Dalmatinische Gelbbauchunke, Bombina variegata kolombatovici
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Dalmatinische Gelbbauchunke, Bombina variegata kolombatovici
| Deutscher Name: | Dalmatinische Gelbbauchunke |
| Wissenschaftlich: | Bombina variegata kolombatovici |
| Synonyme: | Dalmatinische Gelbbauchunke, Gelbbauchunke „Dalmatien“, Bergunke |
| Herkunft: | Mittlere und südliche Küstenregionen Dalmatiens sowie angrenzende Gebiete des westlichen Balkans |
| Lebensweise: | Tagaktive, bodenbewohnende Unke mit semiaquatischer Lebensweise |
| Haltungsform: | Paar- oder Gruppenhaltung im gut belüfteten, ausbruchsicheren Paludarium |
| Mindestgröße des Terrariums: | Mindestens 80 × 40 × 40 cm für ein Paar, für Gruppen entsprechend größer |
| Temperatur und Luftfeuchtigkeit: | Tagsüber 18–24 °C, nachts kühler; feucht mit guter Luftbewegung |
| Beleuchtung: | Helles Tageslicht und schwache UV-B-Versorgung mit Schattenzonen |
| Bodengrund: | Feuchte Erde-Lehm-Mischung, Laub, Moos, Kork und flache Ufer |
| Futter: | Kleine lebende Wirbellose, abwechslungsreich gefüttert und supplementiert |
| Maximale Größe: | Meist etwa 4 cm, selten bis ungefähr 5,5 cm Kopf-Rumpf-Länge |
Lebensraum und Verhalten von Dalmatinische Gelbbauchunke (Bombina variegata kolombatovici)
Die als Dalmatinische Gelbbauchunke gehandelte Form stammt ursprünglich aus dem westlichen Balkan. Historisch wurde ihr Vorkommen vor allem für das mittlere und südliche Dalmatien bis in das westliche Montenegro angegeben. Neuere taxonomische Untersuchungen ordnen diese Populationen der Balkan-Unterart Bombina variegata scabra zu; der frühere Name Bombina variegata kolombatovici gilt dabei als jüngeres Synonym. In ihrer Heimat bewohnt die Unke keine dauerhaft tiefen Seen, sondern ein abwechslungsreiches Mosaik aus kleinen Tümpeln, flachen Teichen, Quellen, Bachkolken und langsam durchströmten Wasserstellen. Auch vorübergehend wasserführende Mulden können zur Fortpflanzung dienen. Gerade sonnenexponierte, fischfreie Kleingewässer erwärmen sich im Frühjahr rasch und bieten den Larven günstige Entwicklungsbedingungen. Außerhalb des Wassers halten sich die Tiere in feuchten Uferbereichen, unter Steinen, Totholz oder in lockeren Bodenspalten auf. Das dalmatinische Klima wirkt im Sommer zwar warm, geeignete Fundorte besitzen jedoch kühle, feuchte Rückzugsplätze und zeigen deutliche jahreszeitliche Schwankungen. Die Art ist daher weder als tropischer Dauerwarmbewohner noch als rein aquatischer Pflegling zu betrachten. Ein Paludarium sollte genau diesen Wechsel zwischen flachem Wasser, offenem Ufer und geschützten Landverstecken abbilden.
Die richtige Haltung
Geeignet ist ein länglich angelegtes Paludarium mit ungefähr gleich großen Land- und Wasserbereichen. Für ein Paar sollte eine Grundfläche von mindestens 80 × 40 cm vorgesehen werden; bei einer Gruppe sind deutlich mehr Fläche, mehrere Uferplätze und voneinander getrennte Verstecke sinnvoll. Der Wasserteil wird überwiegend flach gestaltet, idealerweise mit gestuften Bereichen von etwa 5 bis 10 cm Tiefe. Wurzeln, Steine und Pflanzen müssen jederzeit einen mühelosen Ausstieg ermöglichen. Eine schwache Filterung kann eingesetzt werden, ersetzt aber keine regelmäßigen Teilwasserwechsel mit temperiertem, chlorfreiem Wasser. Der Landteil benötigt feuchte Verstecke unter Kork, Laub oder flach aufliegenden Steinen, darf jedoch nicht vollständig vernässen. Gute Lüftung beugt Staunässe und Schimmel vor. Da Gelbbauchunken überraschend geschickt klettern und schmale Spalten nutzen, ist eine dicht schließende Abdeckung unverzichtbar. Eine Vergesellschaftung mit anderen Amphibien oder anderen Bombina-Formen ist wegen Hautsekreten, möglicher Krankheitsübertragung und unerwünschter Kreuzungen nicht zu empfehlen.
Die richtige Bepflanzung
Eine lockere, robuste Bepflanzung schafft Deckung, ohne das gesamte Becken zu beschatten. Am Ufer eignen sich klein bleibende Gräser, Seggen, Moose und ungedüngt kultivierte Sumpfpflanzen. Im Wasser geben feinfiedrige oder flutende Pflanzen den Tieren Halt und bieten geeignete Strukturen für die Eiablage. Ein Teil der Wasseroberfläche und des Ufers sollte dennoch offen und gut beleuchtet bleiben, da Gelbbauchunken auch vegetationsarme, sich rasch erwärmende Kleingewässer nutzen. Pflanzen müssen frei von Pflanzenschutzmitteln, Düngerresten und Blattglanzmitteln sein. Eine Drainageschicht unter dem Landteil erleichtert es, den Boden feucht zu halten, ohne dauerhaft sauerstoffarme Nässe entstehen zu lassen.
Beleuchtung, UV, Heizung und Luftfeuchte
Während der Aktivitätszeit bewährt sich eine Lufttemperatur von etwa 18–24 °C. Ein lokal beleuchteter Uferplatz darf ungefähr 25–26 °C erreichen, während kühlere Schattenverstecke erhalten bleiben. Länger anhaltende Temperaturen über 27 °C können zu Hitzestress führen und sollten vermieden werden. Nachts ist eine Absenkung auf etwa 14–18 °C günstig. Das Wasser darf meist zwischen 16 und 22 °C liegen. Der Landteil bleibt feucht, benötigt aber trockener ablüftende Oberflächen und ständige Frischluftzufuhr; dauerhaft tropisch-nasse Bedingungen sind ungeeignet. Eine helle Beleuchtung mit jahreszeitlich angepasster Dauer von ungefähr 10 bis 14 Stunden unterstützt den natürlichen Rhythmus. Schwaches UV-B ist empfehlenswert, muss jedoch mit beschatteten Rückzugsorten kombiniert werden. Eine kontrollierte Winterruhe bei etwa 5–8 °C über sechs bis acht Wochen kann den Jahreszyklus unterstützen und ist für eine gezielte Zucht besonders bedeutsam. Sie darf nur mit gesunden, gut vorbereiteten Tieren und unter regelmäßiger Kontrolle erfolgen.
Fütterung
Gelbbauchunken reagieren vor allem auf kleine, sich bewegende Beutetiere. Geeignet sind passend große Heimchen, kleine Schaben, Fliegen, Wachsmottenlarven in Maßen, Springschwänze sowie weiche Regenwurmstücke. Eine abwechslungsreiche Fütterung ist einer einseitigen Ernährung deutlich vorzuziehen. Die Futtertiere sollten hochwertig angefüttert und regelmäßig dünn mit einem für Amphibien geeigneten Calciumpräparat bestäubt werden. Ein Multivitaminpräparat wird sparsamer verwendet; die Versorgung mit Vitamin D3 ist auf die tatsächliche UV-B-Beleuchtung abzustimmen. Sehr fettreiche Larven, harte Mehlwürmer und nicht kontrollierbare Wildfänge eignen sich nicht als Hauptfutter. Futterreste sind zeitnah aus Land- und Wasserteil zu entfernen, damit Wasserqualität und Hygiene nicht leiden.
Geschlechtsunterschiede
Weibchen werden im Durchschnitt etwas größer und wirken besonders vor der Eiablage breiter und fülliger. Geschlechtsreife Männchen entwickeln während der Fortpflanzungszeit dunkle Brunftschwielen an den Innenseiten der Finger und teilweise an den Unterarmen. Ihre Vorderbeine erscheinen dann kräftiger, außerdem äußern sie die leisen, melodisch wiederholten Paarungsrufe. Außerhalb der Fortpflanzungszeit kann die Geschlechtsbestimmung schwierig und bei jungen Tieren unsicher sein.
Zucht, Fortpflanzung und Entwicklung
Für eine naturnahe Nachzucht ist ein ausgeprägter Jahresrhythmus wichtig. Nach einer kontrollierten Winterruhe werden Beleuchtungsdauer und Temperaturen langsam erhöht. Frische, flache Wasserbereiche und regelmäßige Wasserwechsel können zusammen mit steigenden Frühjahrstemperaturen die Fortpflanzungsaktivität anregen. Das Männchen umfasst das Weibchen in der Lendengegend. Die Eier werden nicht als großer Laichballen abgegeben, sondern in mehreren kleinen Gruppen von häufig etwa 10–20 Eiern an Pflanzen, Halme oder andere Strukturen geheftet; insgesamt können bis ungefähr 130 Eier entstehen. Je nach Temperatur schlüpfen die Larven meist nach wenigen Tagen. Eier und Kaulquappen sollten vor den erwachsenen Tieren geschützt und in sauberem, gut eingefahrenem Wasser aufgezogen werden. Die Larven erhalten feines, überwiegend pflanzlich ausgerichtetes Aufzuchtfutter in kleinen Portionen. Frisch metamorphosierte Jungunken benötigen besonders flache Wasserzonen, zahlreiche Ausstiegsmöglichkeiten und sehr kleine Futtertiere mit sorgfältiger Calciumversorgung.
Endgröße und Lebenserwartung
Ausgewachsene Gelbbauchunken erreichen meist etwas mehr als 4 cm Kopf-Rumpf-Länge; besonders große Weibchen können selten ungefähr 5,5 cm erreichen. Freilanduntersuchungen an Bombina variegata zeigen je nach Population stark unterschiedliche Lebenserwartungen von etwa 5 bis 23 Jahren. Für die Haltung werden Höchstalter bis ungefähr 29 Jahre angegeben. Speziell für die dalmatinische Population liegen keine belastbaren, getrennten Langzeitdaten vor. Die Anschaffung bedeutet daher eine möglicherweise jahrzehntelange Verantwortung. Zur Lebenserwartung liegen keine verlässlichen Angaben vor.
Nice-to-Know
Die gelb-schwarze Unterseite besitzt bei jedem Tier ein individuelles Muster und kann ähnlich einem Fingerabdruck zur Wiedererkennung genutzt werden. Bei Gefahr zeigt die Unke den sogenannten Unkenreflex: Sie hebt Kopf und Hinterkörper an und präsentiert Teile der auffälligen Warnfärbung. Trotz ihrer gedrungenen Gestalt ist sie beweglich, häufig auch am Tag zu sehen und kann aus überraschend kleinen Öffnungen entkommen. Die leisen Rufe der Männchen wirken eher melodisch als laut und eignen sich daher gut für einen ruhigen Beobachtungsplatz.
Giftigkeit und Vorsichtsmaßnahmen
Gelbbauchunken geben bei Stress ein biologisch wirksames Hautsekret ab, das Augen, Schleimhäute und empfindliche Haut reizen kann. Die Tiere sollten nur angefasst werden, wenn es für Pflege oder Untersuchung unvermeidbar ist, dann mit angefeuchteten, puderfreien Handschuhen. Anschließend sind Hände und verwendete Geräte gründlich zu reinigen. Kontakt mit Gesicht, offenen Wunden und Lebensmitteln ist zu vermeiden. Andere Tiere dürfen weder mit den Unken noch mit ihrem Wasser in Berührung kommen.
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Häufige Fragen (FAQ)
Frosch, Kröte, Unke – Die Unterschiede
Frösche, Kröten und Unken gehören alle zu den Froschlurchen (Anura), unterscheiden sich jedoch in einigen Merkmalen:
-
Frösche
- Meist eine glatte, feuchte Haut
- Lange Hinterbeine für weite Sprünge
- Leben oft in feuchten Gebieten wie Teichen und Sümpfen
- Beispiel: Laubfrosch (Hyla arborea)
-
Kröten
- Trockene, warzige Haut
- Kürzere Beine, meist weniger sprungkräftig
- Können in trockeneren Gebieten überleben
- Beispiel: Erdkröte (Bufo bufo)
-
Unken
- Flacher Körper, oft auffällige Bauchfärbung (Warnfarben)
- Leben meist im Wasser und haben eine defensive Haltung (Unkenreflex)
- Beispiel: Gelbbauchunke (Bombina variegata)
Trotz ihrer Unterschiede gehören sie alle zur selben Ordnung und teilen viele Eigenschaften, wie ihre Fortpflanzung im Wasser und eine Metamorphose vom Kaulquappenstadium zum erwachsenen Tier.
Ist die Schildkröte (k)eine Amphibie?
Nein, Schildkröten gehören nicht zu den Amphibien, sondern zu den Reptilien.
Amphibien (Lurche) durchlaufen in der Regel eine Metamorphose, bei der sich ihr Körperbau von einer wasserlebenden Larve zu einem landlebenden Tier verändert. Sie haben eine feuchte Haut ohne Schuppen und atmen je nach Entwicklungsstadium über Kiemen, Haut oder Lungen.
Schildkröten hingegen sind Reptilien, da sie:
- Eine trockene, schuppige Haut oder einen Panzer besitzen.
- Direkt als Miniatur-Erwachsene aus dem Ei schlüpfen, ohne Metamorphose.
- In der Regel keine Hautatmung haben.
Manche Schildkrötenarten, wie die Weichschildkröten, können zwar über die Haut Sauerstoff aufnehmen, doch das macht sie nicht zu Amphibien. Auch semi-aquatische Schildkröten wie die Rotwangen-Schmuckschildkröte leben teilweise im Wasser, gehören aber biologisch zu den Reptilien.
Falls du eine Erklärung für Anfänger suchst, könnte man es so zusammenfassen:
➡ Amphibien = Tiere mit Metamorphose und feuchter Haut (z. B. Frösche, Salamander).
➡ Reptilien = Tiere mit Schuppen/Panzer und direkter Entwicklung (z. B. Schildkröten, Echsen, Schlangen).
Was fressen Amphibien und muss das Futter mit Vitaminen und Calcium ergänzt werden?
Die Ernährung von Amphibien hängt von der jeweiligen Art ab, aber die meisten sind Fleischfresser und fressen kleine Wirbellose wie Insekten, Würmer und Krebstiere.
Häufige Futterquellen für Amphibien:
- Lebendfutter: Heimchen, Grillen, Mehlwürmer, Regenwürmer, Wachsmottenlarven
- Frostfutter: Mückenlarven, Artemia, Daphnien
- Pellets: Spezielle Amphibien-Pellets für bestimmte Arten (z. B. Axolotl)
Brauchen Amphibien Nahrungsergänzungen?
Ja, viele Amphibien benötigen eine Zusatzversorgung mit Calcium und Vitamin D3, um Knochenerkrankungen und Verformungen zu vermeiden, besonders die landlebenden Arten. Da ihre natürliche Nahrung oft mineralreicher ist als Futtertiere aus der Zucht, sollte das Futter regelmäßig bestäubt werden mit:
- Calciumpräparaten (z. B. Sepiaschale, Kalziumpulver)
- Vitamin D3-Präparaten, wenn keine UVB-Lampe verwendet wird
Ein Mangel an Calcium kann zu Rachitis und Knochenverformungen führen, insbesondere bei Fröschen, Kröten und Axolotln. Daher ist eine regelmäßige Ergänzung wichtig.
Halten Amphibien eine Winterruhe?
Ob Amphibien eine Winterruhe halten, hängt von der Art und ihrem natürlichen Lebensraum ab.
- Tropische Amphibien (z. B. Pfeilgiftfrösche, Rotaugenlaubfrösche) halten keine Winterruhe, da in ihren Heimatregionen das Klima konstant bleibt.
- Mitteleuropäische Arten (z. B. Erdkröte, Laubfrosch, Gelbbauchunke) überwintern in der Natur in frostfreien Verstecken.
- Axolotl und andere rein aquatische Arten halten keine echte Winterruhe, reagieren aber auf kühle Temperaturen mit reduzierter Aktivität.
Muss eine Winterruhe im Terrarium nachgestellt werden?
Bei einheimischen Amphibienarten kann eine Winterruhe nachgestellt werden, indem die Temperatur schrittweise gesenkt wird. Dies ist wichtig für die natürliche Fortpflanzung einiger Arten. Die Winterruhe erfolgt in:
- Kühlen Kellerräumen oder Kühlschränken bei 4-8°C
- Einem leicht feuchten, aber nicht nassen Substrat für Kröten und Frösche
- Einem kühlen Wasserbecken für Molche und Salamander
Achtung: Nicht alle Amphibien benötigen eine Winterruhe! Bei exotischen Arten kann eine plötzliche Temperaturabsenkung schädlich sein. Informiere dich genau über die spezifischen Bedürfnisse der jeweiligen Art.
Dürfen Amphibien Mäuse oder andere Wirbeltiere fressen?
Grundsätzlich sind die meisten Amphibien Insekten- und Wirbellosenfresser. Es gibt jedoch einige größere Arten, die auch kleine Wirbeltiere wie Mäuse, Fische oder sogar andere Amphibien fressen können.
Welche Amphibien fressen Wirbeltiere?
- Riesenmolche (z. B. Chinesischer Riesensalamander, Andrias davidianus) – ernähren sich von Fischen und anderen Amphibien.
- Große Krötenarten (z. B. Aga-Kröte, Bufo marinus) – können kleine Wirbeltiere fressen, tun dies aber eher selten.
- Riesenfrösche (z. B. Afrikanischer Ochsenfrosch, Pyxicephalus adspersus) – fressen Mäuse, kleine Reptilien und andere Amphibien.
- Pacman-Frosch (Ceratophrys sp.) – hat ein großes Maul und verschlingt auch kleine Mäuse oder Fische.
- Tiger-Salamander (Ambystoma tigrinum) – kann in Ausnahmefällen kleine Wirbeltiere fressen, ernährt sich aber überwiegend von Wirbellosen.
Sind Mäuse ein geeignetes Futter für Amphibien?
Obwohl einige Amphibien Mäuse oder andere Wirbeltiere fressen können, ist dies nicht die beste Ernährung. Der hohe Fett- und Puringehalt von Wirbeltieren kann zu Verdauungsproblemen und Nierenproblemen führen. Besonders Mäuse enthalten viel Protein und Fett, was für Amphibien schwer verdaulich ist.
- Pacman-Frösche & Ochsenfrösche: Mäuse nur gelegentlich als Futter anbieten, nicht als Hauptnahrung.
- Salamander & Kröten: Sollten keine Wirbeltiere gefüttert bekommen, da ihre Verdauung auf Insekten und Würmer ausgelegt ist.
- Axolotl & andere Wassersalamander: Können kleine Fische oder Kaulquappen fressen, aber keine Mäuse.
Alternative Proteinquellen für große Amphibien:
Statt Mäusen kann man füttern:
✔ Große Insekten (Schaben, Heuschrecken, Grillen)
✔ Regenwürmer und Mehlwürmer
✔ Fischstücke oder Garnelen (für aquatische Arten)
✔ Frostfutter wie Mückenlarven oder Krill
Fazit:
Einige große Amphibien können Mäuse oder andere kleine Wirbeltiere fressen, doch dies sollte nur selten und mit Bedacht geschehen. Eine abwechslungsreiche Ernährung mit Insekten und Krebstieren ist deutlich gesünder.
Wie werden Amphiben versendet?
Alle Amphibien sind Wirbelltiere und werden von uns, entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen, mit einem speziellen Tierkurier (GO!) versendet, der Transport dauert durchschnittlich nur 16-18 Stunden.
Je nach Ansprüchen der Tiere versenden wir sie auf feuchtem Moos oder in Wasser. Der Versand der Amphibien erfolgt grundsätzlich in einer stabilen Thermobox. In der kalten Jahreszeit werden die Tiere mit Heatpacks und ggf. zusätzlichem Wasservolumen zusätzlich vor niedrigen Temperaturen geschützt. Im Sommer werden ebenfalls zusätzliche Wasserbeutel als Temperaturpuffer eingesetzt.
Was sind Amphibien und welche Arten gibt es?
Amphibien sind eine Gruppe von Wirbeltieren, die sowohl an Land als auch im Wasser leben können. Sie gehören zur Klasse der Lurche (Amphibia) und zeichnen sich durch ihre meist feuchte, drüsenreiche Haut aus, die ihnen das Atmen auch außerhalb des Wassers ermöglicht.
Es gibt drei Hauptgruppen von Amphibien:
- Froschlurche (Anura) – Dazu gehören Frösche, Kröten und Unken. Sie haben kräftige Hinterbeine zum Springen und meist eine glatte oder warzige Haut.
- Schwanzlurche (Caudata/Urodela) – Dazu gehören Molche und Salamander. Sie haben einen länglichen Körper mit Schwanz und oft gut entwickelte Gliedmaßen.
- Blindwühlen (Gymnophiona) – Diese wenig bekannten Amphibien sehen aus wie wurmartige Schlangen und leben meist unterirdisch oder im Wasser.
Amphibien kommen in vielen verschiedenen Lebensräumen vor, von tropischen Regenwäldern bis zu kühleren gemäßigten Zonen. Viele Arten durchlaufen eine Metamorphose, bei der sie von einer wasserlebenden Larve zu einem an Land lebenden Tier heranwachsen.
Geschlechtsauswahl bei unseren Amphibien
Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen.
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.