Weißschwanz-Borstenzahn-Doktorfisch, Ctenochaetus flavicauda
743,99 €*
223 Bonuspunkte für diesen Artikel (Wert 22,30 €)
Versand 25,99 € · Tierkurier mit Thermobox · ein Versand für alle Tiere
Lieferung in 2-5 Tagen
Weißschwanz-Borstenzahn-Doktorfisch, Ctenochaetus flavicauda
| Deutscher Name: | Weißschwanz-Borstenzahn-Doktorfisch |
| Wissenschaftlich: | Ctenochaetus flavicauda |
| Synonyme: | keine gebräuchlichen Synonyme bekannt |
| Herkunft: | dem zentralen Pazifik an Inselriffen |
| Riffaquarium-tauglich: | Korallen geeignet; weidet Biofilm und Detritus |
| Verträglichkeit: | Gegen andere Borstenzahndoktorfische territorial |
| Wasserwerte: | Dichte 1,023–1,026; pH 8,1–8,4; KH 7–12 °dKH |
| Temperatur: | 24–27 °C |
| Beckengröße: | Ab etwa 500 l mit viel Riffoberfläche und Schwimmraum |
| Futter: | Biofilm, Algenaufwuchs, Nori und feines Pflanzenfutter |
| Schwierigkeitsgrad: | Reifes Becken mit Aufwuchs und stabilen Werten nötig |
| Geschlechts-Unterschiede: | Äußerlich schwer unterscheidbar |
| Zucht möglich: | Freilaicher; Larvenaufzucht spezialisiert |
| Maximale Größe: | Bis 16 cm Gesamtlänge |
| Liefergröße: | ca. 8,0-10,0 cm |
Herkunft von Weißschwanz-Borstenzahn-Doktorfisch (Ctenochaetus flavicauda)
Weißschwanz-Borstenzahn-Doktorfisch (Ctenochaetus flavicauda) stammt aus dem zentralen Pazifik an Inselriffen. Er raspelt mit borstenartigen Zähnen feine Algen- und Detritusfilme von Felsflächen. Der adulte Fisch ist rötlichbraun mit feinen orangefarbenen Linien und Flecken, gelbem Augenring und weißem Schwanz. Die natürliche Lebensweise ist bei der Aquarienplanung wichtiger als die geringe Liefergröße von 8 bis 10 Zentimetern. Das Tier wächst auf bis zu 16 Zentimeter heran. Ein eingefahrenes Meerwasseraquarium mit stabiler biologischer Filterung und konstantem Salzgehalt bildet die Grundlage. Er durchsucht den Tag über Riffgestein und benötigt viele beweidbare Oberflächen. Bei der Einrichtung sollten Rückzugsbereiche, genügend Platz für die typische Bewegung und gut erreichbare Futterstellen zusammenkommen. Neue Tiere reagieren nach Transport häufig scheu und sollten ohne starken Konkurrenzdruck eingewöhnt werden. Licht und Strömung lassen sich anfangs etwas dämpfen; danach wird die normale Versorgung schrittweise wiederhergestellt. Eine sichere Abdeckung verhindert Sprünge aus dem Becken. Futteraufnahme, Atmung und Körperzustand müssen besonders in den ersten Tagen beobachtet werden. Auch später sind regelmäßige kleine Futterportionen, passende Beckenpartner und sauberes Wasser für die langfristige Pflege entscheidend. Angaben zur Lieferung beschreiben diese einzelne Position und erlauben keine Zusage über individuelle Färbung oder Verhalten.
Eignung für das Riffaquarium
Korallen geeignet; weidet Biofilm und Detritus. Die Rifftauglichkeit hängt auch von den gehaltenen Wirbellosen und vom individuellen Fressverhalten ab. Die Beobachtung nach dem Einsetzen ist sinnvoll.
Vergesellschaftung und Verhalten
Gegen andere Borstenzahndoktorfische territorial. Ausweichmöglichkeiten und eine vorsichtige Besatzplanung verringern Stress. Bei Streit um Futter oder Reviere die Tiere genau beobachten.
Wasserwerte und Temperatur
Dichte 1,023–1,026, pH 8,1–8,4, KH etwa 7–12 °dKH und 24–27 °C möglichst konstant halten. Gute Sauerstoffversorgung und regelmäßige Kontrolle sind wichtig.
Aquarium und Einrichtung
Ab etwa 500 l mit viel Riffoberfläche und Schwimmraum. Das Volumen ist eine vorsichtige Orientierung für die dauerhafte Haltung. Genügend freie Fläche, Rückzugsorte und eine sichere Abdeckung einplanen.
Futter und Futterumstellung
Biofilm, Algenaufwuchs, Nori und feines Pflanzenfutter. Anfangs kleine Portionen mehrfach anbieten und die tatsächliche Aufnahme beobachten. Eine abwechslungsreiche Ernährung sowie kontrollierte Wasserbelastung sind wichtig.
Eingewöhnung
Temperatur und Salzgehalt langsam anpassen, beispielsweise per Tropfmethode. Bei gedämpftem Licht in einen ruhigen Bereich mit passenden Verstecken einsetzen. Frühe Futteraufnahme kontrollieren, aggressive Nachbarn fernhalten und das Becken sicher abdecken.
Geschlechtsunterschiede
Äußerlich schwer unterscheidbar. Eine sichere Geschlechtszuordnung ist bei jungen oder einzeln angebotenen Tieren gegebenenfalls nicht möglich.
Zucht
Freilaicher; Larvenaufzucht spezialisiert. Eine gezielte Aufzucht erfordert artspezifisches Vorgehen und meist ein separates Aufzuchtbecken.
Endgröße und Lebenserwartung
Bis 16 cm Gesamtlänge sind dokumentiert. Zur artspezifischen Lebenserwartung liegen keine verlässlichen Angaben vor; das Becken auf die Endgröße auslegen.
Anmelden
Fragen zum Artikel
Noch keine Fragen vorhanden.
Eigene Frage stellen
Die Antwort erscheint in der Regel innerhalb von 30 bis 45 Minuten nach Ihrer Frage.
Häufige Fragen (FAQ)
Wie werden Meerwassertiere versendet?
Meerwasserfische, Garnelen, Seesterne, Korallen und Anemonen versenden wir ausschließlich mit dem zugelassenen Tierkurier GO! im Übernachtexpress. Jedes Tier beziehungsweise jede Koralle reist einzeln in einem Beutel mit Meerwasser und Sauerstoff, verpackt in einer isolierten Styroporbox – bei kühler Witterung zusätzlich mit Wärmepack.
Meerwassertiere führen wir als Bestellware mit einer Lieferzeit von 2–5 Tagen. Bitte sorge dafür, dass die Sendung am Liefertag angenommen werden kann, damit die Tiere schnell ins Aquarium kommen.
Wie gewöhne ich Meerwassertiere nach der Ankunft ein?
Dimme zunächst das Licht im Aquarium. Lege die geschlossenen Beutel 15–20 Minuten auf die Wasseroberfläche, damit sich die Temperatur angleicht. Gib dann mit der Tropfmethode langsam Aquarienwasser in ein Gefäß mit den Tieren, bis sich Salzgehalt und pH-Wert angeglichen haben – bei Fischen etwa 30–45 Minuten, bei Garnelen, Seesternen und Seeigeln deutlich langsamer über 60–90 Minuten, denn sie reagieren empfindlich auf Salzgehaltsschwankungen.
Setze die Tiere anschließend um, ohne das Transportwasser ins Aquarium zu geben. Seesterne, Muscheln und Schwämme sollten dabei möglichst nicht an die Luft kommen. Lass das Licht am ersten Tag gedimmt und füttere erst am nächsten Tag.
Was muss ich bei Korallen und Anemonen beachten?
Gewöhne Korallen langsam an das Licht: Platziere sie anfangs etwas tiefer oder schattiger und setze sie erst nach einigen Tagen an ihren endgültigen Platz. Halte Abstand zu Nachbarkorallen, denn viele Arten bilden Nesselfäden. Achte auf eine zur Art passende Strömung.
Anemonen können wandern – sichere Pumpen und Überläufe deshalb mit einem Schutzkorb. Bei Krustenanemonen (Zoanthus, Palythoa) beim Umgang immer Handschuhe und Augenschutz tragen, da sie Palytoxin enthalten können; die Kolonien niemals abkochen, abbürsten oder unter Druck abspülen.
Welche Wasserwerte brauchen Meerwassertiere?
Die meisten Riffbewohner fühlen sich in diesem Rahmen wohl: Salzgehalt 33–35 ‰ (Dichte etwa 1,023–1,025 bei 25 °C), Temperatur 24–26 °C, pH-Wert 8,0–8,4, KH 7–9 °dH, Calcium 400–450 mg/l und Magnesium 1.250–1.350 mg/l bei niedrigen Nitrat- und Phosphatwerten. Wichtiger als einzelne Spitzenwerte ist, dass die Werte stabil bleiben.
Artspezifische Angaben findest du jeweils in der Artikelbeschreibung.