Zierfische Killifische

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Killifische gehören wegen ihrer farbenfrohen Erscheinung zu den beliebtesten Zierfischen in Aquarien.

Die meisten Killifische stammen aus dem Regenwald und Savannengebieten. Dort bewohnen sie Uferzonen und Sümpfe. Aus den mittlerweile rund 600 bekannten Arten und Unterarten findet sich für jeden Liebhaber die ideale Gattung für sein Aquarium. Bestellen Sie jetzt Ihren Traum-Killifisch online! Der Streifenhechtling, der Kap Lopez und der Tüpfelhechtling zählen zu den wohl bekanntesten Arten der Gattung. Die zahlreichen Typen haben spannende Verhaltensrepertoires und Eigenarten. Verhalten sich einige Arten, wie Streifenhechtling oder Gardner Prachtkärpfling, teils aggressiv gegenüber Artfremden, eignen sich viele Killifische auch wunderbar zur Vergesellschaftung. Der Kap Lopez beispielsweise ist ein munterer Aquariumbewohner, der viel schwimmt und sich friedlich gegenüber anderen Mitbewohnern verhält. Die verschiedenen Arten sind in der Haltung unterschiedlich anspruchsvoll.

Einsteiger sollten sich erst einmal mit vergleichsweise pflegeleichten und robusten Typen, wie dem Kap Lopez (Aphyosemion australe), dem Epiplatys dageti monroviae oder dem Epiplatys togolensis, vertraut machen. Killifische können bei guter Pflege bis zu drei Jahre alt werden. Die meisten Killifische sollten bei Wassertemperaturen zwischen 20-23 Grad in weichem bis mittelhartem Wasser gehalten werden. Das Aquarium wird mit einem dunklen Boden und reichlich Schwimmpflanzen ausgestattet, um der natürlichen Umgebung der farbenprächtigen Killifische am nächsten zu kommen. Für die eindrucksvollen Fische empfiehlt sich kein offenes Aquarium, denn die Fische springen ihrem Beutetrieb gemäß gerne einmal. Auf ein Männchen sollten in der Haltung immer zwei Weibchen kommen. Auf Grund ihrer geringen Größe eignen sich Killifische auch für kleinere Aquarien. Bereichern Sie Ihr Aquarium mit dem farbenprächtigen Auftritt und dem interessanten Verhalten der facettenreichen Killifische!

Killifische lieben Lebendfutter, aber auch handelsübliches Frost- und Flockenfutter ist für Killis geeignet. In der Natur fressen Killifische Kaulquappen, Würmer, Wasserflöhe, Insektenlarven, Schmetterlinge, Heuschrecken, Süßwassergarnelen und junge Fische. Engagierte Aquarianer können solches Futter aus dem heimischen Garten beziehen oder alternativ Lebendfutter selbst züchten. Mit relativ wenig Aufwand lassen sich Fruchtfliegen, Enchyträen und Grillen heranziehen. In unserem Aquaristik-Shop finden Sie eine Vielzahl an geeignetem Lebendfutter für Ihre Fische. Abwechslung ist bei der Fütterung der Killifische der Schlüssel zum Erfolg. Einseitige Fütterung kann zu Verdauungsproblemen der Killis führen. Außerdem neigen Killifische zum Überfressen, deshalb sind mehrere Fütterungen mit kleineren Portionen pro Tag sinnvoll. Mindestens aber sollten Killifische morgens und abends gefüttert werden. Als Faustregel gilt: Nur so viel Futter bereitstellen, wie innerhalb weniger Minuten restlos gefressen wird. Auch ein bis zwei Tage ohne Fütterung wird von den Killis problemlos vertragen und kann sogar positiven Einfluss auf die Fortpflanzung haben. Aquarianer finden bei uns die geeignete Bepflanzung für ihre Killifische. Das ideale Aquarium für Killis bietet viele Versteckmöglichkeiten, die Fische bevorzugen eine dichte Bepflanzung aus eher feingliedrigen Pflanzen.

Killis wissen auch eine schattenspendende Schwimmpflanzendecke, bepflanzte Steine, Moorkienwurzeln und andere Deko zu schätzen, die geeignete Rückzugsmöglichkeiten bietet. Eine Vergesellschaftung der Killifische untereinander oder mit anderen Fischen ist grundsätzlich möglich. Aufgrund der vielen Arten der Killifische sollten Wassertemperatur, Größe und Temperament bei der Auswahl der Beckengenossen berücksichtigt werden. Bei den Killis gibt es sowohl scheue als auch robuste Arten, denen idealerweise die entsprechenden Fische zur Seite gestellten werden. Für ein Gesellschaftsbecken eignen sich etwa gleichgroße Arten, zudem darf das Aquarium nicht übervölkert werden. Killifische vertragen sich mit Welsen, Salmlern, Lebendgebärenden, Barben oder Zwergcichliden besonders gut. Lebhafte Fische, wie etwa Guppys und Barsche, eigenen sich als Beibesatz weniger gut; zu agile Schwimmer können Raufereien provozieren. Einige Arten der Killifische treten aggressiv auf und kommen im Artenbecken besser zur Geltung. Killifische gelten als nicht-monogame Einzelgänger, daher sollten stets mehrere weibliche Tiere pro männlichem Killi im Becken schwimmen.