Andamanen Demoiselle, Pomacentrus alleni
29,99 €*
9 Bonuspunkte für diesen Artikel (Wert 0,90 €)
Versand 25,99 € · Tierkurier mit Thermobox · ein Versand für alle Tiere
Lieferung in 2-5 Tagen
Andamanen Demoiselle, Pomacentrus alleni
| Deutscher Name: | Andamanen Demoiselle |
| Wissenschaftlich: | Pomacentrus alleni |
| Synonyme: | Andamanen-Demoiselle, Allen's Damsel |
| Herkunft: | Östlicher Indischer Ozean: Andamanensee bis Bali sowie Weihnachtsinsel. |
| Riffaquarium-tauglich: | Für Korallen gut geeignet; sehr kleine Krebstiere und Larven können als Nahrung dienen. |
| Verträglichkeit: | Mit zunehmendem Alter territorial; einzeln oder als harmonierendes Paar, Gruppen nur großzügig planen. |
| Wasserwerte: | Empfohlene Ziele: 33–35 PSU, pH 8,1–8,4 und KH 7–10 °dKH. |
| Temperatur: | Etwa 24–27 °C. |
| Beckengröße: | Ab etwa 450–500 Litern für ein strukturiertes Gesellschaftsbecken. |
| Futter: | Mysis, Artemia und marine Trockenfutter mit pflanzlichem Anteil; abwechslungsreich in kleinen Portionen. |
| Schwierigkeitsgrad: | Mittlerer Pflegeaufwand; Aggression und Futterkonkurrenz nicht unterschätzen. |
| Geschlechts-Unterschiede: | Äußerlich kaum sicher zu unterscheiden; Balzfärbung kein verlässlicher Geschlechtsnachweis. |
| Zucht möglich: | Substratlaicher; das Männchen bewacht und befächelt das Gelege. |
| Maximale Größe: | Meist bis etwa 6 cm; einzelne Handelsangaben reichen bis 8 cm. |
| Liefergröße: | ca. 3,0-4,0 cm |
Herkunft von Andamanen Demoiselle (Pomacentrus alleni)
Die Andamanen Demoiselle ist im östlichen Indischen Ozean zu Hause. Ihr Verbreitungsgebiet reicht von der Andamanensee südwärts bis Bali; auch an der Weihnachtsinsel ist sie nachgewiesen. Sie lebt sowohl in küstennahen Bereichen als auch an äußeren Riffhängen. Besonders typisch sind Übergänge zwischen Riffkante, Korallengeröll und offenen Sandflächen. In solchen Zonen stehen kleine Gruppen über dem Untergrund und suchen nach feinen Nahrungsteilchen im Wasser. Der Körper leuchtet je nach Lichtwinkel kräftig blau, während die gelbe Afterflosse und der dunkle untere Schwanzbereich wichtige Erkennungsmerkmale bilden. Ihr Name erinnert an den Fischkundler Gerald Allen. Im natürlichen Lebensraum bietet das weitläufige Riff zahlreiche Möglichkeiten, Abstand zu halten und bei Gefahr Deckung zu finden. Im Aquarium müssen Sie diese räumliche Gliederung bewusst nachbilden. Mehrere getrennte Gesteinsbereiche, freie Schwimmwege und gut erreichbare Spalten helfen dabei. Die im Freiland beobachtete Geselligkeit bedeutet nicht, dass eine kleine Gruppe im begrenzten Aquarium dauerhaft friedlich bleibt. Gerade heranwachsende Tiere können zunehmend deutlich eigene Bereiche verteidigen und schwächere Nachbarn verdrängen.
Eignung für das Riffaquarium
Korallen werden normalerweise nicht geschädigt. Die Ernährung enthält jedoch tierisches Plankton und kleine Wirbellose; winzige Garnelennachzuchten oder Fischlarven sind deshalb nicht sicher. Die Eignung für ein Riffbecken hängt außerdem davon ab, ob friedlichere Fische durch Revierverhalten beeinträchtigt werden.
Vergesellschaftung und Verhalten
Planen Sie vorzugsweise ein Einzeltier oder ein bereits harmonierendes Paar. Kleine, zufällig zusammengestellte Gruppen können untereinander erhebliche Konflikte entwickeln. Eine größere Gruppe verlangt sehr viel Platz, gemeinsame Eingewöhnung und genaue Beobachtung. Schüchterne Kardinalbarsche oder Feenbarsche können bedrängt werden.
Wasserwerte und Temperatur
Als stabile Aquarienziele empfehlen wir 33–35 PSU, pH 8,1–8,4, KH 7–10 °dKH und etwa 24–27 °C. Eine gute Sauerstoffversorgung und zuverlässige Filterung sind wichtig. Halten Sie Salzgehalt und Temperatur gleichmäßig und kontrollieren Sie die Wasserqualität regelmäßig.
Aquarium und Einrichtung
Für ein Gesellschaftsbecken empfehlen wir etwa 450–500 Liter mit klar gegliederten Riffstrukturen. Höhlen und Spalten müssen mehrere Ausweichwege bieten. Lassen Sie vor und zwischen den Steinen freie Schwimmflächen und sichern Sie die Abdeckung gegen mögliche Schrecksprünge.
Futter und Futterumstellung
Füttern Sie kleine Portionen Mysis, Artemia und fein zerteilten Krill, ergänzt durch geeignete marine Granulate oder Flocken mit pflanzlichen Bestandteilen. Gewöhnen Sie ungewohnte Futtersorten schrittweise an. Verteilen Sie die Nahrung so, dass auch weniger durchsetzungsfähige Mitbewohner etwas erhalten.
Eingewöhnung
Gleichen Sie Temperatur und Salzgehalt langsam an, beispielsweise mit kontrolliertem Zutropfen von Aquarienwasser. Setzen Sie den Fisch bei gedämpftem Licht in einen gut gegliederten Bereich ein. Beobachten Sie danach Futteraufnahme, Atmung und mögliche Revierkonflikte im gesamten Besatz.
Geschlechtsunterschiede
Zwischen den Geschlechtern bestehen keine zuverlässig nutzbaren äußeren Farbunterschiede. Männchen können zur Balz kräftiger wirken, doch dies ist kein sicherer Nachweis. Eine verlässliche Paarwahl gelingt deshalb nicht allein anhand der Blaufärbung.
Zucht
Zur Fortpflanzung entstehen Paare. Die haftenden Eier werden an einem geschützten Substrat abgelegt; das Männchen bewacht und befächelt sie. Die anschließende Aufzucht der Larven erfordert ein separates vorbereitetes System und passende lebende Kleinstnahrung. Eine Nachzuchtherkunft ist für diesen Artikel nicht angegeben.
Endgröße und Lebenserwartung
Häufig wird eine Endgröße von etwa 6 cm genannt, während manche Handelsangaben bis 8 cm reichen. Planen Sie daher Reserve ein und beurteilen Sie den Platzbedarf auch nach dem Revierverhalten. Zur Lebenserwartung liegen keine verlässlichen Angaben vor.
Anmelden
Fragen zum Artikel
Noch keine Fragen vorhanden.
Eigene Frage stellen
Die Antwort erscheint in der Regel innerhalb von 30 bis 45 Minuten nach Ihrer Frage.
Häufige Fragen (FAQ)
Wie werden Meerwassertiere versendet?
Meerwasserfische, Garnelen, Seesterne, Korallen und Anemonen versenden wir ausschließlich mit dem zugelassenen Tierkurier GO! im Übernachtexpress. Jedes Tier beziehungsweise jede Koralle reist einzeln in einem Beutel mit Meerwasser und Sauerstoff, verpackt in einer isolierten Styroporbox – bei kühler Witterung zusätzlich mit Wärmepack.
Meerwassertiere führen wir als Bestellware mit einer Lieferzeit von 2–5 Tagen. Bitte sorge dafür, dass die Sendung am Liefertag angenommen werden kann, damit die Tiere schnell ins Aquarium kommen.
Wie gewöhne ich Meerwassertiere nach der Ankunft ein?
Dimme zunächst das Licht im Aquarium. Lege die geschlossenen Beutel 15–20 Minuten auf die Wasseroberfläche, damit sich die Temperatur angleicht. Gib dann mit der Tropfmethode langsam Aquarienwasser in ein Gefäß mit den Tieren, bis sich Salzgehalt und pH-Wert angeglichen haben – bei Fischen etwa 30–45 Minuten, bei Garnelen, Seesternen und Seeigeln deutlich langsamer über 60–90 Minuten, denn sie reagieren empfindlich auf Salzgehaltsschwankungen.
Setze die Tiere anschließend um, ohne das Transportwasser ins Aquarium zu geben. Seesterne, Muscheln und Schwämme sollten dabei möglichst nicht an die Luft kommen. Lass das Licht am ersten Tag gedimmt und füttere erst am nächsten Tag.
Was muss ich bei Korallen und Anemonen beachten?
Gewöhne Korallen langsam an das Licht: Platziere sie anfangs etwas tiefer oder schattiger und setze sie erst nach einigen Tagen an ihren endgültigen Platz. Halte Abstand zu Nachbarkorallen, denn viele Arten bilden Nesselfäden. Achte auf eine zur Art passende Strömung.
Anemonen können wandern – sichere Pumpen und Überläufe deshalb mit einem Schutzkorb. Bei Krustenanemonen (Zoanthus, Palythoa) beim Umgang immer Handschuhe und Augenschutz tragen, da sie Palytoxin enthalten können; die Kolonien niemals abkochen, abbürsten oder unter Druck abspülen.
Welche Wasserwerte brauchen Meerwassertiere?
Die meisten Riffbewohner fühlen sich in diesem Rahmen wohl: Salzgehalt 33–35 ‰ (Dichte etwa 1,023–1,025 bei 25 °C), Temperatur 24–26 °C, pH-Wert 8,0–8,4, KH 7–9 °dH, Calcium 400–450 mg/l und Magnesium 1.250–1.350 mg/l bei niedrigen Nitrat- und Phosphatwerten. Wichtiger als einzelne Spitzenwerte ist, dass die Werte stabil bleiben.
Artspezifische Angaben findest du jeweils in der Artikelbeschreibung.