Lebendgebärende Platys

Platys sind vermehrungsfreudige, lebendgebärende Zahnkarpfen, schöne Exemplare erhalten Sie in unserem Online-Shop.

Platys sind ursprünglich in Mittelamerika beheimatet. Sie leben dort in den Flüssen Mexikos, Honduras und den angrenzendenden Gebieten. Die auch als Spiegel- oder Breitkärpfling bekannten Fische halten sich vorzugsweise in fließenden Gewässern auf. Platys sind aber gelegentlich auch in den angrenzenden flachen stehenden Gewässern anzutreffen. Den Platys werden verschiedene Arten zugeordnet: Hier sind vor allem Xiphophorus maculatus und Xiphophorus variatus zu erwähnen. Letzterer gehört der beliebte Papageienplaty an, Xiphophorus maculatus die Wildform. Die Formenvielfalt ergibt sich bei Platys aus ihrer Fortpflanzungsfreude. Die Arten verpaaren sich bereitwillig untereinander, so dass es zahlreiche Farbvarianten gibt. Sehr beliebt ist die rote Form, die aus einer Kreuzung mit Schwertträgern hervorgegangen ist. Auch der Papageienplaty ist im Aquarium ein gern gesehener Fisch, ihn gibt es in den unterschiedlichsten Farben.

Schauen Sie einfach in unserem Aquaristik-Shop, welche Platys Ihnen am besten gefallen, und bestellen Sie diese gleich online. Es ist zu empfehlen, immer mehr Weibchen als Männchen im Aquarium zu halten. Dominante Männchen verteidigen ihr Revier, unterlegene Männchen ziehen sich dann zurück. Gesunde Weibchen können etwa einmal im Monat Nachwuchs bekommen. Die Jungfische werden lebend geboren und sind zunächst noch nahezu farblos, erst später nehmen sie ihre schönen Farben an, wobei Männchen meist intensiver gefärbt sind als Weibchen. In einem Gesellschaftsbecken sollten die Jungfische ausreichend Versteckmöglichkeiten zur Verfügung haben. Platys sind recht anspruchslos in der Pflege und vertilgen zur Freude ihres Besitzers als Allesfresser auch Algen.

Die Fütterung der Platys ist wirklich sehr einfach, denn Platys sind regelrechte Allesfresser. Am liebsten fressen sie jedoch Algen. Als Basisfutter eignet sich Flockenfutter hervorragend, wobei sich Mückenlarven und anderes Lebendfutter und Frostfutter optimal als Ergänzungen des Speiseplans eignen. Damit Ihre Platys die Bepflanzung des Aquariums nicht nach und nach auffressen, sollten Sie außerdem ihren Ernährungsplan um abgestorbene und lebende Pflanzenteile erweitern. Ideal sind z.B. überbrühter Spinat oder Scheiben einer Salatgurke. Für Platys ist eine Bepflanzung des Aquariums erforderlich. Die Bepflanzung im Aquarium sollte so gewählt werden, dass Ihre Platys genügend Rückzugsorte finden. Größere Aquariumpflanzen setzen Sie als Hintergrundpflanzen im hinteren Bereich des Aquariums. Im Mittel- und Vordergrund entscheiden Sie sich eher für kleine Aquarienpflanzen. Insgesamt lieben Platys eine dichte Bepflanzung, da sie diese auch in ihrer natürlichen Umgebung vorfinden. Die ausgewählten Pflanzen sollten jedoch robust sein, denn Platys picken immer wieder gerne an den Pflanzen und bereichern so ihren Ernährungsplan.

Die Bepflanzung sollte keinesfalls zu licht gewählt werden, insbesondere wenn Sie auf eine zügige Vermehrung Ihrer Zierfische setzen. Platys vermehren sich besonders gut, wenn die Weibchen Schutz finden und sich beruhigt der Geburt der Jungfische widmen können. Im Gesellschafts Aquarium können Sie Platy-Weibchen zur Geburt auch in einen Ablaichkasten setzen. Anspruchslose Aquarienpflanzen wie Pfeilkraut oder Wasserkelch bieten sich für die Bepflanzung an. Die Haltung der Platys ist nicht schwierig, Platys gelten gemeinhin auch als Anfängerfische. Trotzdem gibt es einige Punkte zu beachten. Platys suchen regelmäßig Kontakt zu ihren Artgenossen. Sie sind Gruppenfische, die immer wieder etwas abseits schwimmen. Als grobe Faustformel sollten Sie maximal einen Platy je zehn Liter Aquariumvolumen einplanen. Das Verhältnis zwischen Weibchen und Männchen sollten Sie auf etwa 3:1 wählen, so ist gewährleistet, dass sich Ihre Platys optimal vermehren. Ein Männchen verteidigt seine Weibchen mit allen Mitteln. Dringt ein fremdes Männchen in sein Revier ein, kommt es zu Muskelspielchen zwischen den männlichen Platys. Der unterlegene Fisch sucht Zuflucht an einem sicheren Ort und signalisiert durch Flossenklemmen, dass er aufgibt.