Goldfisch Wakin rot, Carassius auratus, 6-7 cm (Kaltwasser)
14,99 €*
4 Bonuspunkte für diesen Artikel (Wert 0,40 €)
Versand 25,99 € · Tierkurier mit Thermobox · ein Versand für alle Tiere
Derzeit nicht verfügbar
Versand in Thermobox, bei Kälte mit Wärmepack · Geld zurück, falls ein Tier nicht lebend ankommt
EAN: 0633643674774
Goldfisch Wakin rot, Carassius auratus, 6-7 cm (Kaltwasser)
| Deutscher Name: | Goldfisch Wakin rot |
| Wissenschaftlich: | Carassius auratus |
| Synonyme: | Wakin Goldfisch, Japanischer Zweischwanz-Goldfisch |
| Herkunft: | Traditionelle Zuchtform aus Japan, Ursprung China |
| Teichgröße: | Mindestens 2.000 Liter, ideal ab 3.500 Liter |
| Wasserwerte: | pH 6,8–8,0, mittlere Härte, gute Sauerstoffversorgung |
| Temperatur: | 10–26 °C, winterhart in tieferen Teichen |
| Futter: | Goldfischfutter, pflanzliche Beikost, Teichinsekten |
| Geschlechtsunterschiede: | Weibchen meist rundlicher, Männchen mit Laichausschlag |
| Zucht möglich: | Gut im Teich möglich bei natürlichen Bedingungen |
| Maximale Größe: | Bis 25 cm, im Aquarium meist kleiner |
| Liefergröße: | Ca. 6–7 cm |
Herkunft und Beschreibung des Goldfisch Wakin rot (Carassius auratus)
Der Wakin ist eine traditionsreiche Goldfischform aus Japan, die sich durch eine elegante Erscheinung und starke Teichtauglichkeit auszeichnet. Als zweischwänziger Vertreter der Art Carassius auratus vereint er robuste Eigenschaften mit einer außergewöhnlich schönen Linienführung. Die hier vorgestellte Farbvariante „rot“ zeigt ein intensives, durchgehend leuchtendes Orangerot, das in der Sonne regelrecht zu glühen scheint. Im Gegensatz zu anderen Zuchtformen wirkt der Wakin trotz seiner modifizierten Körperform sehr beweglich und vital – eine Eigenschaft, die ihn zum idealen Teichfisch macht. Mit einer Länge von bis zu 25 cm und einer Lebenserwartung von mehr als 15 Jahren ist der Wakin eine dauerhaft reizvolle Erscheinung für strukturierte Teichanlagen.
Natürlicher Lebensraum
Da es sich beim Wakin um eine seit Jahrhunderten kultivierte Zuchtform handelt, gibt es keinen natürlichen Lebensraum im engeren Sinne. Seine Wurzeln reichen jedoch auf den Wildgoldfisch (Carassius auratus gibelio) zurück, der in langsam fließenden oder stehenden Gewässern Ostasiens vorkommt. Der Wakin übernimmt viele seiner ursprünglichen Bedürfnisse: ruhige, sauerstoffreiche Zonen, milde Temperaturen, leichte Strömung und weiches bis mittelhartes Wasser.
Anforderungen an den Teich
Für die dauerhafte Haltung im Freiland ist der Wakin Goldfisch hervorragend geeignet. Ein Teichvolumen ab 2.000 Litern sollte zur Verfügung stehen, bei Gruppenhaltung oder Pflanzenbewuchs entsprechend mehr. Die Tiefe des Teichs muss mindestens 80 cm betragen, um auch in harten Wintern frostfreie Zonen zu gewährleisten. Wegen seiner kräftigen Form und ausgeprägten Bewegungsfreude empfiehlt sich ein freier Schwimmbereich ohne enge Hindernisse. Bei regelmäßiger Pflege und guter Filterung kann der Wakin problemlos ganzjährig im Teich bleiben.
Wichtig: Unsere Wakin-Goldfische stammen aus ganzjähriger Innenhälterung. Daher dürfen sie erst ab Ende März in den Teich umgesetzt werden. Eine langsame, schrittweise Temperaturangleichung ist dabei unbedingt erforderlich, um Kreislauf und Immunsystem nicht zu überfordern.
Passende Wasserparameter
Der Goldfisch Wakin bevorzugt gut belüftetes, biologisch stabiles Wasser mit einem pH-Wert zwischen 6,8 und 8,0. Die Gesamthärte darf zwischen weich und mittelhart variieren. Wichtig ist ein funktionierender Filter mit ausreichend biologischer Kapazität, um Nährstoffspitzen nach Fütterung oder Temperaturumschwung schnell abzufangen.
Ernährung
Wakin-Goldfische sind klassische Allesfresser und nehmen sowohl pflanzliche als auch tierische Nahrung bereitwillig an. Hochwertiges Goldfischfutter in Form von Granulat oder Sticks ist als Basis geeignet. Ergänzend können Erbsen, blanchierter Salat oder Wasserlinsen angeboten werden. Bei Teichhaltung finden sie zusätzlich Insektenlarven, Aufwuchs und Pflanzenreste. Eine abwechslungsreiche Ernährung fördert die Farbe und unterstützt die Vitalität.
Vergesellschaftung des Goldfisch Wakin rot
Der Wakin ist ein ausgesprochen friedlicher und geselliger Teichbewohner, der sich problemlos mit anderen Goldfischvarianten wie Sarasa, Shubunkin oder Komet vergesellschaften lässt. Auch kleinere Koi, sofern keine Nahrungskonkurrenz besteht, sind denkbare Partner. Nicht geeignet sind sehr temperamentvolle Arten wie Moderlieschen oder räuberische Fische, die kleinere Exemplare bedrängen könnten. Innerhalb der Art empfiehlt sich immer eine Gruppenhaltung, da Wakins soziale Interaktionen pflegen.
Geschlechtsunterschiede
Die Geschlechter lassen sich vor allem zur Fortpflanzungszeit sicher unterscheiden. Männchen zeigen dann den typischen Laichausschlag an Kiemendeckeln und Brustflossen. Weibchen wirken insgesamt rundlicher, insbesondere im Bauchbereich. In der übrigen Jahreszeit sind Unterschiede weniger deutlich.
Die Zucht des Goldfisch Wakin rot
Die Nachzucht im Gartenteich ist mit etwas Glück gut möglich. Vor allem in flacheren Zonen mit dichtem Randbewuchs kann es während der warmen Monate zur Laichabgabe kommen. Die Eier werden an Pflanzen abgelegt und entwickeln sich bei stabiler Temperatur zügig weiter. Da Alttiere keine Brutpflege betreiben und gelegentlich auch Laich fressen, ist ein gewisser Nachwuchsverlust normal.
Maximale Größe des Goldfisch Wakin rot
Unter freiem Himmel und bei artgerechter Pflege kann ein Wakin bis zu 25 cm Körperlänge erreichen. Das Wachstum hängt stark von Nährstoffangebot, Bewegungsraum und Wasserqualität ab. Im Aquarium bleiben Wakins meist kleiner, zeigen aber trotzdem alle Merkmale ihrer Zuchtform.
| Temperaturbereiche: | Kaltwasser (4-18°C) - kein Heizer, Zimmertemperatur (19-21°C) - kein Heizer in beheizten Räumen |
|---|
Anmelden
Fragen zum Artikel
Noch keine Fragen vorhanden.
Eigene Frage stellen
Die Antwort erscheint in der Regel innerhalb von 30 bis 45 Minuten nach Ihrer Frage.
Häufige Fragen (FAQ)
Wie füttere ich meine Teichbewohner richtig?
Die Fütterung richtet sich nach der Art der Teichbewohner. Fische benötigen eine abwechslungsreiche Ernährung, die aus speziellem Teichfutter, Insektenlarven und pflanzlichen Bestandteilen bestehen sollte. Kois und Goldfische profitieren von hochwertigem schwimmendem Futter, während bodenlebende Arten wie Störe sinkendes Futter benötigen.
Wie oft sollte gefüttert werden? Im Sommer, wenn die Wassertemperatur über 15 °C liegt, können Fische 1-2 Mal täglich gefüttert werden. In der kalten Jahreszeit verlangsamt sich der Stoffwechsel – unter 10 °C sollte nur noch wenig, unter 5 °C gar nicht mehr gefüttert werden.
Was fressen Teichschnecken und Muscheln? Teichschnecken ernähren sich von Algen und abgestorbenem Pflanzenmaterial, können aber bei Bedarf mit Spirulina-Tabletten oder weichem Gemüse zugefüttert werden. Teichmuscheln filtern Mikroorganismen aus dem Wasser und benötigen keine zusätzliche Fütterung, solange der Teich biologisch ausgewogen ist.
Darf ich Brot oder Küchenabfälle füttern? Nein, Brot und andere Küchenreste sind ungeeignet, da sie das Wasser belasten und die Gesundheit der Tiere gefährden können. Es sollte ausschließlich hochwertiges Teichfutter oder natürliche, für die jeweilige Art geeignete Nahrung verwendet werden.
Wie verhindere ich eine Überfütterung? Füttern Sie nur so viel, wie die Tiere innerhalb weniger Minuten aufnehmen können. Reste sollten nicht im Wasser verbleiben, um eine Belastung des Wassers zu vermeiden. Eine gute Wasserqualität ist essenziell für gesunde Teichbewohner.
Wie werden Teichfische versendet?
Wie alle Fische sind auch Teichfische Wirbeltiere und werden von uns, gemäß den gesetzlichen Bestimmungen, mit einem speziellen Tierkurier (GO!) per Übernachtexpress versendet. Der Versand der Teichtiere erfolgt grundsätzlich in einer stabilen, dickwandigen Styroporbox. Bei hohen Außentemperaturen werden die Fische mit zusätzlichem Wasservolumen vor Hitze geschützt bzw. bei Frost mit Heatpacks unterstützt.
Wie werden Wirbellose Teichtiere versendet?
Schnecken, Muscheln und Krebse sind wirbellose Tiere und können per DHL versendet werden. Die Tiere sind so gut verpackt, dass auch ein Transport über 2 oder 3 Tage den Tieren keine Probleme bereiten würde. In rund 90% der Fälle sind aber unsere DHL Pakete bereits am Folgetag des Versands beim Kunden. Wer seine Wirbellosen auf jeden Fall am nächsten Tag erhalten möchte, kann wahlweise per Tierkurier GO! versenden lassen.
Der Versand der Wirbellosen erfolgt unabhängig von der gewählten Versandart grundsätzlich in einer stabilen, dickwandigen Styroporbox. Bei hohen Außentemperaturen werden die Tiere mit zusätzlichem Wasservolumen vor zu starker Hitze geschützt. Bei Frost versenden wir sie mit zusätzlichen Heatpacks.
Wie neu gekaufte Teichbewohner eingewöhnen?
Um neue Teichbewohner wie Fische, Krebse, Muscheln oder Schnecken sicher in den Gartenteich einzugewöhnen, sollte eine behutsame Anpassung an die neuen Wasserbedingungen erfolgen. Falls bereits andere Tiere im Teich vorhanden sind, empfiehlt sich eine Quarantäne, um das Risiko von Krankheiten zu minimieren.
Die Eingewöhnung erfolgt nach einem schrittweisen Verfahren, unabhängig davon, ob Fische oder Wirbellose in den Teich eingesetzt werden.
Einsetzen von neuen Teichtieren:
- Setzen Sie die neuen Tiere mit dem Transportwasser in einen Eimer, eine Wanne oder einen separaten Behälter.
- Fügen Sie nach und nach Wasser aus dem Gartenteich hinzu, bis sich die Wassermenge innerhalb von 30-60 Minuten mindestens verdoppelt hat.
- Bei Fischen: Entnehmen Sie diese vorsichtig mit einem Kescher und setzen Sie sie in den Teich ein. Bei Muscheln und Schnecken: Platzieren Sie sie direkt auf den Teichgrund, damit sie sich selbstständig eingraben oder anhaften können. Bei Krebsen: Lassen Sie sie behutsam am Teichrand ins Wasser gleiten.
- Beobachten Sie die neuen Tiere in den nächsten Tagen regelmäßig auf Anzeichen von Stress oder Krankheiten. Eine neue Umgebung kann das Immunsystem schwächen und zu Anpassungsproblemen führen.
- Falls es sich um einen neu eingerichteten Teich handelt, sollten Sie die Wasserwerte, insbesondere den Nitritgehalt, in den ersten zwei Wochen nach dem Einsetzen der Tiere mindestens alle zwei Tage kontrollieren.
Woher stammen die bei Ihnen gekauften Teichtiere?
Unsere Wirbellosen stammen ausschließlich von einem deutschen Züchter, der die Tiere bereits in Teichen aufzieht. Auch fast alle unserer Fische stammen aus deutscher Nachzucht und werden direkt in Freilandteichen gezüchtet. Nur vereinzelt beziehen wir Tiere aus europäischer Nachzucht (z. B. aus Tschechien). In jedem Fall stammen unsere Teichtiere nicht aus Aquarien, sondern aus artgerechter Haltung unter Freilandbedingungen (Ausnahmen bilden hier nur die Rotflossenorfen, Zaccos, Makropoden und die Regenbogenelritzen, da diese auch in Aquarien gehalten werden können).
Brauche ich einen Filter oder eine Pumpe für meinen Teich?
Ob ein Filter oder eine Pumpe für den Teich notwendig ist, hängt von der Größe, dem Fischbesatz und der biologischen Selbstreinigungskraft des Teiches ab.
Wann ist ein Filter notwendig? Ein Teichfilter ist besonders dann erforderlich, wenn Fische gehalten werden, da diese durch ihre Ausscheidungen das Wasser belasten. Ohne eine Filteranlage kann sich schnell Ammoniak und Nitrit im Wasser ansammeln, was für Fische schädlich ist. In einem gut bepflanzten, naturnahen Teich mit wenigen oder keinen Fischen kann das Ökosystem die Wasserqualität oft selbst regulieren. Je mehr Fische im Teich leben, desto wichtiger wird ein leistungsfähiges Filtersystem.
Wann wird eine Pumpe benötigt? Eine Pumpe sorgt für eine gleichmäßige Wasserzirkulation und verbessert die Sauerstoffversorgung, was besonders an warmen Tagen wichtig ist. Stehende Gewässer neigen dazu, an Sauerstoffmangel zu leiden, was für Fische und andere Teichbewohner gefährlich werden kann. Falls der Teich einen Wasserfall, einen Bachlauf oder eine Fontäne besitzt, ist eine Pumpe unerlässlich, um die Wasserbewegung aufrechtzuerhalten.
Kann ein Teich ohne Filter oder Pumpe funktionieren? Ja, unter bestimmten Bedingungen kann ein Teich auch ohne technische Hilfsmittel auskommen. In einem gut geplanten Naturteich mit dichter Bepflanzung, wenig Fischbesatz und einem ausgeglichenen Nährstoffhaushalt übernehmen Pflanzen, Mikroorganismen und natürliche Prozesse die Reinigung und Sauerstoffversorgung. Eine ausreichende Tiefe (mindestens 80 cm) hilft, Temperaturschwankungen auszugleichen und die Wasserqualität zu stabilisieren.
Welche Filterarten gibt es?
- Druckfilter: Geeignet für größere Teiche mit Fischbesatz, da sie hohe Wassermengen filtern und oft mit einer UV-Lampe zur Algenbekämpfung ausgestattet sind.
- Durchlauffilter: Ideal für mittelgroße bis große Teiche mit vielen Fischen, da sie effizient mechanische und biologische Reinigung kombinieren.
- Schwamm- oder Biofilter: Für kleinere Teiche oder Naturteiche ohne hohen Fischbesatz, da sie das Wasser schonend klären und nützliche Bakterien ansiedeln.
Fazit: Ob ein Filter oder eine Pumpe notwendig ist, hängt vom individuellen Teich ab. In einem Fischteich sind beide Komponenten meist unerlässlich, während ein gut durchdachter Naturteich oft ohne auskommt. Eine regelmäßige Kontrolle der Wasserwerte hilft dabei, den Bedarf an Technik besser einzuschätzen.
Geschlechtsauswahl bei unseren Teichbewohnern
Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen.
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.