Bartkoralle „Grün/Blau“ (Nachzucht), Duncanopsammia axifuga, ca. 3–4 Polypen
71,99 €*
22 Bonuspunkte für diesen Artikel (Wert 2,20 €)
Versand 25,99 € · Tierkurier mit Thermobox · ein Versand für alle Tiere
Lieferzeit: 2-5 Tage
Bartkoralle „Grün/Blau“ (Nachzucht), Duncanopsammia axifuga, ca. 3–4 Polypen
| Deutscher Name: | Bartkoralle „Grün/Blau“ (Nachzucht) |
| Wissenschaftlich: | Duncanopsammia axifuga |
| Synonyme: | keine gebräuchlichen Synonyme bekannt |
| Herkunft: | Indopazifik, besonders australische Gewässer; Nachzucht |
| Korallengruppe: | Großpolypige Steinkoralle (LPS) |
| Lichtbedarf: | Mittel, schrittweise eingewöhnen |
| Strömung: | Mäßig, wechselnd und nicht direkt |
| Wasserwerte: | Salzgehalt 34–35 PSU, pH 8,0–8,4, KH 7–9 °dKH, Calcium 400–450 mg/l, Magnesium 1250–1350 mg/l |
| Temperatur: | 24–26 °C |
| Platzierung: | Stabiler Standort mit Platz für ausgefahrene Polypen |
| Ernährung: | Licht und regelmäßige kleine Portionen Zooplankton oder Mysis |
| Wachstum: | Drei bis vier Köpfe auf verzweigten Kalkröhren |
| Schwierigkeitsgrad: | Stabiles Riffaquarium und gepflegte Kalkwerte |
| Lieferform: | ca. 3 - 4 Polypen |
Herkunft von Bartkoralle „Grün/Blau“ (Nachzucht) (Duncanopsammia axifuga)
Die Bartkoralle Duncanopsammia axifuga kommt in tropischen Gebieten des Indopazifiks vor, darunter Gewässer vor Australien. Ihre einzelnen, runden Polypen sitzen an den Enden verzweigter Kalkröhren. Um eine grüne Mundscheibe stehen zahlreiche weiche Tentakel, die bei dieser angebotenen Farbform unter Aquarienlicht bläulich erscheinen können. Der Nachzucht-Ableger trägt etwa drei bis vier solche Köpfe. Wenn Futter ins Becken gelangt, strecken die Polypen ihre Tentakel aus und fangen schwebende Teilchen. Bartkorallen besitzen Symbiosealgen und nutzen das Licht, profitieren aber auch von regelmäßiger, maßvoller Zufütterung. Sie fühlen sich bei mittlerer Beleuchtung und mäßiger Strömung wohl, solange kein harter Wasserstrahl das Gewebe gegen das Skelett drückt. Die geöffneten Köpfe benötigen seitlich Platz, und für das wachsende Kalkgerüst sollten Calcium, Karbonathärte und Magnesium im Meerwasserbecken möglichst stabil sein. Die grün-blaue Farbwahrnehmung hängt von der Beleuchtung ab. Setzen Sie den Ableger zunächst in einen ruhigen Bereich und beobachten Sie, ob die Polypen sich weit und unbeschädigt öffnen.
Haltung im Riffaquarium
Die Bartkoralle schätzt mittleres Licht, mäßige Wasserbewegung und regelmäßige kleine Futterportionen. Starke direkte Strömung kann die weichen Köpfe verletzen. Calcium, KH und Magnesium konstant halten.
Licht, Strömung und Platzierung
Den Ableger auf festem Gestein im unteren oder mittleren Riffbereich befestigen. Die geöffneten Polypen brauchen ringsum Platz; zu direkten Nachbarn einen Sicherheitsabstand lassen.
Wasserwerte und Spurenelemente
Orientierung: 34–35 PSU Salzgehalt, pH 8,0–8,4, KH 7–9 °dKH, Calcium etwa 400–450 mg/l, Magnesium etwa 1250–1350 mg/l und 24–26 °C. Gleichmäßige Werte sind wichtiger als kurzfristige Korrekturen.
Ernährung und Fütterung
Neben Energie aus Symbiosealgen nimmt jeder Polyp feines Zooplankton, aufgetaute Mysis oder geeignetes Korallenfutter. Kleine Portionen gezielt anbieten und überschüssiges Futter entfernen.
Wachstum und Vermehrung
An den verzweigten Kalkröhren können zusätzliche Köpfe entstehen. Die angebotene Größe umfasst etwa drei bis vier Polypen. Zur Lebenserwartung liegen keine verlässlichen Angaben vor.
Abstand und Verträglichkeit mit Nachbarkorallen
Friedliche Riffbewohner sind geeignet, sofern sie das Gewebe nicht berühren oder an den Köpfen zupfen. Zwischen verschiedenen Korallen ausreichend Platz für Wachstum und mögliche Nesselkontakte lassen.
Eingewöhnung
Geschlossenen Beutel an die Temperatur des Beckens angleichen und den Salzgehalt anschließend langsam etwa mit der Tropfmethode anpassen. Das empfindliche Gewebe beim Umsetzen nicht berühren.
Lieferung
Ein grün-blauer Nachzucht-Ableger mit etwa drei bis vier Polypen auf kleinem Sockel. Die Köpfe können beim Transport eingezogen sein und sich nach Eingewöhnung wieder entfalten.
| Tiergruppe: | Korallen |
|---|---|
| Wassertemperatur: | 24 °C, 25 °C, 26 °C |
Anmelden
Fragen zum Artikel
Noch keine Fragen vorhanden.
Eigene Frage stellen
Die Antwort erscheint in der Regel innerhalb von 30 bis 45 Minuten nach Ihrer Frage.
Häufige Fragen (FAQ)
Wie werden Meerwassertiere versendet?
Meerwasserfische, Garnelen, Seesterne, Korallen und Anemonen versenden wir ausschließlich mit dem zugelassenen Tierkurier GO! im Übernachtexpress. Jedes Tier beziehungsweise jede Koralle reist einzeln in einem Beutel mit Meerwasser und Sauerstoff, verpackt in einer isolierten Styroporbox – bei kühler Witterung zusätzlich mit Wärmepack.
Meerwassertiere führen wir als Bestellware mit einer Lieferzeit von 2–5 Tagen. Bitte sorge dafür, dass die Sendung am Liefertag angenommen werden kann, damit die Tiere schnell ins Aquarium kommen.
Wie gewöhne ich Meerwassertiere nach der Ankunft ein?
Dimme zunächst das Licht im Aquarium. Lege die geschlossenen Beutel 15–20 Minuten auf die Wasseroberfläche, damit sich die Temperatur angleicht. Gib dann mit der Tropfmethode langsam Aquarienwasser in ein Gefäß mit den Tieren, bis sich Salzgehalt und pH-Wert angeglichen haben – bei Fischen etwa 30–45 Minuten, bei Garnelen, Seesternen und Seeigeln deutlich langsamer über 60–90 Minuten, denn sie reagieren empfindlich auf Salzgehaltsschwankungen.
Setze die Tiere anschließend um, ohne das Transportwasser ins Aquarium zu geben. Seesterne, Muscheln und Schwämme sollten dabei möglichst nicht an die Luft kommen. Lass das Licht am ersten Tag gedimmt und füttere erst am nächsten Tag.
Was muss ich bei Korallen und Anemonen beachten?
Gewöhne Korallen langsam an das Licht: Platziere sie anfangs etwas tiefer oder schattiger und setze sie erst nach einigen Tagen an ihren endgültigen Platz. Halte Abstand zu Nachbarkorallen, denn viele Arten bilden Nesselfäden. Achte auf eine zur Art passende Strömung.
Anemonen können wandern – sichere Pumpen und Überläufe deshalb mit einem Schutzkorb. Bei Krustenanemonen (Zoanthus, Palythoa) beim Umgang immer Handschuhe und Augenschutz tragen, da sie Palytoxin enthalten können; die Kolonien niemals abkochen, abbürsten oder unter Druck abspülen.
Welche Wasserwerte brauchen Meerwassertiere?
Die meisten Riffbewohner fühlen sich in diesem Rahmen wohl: Salzgehalt 33–35 ‰ (Dichte etwa 1,023–1,025 bei 25 °C), Temperatur 24–26 °C, pH-Wert 8,0–8,4, KH 7–9 °dH, Calcium 400–450 mg/l und Magnesium 1.250–1.350 mg/l bei niedrigen Nitrat- und Phosphatwerten. Wichtiger als einzelne Spitzenwerte ist, dass die Werte stabil bleiben.
Artspezifische Angaben findest du jeweils in der Artikelbeschreibung.