Schwarzer Kardinalbarsch, Apogonichthyoides melas
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Schwarzer Kardinalbarsch, Apogonichthyoides melas
| Deutscher Name: | Schwarzer Kardinalbarsch |
| Wissenschaftlich: | Apogonichthyoides melas |
| Synonyme: | Black Cardinalfish |
| Herkunft: | Westlicher Pazifik und angrenzender Indopazifik, geschützte Riffe |
| Riffaquarium-tauglich: | Korallen meist unbehelligt; sehr kleine Garnelen gefährdet |
| Verträglichkeit: | Einzeln oder umsichtig in Gruppe; während Balz territorial |
| Wasserwerte: | Dichte 1,023–1,026, pH 8,0–8,4 |
| Temperatur: | Tropisches Meerwasser, etwa 25–28 °C |
| Beckengröße: | Strukturiertes Becken mit schattigen Verstecken und Platz für adulte Tiere |
| Futter: | Mysis, Artemia und geeignetes fleischliches Granulat |
| Schwierigkeitsgrad: | Mittel; Fütterung und Gruppendynamik beobachten |
| Geschlechts-Unterschiede: | Äußerlich schwer sicher zu unterscheiden |
| Zucht möglich: | Männchen brüten Eier im Maul aus |
| Maximale Größe: | Etwa 10–11 cm |
| Liefergröße: | ca. 3,0-4,0 cm |
Herkunft von Schwarzer Kardinalbarsch (Apogonichthyoides melas)
Apogonichthyoides melas ist als Schwarzer Kardinalbarsch bekannt. Der Lieferanteneintrag enthält zwar eine fehlerhafte Bezeichnung, die wissenschaftliche Artangabe benennt aber diesen Fisch. Er lebt im westlichen Pazifik und angrenzenden Indopazifik in geschützten Buchten und Riffbereichen. Tagsüber steht er häufig unter Überhängen, zwischen verzweigten Korallen oder in Felsspalten; bei gedämpftem Licht wird er aktiver. Jungfische können hinten noch hell bis fast durchsichtig sein, während der vordere Körper dunkel wirkt. Mit dem Heranwachsen wird die Färbung insgesamt dunkelbraun bis schwarz. Ein Augenfleck nahe der zweiten Rückenflosse ist ein weiteres Merkmal. Die Art ist kein zwingender Schwarmfisch. Ein Einzeltier oder eine passende kleine Gruppe in ausreichend strukturiertem Raum ist möglich, doch zur Fortpflanzungszeit können Artgenossen einander bedrängen. Der Fisch nimmt fleischliche Nahrung wie Mysis, Artemia und geeignetes Granulat. Sehr kleine Garnelen können als Beute angesehen werden. Das Riffbecken sollte schattige Verstecke, freie kurze Schwimmstrecken und stabile Wasserwerte bieten. Die angebotenen drei bis vier Zentimeter sind eine Jungtiergröße; adulte Tiere erreichen etwa zehn Zentimeter. Männchen betreiben Maulbrutpflege und entlassen später die Larven.
Eignung für das Riffaquarium
Korallen werden normalerweise nicht gezielt geschädigt. Sehr kleine Garnelen und andere winzige Krebstiere können gefressen werden.
Vergesellschaftung und Verhalten
Kann einzeln oder in überlegt zusammengestellter Gruppe leben. Beim Laichen können Weibchen gegenüber Artgenossen aggressiver sein; Rückzugsplätze schaffen.
Wasserwerte und Temperatur
Dichte etwa 1,023–1,026, pH 8,0–8,4 und tropische Temperaturen um 25–28 °C möglichst stabil halten.
Aquarium und Einrichtung
Platz für einen rund 10 cm langen Erwachsenen sowie Überhänge, Höhlen und kurze freie Schwimmzonen bieten.
Futter und Futterumstellung
Abwechslungsreich Mysis, Artemia und geeignetes fleischliches Granulat füttern. Neue Tiere zunächst auf sichere Futterannahme prüfen.
Eingewöhnung
Dichte und Temperatur langsam angleichen, gedämpftes Licht und ein Versteck anbieten; in den ersten Tagen Fressen kontrollieren.
Geschlechtsunterschiede
Geschlechter äußerlich nicht zuverlässig unterscheidbar. Während der Fortpflanzung trägt das Männchen die Eier im Maul.
Zucht
Maulbrüter; die Larven werden nach dem Schlupf frei und benötigen für eine gezielte Aufzucht spezielles Kleinstfutter.
Endgröße und Lebenserwartung
Adulte Schwarze Kardinalbarsche erreichen ungefähr 10–11 cm. Zur Lebenserwartung liegen keine verlässlichen Angaben vor.
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Häufige Fragen (FAQ)
Wie werden Meerwassertiere versendet?
Meerwasserfische, Garnelen, Seesterne, Korallen und Anemonen versenden wir ausschließlich mit dem zugelassenen Tierkurier GO! im Übernachtexpress. Jedes Tier beziehungsweise jede Koralle reist einzeln in einem Beutel mit Meerwasser und Sauerstoff, verpackt in einer isolierten Styroporbox – bei kühler Witterung zusätzlich mit Wärmepack.
Meerwassertiere führen wir als Bestellware mit einer Lieferzeit von 2–5 Tagen. Bitte sorge dafür, dass die Sendung am Liefertag angenommen werden kann, damit die Tiere schnell ins Aquarium kommen.
Wie gewöhne ich Meerwassertiere nach der Ankunft ein?
Dimme zunächst das Licht im Aquarium. Lege die geschlossenen Beutel 15–20 Minuten auf die Wasseroberfläche, damit sich die Temperatur angleicht. Gib dann mit der Tropfmethode langsam Aquarienwasser in ein Gefäß mit den Tieren, bis sich Salzgehalt und pH-Wert angeglichen haben – bei Fischen etwa 30–45 Minuten, bei Garnelen, Seesternen und Seeigeln deutlich langsamer über 60–90 Minuten, denn sie reagieren empfindlich auf Salzgehaltsschwankungen.
Setze die Tiere anschließend um, ohne das Transportwasser ins Aquarium zu geben. Seesterne, Muscheln und Schwämme sollten dabei möglichst nicht an die Luft kommen. Lass das Licht am ersten Tag gedimmt und füttere erst am nächsten Tag.
Was muss ich bei Korallen und Anemonen beachten?
Gewöhne Korallen langsam an das Licht: Platziere sie anfangs etwas tiefer oder schattiger und setze sie erst nach einigen Tagen an ihren endgültigen Platz. Halte Abstand zu Nachbarkorallen, denn viele Arten bilden Nesselfäden. Achte auf eine zur Art passende Strömung.
Anemonen können wandern – sichere Pumpen und Überläufe deshalb mit einem Schutzkorb. Bei Krustenanemonen (Zoanthus, Palythoa) beim Umgang immer Handschuhe und Augenschutz tragen, da sie Palytoxin enthalten können; die Kolonien niemals abkochen, abbürsten oder unter Druck abspülen.
Welche Wasserwerte brauchen Meerwassertiere?
Die meisten Riffbewohner fühlen sich in diesem Rahmen wohl: Salzgehalt 33–35 ‰ (Dichte etwa 1,023–1,025 bei 25 °C), Temperatur 24–26 °C, pH-Wert 8,0–8,4, KH 7–9 °dH, Calcium 400–450 mg/l und Magnesium 1.250–1.350 mg/l bei niedrigen Nitrat- und Phosphatwerten. Wichtiger als einzelne Spitzenwerte ist, dass die Werte stabil bleiben.
Artspezifische Angaben findest du jeweils in der Artikelbeschreibung.