Agamen

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Der Haustiermarkt wird immer größer, bunter und abwechslungsreicher. Insbesondere Exoten befinden sich auf dem Vormarsch. Rosige Zeiten für die Anhängerschaft von Terrarientieren. Der Markt nach diversen Kriechern und Krabblern boomt. Immer mehr Wohnzimmer wurden im Verlauf der letzten Jahre mit Terrarien bestückt. Tendenz steigend!

Geckos, Schlangen und Co. sind aktuell gefragter denn je. Mit zu den beliebtesten Terrarientieren zählen die Agamen. Die tagaktiven Lauerjäger haben die Herzen der Terrarienfans im Sturm erobert. Die Gründe dafür liegen ganz klar auf der Hand. Die Tiere sind interessant zu beobachten und wirken durch ihr äußeres Erscheinungsbild wie Geschöpfe aus grauer Vorzeit. Aber Vorsicht! Agame ist nicht gleich Agame. Die zu der Familie der Iguania (Leguanartigen) Altwelttiere zählen zur Kategorie der Schuppenkriechtiere. Aktuell wurden über 350 verschiedene Arten entdeckt und erforscht. Zu den begehrtesten Vertretern dieser Gattung zählen Bartagamen, die Dornschwanzagamen, die Wasseragamen oder die Siedleragamen. Herkunft: Agamen sind ausgesprochen widerstandsfähige und anpassungsfähige Tiere. Sie sind in den unterschiedlichsten Lebensräumen anzutreffen. Aufgrund ihrer äußeren Merkmale in Kombination mit ihrer körperlichen Beschaffenheit kommen sie in nahezu allen Regionen unserer Welt zurecht (Altwelttiere). Verwiesen sei hierbei explizit auf den Zustand der Schuppen und des Schwanzes.

Agamen existieren an vielen Stellen der Erde

So können sie sich beispielsweise in Gewässern, Wüstenregionen oder aber auch in Wald- oder Steppengebieten aufhalten. Es existieren Unterarten dieser Gattung in den Tropen, Australien, Afrika, Südwest-Asien, Griechenland Ceylon oder Sumatra. Das optische Erscheinungsbild der Agamen variiert je nach Art und Lebensraum. Im Regelfall haben die Agamen allerdings einen langen Schwanz, einen flachen Körper und einen etwas breiteren Kopf. Die Körperregionen sind dabei größtenteils mit Schuppen überzogen. Auf der Speisekarte dieser Tiere steht in erster Linie fleischliche Kost. In der „freien Wildbahn“ ernähren sich die Tiere weitestgehend von Insekten. Diese Verhaltensweise sollte auch im Terrarium beibehalten werden. Haltung: Die Haltung von Agamen variiert je nach Art und Ursprungsgebiet. Die Tiere entstammen anderen Lebensräumen und stellen aus eben diesem Grund andere Anforderungen an ihre Umgebung. Als Beispiel für die Haltung und Pflege von Agamen dient uns die Siedleragame (Agama Agama). Die Siedleragame ist bei Terraristik-Anhängern sehr beliebt. Die Gründe dafür lassen sich auf die verhältnismäßig einfache Pflege sowie die markante Farbgebung der Tiere zurückführen. Die Siedleragamen sind ursprünglich in Zentralfrika beheimatet. Sie fallen insbesondere durch ihre charakteristische Färbung auf, welche sie allerdings je nach Tageszeit oder Stimmungslage wechseln können. Siedleragamen sind Gruppentiere. Aus eben diesem Grund sollten sie auch im Terrarium nur in Gruppen gehalten werden. Ein dominantes Männchen und 2 Weibchen sind optimal. Damit die Tiere auch genügend Freiraum haben sollte das Terrarium über eine entsprechende Größe verfügen. Experten raten zu einem Exemplar mit den Maßen 200 x 100 x 150 cm. Siedleragamen sind regelrechte Kletterkünstler.

Agamen sind Kletterkünstler

Über ein paar Kletterpflanzen oder Äste im Terrarium würden sie sich deshalb sehr freuen. Agamen benötigen immer einen „Platz an der Sonne“. Da bilden auch Siedleragamen keine Ausnahme. Mit einem einen Felsvorsprung und einer UV-Lampe im Terrarium lässt sich dies allerdings ohne Komplikationen realisieren. Die Temperatur im Terrarium sollte zwischen 26 - 32° C liegen und die Luftfeuchtigkeit ungefähr 50% betragen. Es ist ratsam, die Tiere einmal täglich zu besprühen. Auch die Fütterung der Tiere stellt Sie als Halter vor keinerlei nennenswerten Komplikationen. Mit Insekten, Würmern oder kleineren Spinnen können Sie gar nichts falsch machen. Achten Sie lediglich auf eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung. Ihre Agamen werden es Ihnen danken.