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Acropora-Steinkoralle „Frogskin Grün“ (Nachzucht), Acropora spec., Größe S–M

Höckerige Froschhaut

Dicke, höckerige Äste mit rundlich hervorstehenden Kelchen.

Gelbgrüner Schimmer

Gelblich bis leuchtend grünes Gewebe mit irisierendem Glanz.

Echte Nachzucht

Aquarienvermehrt, an Riffbecken gewöhnt und schont Wildbestände.

Mittel bis hohes Licht

Gedeiht bei etwa 200–400 PAR im mittleren bis oberen Bereich.

Acropora-Steinkoralle „Frogskin Grün“ (Nachzucht), Acropora spec., Größe S–M


Auf einen Blick: Acropora-Steinkoralle „Frogskin Grün“ (Nachzucht), Acropora spec.
Deutscher Name:Acropora-Steinkoralle „Frogskin Grün“ (Nachzucht)
Wissenschaftlich:Acropora spec.
Synonyme:Frogskin Acropora, Frogskin Acro, Acro, Kleinpolypige Steinkoralle
Herkunft:Gattung im Indopazifik verbreitet; dieses Tier ist eine Nachzucht aus Aquarienkultur
Korallengruppe:Kleinpolypige Steinkoralle (SPS) aus der Familie Acroporidae, gedrungen verzweigt
Lichtbedarf:Mittel bis hoch, etwa 200–400 PAR, langsam steigern
Strömung:Mäßig bis kräftig, indirekt und wechselnd
Wasserwerte:Dichte 1,025–1,026, pH 8,0–8,4, KH 7,5–9 °dKH, Ca 400–450 mg/l, Mg 1.250–1.400 mg/l
Temperatur:24–27 °C
Platzierung:Mittleres bis oberes Beckendrittel, frei stehend ohne Beschattung
Ernährung:Hauptsächlich Photosynthese, gelegentlich feines Plankton
Wachstum:Mäßig, gedrungene Äste, die später zu Platten verwachsen können
Schwierigkeitsgrad:Mittel bis anspruchsvoll, stabile Werte vorausgesetzt
Lieferform:Größe S–M
Im Detail: Acropora-Steinkoralle „Frogskin Grün“ (Nachzucht), Acropora spec.

Herkunft von Acropora-Steinkoralle „Frogskin Grün“ (Nachzucht) (Acropora spec.)

Die Gattung Acropora ist die artenreichste Gruppe der riffbildenden Steinkorallen. Weit über hundert Arten leben in den tropischen Riffen des Indopazifiks, nur wenige in der Karibik. Je nach Art und Standort wachsen sie als Büsche, Geweihe, Tische oder Platten und gehören in vielen Riffen zu den wichtigsten Baumeistern. „Frogskin“, auf Deutsch Froschhaut, ist ein Handelsname, der für eine aquarienvermehrte Acropora-Linie geprägt wurde. Der Name spielt auf die Oberfläche an: Die Äste wirken auffallend höckerig, die röhrenförmigen Kelche stehen rundlich hervor und das Gewebe schimmert in einem gelblich bis leuchtend grünen Farbton, der je nach Licht leicht irisierend wirkt. Unter bestimmten Lampen können violette Schattierungen hinzukommen, einzelne Polypen zeigen mitunter einen bläulichen Hauch. Eine sichere Zuordnung zu einer bestimmten Art ist für diese Handelsform nicht belegt, deshalb wird sie hier auf Gattungsebene als Acropora geführt. Wie alle Steinkorallen steht die Gattung in Anhang II des Washingtoner Artenschutzübereinkommens. Bei diesem Tier handelt es sich um eine Nachzucht, die an die Bedingungen im Riffaquarium bereits angepasst ist und die natürlichen Riffe schont.

Haltung im Riffaquarium

Die Frogskin-Acropora gilt unter den Acropora als vergleichsweise gutmütig, bleibt aber eine kleinpolypige Steinkoralle mit hohen Ansprüchen an stabiles Wasser. Wichtig ist vor allem eine gleichmäßige Versorgung mit Calcium, Karbonathärte und Spurenelementen, damit das Skelett zügig wächst. Plötzliche Änderungen bei Licht, Temperatur oder KH beantwortet die Koralle schnell mit Aufhellung oder Gewebeverlust. Gesunde Tiere zeigen ein kräftiges Grün, sichtbare Polypen und eine geschlossene Gewebedecke bis zur Basis. Regelmäßige Messungen und kleine, gleichmäßige Wasserwechsel bilden die beste Grundlage.

Licht, Strömung und Platzierung

Die Koralle kommt mit mittlerem bis hohem Licht zurecht und kann im mittleren bis oberen Bereich des Beckens stehen. Als Startwert eignen sich etwa 200 bis 250 PAR, nach einigen Wochen der Gewöhnung 300 bis 400 PAR. Die Strömung sollte mäßig bis kräftig sein und indirekt wirken, sodass Futterpartikel herangetragen und Ausscheidungen fortgespült werden. Ein starrer Pumpenstrahl auf eine Stelle ist zu vermeiden. Da ältere Kolonien in die Breite gehen und Äste zu Platten verschmelzen können, sollte rund um den Ableger genug Platz bleiben.

Wasserwerte und Spurenelemente

Empfehlenswert sind eine Dichte von 1,025 bis 1,026 (rund 34 bis 35 ‰ Salzgehalt), ein pH-Wert zwischen 8,0 und 8,4 und eine Karbonathärte von 7,5 bis 9 °dKH. Calcium sollte zwischen 400 und 450 mg/l, Magnesium zwischen 1.250 und 1.400 mg/l liegen. Halte die Temperatur bei 24 bis 27 °C. Nitrat und Phosphat sollten messbar bleiben, etwa 5 bis 10 mg/l Nitrat und 0,05 bis 0,1 mg/l Phosphat. Entscheidend ist die Konstanz: Ein stabiler Wert innerhalb dieser Spannen ist besser als ein schwankender Idealwert.

Ernährung und Fütterung

Die Frogskin-Acropora deckt ihren Energiebedarf überwiegend über die Photosynthese der Zooxanthellen in ihrem Gewebe. Zusätzlich kann gelegentlich sehr feines planktonisches Futter angeboten werden, etwa Zooplankton, Rotatorien oder feines Staubfutter. Eine kräftige, indirekte Strömung verteilt das Futter so, dass die kleinen Polypen es auffangen können. Füttere sparsam, denn überschüssiges Futter belastet das Wasser schneller, als die Koralle davon profitiert.

Wachstum und Vermehrung

Die Koralle wächst gedrungen verzweigt mit dicken, höckerigen Ästen. Mit zunehmendem Alter können die Äste an der Basis zu festen Platten verwachsen, aus denen neue Zweige herauswachsen. Unter stabilen Bedingungen ist das Wachstum mäßig bis zügig. Die Färbung reicht je nach Licht von gelblich bis leuchtend grün, unter blaulastigen Lampen wirkt sie oft kräftiger. Eine Vermehrung durch Abtrennen von Ästen ist bei gut gewachsenen Kolonien möglich. Zur Lebenserwartung liegen keine verlässlichen Angaben vor.

Abstand und Verträglichkeit mit Nachbarkorallen

Acropora gelten als wenig aggressiv, verteidigen ihren Platz aber bei direktem Kontakt. Halte mindestens fünf Zentimeter Abstand zu benachbarten Steinkorallen und deutlich mehr zu großpolypigen Arten mit langen Fangtentakeln, die kleinpolypige Korallen nesseln. Auch die Beschattung durch größere Kolonien sollte vermieden werden. Mit friedlichen Riffischen, Putzergarnelen und Schnecken passt die Koralle gut zusammen; Fische, die an Korallen zupfen, sind ungeeignet.

Eingewöhnung

Lege den geschlossenen Beutel bei gedimmtem Licht etwa 15 bis 20 Minuten zum Temperaturausgleich ins Becken. Danach gleichst du den Salzgehalt über 30 bis 60 Minuten mit der Tropfmethode an. Ein Korallenbad nach Herstellerangabe hilft, mögliche Schädlinge wie Acropora-fressende Plattwürmer oder Rote Acropora-Krebse zu erkennen; kontrolliere die Unterseiten der Äste und den Sockel anschließend bei weißem Licht. Platziere die Koralle zunächst etwas tiefer und rücke sie über mehrere Wochen nach oben.

Lieferung

Du erhältst eine Nachzucht als Ableger in der Größenklasse S–M. Diese Einordnung steht für einen kleinen bis mittelgroßen Ableger und ist keine feste Zentimeterangabe. Da jeder Ableger ein Einzelstück ist, können Wuchs und Astzahl leicht abweichen. Die Koralle wird sorgfältig in Meerwasser verpackt versandt.

Tiergruppe: Korallen
Wassertemperatur: 24 °C, 25 °C, 26 °C, 27 °C

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Häufige Fragen (FAQ)


 

Wie werden Meerwassertiere versendet?

Meerwasserfische, Garnelen, Seesterne, Korallen und Anemonen versenden wir ausschließlich mit dem zugelassenen Tierkurier GO! im Übernachtexpress. Jedes Tier beziehungsweise jede Koralle reist einzeln in einem Beutel mit Meerwasser und Sauerstoff, verpackt in einer isolierten Styroporbox – bei kühler Witterung zusätzlich mit Wärmepack.

Meerwassertiere führen wir als Bestellware mit einer Lieferzeit von 2–5 Tagen. Bitte sorge dafür, dass die Sendung am Liefertag angenommen werden kann, damit die Tiere schnell ins Aquarium kommen.

Wie gewöhne ich Meerwassertiere nach der Ankunft ein?

Dimme zunächst das Licht im Aquarium. Lege die geschlossenen Beutel 15–20 Minuten auf die Wasseroberfläche, damit sich die Temperatur angleicht. Gib dann mit der Tropfmethode langsam Aquarienwasser in ein Gefäß mit den Tieren, bis sich Salzgehalt und pH-Wert angeglichen haben – bei Fischen etwa 30–45 Minuten, bei Garnelen, Seesternen und Seeigeln deutlich langsamer über 60–90 Minuten, denn sie reagieren empfindlich auf Salzgehaltsschwankungen.

Setze die Tiere anschließend um, ohne das Transportwasser ins Aquarium zu geben. Seesterne, Muscheln und Schwämme sollten dabei möglichst nicht an die Luft kommen. Lass das Licht am ersten Tag gedimmt und füttere erst am nächsten Tag.

Was muss ich bei Korallen und Anemonen beachten?

Gewöhne Korallen langsam an das Licht: Platziere sie anfangs etwas tiefer oder schattiger und setze sie erst nach einigen Tagen an ihren endgültigen Platz. Halte Abstand zu Nachbarkorallen, denn viele Arten bilden Nesselfäden. Achte auf eine zur Art passende Strömung.

Anemonen können wandern – sichere Pumpen und Überläufe deshalb mit einem Schutzkorb. Bei Krustenanemonen (Zoanthus, Palythoa) beim Umgang immer Handschuhe und Augenschutz tragen, da sie Palytoxin enthalten können; die Kolonien niemals abkochen, abbürsten oder unter Druck abspülen.

Welche Wasserwerte brauchen Meerwassertiere?

Die meisten Riffbewohner fühlen sich in diesem Rahmen wohl: Salzgehalt 33–35 ‰ (Dichte etwa 1,023–1,025 bei 25 °C), Temperatur 24–26 °C, pH-Wert 8,0–8,4, KH 7–9 °dH, Calcium 400–450 mg/l und Magnesium 1.250–1.350 mg/l bei niedrigen Nitrat- und Phosphatwerten. Wichtiger als einzelne Spitzenwerte ist, dass die Werte stabil bleiben.

Artspezifische Angaben findest du jeweils in der Artikelbeschreibung.

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