Steinitz Wächtergrundel, Amblyeleotris steinitzi
41,99 €*
13 Bonuspunkte für diesen Artikel (Wert 1,30 €)
Versand 25,99 € · Tierkurier mit Thermobox · ein Versand für alle Tiere
Lieferung in 2-5 Tagen
Steinitz Wächtergrundel, Amblyeleotris steinitzi
| Deutscher Name: | Steinitz Wächtergrundel |
| Wissenschaftlich: | Amblyeleotris steinitzi |
| Synonyme: | Steinitz-Partnergrundel, Steinitz’ Garnelengrundel, Steinitz’s Shrimpgoby |
| Herkunft: | Indopazifik vom Roten Meer bis Samoa und zum Great Barrier Reef |
| Riffaquarium-tauglich: | Gut geeignet für Korallen; sehr kleine Garnelen können Beute werden |
| Verträglichkeit: | Einzeln oder harmonierendes Paar, mit geeignetem Knallkrebs |
| Wasserwerte: | 34–35 PSU Salinität, pH 8,1–8,4 und KH 7–10 °dKH |
| Temperatur: | 24–27 °C |
| Beckengröße: | Ab etwa 150 Litern mit ausreichend freier Sandfläche |
| Futter: | Kleine Krebstiere, marines Frostfutter und nach Gewöhnung Granulat |
| Schwierigkeitsgrad: | Mittel; meist gut haltbar bei passender Bodengestaltung |
| Geschlechts-Unterschiede: | Äußere Merkmale erlauben keine sichere Geschlechtsbestimmung |
| Zucht möglich: | Larvenaufzucht aufwendig; kein Selbstläufer im Riffaquarium |
| Maximale Größe: | Abweichende Angaben; bis etwa 13 cm Standardlänge einplanen |
| Liefergröße: | ca. 3,0-4,0 cm |
Herkunft von Steinitz Wächtergrundel (Amblyeleotris steinitzi)
Steinitz’ Wächtergrundel ist über große Teile des Indopazifiks verbreitet. Ihr Gebiet reicht vom Roten Meer bis Samoa und umfasst auch das Great Barrier Reef. Sie besiedelt sandige Bereiche an Lagunen und Außenriffen. In diesen offenen Zonen ist eine geschützte Wohnhöhle besonders wertvoll. Die Grundel nutzt dafür häufig einen Bau, den sie mit einem Knallkrebs teilt. Der Krebs übernimmt die Grab- und Reparaturarbeiten, während der Fisch den Eingang und die Umgebung im Blick behält. Bei Gefahr verschwinden die Bewohner rasch im Untergrund. Die helle, weißliche Grundfarbe mit fünf rotbraunen Bändern und feinen gelblichen Linien fügt sich in das Muster aus Sand, kleinen Steinen und Schatten ein. Auf den Rückenflossen sitzen zarte orangegelbe Punkte. Diese unaufdringliche Färbung lässt sich im Aquarium gut beobachten, wenn der Höhleneingang an einer ruhigen, einsehbaren Stelle liegt. Neben dem eigentlichen Wohnbereich sollte genügend freie Bodenfläche bleiben. So kann die Grundel Futter aufnehmen und kurze Ausflüge unternehmen, ohne ständig mit anderen Bodenbewohnern um dieselbe kleine Fläche konkurrieren zu müssen.
Eignung für das Riffaquarium
Mit Korallen ist die Art üblicherweise gut verträglich. Kleine Schnecken und größere friedliche Ziergarnelen werden meist in Ruhe gelassen; winzige Garnelen und anderes maulgerechtes Kleingetier bleiben potenzielle Nahrung. Bodenkorallen können durch Sand aus dem Bau beeinträchtigt werden, besonders wenn ein Knallkrebs mit einzieht.
Vergesellschaftung und Verhalten
Ein ruhiger Besatz ermöglicht lange Beobachtungen am Höhleneingang. Artgenossen nicht wahllos zusammensetzen: Ein harmonierendes Paar ist geeigneter als zwei beliebige Tiere. Das direkte Wohnumfeld kann verteidigt werden. Für die Symbiose eine geeignete grundelassoziierte Knallkrebsart wählen; der Fisch wird ohne Krebs geliefert.
Wasserwerte und Temperatur
Stabile Werte von 24–27 °C, 34–35 PSU Salinität, pH 8,1–8,4 und KH 7–10 °dKH anstreben. Regelmäßige Pflege hält Nährstoffbelastung und Sauerstoffversorgung im Gleichgewicht. Am Wohnplatz eine sanfte Wasserbewegung zulassen, die Futter heranträgt und den Bau nicht ständig freispült.
Aquarium und Einrichtung
Ab etwa 150 Litern mit großzügiger nutzbarer Sandfläche planen. Ein tieferer Sandbereich mit einzelnen kleinen, stumpfen Geröllstücken erleichtert einen haltbaren Bau. Schwere Steine müssen vor dem Einbringen des lockeren Bodengrundes sicher stehen. Eine vollständige Abdeckung schützt die schreckhafte Grundel vor Herausspringen.
Futter und Futterumstellung
Zweimal täglich kleine, abwechslungsreiche Portionen aus Mysis, Artemia und geeignetem marinem Frostplankton reichen. Das Futter soll in der Nähe des Eingangs vorbeiziehen oder dort gezielt angeboten werden. Sinkendes Kleingranulat nur ergänzen, wenn es gefressen wird. Ein eingefahrener Sandboden ist wertvoll, ersetzt die Fütterung aber nicht.
Eingewöhnung
Nach behutsamer Anpassung an Temperatur und Salinität nahe einem geschützten Bodenplatz einsetzen. Hektische Beleuchtungswechsel und Störungen am frisch bezogenen Bau vermeiden. Während der ersten Tage Futteraufnahme und Bauchkontur beobachten; bloßes Auftauchen am Eingang beweist noch keine ausreichende Ernährung.
Geschlechtsunterschiede
An Körperbändern, Liefergröße und allgemeiner Farbintensität lässt sich das Geschlecht nicht sicher ablesen. Für eine Paarzusammenstellung sind Beobachtungen des Sozialverhaltens nötig. Ein dauerhaft gejagtes Tier muss eine echte Ausweichmöglichkeit bekommen; eine enge gemeinsame Höhle sollte niemals erzwungen werden.
Zucht
Die Haltung eines verträglichen Paares schafft erst die Grundlage für einen Zuchtversuch. Gelege und später frei schwimmende Larven verlangen gezielte Betreuung. Ohne getrennte Aufzucht und passende kleine Lebendfutterorganismen ist im gewöhnlichen Gesellschaftsbecken nicht mit zuverlässig aufwachsenden Jungfischen zu rechnen.
Endgröße und Lebenserwartung
Größenangaben sind uneinheitlich: Neben etwa 8 cm wird eine Maximalgröße bis 13 cm Standardlänge, also ohne Schwanzflosse, dokumentiert. Für die Haltung sollte deshalb ausreichend Reserve bleiben. Zur Lebenserwartung liegen keine verlässlichen Angaben vor. Die angebotene Größenklasse liegt deutlich unter den größeren publizierten Endmaßen.
Anmelden
Fragen zum Artikel
Noch keine Fragen vorhanden.
Eigene Frage stellen
Die Antwort erscheint in der Regel innerhalb von 30 bis 45 Minuten nach Ihrer Frage.
Häufige Fragen (FAQ)
Wie werden Meerwassertiere versendet?
Meerwasserfische, Garnelen, Seesterne, Korallen und Anemonen versenden wir ausschließlich mit dem zugelassenen Tierkurier GO! im Übernachtexpress. Jedes Tier beziehungsweise jede Koralle reist einzeln in einem Beutel mit Meerwasser und Sauerstoff, verpackt in einer isolierten Styroporbox – bei kühler Witterung zusätzlich mit Wärmepack.
Meerwassertiere führen wir als Bestellware mit einer Lieferzeit von 2–5 Tagen. Bitte sorge dafür, dass die Sendung am Liefertag angenommen werden kann, damit die Tiere schnell ins Aquarium kommen.
Wie gewöhne ich Meerwassertiere nach der Ankunft ein?
Dimme zunächst das Licht im Aquarium. Lege die geschlossenen Beutel 15–20 Minuten auf die Wasseroberfläche, damit sich die Temperatur angleicht. Gib dann mit der Tropfmethode langsam Aquarienwasser in ein Gefäß mit den Tieren, bis sich Salzgehalt und pH-Wert angeglichen haben – bei Fischen etwa 30–45 Minuten, bei Garnelen, Seesternen und Seeigeln deutlich langsamer über 60–90 Minuten, denn sie reagieren empfindlich auf Salzgehaltsschwankungen.
Setze die Tiere anschließend um, ohne das Transportwasser ins Aquarium zu geben. Seesterne, Muscheln und Schwämme sollten dabei möglichst nicht an die Luft kommen. Lass das Licht am ersten Tag gedimmt und füttere erst am nächsten Tag.
Was muss ich bei Korallen und Anemonen beachten?
Gewöhne Korallen langsam an das Licht: Platziere sie anfangs etwas tiefer oder schattiger und setze sie erst nach einigen Tagen an ihren endgültigen Platz. Halte Abstand zu Nachbarkorallen, denn viele Arten bilden Nesselfäden. Achte auf eine zur Art passende Strömung.
Anemonen können wandern – sichere Pumpen und Überläufe deshalb mit einem Schutzkorb. Bei Krustenanemonen (Zoanthus, Palythoa) beim Umgang immer Handschuhe und Augenschutz tragen, da sie Palytoxin enthalten können; die Kolonien niemals abkochen, abbürsten oder unter Druck abspülen.
Welche Wasserwerte brauchen Meerwassertiere?
Die meisten Riffbewohner fühlen sich in diesem Rahmen wohl: Salzgehalt 33–35 ‰ (Dichte etwa 1,023–1,025 bei 25 °C), Temperatur 24–26 °C, pH-Wert 8,0–8,4, KH 7–9 °dH, Calcium 400–450 mg/l und Magnesium 1.250–1.350 mg/l bei niedrigen Nitrat- und Phosphatwerten. Wichtiger als einzelne Spitzenwerte ist, dass die Werte stabil bleiben.
Artspezifische Angaben findest du jeweils in der Artikelbeschreibung.