Avatar-Blue-Skalar, Pterophyllum scalare, ca. 4,0-5,0 cm
17,99 €*
5 Bonuspunkte für diesen Artikel (Wert 0,50 €)
Versand 25,99 € · Tierkurier mit Thermobox · ein Versand für alle Tiere
Lieferung in 2-5 Tagen
Versand in Thermobox, bei Kälte mit Wärmepack · Geld zurück, falls ein Tier nicht lebend ankommt
Avatar-Blue-Skalar, Pterophyllum scalare, ca. 4,0-5,0 cm
| Deutscher Name: | Avatar-Blue-Skalar |
| Wissenschaftlich: | Pterophyllum scalare |
| Synonyme: | Avatar Blue Skalar, Avatar-Skalar, Blue Avatar Skalar, Avatar Blue Segelflosser, Super Blue Skalar, Blauer Avatar-Skalar |
| Herkunft: | Wildform aus dem Amazonasbecken und angrenzenden Flusssystemen Südamerikas; Avatar Blue ist eine gezüchtete Farbform. |
| Gesellschafts-Aquarium: | Ruhiger Buntbarsch für größere Gesellschaftsaquarien; am besten in einer Gruppe, zur Laichzeit revierbildend. |
| Wasserwerte: | Weich bis mittelhart, leicht sauer bis neutral (ca. pH 6,0–7,5, GH 3–10 °dGH), sauberes Wasser. |
| Temperatur: | ca. 24–28 °C |
| Beckengröße: | Ab ca. 200–250 l, Beckenhöhe möglichst ab 50 cm, Länge ab 100–120 cm. |
| Bepflanzung: | Gut mit hohen, robusten Pflanzen, Wurzeln und freiem Schwimmraum kombinierbar. |
| Futter: | Allesfresser mit Schwerpunkt auf tierischer Kost: Cichlidengranulat, Flocken, Frost- und Lebendfutter. |
| Geschlechts-Unterschiede: | Äußerlich kaum zu unterscheiden; erst zur Laichzeit zeigen sich Legeröhre und Samenleiter. |
| Zucht möglich: | Offenbrüter mit Brutpflege; Paare laichen an Blättern oder senkrechten Flächen. |
| Maximale Größe: | Körperlänge meist ca. 12–15 cm, Höhe mit Flossen deutlich mehr; Lieferware 4–5 cm. |
| Liefergröße: | ca. 4,0-5,0 cm |
| Mit Garnelen verträglich: | Nicht empfehlenswert: Nachwuchs und Zwerggarnelen werden gefressen, größere Garnelen sind ein Risiko. |
Herkunft von Avatar-Blue-Skalar (Pterophyllum scalare)
Der Skalar Pterophyllum scalare stammt aus dem tropischen Südamerika. Seine natürlichen Lebensräume liegen im Amazonasbecken und in angrenzenden Flusssystemen, wo er in ruhigen, oft stark bewachsenen Zonen mit viel Totholz, Wurzelwerk und überhängender Vegetation lebt. Das Wasser dort ist meist weich, leicht sauer und warm. Mit seinem seitlich stark abgeflachten, scheibenförmigen Körper und den langen Flossen kann sich der Fisch geschickt zwischen senkrechten Strukturen wie Ästen und Pflanzenstängeln bewegen. Der Avatar Blue ist jedoch kein Wildfang, sondern eine gezüchtete Farbform, die über viele Generationen in Aquarienhaltung entstanden ist. Er zeigt einen bläulich-silbrigen Körper mit schwach bis deutlich ausgeprägten dunklen Querstreifen. Für Avatar Blue gibt es keine einheitlich festgelegte Sortendefinition; ähnliche Bezeichnungen wie Blue Avatar, Pinoy Blue Avatar oder Full Blue werden im Handel teils für verwandte, nicht immer identische Linien verwendet. Die Wildform ist ein Klassiker der Aquaristik und wird seit über einem Jahrhundert gepflegt. Nachzuchtfische sind in der Regel an Aquarienwasser, Fertigfutter und Beckenleben gewöhnt und damit deutlich robuster als frühe Wildfänge. Wer diese Farbform pflegt, bekommt einen eleganten Südamerikaner, der seine Wurzeln im Amazonasgebiet trotz Züchtung nicht verleugnet.
Vergesellschaftung
Skalare gelten als ruhige und friedliche Buntbarsche, bleiben aber Cichliden: Sie bilden Rangordnungen, und Paare verteidigen zur Laichzeit ein Revier, oft auch gegen Mitbewohner. Junge Tiere sind meist verträglicher; mit der Geschlechtsreife kann es zwischen Artgenossen rauer werden. Am besten bewährt hat sich eine Gruppe von mehreren Tieren in einem ausreichend großen Becken, in dem sich unterlegene Fische aus dem Weg gehen können. Als Gesellschafter eignen sich ruhige, ähnlich große Fische, zum Beispiel größere Salmler, Panzerwelse oder friedliche Harnischwelse. Zu vermeiden sind flinke Flossenzupfer wie manche Barben sowie sehr aggressive Cichliden. Sehr kleine Fische wie Neons können mit zunehmender Größe der Skalare als Beute enden. Weil die langen Flossen empfindlich sind, sollte das Becken keine hektischen Mitbewohner beherbergen.
Passende Wasserparameter
Als Orientierung eignen sich weiches bis mittelhartes Wasser mit einem pH-Wert von etwa 6,0 bis 7,5 und einer Gesamthärte von ungefähr 3 bis 10 °dGH. Nachzuchten sind anpassungsfähig, reagieren aber empfindlich auf schlechte Wasserqualität, Nitrit und starke Schwankungen. Regelmäßige Teilwasserwechsel, kräftige, aber nicht zu stark strömende Filterung und ein gut eingefahrenes Becken sind wichtig. Die Angaben im Handel unterscheiden sich leicht, daher sollte die Anpassung an die örtlichen Wasserwerte langsam und behutsam erfolgen.
Haltungstemperatur
Angenehm sind Temperaturen von etwa 24 bis 28 °C. Manche Anbieter nennen bis 30 °C; dauerhaft sehr hohe Werte erhöhen jedoch den Sauerstoffbedarf und den Stoffwechsel und sind nicht nötig. Für Jungtiere ist ein stabiler Bereich um 26 bis 27 °C ein guter Mittelweg.
Beckengröße
Skalare brauchen vor allem Höhe: Ein Becken mit mindestens 50 cm Wasserhöhe und einer Länge ab etwa 100 bis 120 cm ist sinnvoll, bei einer Gruppe mit Gesellschaftern entsprechend mehr. Als Richtwert gelten mindestens 200 bis 250 Liter. Die gelieferten 4 bis 5 cm kleinen Jungtiere wachsen zügig, daher sollte das Aquarium von Anfang an auf die Endgröße ausgelegt sein. Eine dichte Abdeckung ist empfehlenswert.
Bepflanzung
Eine Einrichtung mit hohen, robusten Pflanzen wie Schwertpflanzen, Vallisnerien oder Wurzelaufbauten kommt dem natürlichen Lebensraum nahe und bietet Rückzug. Wichtig bleibt ausreichend freier Schwimmraum im Mittelbereich, damit die langen Flossen nicht ständig hängenbleiben. Senkrechte Strukturen wie breite Blätter, Wurzeln oder Schieferplatten dienen als mögliche Laichflächen. Sehr zarte Pflanzen können beim Revierverhalten oder beim Laichen leiden. Gedämpftes Licht und Schwimmpflanzen fördern eine ruhige Stimmung.
Futter
Skalare sind Allesfresser mit deutlichem Hang zu tierischer Nahrung. Hochwertiges Cichlidengranulat oder Flocken bilden die Grundlage, ergänzt durch Frost- und Lebendfutter wie Mückenlarven, Artemia oder Daphnien. Gefüttert wird mehrmals täglich in kleinen Portionen, was Wasserbelastung vermindert. Junge Tiere wachsen mit abwechslungsreicher, eiweißreicher Kost besser. Futterreste sollten entfernt werden, da Skalare langsame, bedächtige Fresser sind und bei hektischen Tischnachbarn leer ausgehen könnten.
Geschlechtsunterschiede
Männchen und Weibchen unterscheiden sich äußerlich kaum, bei Jungtieren gar nicht. Bei Zuchtformen sind Körperform und Färbung zudem wenig aussagekräftig. Erst kurz vor oder während der Laichzeit ist bei genauer Betrachtung der Genitalpapille zu erkennen: Beim Weibchen ist die Legeröhre breiter und stumpfer, beim Männchen schmaler und spitzer. Verlässlicher sind Paarbildung und Verhalten, etwa gemeinsames Reinigen einer Laichfläche.
Zucht
Skalare sind Offenbrüter und betreiben Brutpflege. Ein Paar sucht sich eine senkrechte Fläche wie ein Blatt, eine Wurzel oder eine Schieferplatte, reinigt sie und legt die Eier dort ab. Beide Eltern fächeln dem Gelege Frischwasser zu und bewachen später die Jungfische. Unerfahrene Paare fressen das Gelege gelegentlich; mehrere Anläufe sind normal. Das Heranziehen der Brut mit feinem Lebend- oder Staubfutter, etwa frisch geschlüpften Artemia, ist machbar, aber aufwendiger als bei vielen anderen Fischen. Die Vererbung der Farbform ist von der Zuchtlinie abhängig; Nachkommen müssen nicht immer den Eltern gleichen. Zur Paarbildung bietet sich eine Gruppe an, aus der sich Paare selbst finden.
Endgröße
Die Lieferware misst 4 bis 5 cm. Ausgewachsene Tiere erreichen mit dem Körper meist etwa 12 bis 15 cm; Angaben variieren je nach Quelle. Mit den hochgezogenen Rücken- und Afterflossen kann die Gesamthöhe deutlich größer ausfallen, weshalb ein hohes Becken nötig ist. Bei guter Pflege können Skalare viele Jahre alt werden, teils um die zehn Jahre.
Verträglichkeit mit Zwerggarnelen
Adulte Garnelen: Zwerggarnelen wie Neocaridina oder Caridina werden von ausgewachsenen Skalaren in der Regel als Futter betrachtet und sind nicht sicher. Größere Arten wie Amano-Garnelen sind bei guter Deckung eher möglich, bleiben aber ein Risiko, besonders während oder kurz nach der Häutung. Der Anbieter einer Handelsbeschreibung stuft die Vergesellschaftung mit Garnelen als nicht möglich ein. Nachwuchs: Garnelenjunge sind für Skalare leichte Beute und kommen kaum in nennenswerter Zahl durch. Eine gemeinsame Haltung ist daher nicht empfehlenswert.
Anmelden
Fragen zum Artikel
Noch keine Fragen vorhanden.
Eigene Frage stellen
Die Antwort erscheint in der Regel innerhalb von 30 bis 45 Minuten nach Ihrer Frage.
Häufige Fragen (FAQ)
Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?
Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?
Um Stress und Temperaturschocks zu vermeiden, sollten neue Zierfische langsam eingewöhnt werden:
- Beutel schwimmen lassen – Legen Sie den verschlossenen Transportbeutel für ca. 20–30 Minuten auf die Wasseroberfläche des Aquariums, damit sich die Temperatur angleicht.
- Wasser schrittweise mischen – Öffnen Sie den Beutel vorsichtig und geben Sie alle 5–10 Minuten kleine Mengen Aquariumwasser hinzu, bis sich das Volumen mindestens verdoppelt hat (Dauer: ca. 45–90 Minuten).
- Fische umsetzen – Setzen Sie die Fische mit einem Kescher ins Aquarium, ohne das Transportwasser einzubringen, um Verunreinigungen zu vermeiden.
- Licht reduzieren – Dimmen Sie die Beleuchtung oder schalten Sie sie für einige Stunden aus, um den Stress zu minimieren.
- Erste Fütterung – Füttern Sie erst nach einigen Stunden oder am nächsten Tag, damit sich die Fische in Ruhe an die neue Umgebung gewöhnen können.
Durch diese langsame Eingewöhnung passen sich die Fische optimal an die neuen Wasserwerte an.
Wie werden Zierfische versendet?
Fische sind Wirbeltiere und werden von uns, den gesetzlichen Bestimmungen folgend, mit einem dafür zugelassenen Tierkurier (GO!) per Übernachtexpress versendet. Der Versand aller Zierfische erfolgt ganzjährig immer in einer hochwertigen, dickwandigen Styroporbox. Bei hohen Außentemperaturen werden die Fische mit zusätzlichem Wasservolumen vor Hitze geschützt. Im Winter legen wir zum Schutz vor Kälte Heatpacks bei und sorgen ggf. für eine zusätzliche Isolierung durch die Verwendung einer wärmereflektierende Spezialfolie als zusätzliche Isolierungschicht.
Je nach Art reisen die Fische entweder in kleineren Gruppen oder einzeln verpackt.
Wie kann ich Krankheiten bei Aquarienfischen vermeiden?
Damit deine Fische gesund und munter bleiben, sind einige grundlegende Maßnahmen erforderlich. Viele Fischkrankheiten entstehen durch schlechte Wasserqualität, Stress oder falsche Ernährung. Mit den folgenden Tipps kannst du das Risiko minimieren und für ein gesundes Aquarium sorgen.
1. Optimale Wasserqualität sicherstellen
- Regelmäßige Wasserwechsel durchführen (ca. 20-30 % alle 1-2 Wochen).
- Wichtige Wasserwerte kontrollieren:
- Temperatur (je nach Fischart passend einstellen)
- pH-Wert (artgerechter Bereich)
- Ammoniak & Nitrit: IMMER 0 mg/l (giftig für Fische)
- Nitrat: unter 25 mg/l (bei hohen Werten Wasser wechseln)
- Kein Chlor oder Schwermetalle im Wasser! Falls nötig, Wasseraufbereiter nutzen.
2. Gesunde Ernährung bieten
- Abwechslungsreiche Kost: Trockenfutter, Frostfutter (z. B. Artemia, Mysis), Lebendfutter (z. B. Wasserflöhe) und pflanzliche Nahrung (je nach Fischart).
- Überfütterung vermeiden: Fische sollten das Futter in 1-2 Minuten komplett fressen. Reste entfernen, um das Wasser nicht zu belasten.
- Spezialfutter je nach Art: Bodenfresser brauchen sinkendes Futter, Oberflächenfresser Flocken oder Granulat.
3. Neue Fische richtig eingewöhnen
- Langsame Anpassung: Neue Fische mit der Tropf-Methode oder schrittweiser Wasserzugabe an das Aquarium gewöhnen.
- Quarantäne für neue Fische: Falls möglich, 2-4 Wochen in einem separaten Becken halten, um Krankheiten nicht ins Hauptaquarium einzuschleppen.
- Transportwasser entsorgen: Neue Zierfische immer mit dem Kescher ins Becken geben, das Transportwasser entsorgen.
4. Stress vermeiden
- Artgerechte Vergesellschaftung: Keine aggressiven Fische mit friedlichen Arten mischen.
- Ausreichend Verstecke bieten (Pflanzen, Wurzeln, Höhlen).
- Keine plötzlichen Temperatur- oder Wasserwechsel – Fische reagieren empfindlich auf starke Schwankungen.
- Nicht zu viele Fische im Becken halten – Überbesatz führt zu Stress und Krankheiten.
5. Krankheiten frühzeitig erkennen
- Symptome wie weiße Punkte (Ichthyophthirius/“Pünktchenkrankheit“), Pilzbeläge, oder abstehende Schuppen können auf Krankheiten hinweisen.
- Verändertes Verhalten (z. B. schnelle Atmung, apathisches Verhalten, Schaukeln, Reiben an Gegenständen) kann ein frühes Warnzeichen sein.
- Infizierte Fische sofort isolieren und bei Bedarf mit geeigneten Medikamenten behandeln.
6. Aquariumpflege & Hygiene beachten
- Filter regelmäßig warten, aber nie komplett reinigen (sonst gehen wichtige Bakterien verloren).
- Bodengrund absaugen, um Futterreste und Kot zu entfernen.
- Keine Chemikalien oder Seifen beim Reinigen des Aquariums verwenden – nur Wasser oder spezielle Aquarienreiniger nutzen.
Wenn du diese Tipps beachtest, bleiben deine Fische gesund und das Aquarium stabil!
Geschlechtsauswahl bei unseren Fischen
Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen.
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.