonuspunkte sichern
3
−10 %

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Gelbsaum-Prachtharnischwels , L81 , Baryancistrus spec., 6-8 cm Baryancistrus spec., 6-8 cm

62,99 €* 69,99 €* (10% gespart)
19 Bonuspunkte sichern
1

Häufige Fragen (FAQ)


 

Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?

Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?

Um Stress und Temperaturschocks zu vermeiden, sollten neue Zierfische langsam eingewöhnt werden:

  1. Beutel schwimmen lassen – Legen Sie den verschlossenen Transportbeutel für ca. 20–30 Minuten auf die Wasseroberfläche des Aquariums, damit sich die Temperatur angleicht.
  2. Wasser schrittweise mischen – Öffnen Sie den Beutel vorsichtig und geben Sie alle 5–10 Minuten kleine Mengen Aquariumwasser hinzu, bis sich das Volumen mindestens verdoppelt hat (Dauer: ca. 45–90 Minuten).
  3. Fische umsetzen – Setzen Sie die Fische mit einem Kescher ins Aquarium, ohne das Transportwasser einzubringen, um Verunreinigungen zu vermeiden.
  4. Licht reduzieren – Dimmen Sie die Beleuchtung oder schalten Sie sie für einige Stunden aus, um den Stress zu minimieren.
  5. Erste Fütterung – Füttern Sie erst nach einigen Stunden oder am nächsten Tag, damit sich die Fische in Ruhe an die neue Umgebung gewöhnen können.

Durch diese langsame Eingewöhnung passen sich die Fische optimal an die neuen Wasserwerte an.

Wie werden Zierfische versendet?

Fische sind Wirbeltiere und werden von uns, den gesetzlichen Bestimmungen folgend, mit einem dafür zugelassenen Tierkurier (GO!) per Übernachtexpress versendet. Der Versand aller Zierfische erfolgt ganzjährig immer in einer hochwertigen, dickwandigen Styroporbox. Bei hohen Außentemperaturen werden die Fische mit zusätzlichem Wasservolumen vor Hitze geschützt. Im Winter legen wir zum Schutz vor Kälte Heatpacks bei und sorgen ggf. für eine zusätzliche Isolierung durch die Verwendung einer wärmereflektierende Spezialfolie als zusätzliche Isolierungschicht.
Je nach Art reisen die Fische entweder in kleineren Gruppen oder einzeln verpackt.

Wie kann ich Krankheiten bei Aquarienfischen vermeiden?

Damit deine Fische gesund und munter bleiben, sind einige grundlegende Maßnahmen erforderlich. Viele Fischkrankheiten entstehen durch schlechte Wasserqualität, Stress oder falsche Ernährung. Mit den folgenden Tipps kannst du das Risiko minimieren und für ein gesundes Aquarium sorgen.

1. Optimale Wasserqualität sicherstellen

  • Regelmäßige Wasserwechsel durchführen (ca. 20-30 % alle 1-2 Wochen).
  • Wichtige Wasserwerte kontrollieren:
    • Temperatur (je nach Fischart passend einstellen)
    • pH-Wert (artgerechter Bereich)
    • Ammoniak & Nitrit: IMMER 0 mg/l (giftig für Fische)
    • Nitrat: unter 25 mg/l (bei hohen Werten Wasser wechseln)
  • Kein Chlor oder Schwermetalle im Wasser! Falls nötig, Wasseraufbereiter nutzen.

2. Gesunde Ernährung bieten

  • Abwechslungsreiche Kost: Trockenfutter, Frostfutter (z. B. Artemia, Mysis), Lebendfutter (z. B. Wasserflöhe) und pflanzliche Nahrung (je nach Fischart).
  • Überfütterung vermeiden: Fische sollten das Futter in 1-2 Minuten komplett fressen. Reste entfernen, um das Wasser nicht zu belasten.
  • Spezialfutter je nach Art: Bodenfresser brauchen sinkendes Futter, Oberflächenfresser Flocken oder Granulat.

3. Neue Fische richtig eingewöhnen

  • Langsame Anpassung: Neue Fische mit der Tropf-Methode oder schrittweiser Wasserzugabe an das Aquarium gewöhnen.
  • Quarantäne für neue Fische: Falls möglich, 2-4 Wochen in einem separaten Becken halten, um Krankheiten nicht ins Hauptaquarium einzuschleppen.
  • Transportwasser entsorgen: Neue Zierfische immer mit dem Kescher ins Becken geben, das Transportwasser entsorgen.

4. Stress vermeiden

  • Artgerechte Vergesellschaftung: Keine aggressiven Fische mit friedlichen Arten mischen.
  • Ausreichend Verstecke bieten (Pflanzen, Wurzeln, Höhlen).
  • Keine plötzlichen Temperatur- oder Wasserwechsel – Fische reagieren empfindlich auf starke Schwankungen.
  • Nicht zu viele Fische im Becken halten – Überbesatz führt zu Stress und Krankheiten.

5. Krankheiten frühzeitig erkennen

  • Symptome wie weiße Punkte (Ichthyophthirius/“Pünktchenkrankheit“), Pilzbeläge, oder abstehende Schuppen  können auf Krankheiten hinweisen.
  • Verändertes Verhalten (z. B. schnelle Atmung, apathisches Verhalten, Schaukeln, Reiben an Gegenständen) kann ein frühes Warnzeichen sein.
  • Infizierte Fische sofort isolieren und bei Bedarf mit geeigneten Medikamenten behandeln.

6. Aquariumpflege & Hygiene beachten

  • Filter regelmäßig warten, aber nie komplett reinigen (sonst gehen wichtige Bakterien verloren).
  • Bodengrund absaugen, um Futterreste und Kot zu entfernen.
  • Keine Chemikalien oder Seifen beim Reinigen des Aquariums verwenden – nur Wasser oder spezielle Aquarienreiniger nutzen.

Wenn du diese Tipps beachtest, bleiben deine Fische gesund und das Aquarium stabil!

Geschlechtsauswahl bei unseren Fischen

Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen. 
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.

Jetzt anmelden und 3 € sparen

Neue Tiere, frische Lieferungen und exklusive Angebote direkt in Ihr Postfach – als Dankeschön gibt es einen 3 €-Gutschein ab 30 € Einkaufswert.

Abmeldung jederzeit mit einem Klick. Mit der Anmeldung akzeptieren Sie unsere Datenschutzerklärung.