Diadem Zwergbarsch, Pictichromis diadema
45,99 €*
14 Bonuspunkte für diesen Artikel (Wert 1,40 €)
Versand 25,99 € · Tierkurier mit Thermobox · ein Versand für alle Tiere
Lieferung in 2-5 Tagen
Diadem Zwergbarsch, Pictichromis diadema
| Deutscher Name: | Diadem Zwergbarsch |
| Wissenschaftlich: | Pictichromis diadema |
| Synonyme: | Diadem-Zwergbarsch, Diadem Dottyback |
| Herkunft: | Westlicher Zentralpazifik: Malaiische Halbinsel, Philippinen und nördliches Borneo. |
| Riffaquarium-tauglich: | Korallenverträglich, bei kleinen Garnelen und Krebsen nur bedingt geeignet. |
| Verträglichkeit: | Deutlich territorial; vorzugsweise einzeln, Paarhaltung nur bei gesicherter Verträglichkeit. |
| Wasserwerte: | Zielwerte: 33–35 PSU, pH 8,1–8,4 und KH 7–10 °dKH. |
| Temperatur: | Etwa 24–26 °C. |
| Beckengröße: | Ab etwa 250–300 Litern mit dicht gegliedertem Riffaufbau und vielen Spalten. |
| Futter: | Kleine Mysis, Artemia und andere marine Kleintiere; Frostfutter und später passendes Granulat. |
| Schwierigkeitsgrad: | Mittlerer Pflegeaufwand; Vergesellschaftung und Sprungschutz sorgfältig planen. |
| Geschlechts-Unterschiede: | Keine sichere Geschlechtsauswahl anhand der Farbe. |
| Zucht möglich: | Höhlenlaicher; das Männchen betreut das Gelege, Larvenaufzucht anspruchsvoll. |
| Maximale Größe: | Etwa 6–7 cm; dokumentierte Maximallänge 6,2 cm. |
| Liefergröße: | ca. 4,0-5,0 cm |
Herkunft von Diadem Zwergbarsch (Pictichromis diadema)
Der Diadem Zwergbarsch stammt aus dem westlichen Zentralpazifik. Sein natürliches Verbreitungsgebiet umfasst die Malaiische Halbinsel, die Philippinen und das nördliche Borneo. Dort lebt er in geschützten Riffen mit reichem Korallenbewuchs und vielen kleinen Zwischenräumen. Nachweise liegen aus etwa fünf bis dreißig Metern Tiefe vor. Seine schlanke Gestalt erlaubt schnelle Bewegungen durch schmale Spalten, während das leuchtende Gelb und die violette Zeichnung auf Kopf und Rücken ihn unverwechselbar machen. Im natürlichen Riff können mehrere Tiere im gleichen strukturreichen Bereich vorkommen. Daraus lässt sich jedoch keine einfache Gruppenhaltung im Aquarium ableiten, denn auf engem Raum verteidigt die Art ihre bevorzugten Rückzugsorte sehr energisch. Eine gute Einrichtung schafft deshalb nicht nur Verstecke, sondern unterbricht auch die Sicht zwischen verschiedenen Bereichen. So können sich Mitbewohner aus dem Blickfeld entfernen. Beobachten Sie den Fisch bei kurzen Ausflügen zwischen seinen Höhlen: Gerade der Wechsel zwischen vorsichtigem Erkunden und raschem Rückzug zeigt viel von seiner Lebensweise. Die intensive Färbung sollte bei der Besatzplanung nie wichtiger sein als das Revierverhalten.
Eignung für das Riffaquarium
Korallen sind normalerweise keine Nahrung. Kleine Garnelen, Krebschen und andere maulgerechte Wirbellose können dagegen erbeutet werden. Auch bei regelmäßigem Frostfutter besteht dieses Risiko. Ein Riffaquarium ist deshalb nur mit passend ausgewähltem Wirbellosenbesatz geeignet.
Vergesellschaftung und Verhalten
Pflegen Sie die Art vorzugsweise einzeln mit ausreichend robusten, passend großen Fischen. Schüchterne Grundeln, kleine andere Zwergbarsche und ähnlich gefärbte Tiere können bedrängt werden. Zwei beliebige Exemplare ergeben kein harmonierendes Paar; bei Paarhaltung muss eine Trennmöglichkeit bestehen.
Wasserwerte und Temperatur
Als gleichmäßige Aquarienwerte empfehlen wir 33–35 PSU, pH 8,1–8,4, KH 7–10 °dKH und etwa 24–26 °C. Ein gut eingefahrenes System mit guter Sauerstoffversorgung ist die Grundlage. Kontrollieren Sie den Salzgehalt und vermeiden Sie schnelle Änderungen.
Aquarium und Einrichtung
Wir empfehlen ab etwa 250–300 Litern, besonders bei weiterer Fischgesellschaft. Mehrere Höhlen, Überhänge und Sichtbarrieren helfen, Reviergrenzen zu entschärfen. Der Aufbau muss standsicher sein und freie Wege bieten. Eine lückenlose Abdeckung schützt vor Schrecksprüngen.
Futter und Futterumstellung
Bieten Sie kleine Mysis, Artemia und andere feine marine Frostfuttersorten abwechslungsreich an. Kleine Granulate können nach sicherer Futteraufnahme langsam ergänzt werden. Verteilen Sie das Futter über mehrere Stellen, damit der durchsetzungsfähige Zwergbarsch zurückhaltende Mitbewohner nicht vollständig verdrängt.
Eingewöhnung
Gleichen Sie Temperatur und Salzgehalt langsam an, zum Beispiel mit der Tropfmethode. Setzen Sie das Tier bei gedämpftem Licht nahe einem Rückzugsort ein. Beobachten Sie danach nicht nur den Neuzugang, sondern auch den übrigen Besatz auf Jagden und verstecktes Dauerstressverhalten.
Geschlechtsunterschiede
Die gelbviolette Färbung erlaubt keine zuverlässige Geschlechtsauswahl. Sozial bedingte Unterschiede und mögliche Geschlechtswechsel ersetzen keine überprüfte Paarverträglichkeit. Verlassen Sie sich daher nicht allein auf Körpergröße oder Farbintensität.
Zucht
Das Ablaichen erfolgt in einer geschützten Höhle; das Männchen übernimmt die Betreuung des Geleges. Ein Zuchtversuch benötigt ein harmonierendes Paar, passende Laichverstecke und ein vorbereitetes Larvensystem mit lebender Kleinstnahrung. Für diese Lieferung ist keine Nachzucht angegeben.
Endgröße und Lebenserwartung
Die Art bleibt mit etwa 6–7 cm klein; eine dokumentierte Maximallänge beträgt 6,2 cm. Ihr Platzbedarf wird wesentlich durch das Territorialverhalten bestimmt. Zur Lebenserwartung liegen keine verlässlichen Angaben vor.
Anmelden
Fragen zum Artikel
Noch keine Fragen vorhanden.
Eigene Frage stellen
Die Antwort erscheint in der Regel innerhalb von 30 bis 45 Minuten nach Ihrer Frage.
Häufige Fragen (FAQ)
Wie werden Meerwassertiere versendet?
Meerwasserfische, Garnelen, Seesterne, Korallen und Anemonen versenden wir ausschließlich mit dem zugelassenen Tierkurier GO! im Übernachtexpress. Jedes Tier beziehungsweise jede Koralle reist einzeln in einem Beutel mit Meerwasser und Sauerstoff, verpackt in einer isolierten Styroporbox – bei kühler Witterung zusätzlich mit Wärmepack.
Meerwassertiere führen wir als Bestellware mit einer Lieferzeit von 2–5 Tagen. Bitte sorge dafür, dass die Sendung am Liefertag angenommen werden kann, damit die Tiere schnell ins Aquarium kommen.
Wie gewöhne ich Meerwassertiere nach der Ankunft ein?
Dimme zunächst das Licht im Aquarium. Lege die geschlossenen Beutel 15–20 Minuten auf die Wasseroberfläche, damit sich die Temperatur angleicht. Gib dann mit der Tropfmethode langsam Aquarienwasser in ein Gefäß mit den Tieren, bis sich Salzgehalt und pH-Wert angeglichen haben – bei Fischen etwa 30–45 Minuten, bei Garnelen, Seesternen und Seeigeln deutlich langsamer über 60–90 Minuten, denn sie reagieren empfindlich auf Salzgehaltsschwankungen.
Setze die Tiere anschließend um, ohne das Transportwasser ins Aquarium zu geben. Seesterne, Muscheln und Schwämme sollten dabei möglichst nicht an die Luft kommen. Lass das Licht am ersten Tag gedimmt und füttere erst am nächsten Tag.
Was muss ich bei Korallen und Anemonen beachten?
Gewöhne Korallen langsam an das Licht: Platziere sie anfangs etwas tiefer oder schattiger und setze sie erst nach einigen Tagen an ihren endgültigen Platz. Halte Abstand zu Nachbarkorallen, denn viele Arten bilden Nesselfäden. Achte auf eine zur Art passende Strömung.
Anemonen können wandern – sichere Pumpen und Überläufe deshalb mit einem Schutzkorb. Bei Krustenanemonen (Zoanthus, Palythoa) beim Umgang immer Handschuhe und Augenschutz tragen, da sie Palytoxin enthalten können; die Kolonien niemals abkochen, abbürsten oder unter Druck abspülen.
Welche Wasserwerte brauchen Meerwassertiere?
Die meisten Riffbewohner fühlen sich in diesem Rahmen wohl: Salzgehalt 33–35 ‰ (Dichte etwa 1,023–1,025 bei 25 °C), Temperatur 24–26 °C, pH-Wert 8,0–8,4, KH 7–9 °dH, Calcium 400–450 mg/l und Magnesium 1.250–1.350 mg/l bei niedrigen Nitrat- und Phosphatwerten. Wichtiger als einzelne Spitzenwerte ist, dass die Werte stabil bleiben.
Artspezifische Angaben findest du jeweils in der Artikelbeschreibung.