Zierfische Bärblinge

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Bärblinge, kleine bis mittelgroße und aktive Zierfische für Ihr Aquarium.

Bärblinge zählen zu den besonders beliebten Zierfischen. Sie bilden eine weit verbreitet und sehr vielfältige Unterfamilie der Karpfenfische. Mit einer Größe von gerade einmal zwei bis drei Zentimetern, in seltenen Fällen auch bis zu zehn Zentimetern, sind sie hervorragend für das Aquarium geeignet. Heimisch sind Bärblinge in Afrika sowie in Süd- und Südostasien. Ebenso auf den Philippinen, in Indonesien und Südchina. Wobei eine einzige Art, die Barilius mesopotamicus, im Nahen Osten vorkommt. Die verschiedenen Arten der Bärblinge unterscheiden sich auch bezüglich der bevorzugten Gewässer. So gibt es Bärblinge, die ausschließlich in Tümpeln und ruhigen Gewässern leben.

Andererseits gibt es aber auch Bärblinge, die Seen und Flüsse bevorzugen. Bärblinge sind auch für Neulinge in der Aquaristik sehr gut geeignet. Denn grundsätzlich haben sie nur wenige Ansprüche, insbesondere bezüglich des Wassers. Einzig sollte darauf geachtet werden, dass das Aquarium eine angemessene Größe aufweist. Wobei die Größe des Aquariums auch von der Größe der Bärblinge abhängig ist. Zwergbärblinge zum Beispiel sollten in einem mindestens 60 cm großen Aquarium gehalten werden. Dabei muss aber auch berücksichtigt werden, dass Bärblinge zu den Schwarmfischen zählen, weshalb sie stets in Gemeinschaft gehalten werden sollten. Ferner sind Bärblinge äußerst lebhafte Zierfische und benötigen dementsprechend viel Platz zum schnellen Schwimmen. Die Aquarien sollten diesbezüglich sehr lang sein, damit den Fischen aussreichend Platz geboten wird.

Ein weiterer wichtiger Punkt, der bei der Haltung von Bärblingen berücksichtigt werden sollte, ist die artgerechte Fütterung. Die meisten Bärblinge sind Allesfresser und somit sehr einfach zu halten, was abermals dafür spricht, dass Bärblinge perfekt für Neulinge geeignet sind. Allerdings bevorzugen viele Arten Lebendfutter, wie zum Beispiel schwarze Mückenlarven. Das gegebene Lebendfutter sollte stets klein sein. Aquarianer, die den Feuerstreifen Haibarben im Aquarium halten, sollten diesen mit Trocken- und Frostfutter versorgen. Besonders anspruchslos bezüglich der Fütterung sind Keilfleck-Bärblinge. Grundsätzlich empfiehlt es sich, Bärblinge aller Art mit Frostfutter, Granulat und Lebendfutter zu versorgen. Ferner fressen Bärblinge oftmals ihre eigenen Eier und Larven auf. Außerdem ernähren sie sich von Algen und Pflanzenteilen. Um Bärblingen eine artgerechte Umgebung zu bieten, reicht es aber nicht aus, auf das Futter zu achten, auch die Wasserbedingungen müssen sich den individuellen Lebensbedingungen anpassen. Bärblinge lieben besonders sauerstoffreiches Wasser. Die Temperatur im Aquarium sollte konstant zwischen 20 und 26 Grad Celsius gehalten werden. Der ph-Wert sollte bei ungefähr 7 liegen.

Aber auch hier gilt zu berücksichtigen, dass die unterschiedlichen Arten der Bärblinge verschiedene Anforderungen stellen können. Der Keilfleckbärbling bevorzugt beispielsweise Wassertemperaturen von 24 bis 28 Grad. Bärblinge können übrigens sehr gut mit anderen friedlichen und nicht zu großen Zierfischen gemeinsam in einem Aquarium gehalten werden. Sie sind nicht nur sehr lebhaft, sondern ebenso friedlebend. Sofern Bärblinge mit anderen Fischen gehalten werden, sollte jedoch darauf geachtet werden, dass diese auch vom Verhalten und den Wasserparametern zusammenpassen. Empfehlenswert ist beispielsweise ein Zusammensetzen mit kleinbleibenden Buntbarschen oder Labyrinthfischen. Viele Arten von Bärblingen lassen sich im Aquarium sehr leicht nachzüchten. Insbesondere Leopardbärblinge und Zebrabärblinge läichen gerne in den frühen Morgenstunden an feinfiedrige Wasserpflanzen. Die Eier fallen dann auf den Aquariumboden und schlüpfen dort nach wenigen Tagen. Es sollten immer mehr Männchen als Weibchen zur Zucht angesetzt werden. Nach dem Ablaichen müssen die Alttiere aus dem Laichbecken entfernt werden, da sie sowohl die Eier als auch die Jungfische fressen.