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Geißelspinne:

Die Geißelspinne wird im Fachjargon auch als Damon veriegatus bezeichnet. Kontrastiv zu den Vogelspinnen ist ihre Artenvielfalt verhältnismäßig überschaubar. Aktuell sind lediglich ungefähr 60 Unterkategorien verzeichnet. Ihr charakteristisches Erscheinungsbild macht die Geißelspinne zu einem unverwechselbaren Unikat im Tierreich. Grund dafür ist in erster Linie ihr gigantischer Fangapparat aus Mundwerkzeugen und Antennen. Besagter Fangapparat leistet den Tieren bei der „Jagd“ nach potentiellen Opfern gute Dienste. Ungeachtet dessen ist der körperliche Aufbau der Geißelspinne mit dem anderer Spinnen ähnlich bis identisch. Sie verfügen über einen runden Vorderleib, welcher nach hinten immer schmaler und flacher wird. Zusätzlich dazu besitzen sie 4 Beinpaare, einen winzigen Kopf sowie 8 Augen. In freier Wildbahn können die Riesen unter den Spinnen bis zu 19 cm groß werden. Vereinzelte Exemplare können sogar eine Größe von nahezu 25 cm erreichen.

Geißelspinnen schätzen das tropische und subtropische Klima Afrikas, Asiens und Amerikas, wo sie sich bevorzugt in Sträuchern und Bäumen aufhalten. Auf europäischen Boden sind sie eher selten anzutreffen.  

Die Haltung von Geißel- und Vogelspinnen ist verhältnismäßig einfach und weist deutliche Parallelen auf. Zuerst benötigen Sie ein adäquates Aquarium. Hierfür können Sie entweder ein neues Terrarium besorgen, oder ein bereits vorhandenes Aquarium umrüsten und zweckentfremden. Im Hinblick auf die Größe empfiehlt sich ein Terrarium mit den Maßen 30 x 30 x 30 cm. Kalkulieren Sie aber lieber etwas mehr Platz ein. Schließlich wollen Sie Ihren neuen Haustieren doch ein artgerechtes Umfeld schaffen. Vereinzelte Vogelspinnen sind beispielsweise gute Kletterer. Für diesen Sonderfall ist ein höheres Terrarium von Vorteil. Zusätzlich dazu sollte bei Vogelspinnen das Terrarium nicht zu weitläufig sein. Die Tiere benötigen die direkte Nähe zum Futtertier. Ist das Futtertier zu weit entfernt, verhungert die Vogelspinne.

Auch im Hinblick auf die Einrichtung sollten Sie sich ein Vorbild an Mutter Natur nehmen. Führen Sie sich die Heimat Ihrer Tiere vor Augen und gestalten Sie das Terrarium dementsprechend. Im Hinblick auf die Vogelspinne ist die Gestaltung stark von der jeweiligen Art abhängig. Eine baumbewohnende Vogelspinne stellt beispielsweise andere Ansprüche an ihren Lebensraum als eine bodenbewohnende. Vogelspinnen sowie Geißelspinnen benötigen Bodengrund. Aus eben diesem Grund sollte Ihr Terrarium stets über ausreichend Bodengrund verfügen. Eine Höhe von ungefähr 5 cm ist angemessen, damit Ihr Tier nach Herzenslust buddeln und wühlen kann.

Spinnen haben es gerne warm und feucht. Damit sich Ihre Spinnentiere in ihrer neuen Bleibe auch heimisch fühlen, benötigen sie eine Umgebungstemperatur von ungefähr 25 – 30 ° C sowie eine Luftfeuchtigkeit von 80 – 90 %. Dies erreichen Sie durch Wärmequellen und Beleuchtung beziehungsweise Besprühung und Bepflanzung. Bei Vogelspinnen sollten Sie im Hinblick auf die Bepflanzung allerdings Vorsicht walten lassen. Als ausgesprochen effektiv haben sich Bromelien, Fittonien, Kletterficus oder Kletterphilodendron erwiesen. Diese Exemplare versorgen Ihr Terrarium mit einer gewissen Luftfeuchte und eignen sich optimal zum Klettern. Die Wahl der Pflanzen ist selbstverständlich von der Spinnenart sowie der jeweiligen Gattung abhängig.

Es ist angerichtet. Geißel- und Vogelspinnen haben einen verwöhnten Gaumen und von daher gesonderte Ansprüche an ihre Ernährung. Diese haben Sie bei der Fütterung zu berücksichtigen. So mögen Geißelspinnen vor allem Fliegen, Grillen oder Wachsmotten, während Volgelspinnen, je nach Größe und Exemplar, Heimchen, Heuschrecken aber auch Kleinreptilien oder Kleinsäuger verspeisen.